Das Was, Wann und Wie des Trimmens von Cannabis

Inhaltsverzeichnis:

Die meisten Grower stimmen zu, dass die Erntezeit der lohnendste Teil des Anbauzyklus ist. Nach Monaten der Aufzucht Deiner Sämlinge zu reifen, mit Blüten beladenen Pflanzen kannst Du endlich die Früchte Deiner Arbeit probieren!

Du hast allerdings noch Arbeit vor Dir: Um sie trocknen, aushärten und aufbewahren zu können, wirst Du Deine Blüten ordentlich vorbereiten müssen. Mache es richtig und Du wirst Buds haben, die besser aussehen, schmecken und sich besser rauchen lassen. Vertraue uns – es ist die Zeit und den Aufwand wert.

Nachdem Du die Zweige von der Pflanze abgetrennt hast, ist das Abschneiden der Zuckerblätter von Deinen Blüten ein entscheidender Schritt. Erinnerst Du Dich an diese makellosen und nuggetartigen Buds in Deiner örtlichen Abgabestelle oder im Coffeeshop? Sie sind das Ergebnis einer Maniküre – ein anderes Wort für Trimmen. Abgesehen von der Ästhetik werden diese Buds besser riechen, sich besser rauchen lassen und nach gutem Trimmen länger frisch bleiben.

Lass uns tiefer darin eintauchen, warum Du Deine Ernte trimmen und für diese Arbeit unterschiedliche Techniken in Betracht ziehen solltest.

WARUM SOLLTE MAN CANNABISBLÜTEN TRIMMEN?

Diese Zuckerblätter abzuschneiden, wird dabei helfen, sicherzustellen, dass Deine Blüten frei von Schimmel und überschüssigem Pflanzenmaterial sind. Falls Du noch nicht überzeugt bist, schlüsseln wir hier die wichtigsten Gründe auf, warum man trimmen sollte.

ÄSTHETIK

Geschmack, Aroma und Wirkung sind die wichtigsten Aspekte von Cannabis. Das Aussehen kommt allerdings gleich danach. Immerhin fühlt sich nichts besser an, als makellose, manikürte Buds aus dem Vorratsglas zu ziehen. Seine Blüten zu trimmen, wird sie von groben Nuggets in jene Blüten verwandeln, die eines Platzes in den obersten Rängen würdig sind.

AROMA

Jede Sorte bietet eine einzigartige Mischung von Terpenen, die ihr Aroma untermauert. Wenn die Zuckerblätter aus dem Weg sind, werden die Terpene umso mehr herausstechen. Trimme zum richtigen Zeitpunkt, damit Du vermeiden kannst, zu viele Trichome abzuschütteln – die Drüsen, die diese aromatischen Moleküle erzeugen.

SANFTER RAUCH

Zurückbleibende Zuckerblätter kratzen beim Rauchen und enthalten viel weniger THC, also ist es das Beste, sie abzuschneiden. Wenn Du Deine Blüten trimmst, werden sie sich so gut wie das beste Weed rauchen lassen, das Du in der Abgabestelle finden kannst.

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CANNABINOID-GEHALT

Die meisten Trichome, die Cannabinoide und Terpene produzieren, befinden sich in und auf den Blüten. Zuckerblätter erzeugen zwar auch Trichome, aber viel weniger. Nachdem Du Deine Blüten getrimmt hast, wird das Verhältnis von Pflanzenmaterial zu Cannabinoiden mehr zu Deinen Gunsten stehen.

WANN MAN CANNABIS TRIMMT

Da Du jetzt weißt, warum Du es tun solltest, musst Du nun wissen, wie Du es richtig machst. Wie wir zuvor erwähnten, ist beim Trimmen von Cannabisblüten das Timing entscheidend. Für jene, die den Überblick behalten, ist dies ihre nächste Zwischenstation nach der Ernte.

Bevor Du überhaupt erntest, gibt es jedoch Maßnahmen, die Du ergreifen kannst, um die Nutzen des Trimmens zu maximieren. Diese Maßnahmen beinhalten das Spülen. Für die Neulinge: Beim Spülen gibt man den Pflanzen vor der Ernte nur noch reines Wasser. Dieses Verfahren ermuntert die Pflanzen, vor der Erntezeit eingelagerte Nährstoffe zu nutzen, was besser rauchbare und schmackhaftere Blüten ergibt.

Die meisten Grower entscheiden sich dazu, ihre Pflanzen zirka zwei Wochen vor dem Ende der Blütephase zu spülen. Nach dem sauberen Trimmen wird das Trocknen und Aushärten Deiner Blüten die herbe Note weiter abschwächen und ihre aromatischen Eigenschaften verstärken.

Manche Grower ziehen es vor, ihre Blüten direkt nach der Ernte zu trimmen, wohingegen andere ihre Blüten vorher lieber trocknen lassen. Beide Techniken haben ihre eigenen Vor- und Nachteile.

TRIMMEN: DIE BESTEN WERKZEUGE DAFÜR

Wie bei jeder Arbeit, die mit Cannabis zu tun hat, wirst Du die richtigen Werkzeuge brauchen, um sie zu erledigen. Obwohl sie einfach erscheinen mögen und es in vielerlei Hinsicht auch sind, sind sie dennoch wichtig.

GEBOGENE TRIMMSCHERE

Zunächst einmal wird Dir jeder Grower sagen, dass gebogene Trimmscheren sowohl das Ernten als auch Trimmen erheblich erleichtern. Die abgerundeten Klingen passen sich perfekt den Blüten an, was Dir erlaubt, sie wohlbehalten von den Zweigen zu schneiden.

Außerdem schneiden sie bündig gegen die natürlichen Rundung von Cannabisblüten, was Anbauern ermöglicht, Zuckerblätter zu entfernen, ohne die Blüten zu beschädigen. Pflanzen zu beschneiden, kann allerdings die Hände belasten, weshalb häufig Schwielen auftreten. Zum Glück weist diese Schere einen komfortablen PVC-Griff auf, um diesen Problemen entgegenwirken zu helfen.

DREHUNTERLAGE / AUFFANGSCHALE

Darüber hinaus wirst Du Deine Pflanzenüber einer Auffangschale trimmen wollen, sodass Du die Zuckerblätter für später retten kannst. Falls Du nicht weißt, wo Du mit der Suche beginnen sollst, weist unsere Reihe von Drehunterlagen klare Designs und erhöhte Ränder auf, die Verschüttungen und Unordnung verhindern werden. Du hast auch die Möglichkeit, Deine Lieblingsfarbe und -größe auszuwählen.

GEEIGNETES VORRATSGLAS

Wo beabsichtigst Du, Deine verarbeiteten Blüten hinein zu tun? Du kannst sie ja nicht auf dem Wohnzimmertisch herumliegen lassen! Du wirst etwas Luftdichtes, Geräumiges und Praktisches benötigen. Unsere Hausmarke hat in Form des RQS Re-stash-Behälters zufällig die perfekte Lösung parat.

Diese luftdichten Behälter weisen eine mit Markenzeichen versehene Silikonhülle auf, die das innere Glas isoliert hält. Der Deckel – BPA-frei und aus nachwachsender Hanffaser gefertigt – hilft dabei, die Frische zu bewahren und den Terpen-Gehalt zu optimieren.

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TRIMMARTEN

Es gibt zwei Wege, Cannabis per Hand zu trimmen: nass und trocken. Alternativ können die Blüten en masse maschinell verarbeitet werden. Verschiedene Grower haben ihre eigenen Vorlieben, aber allen führen letztendlich zum selben Endergebnis (wenn alles gut geht). Lass uns im Folgenden die Prozedur und Vor-/Nachteile jeder Methode behandeln, damit Du siehst, welche Du bevorzugst.

NASSES TRIMMEN

Nasses Trimmen bezieht sich auf das Abschneiden der Zuckerblätter unmittelbar nach der Ernte der Blüten. Weil sie immer noch viel Wasser halten, bleiben die Blüten nass und ultraklebrig.

1. Ernte Deine Blüten

Schneide mit Deiner gebogenen Trimmschere jeden Zweig nahe des Nodiums ab. Jeder Zweig wird mehrere Blüten tragen. Lasse sie während des Trimmens am Zweig, um Dir das Leben zu erleichtern. Stelle Deine mit Blüten beladenen Zweige in ein großes Glas oder einen Eimer, bis Du die ganze Pflanze abgearbeitet hast.

2. Trage Deine Werkzeuge zusammen und bereite Deine Hände vor

Nimm Deine Schere und Schale her, schalte einen Podcast an und trinke etwas Kaffee, um Dir beim Durchackern der vor Dir liegenden Aufgabe zu helfen. Wasche Deine Hände und trockne sie gut ab. Ziehe dann ein Paar Latexhandschuhe an, damit Deine Hände nicht mit Harz verkrustet werden.

Trimming

3. Trimme

Nimm einen Zweig nach dem anderen und nutze Deine gebogene Schere, um behutsam all die kleinen Zuckerblätter von jeder Blüte zu schneiden. Viele Grower fangen gerne an der Basis an und arbeiten sich rund umlaufend nach oben, um gleichmäßige, abgerundete Seiten zu gewährleisten. Manche Zuckerblätter werden fast vollständig von der Masse der Blüte verdeckt sein. Entferne so viele wie möglich, ohne die Blüte zu beschädigen. Es werden immer Spuren von Zuckerblättern zurückbleiben – mach Dir keine Sorgen darum!

4. Trocknen und Aushärten

Selbstverständlich wirst Du Deine manikürten Blüten trocknen und aushärten müssen, bevor Du sie rauchen kannst. Lege sie in einem leicht beheizten Raum mit einem Ventilator auf ein Trockengestell. Sobald sie trocken sind, entferne die einzelnen Blüten von ihren Zweigen, bevor Du sie zum Aushärten in Gläser füllst.

TROCKENES TRIMMEN

Trockenes Trimmen hingegen findet zwischen Trocknen und Aushärten statt. Trockene Buds sind weit weniger klebrig, aber ein bisschen schwerer zu trimmen. So gehst Du es an.

1. Ernten und Trocknen

Schneide Deine Pflanze an der Basis ab und hänge sie kopfüber in einen warmen Raum mit einem Ventilator.

2. Verarbeitung

Sobald sie vollständig trocken sind, kannst Du jeden einzelnen Zweig abschneiden und ihn für das Trimmen beiseite legen.

Trimming

3. Suche Deine Werkzeuge zusammen

Mache es Dir bequem, schalte einen Podcast an und greif Dir Deine Schere. Wasche auch hier Deine Hände und ziehe ein Paar Handschuhe über.

4. Trimme

Wenn Du Dich eingerichtet hast, kannst Du die Zuckerblätter von jeder Blüte schneiden. Nutze Deine Schere, um jede Blüte einzeln vom Zweig abzuschneiden. Dadurch lassen sie sich leichter aushärten und aufbewahren.

5. Beginne den Aushärtungsprozess

Fülle Deine Buds für sanftere Züge und besseren Geschmack in ihre Aushärtungsgläser.

MASCHINELLES TRIMMEN

Per Hand zu trimmen, erlaubt Erzeugern eine große Detailgenauigkeit beim Verarbeiten ihrer Blüten. Manche Grower müssen sich aber keine Gedanken über gewaltige Mengen von Buds machen. Kommerzielle Erzeuger betrachten das manuelle Trimmen allerdings als einigermaßen archaisch und setzen stattdessen Maschinen ein, um die Arbeit zu erledigen.

Trimmmaschinen sind in vielen verschiedenen Größen und Formen sowie unterschiedlichen Preisklassen erhältlich. Obwohl sie für den Durchschnittsverbraucher unerreichbar sind, können handelsübliche Maschinen in null Komma nichts Warenlagererträge trimmen. Es gibt aber auch kleinere Geräte, die kleineren Growern die Aufgabe abnehmen.

Es klingt wie ein großartiger Hack, es gibt aber trotzdem einen Nachteil. Maschinen haben leider den Ruf, ansonsten makellose Cannabisblüten zu beschädigen. Sie können Zeit sparen, aber Du musst entscheiden, ob Du mit diesem Kompromiss leben kannst.

DIE VOR- UND NACHTEILE JEDER CANNABIS-TRIMMMETHODE

Wie wir schon durchgegangen sind, bietet jede der oben genannten Methoden ihre eigenen Vor- und Nachteile.

VORTEILE VON NASS TRIMMEN NACHTEILE VON NASS TRIMMEN
Es ist nützlich darin, in Klimata mit hoher Luftfeuchtigkeit Schimmel zu verhindern. Es ist einer klebrigerer Prozess, weshalb es sich langwieriger anfühlt.
Es ist eher ein linearer Prozess nach der Ernte (mit nichts zwischen Trocknen und Aushärten). Die Blüten könnten zu schnell trocknen, was zu weniger Nuancen im Geschmack führt.
Ohne Zuckerblätter trocknen die Blüten schneller. Die Blüten werden weniger dicht und kompakt sein, was manche Grower nicht mögen.
Grower können mehr Blüten auf ihrem Trockengestell trocknen. -

VORTEILE VON TROCKEN TRIMMEN

NACHTEILE VON TROCKEN TRIMMEN
 Es ist ideal an Orten mit niedrigen Luftfeuchtigkeitswerten. Zuckerblätter können Feuchtigkeitseinschlüsse speichern, was zu Schimmel führen kann.
Die Blüten werden schön, kompakt und nuggetartig. Trocken getrimmte Blüten verlieren recht schnell ihre anfängliche Farbe.
Die Blüten trocknen langsamer und behalten ihren vollen Geschmack. Die getrockneten Zuckerblätter sind noch kleiner geworden und dadurch schwieriger sauber abzuschneiden.

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