WAS DU MIT DEINEN MARIHUANASTÄNGELN MACHEN KANNST

Wenn Du nicht zu denjenigen gehörst, die die Stängel einfach mit den Blüten in den Grinder hauen, hast Du höchstwahrscheinlich viele Stängel bei Dir rumliegen. Von den Stängeln selbst wird kein Harz erzeugt, es bleiben aber zumeist Rückstände von den Blüten, die sie getragen und ernährt haben, an ihnen haften. Da es ein Teil der Cannabispflanze ist, ist es nicht weiter verwunderlich, dass man auch aus ihnen einen Nutzen ziehen kann, vor allem, wenn man sich im Laufe der Zeit schon eine gewisse Menge angesammelt hat.

Wenn man selbst anbaut, hat man vermutlich genug Stängel und Stämme, um Künstler oder Handwerker mit Fasern und Schäben versorgen zu können. Bei den Mengen an medizinischem und zum Freizeitgebrauch bestimmten Cannabis, das weltweit angebaut wird, besteht sogar das Potenzial für einen großen weltweiten Cannabisfasermarkt.

DECARBOXYLISIERUNG - FÜR EINE BESSER WIRKSAMKEIT

Um das Meiste aus Deinen Stängeln herauszuholen, gilt es die Wirksamkeit des vorhandenen THCs zu maximieren. Die Decarboxylierung wandelt das vorhandene THCA in aufnehmbares und umgehend psychoaktiv wirkendes THC um, das sich perfekt für Tinkturen, Haschextrakte und Esswaren eignet. Um die Stängel zu decarboxylieren, musst Du sie gleichmäßig auf einem Ofenblech auslegen und bei 110°C für 60 Minuten oder bei 100°C in einem Belüftungsofen backen. Wenn die Decarboxylierung einmal vollbracht ist, sind die Stängel bereit für den Konsum.

RAUCHEN

Die einfachste aller Lösungen, und zugleich die am wenigsten empfohlene, ist es, die Stängel in den Grinder zu hauen und zu rauchen. Das ist eine Zumutung für die Atemwege und erzeugt zudem unerwünschte Stoffe, die durch die Verbrennung der Zellulose in den Schäben entstehen. Die Zellulose führt auch dazu, dass die Stängel bei einer unheimlich hohen Temperatur verbrennen. Heiß genug, um Deinen Rachen und Deine Lunge zu verletzen. Wir sagen es nochmal; Diese Vorgehensweise ist nicht zu empfehlen, also bitte vorsichtig sein! Nur wenige entscheiden sich dazu, die Stängel einfach zu rauchen, aber aus irgendeinem Grund, gibt es trotzdem ein paar Leute, die sich dafür entscheiden.

MACH CHARAS

Reibe Deine Finger gründlich über die Stängel, um somit sicher zu sein, dass Du alle Ablagerungen aufnehmen konntest. Reibe dann Deine Finger gegeneinander, um somit kleine Chara-Hasch-Kügelchen zu sammeln. Im Laufe der Zeit können die Ansammlungen von den Rückständen an den Scheren, Grindern und die aus den Fingern geriebenen Kügelchen einen netten Klumpen old-school Finger-Hasch zusammentragen. Schwierig ist es nur, diesen nicht vorzeitig zu opfern, wenn mal nichts Grünes am Start ist.

Hashish Charas Rub Finger

TEE & CHAI

Um jegliche Art von Tinktur herzustellen, wirst Du eine gute Menge Stängel benötigen, die nicht schon vorher per Hand abgerieben wurden. Gib zuerst 450ml Wasser oder Milch in eine kleine Pfanne. Zerkleinere die Stängel und bring die Mixtur dann langsam zum köcheln, allerdings sollten sich, wenn überhaupt, nur ganz minimal Bläschen bilden - also immer fleißig rühren! Man sollte das Ganze für ca. 7 oder 8 Minuten am köcheln halten, da sich die Flüssigkeit etwas verringern sollte. Filter dann die Stängel aus der Flüssigkeit heraus und die Flüssigkeit im Anschluss wieder auf die Herdplatte.

Reiner Cannabistee kann etwas herb schmecken, also sollte man in Betracht ziehen, andere Kräuter und Süßungsmittel zu seinem Getränk hinzuzufügen. Beim Tee kann Minze, Zitrone, Honig, jeglicher Teebeutel und Zucker den Geschmack ganz gut übertönen. Beim Chai können Kardamom, Pfeffer und Honig für etwas Schwung sorgen und diesem leicht berauschenden und leckeren Getränk somit das gewisse Etwas verleihen.

MARIHUANALIKÖRE

Whiskeys, Vodkas oder Tequilas, deren Alkoholgehalt über 40% liegt, können allesamt Cannabisharz auflösen. Dekantiere Deinen ausgewählten Alkohol in ein Einmachglas, um somit einfacher neue Stängel hinzufügen und die alten herausnehmen zu können. Bevor man neue Stängel hinzugibt, sollte man die vorhandenen herausnehmen, da diese nach einer Zeit ihre Schätze bereits an die Mixtur abgegeben haben. Dieses Projekt kann ein paar Monate in Anspruch nehmen und benötigt eine ordentliche Menge Stängel, um zu einem zufriedenstellenden Ergebnis zu führen.

THC BUTTER UND ANDERE ESSWAREN

Wenn Du genug Stängel hast, um eine große Pfanne damit bis zur Hälfe zu füllen, kannst Du auch THC angereicherte Butter oder Öl herstellen. Indem man einfach anstatt Cannabisblüten die Stängel verwendet, kann man mithilfe der folgenden Rezepte wunderbare Cannabisbutter herstellen, sie wird allerdings viel milder sein als bei der Verwendung von Blüten zur Herstellung. Wenn im Rezept steht „28g Blüten“ kannst Du Dir das einfach weg denken und gegen „soviel Stängel wie möglich“ ersetzen. Indem Du Deine Cannabisbutter oder Dein Cannabisöl dann zum verfeinern von Speisen verwendest, kannst Du ihnen somit das gewisse kulinarische Etwas verleihen.

STÄNGEL-KIEF

Bewahre Deine Stängelvorräte in der Kühltruhe auf. Schneide oder breche sie dafür in kleine Stücke und packe sie in Plastiktüten. Jedes mal, wenn Du etwas zu dem Vorrat hinzufügst, solltest Du den Beutelinhalt einmal gut durchschütteln. Richtig gefrorene Kristalle können einfach von einer Oberfläche abbrechen, da sie durch das Gefrieren verhärten. Mit genügend Geduld wird man beobachten können, wie sich am Boden des Beutels eine Schicht Kief ansammelt.

Hanf Faser Seil

AUS STÄNGELN GEWONNENES BUBBLE HASCH

Wie bereits beim Kief erwähnt, lassen sich Harzkristalle einfacher absondern, wenn sie gefroren sind. Wenn Du genug Stängel hast, um einen Mixer zu füllen, kannst Du Bubble-Hasch herstellen. Mische dazu kaltes Wasser, Eis und einen Teil Deiner Stängel zu gleichen Mengen und mixe das Ganze, bis daraus ein schaumiger grüner Stängel-Frappé geworden ist. Diesen Vorgang kannst Du wiederholen, bis alle Stängel verwendet wurden. Danach kannst Du einfach dem Bubble-Hasch-Rezept folge leisten. Lediglich zu beachten gilt, dass die Angaben für „Blüten“ gegen „Stängel“ zu ersetzen sind. Durch diese Vorgehensweise hast Du schon bald ein nettes kleines Stück Hasch, was dann dazu bereit ist, getrocknet und im Anschluss konsumiert zu werden.

HANDWERK UND KUNST

Cannabis wurde im Laufe der Geschichte schon für viele verschiedene Dinge gebraucht, nicht bloß zum Rauchen. Das erste Papier wurde aus Cannabis hergestellt - die langen Fasern lassen sich nahezu unendlich oft recyceln. Die qualitativ hochwertigsten Stoffe wurden aus Cannabis hergestellt, so wie auch vielerlei andere Textilien. Stängel und Stämme bieten zudem interessante Texturen und können als Faserquelle für Heimarbeiten oder Kunstprojekte dienen.

STÄNGEL-PAPIER

Wenn man recyceltes Zeitungspapier oder geschreddertes Papier aus dem Büro mit Cannabisstängeln mischt, wird daraus ein grobes, aber ebenso interessantes Papier, das vielseitig Verwendung finden kann. Der schwierigste Schritt bei der Herstellung von Papier ist die anfängliche Herstellung des Büttenpapiers. Das kann man herstellten, indem man eine Strumpfhose über einen Drahtrahmen spannt oder ein, an einem Holzrahmen befestigtes, Fliegengitter dafür verwendet. Wichtig ist, eine flache und durchlässige Oberfläche zu schaffen, durch die das Wasser in der Pulpe abtropfen kann.

In einem Mixer kannst Du zu gleichen Anteilen recyceltes Papier und Stängel zusammen mischen. Du solltest dann auch, je nach Gefühl, genügend Wasser hinzugeben und alles ordentlich zerkleinern. Wenn aus der Mixtur dann ein Brei geworden ist, in dem nur noch vereinzelt größere Stückchen Papier sind, ist es an der Zeit, die Pulpe auf das Sieb zu schütten. Im Anschluss muss man durch Schütteln und Ruckeln alles gleichmäßig verteilen. Wenn Du großflächig arbeiten möchtest, empfiehlt es sich einen Rakel zu verwenden. Dann musst Du alles zum abtropfen und trocknen abstellen. Nach 24 Stunden kannst Du das Papier vorsichtig entnehmen und zum weiteren Trocknen aufhängen.

WEBEN - IM KLEINEN RAHMEN

Bei geringen Mengen Stängeln, kann man die äußeren Fasern schnell entfernen. Dies nennt sich dann Dekortieren. Die Fasern werden dabei noch ziemlich fest von einer zähen Struktur aus Zellulose zusammengehalten. Wenn man die gesammelten Stammfasern aber zwischen den Fingern reibt, trennen sie sich in einzelne Stränge. Diese einzelnen Faserfäden kann man zu langen und robusten Rohschnüren weben. Im Laufe der Zeit kann man so reichlich Garn schöpfen und ihn für vielerlei Zwecke einsetzen. Ein Geschenk, dass wirklich von Herzen kommt: Ein selbstgemachtes Armband aus Cannabisgarn.

WEBEN IM GROSSEN RAHMEN

Diejenigen, die selbst anbauen, werden zu viel mehr Stängeln Zugang haben als der einfache Konsument. Vor allem aus den Stämmen und den Hauptästen kann man lange und robuste Fasern schöpfen. Sobald man sich dann einmal für einen geeigneten Retting-Prozess entschieden hat, sind der Vorstellungskraft keine Grenzen mehr gesetzt. Man kann Körbe oder **Hüte weben, und die strebsamen Personen können mit ihrem Garn sogar in die Großproduktion gehen.

Es gibt wirklich keinen Grund auf die Stängel der Cannabispflanze zu schimpfen. Mit etwas Geduld und Kreativität kann man aus ihnen eine angenehm berauschende Wirkung gewinnen. Und was noch hinzu kommt, ist der Fakt, dass jeglicher Umgang mit den Stängel in sich die Möglichkeit birgt, Dir die Wertschätzung, die die Cannabispflanze für ihre Vielseitigkeit verdient hat, etwas mehr ins Bewusstsein zu rufen.

 

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