Die Welt der Cannabiskonzentrate boomt. Tatsächlich haben neue Arten von Extrakten, wie zum Beispiel Harz und alle Arten von BHO, den Cannabis-Markt im Sturm erobert und bieten sowohl Freizeit-Konsumenten als auch medizinischen Nutzern völlig neue Wege, ihre Blüten zu genießen.

Das sind jedoch alles recht junge Entwicklungen. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf Charas, eine der frühesten und traditionellsten Arten von konzentriertem Cannabis aus feinsten Blüten, die natürlich entlang der Ausläufer des Himalayas wachsen.

WAS IST CHARAS UND WO KOMMT ES HER?

Charas ist eine Art von Cannabisextrakt, das dem Haschisch sehr ähnlich ist. Es wird von Hand hergestellt und man nimmt an, dass es aus bestimmten Regionen Asiens, insbesondere Indien, Pakistan und Nepal, stammt. Wie die meisten Cannabisextrakte, wird es durch die Trennung der Trichome vom restlichen Pflanzenmaterial gewonnen, wobei ein hochkonzentrierter Extrakt entsteht. Diese Trichome bilden für gewöhnlich eine kristallige, klebrige Schicht auf den Cannabisblüten - und in geringerem Ausmaß auch auf den Stämmen und Blättern.

Der Hauptunterschied zwischen Haschisch und Charas besteht darin, dass letzteres aus lebendem Cannabisschnitt hergestellt wird, während man für Haschisch totes, getrocknetes Pflanzenmaterial verwendet. Zudem wird für Charas am häufigsten eine Hand-Roll-Methode (die wir später noch detailliert erforschen werden) eingesetzt, während es für Haschisch eine Vielzahl verschiedener Möglichkeiten gibt, vor allem trockene Siebe, Bubble Bags und vieles andere.

Charas wird gewöhnlich in Form von Bällen oder Stäbchen verkauft und traditionell mittels eines Chillums geraucht, einer speziellen Pfeife, die seit jeher von Hindu-Mönchen (oder Sadhus) verwendet wird. Für den indischen Subkontinent und viele andere Teile der Welt hat Cannabis schon immer eine große Bedeutung innerhalb spiritueller und religiöser Riten besessen. Charas spielt insbesondere in vielen hinduistischen Ritualen und Praktiken eine zentrale Rolle.

Die Shaivs (eine hinduistische Sekte, die den Gott Shiva als höchsten Gott anbetet), stellen Shiva oft eine Chillum rauchend dar und beziehen das Rauchen von Charas fest in ihre Rituale ein. Sie füllen es für gewöhnlich in ein Chillum und singen vor dem Rauchen in Verehrung die vielen Namen Shivas.

Traditionelle Charas Cannabis Haschisch

Obwohl Charas in Indien weit verbreitet ist, beschränkt sich die Produktion in der Regel lediglich auf eine Handvoll Orte, wie etwa das Parvati-Tal und Kaschmir. In diesen Gebieten wachsen die Cannabispflanzen frei an den Ausläufern des Himalaya und werden von Sortenjägern, Züchtern und anderen Cannabisenthusiasten sehr geschätzt. Das Parvati-Tal ist besonders berühmt für eine besondere Art von Charas, das als „Malana Cream“ bekannt ist und wegen seines hohen THC-Gehalts geschätzt wird.

„Kerala Gold“ ist eine weitere bekannte Art von Charas, die manchmal auch „Idukki Gold“ genannt wird. Es hat 2013 nach der Premiere eines Filmes viel Aufmerksamkeit erlangt, der die Geschichte von 5 Freunden auf der Suche nach diesem intensiv starken Konzentrat erzählt. Leider kann man es nicht mehr so einfach finden.

Charas wird auch häufig außerhalb Indiens in Ländern wie Pakistan und Nepal produziert und konsumiert. Allerdings ist das Charas aus Indien wohl das berühmteste.

WIE MAN CHARAS HERSTELLT:

Charas herzustellen ist eine schmutzige Sache und erfordert viel Geduld, Anstrengung und Weed. Allerdings sind die Prinzipien hinter der Produktion wirklich einfach. Durch die Handhabung des harzigen Cannabisschnitts baust Du automatisch einen dicken, braun-schwarzen Rückstand auf Deinen Händen auf. Dies sind im Wesentlichen die Trichome der Pflanze, die an Deinen Händen kleben und sich aufgrund der Reibung ansammeln und zu einem starken Extrakt werden.

Um Charas zu Hause herzustellen, benötigst Du:

  • Getrimmte Cannabisblüten (mit ein wenig Stamm) aus einer Pflanze, die etwa 2-3 Wochen von ihrer vollen Reife entfernt ist.
  • Ein paar Hände.

Beginne damit, Dir die Hände zu waschen und achte darauf, dass sie wirklich sauber sind. Verzichte dabei auf übermäßig duftende Seifen oder Lotionen und verwende stattdessen, wenn möglich, eine nicht-parfümierte, organische Handseife.

Harz Trichome Charas

Als nächstes nimmst Du ein paar Cannabisblüten und beginnst, sie sanft zwischen Deinen Händen zu reiben. Achte darauf, nicht zu viel Kraft anzuwenden, da Du sonst nur Harz verlierst, anstatt mehr zu extrahieren. Du musst wirklich sanft und geduldig vorgehen, wenn Du diese Blüten behandelst. Du könntest auch versuchen, die Blüten leicht mit dem Daumen in Deine Handfläche zu drücken, um mehr Öl herauszuholen.

Während Du die Blüten rollst, wirst du bemerken, dass sie eine dicke, klebrige, teerähnliche Substanz absondern, die sich auf den Handflächen und den Fingern aufbaut. Das ist Charas. Sobald Du genug Harz aus den Blüten herausgezogen hast, kannst Du sie entsorgen und nun Deine Charaskugel oder -stange „bauen“.

Reibe Deine Hände einfach weiter langsam, um ein Stäbchen oder einen Ball aus dem Konzentrat zu formen. Denke daran, je langsamer Du vorgehst und je mehr Geduld Du aufbringst, umso höher wird die Qualität Deines Charas ausfallen. Vergiss nicht, Dein Charas eng verpackt in Plastikfolie zu lagern, damit es nicht austrocknen kann.

WIE CHARAS GERAUCHT WIRD

Sobald du fertig bist, ist es Zeit, die Früchte Deiner harten Arbeit zu genießen. Für eine traditionelle Erfahrung empfehlen wir, in ein Chillum zu investieren. Alternativ nimmst Du einfach ein Stück Charas, rollst es zu einer kleinen Schlange und drehst Dir einen netten Joint mit einer Mischung aus Tabak, um eine gleichmäßige, langsame Verbrennung zu gewährleisten.

Falls Du kein Tabakfreund bist, kannst Du Dein Charas ebenso leicht mit normalen Blüten in einen Joint oder Blunt rollen. Falls Du auch kein Fan von Joints oder Blunts sein solltest, kannst Du es einfach in einen Kopf mischen und durch eine normale Pfeife oder Bong rauchen. Schließlich kannst Du Charas in einer Dab Rig wie andere Cannabis-Extrakte verdampfen.

Wann immer Du ein neues Cannabisprodukt ausprobierst, ist es am besten, die Dinge ruhig anzugehen. Immerhin kannst Du jederzeit noch „nachlegen“, aber man kann es niemals ungeschehen machen, falls man zu viel geraucht hat. Man sollte immer beachten, dass Charas, genau wie Haschisch und andere Konzentrate, einen viel höheren Prozentsatz an THC und anderen Cannabinoiden als reguläre Blüten aufweisen.

Charas Hände rollen Cannabis Bud

WELCHE SORTEN NIMMT MAN FÜR CHARAS?

Falls Du Charas selbst herstellen willst, kannst Du jede beliebige Sorte nehmen. Für ein traditionelleres Endprodukt empfehlen wir allerdings eine Indica-Sorte, idealerweise mit Wurzeln irgendwo in Indien, Pakistan oder den umliegenden Gebieten (wie z.B. einige Kush-Sorten). Am wichtigsten ist, dass Du mit einer stark harzigen Sorte arbeitest, die dafür bekannt ist, eine Menge Trichome zu produzieren.

Im Folgenden haben wir einige RQS-Sorten aufgelistet, von denen wir glauben, dass Du aus ihnen leicht ein kraftvolles Charas herstellen kannst. Vergiss aber nicht, dass dies nur Vorschläge sind. Probiere auch andere RQS-Sorten aus, um herauszufinden, was die besten Ergebnisse liefert.

ROYAL KUSH

Eine kraftvolle Kush-Sorte, in der ein sehr, sehr starker Kick verpackt ist. Unsere Royal Kush ist extrem einfach anzubauen und weil sie eine so große Harzproduzentin ist, bildet sie eine perfekte Wahl für hausgemachtes Charas.

NORTHERN LIGHT

Northern Light ist eine klassische Sorte, die auf der ganzen Welt geliebt wird. Da sie superstarke, kristallige Blüten in großer Menge liefert und Dir einen riesigen, indicadominierten Kick verpasst, sind wir absolut zuversichtlich, dass diese Sorte reichlich ultra starkes Charas hergibt.

BUBBLE KUSH

Die Bubble Kush, die das Beste aus einer sorgfältig ausgewählten Gruppe von Sativa-, Indica- und sogar Ruderalis-Sorten vereint, verfügt über eine sehr leistungsstarke Genetik, die jedes Mal wirklich solide Ergebnisse liefert. Obwohl es vielleicht nicht die traditionellste Wahl darstellt, sind wir sicher, dass sich aus diesem Zeug tolles Charas produzieren lässt.

 

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