Wie man Cannabis verantwortungsvoll nutztWie man Cannabis verantwortungsvoll nutzt

Wie man Cannabis verantwortungsvoll nutzt


Millionen von Menschen auf der ganzen Welt konsumieren Cannabis. Viele nutzen das Kraut als Genussmittel, um abzuschalten, zu entspannen, ihre Kreativität zu steigern und mit anderen in Kontakt zu treten. Es ist kein Geheimnis, dass Cannabis Euphorie hervorruft und uns glücklich macht. Selbst die simpelsten Aufgaben werden plötzlich leicht unterhaltsam, nachdem man an einem Joint gezogen hat. Aber diese positive Wirkung kann auch nach hinten losgehen. Nach einiger Zeit kann es vorkommen, dass Konsumenten von Cannabis abhängig werden, um überhaupt noch positive Gefühle empfinden zu können.

Bei Royal Queen Seeds setzen wir uns für einen verantwortungsvollen Umgang mit Cannabis ein. Wir glauben, dass das Kraut das Leben bereichern und nicht behindern sollte. Eine verantwortungsbewusste Nutzung hilft dem Einzelnen, den idealen Punkt beim Cannabiskonsum zu finden. Anstatt sich darauf zu verlassen, dass die Pflanze immer wirkt, kann sie in besonderen Momenten verwendet werden, in denen man wirklich zu schätzen weiß, was sie zu bieten hat.

Im Folgenden wirst Du die Grundsätze eines verantwortungsvollen Cannabiskonsums kennenlernen. Um eine solide Grundlage zu schaffen, erfährst Du zunächst, wie Cannabis im Körper wirkt und welche möglichen negativen Auswirkungen der Konsum von Cannabis nach sich ziehen kann.

Wie Cannabis im Körper wirkt

Du hast sicher schon einmal vom Endocannabinoid-System (ECS) gehört. Dieses Netzwerk ermöglicht es Cannabis, auf eine ganz besondere Weise im Körper zu wirken. Das ECS, das als unser "universeller Regulator" bekannt ist, trägt dazu bei, dass alle anderen Systeme in unserem Körper reibungslos funktionieren. Es besteht aus drei Hauptbestandteilen: Rezeptoren, Signalmolekülen namens "Endocannabinoide" ("endo" bedeutet "innerhalb") und Enzymen.

Fast jede Zelle des Körpers besitzt Cannabinoid-Rezeptoren, wobei unsere Endocannabinoide an diese Stellen binden, um physiologische Veränderungen zu bewirken. Sie sind an der Regulierung von so ziemlich allem beteiligt, einschließlich des Feuerns von Neurotransmittern, der Hautgesundheit und der Knochendichte, um nur einige Beispiele zu nennen.

Zufälligerweise enthält auch Cannabis Cannabinoide, allerdings sind diese Chemikalien als Phytocannabinoide bekannt ("phyto" bedeutet "Pflanze"). Tatsächlich war es die Entdeckung der Phytocannabinoide, die in der Folge zur Entdeckung des ECS führte. Kurz gesagt, können Phytocannabinoide an Cannabinoid-Rezeptoren im Körper binden, da sie eine ähnliche Struktur wie Endocannabinoide aufweisen.

Wenn Du diesen Artikel liest, hast Du sicher auch schon von THC gehört. Als wichtigster psychotroper Bestandteil in Cannabis bindet dieses Molekül an die CB1-Cannabinoid-Rezeptoren im Gehirn und löst so einen Rausch aus. Jedes Mal, wenn Du einen Joint rauchst oder ein Edible isst, nimmst Du Moleküle zu Dir, die die Funktion eines der wichtigsten Systeme im menschlichen Körper verändern.

Verschiedene Arten des Cannabiskonsums

Es gibt viele Möglichkeiten, Cannabis zu konsumieren oder anderweitig einzunehmen. Die Menschheit genießt das Kraut seit Tausenden von Jahren, auch wenn sich unsere Vorfahren darauf beschränkten, es zu rauchen, zu essen und zu trinken. Viele von uns genießen diese Methoden immer noch, aber die moderne Technologie ermöglicht es uns, Cannabis auch auf neue und aufregende Weisen zu konsumieren.

Rauchen

Zu den beliebtesten rauchbaren Cannabisprodukten zählen Blüten, Haschisch, Kief und Dabs. Cannabiskonsumenten können nicht nur auswählen, was sie rauchen wollen, sondern auch, wie sie dies tun. Zu den gängigen Methoden zählen Joints, Blunts, Bongs und Pfeifen.

Das Rauchen von Cannabis führt zu einem raschen Wirkungseintritt. Beim Inhalieren gelangen die Cannabinoide durch die Lungenbläschen ins Blut und von dort aus ins Gehirn. Obwohl es ein effizienter Weg ist, um high zu werden, hat das Rauchen von Cannabis einige offensichtlich negative Effekte: Wenn Cannabis hohen Temperaturen ausgesetzt wird, kommt es nämlich zu einer Verbrennung, bei der Karzinogene und andere Giftstoffe freigesetzt werden.

Rauchen

Verdampfen

Beim Verdampfen werden niedrigere Temperaturen als beim Rauchen verwendet. Diese Hitze reicht aus, um Cannabinoide, Terpene und andere Zielchemikalien zu verdampfen, ohne das Pflanzenmaterial zu verbrennen. Folglich sind die Nutzer weniger schädlichen Chemikalien ausgesetzt, während die Wirkung genauso schnell einsetzt wie beim Rauchen.

Es gibt viele verschiedene Arten von Vaporizern, darunter große Standgeräte, die sich für den Heimgebrauch eignen und tragbare Pens (Stifte), die ideal zum Verdampfen unterwegs sind. Verschiedene Vaporizer sind mit unterschiedlichen Produkten kompatibel, zu denen Blüten (Buds), Haschisch und Konzentrate zählen.

Verdampfen

Edibles

Falls Du schon mal ein Edible verschlungen hast, weißt Du, dass es eine ganz andere Wirkung als beim Inhalieren von Cannabis hervorruft. Infundierte Brownies, Kuchen und Getränke bieten einen Rausch, der intensiver ist und länger anhält.

Aber warum wirken Edibles so stark? Das Geheimnis liegt darin, wie der Körper das THC nach dem Verzehr verarbeitet. Bei dieser Konsumform durchläuft das Molekül das Verdauungssystem und gelangt anschließend in die Leber, die es als Fremdstoff erkennt. Die Leber baut es mit Hilfe von Enzymen ab und wandelt es in den Metaboliten 11-Hydroxy-THC um, der eine viel stärkere Verbindung ist.

Edibles

Sublingual

Beim sublingualen Konsum wird eine Substanz unter die Zunge gegeben. Im Falle von Cannabisölen und -tinkturen gelangen THC und andere Cannabinoide auf diese Weise fast unmittelbar in den Blutkreislauf. Sie diffundieren durch eine dünne Gewebeschicht in das Kapillarbett, bevor sie zum Gehirn transportiert werden.

Sublingual

Topika

Erinnerst Du Dich noch daran, dass das ECS den gesamten Körper durchdringt? Nun, es kommt auch in der Haut vor, wo es die Zellproliferation, die Differenzierung und die allgemeine Gesundheit reguliert.

Topische Cannabisprodukte wie Balsame, Cremes und Lotionen können auf Cannabinoid-Rezeptoren in der Haut abzielen. Allerdings dringt nur eine sehr geringe Menge an Cannabinoiden, die auf die Haut aufgetragen werden, in den Blutkreislauf ein. Erwarte also nicht, dass Du high wirst, nachdem Du Deine Arme mit THC-reicher Creme eingeschmiert hast. Einige Unternehmen haben jedoch transdermale Pflaster und andere Verabreichungssysteme entwickelt, die die Aufnahme von THC und anderen Cannabinoiden durch die Haut verbessern.

Topika

Die negativen Effekte des Cannabiskonsums

Cannabis hat den Ruf, eine sichere, natürliche Substanz zu sein. Im Vergleich zu vielen anderen Drogen weist Weed tatsächlich ein viel beeindruckenderes Sicherheitsprofil auf. Wenn man im Internet zu diesem Thema umsieht, stößt man oft auf Kommentare wie "Cannabis hat noch nie jemanden umgebracht" und "Eine Überdosis ist bei Cannabis unmöglich". Aber solche absoluten Aussagen beruhen fast immer auf Voreingenommenheit. Werfen wir doch einmal einen Blick auf die Fakten rund um die Sicherheit von Cannabis, einschließlich negativer Effekte, Überdosierungen und Todesfälle.

Kurzfristige Effekte

Cannabisnutzer erleben manchmal eine akute negative Wirkung. Diese kann bereits nach dem Konsum geringer Mengen und über kurze Zeiträume auftreten. Dazu gehören:

Beklemmung Verwirrung
Verfolgungswahn  Übelkeit
Beeinträchtigtes Gedächtnis Green out

Langfristige Effekte

Zu viel des Guten kann schlecht sein – keine Substanz der Welt entkommt diesem Axiom. Cannabiskonsum in großen Mengen und über langen Zeitraum kann zu ernsteren körperlichen und psychischen Gesundheitsproblemen führen, wie z.B.:

Veränderte Gehirnentwicklung (vor allem bei Teenagern) Verminderte Zufriedenheit und Veränderungen im Belohnungssystem des Gehirns
Cannabis-Hyperemesis-Syndrom Lungenprobleme auf Grund des häufigen Rauchens
Depressionen (es gibt einen Zusammenhang, aber keine eindeutigen Belege) Erhöhtes Risiko für Psychosen

Ist eine Überdosis von Cannabis möglich?

Es sind bei Menschen, die ausschließlich Cannabis konsumieren, keine Todesfälle durch eine Überdosierung bekannt. Drogen wie Opioide verursachen hingegen häufig Todesfälle durch Überdosierung, weil sie die Atemzentren des Gehirns unterdrücken. Das Fehlen von Cannabinoid-Rezeptoren in diesen Regionen bedeutet, dass Todesfälle durch eine Überdosis Cannabis so gut wie nicht zu verzeichnen sind.

Ist Cannabis gefährlich?

Auf diese Frage gibt es keine simple Antwort. Cannabis kann sowohl helfen als auch schaden. Obwohl die Pflanze psychische Erkrankungen verschlimmern und bei manchen Menschen negative körperliche Reaktionen hervorrufen kann, vertragen viele Konsumenten das Kraut gut.

Allerdings kann Cannabis in sehr seltenen Fällen tödlich sein. Diese Todesfälle sind jedoch nicht mit einer typischen Überdosis assoziiert. Es sind mindestens zwei Todesfälle[1] von Patienten mit Cannabis-Hyperemesis-Syndrom bekannt. Bei dieser Erkrankung handelt es sich um eine toxische Reaktion auf THC, die mit häufigem Erbrechen sowie Bauchschmerzen einhergeht und wahrscheinlich durch eine genetische Veranlagung ausgelöst wird.

Inwiefern kann man Weed mit anderen Drogen vergleichen?

Wenn man sich die Todesfallstatistiken anderer Drogen ansieht, wird schnell deutlich, dass Cannabis in puncto Sicherheit viel besser abschneidet. Opioide und Alkohol töten jedes Jahr Millionen von Menschen, während Todesfälle, die direkt durch eine Überdosis Cannabis verursacht werden, praktisch nicht vorkommen.

Macht Cannabis süchtig?

Cannabissucht, auch bekannt als Marihuanakonsumstörung, ist tatsächlich eine echte Diagnose. Manche Menschen können jahrzehntelang eine gesunde Beziehung zu Cannabis aufrechterhalten, ohne an einer Abhängigkeit zu leiden. Doch manche Menschen werden schon nach kurzem Konsum von Marihuana abhängig.

Jedes Mal, wenn wir THC konsumieren, werden Neuronen aktiviert, die am Belohnungskreislauf des Gehirns beteiligt sind, und unser Nervensystem beginnt damit, die Entspannung und Euphorie zu schätzen. Manche Menschen genießen den gelegentlichen Joint oder ein Edible und haben nicht das Bedürfnis, ihre CB1-Rezeptoren ständig mit THC zu sättigen. Genetische und psychische Unterschiede bedeuten jedoch, dass manche Konsumenten schnell eine Affinität zu Cannabis entwickeln, die sich als Missbrauch äußert.

Das Nationale Institut für Drogenmissbrauch gibt an, dass etwa 30% der Cannabiskonsumenten[2] ein gewisses Maß an Abhängigkeit entwickeln. Allein in den Vereinigten Staaten erfüllten im Jahr 2015 vier Millionen Cannabiskonsumenten die Kriterien einer Marihuanakonsumstörung und 140 000 dieser Menschen bemühten sich wegen ihrer missbräuchlichen Beziehung zur Pflanze um eine Behandlung.

Menschen, die an einer Marihuanakonsumstörung leiden, weisen mehrere charakteristische Symptome auf, zu denen die folgenden zählen:

Lethargie Paranoia
Sozialer Rückzug Depressionen
Reizbarkeit Verlust des Interesses an früheren Hobbys
Versuch, mit dem Cannabiskonsum aufzuhören, aber Rückfall in alte Konsummuster





Menschen, die eine Marihuanakonsumstörung entwickeln, beginnen häufig mit einem funktionalen Cannabiskonsum. Dieses Verhaltensmuster kann jedoch schnell in einen eher missbräuchlichen und rücksichtslosen
Cannabiskonsum umschlagen. Betroffene stellen möglicherweise fest, dass sie Cannabis über alles andere stellen, alle paar Stunden rauchen, normale tägliche Aufgaben nicht erledigen und Beziehungen auf der Strecke bleiben lassen.

Die Grundsätze des verantwortungsvollen Cannabiskonsums

Jetzt kennst Du die negative Seite von Cannabis. Aber wie sieht ein gesunder und verantwortungsvoller Cannabiskonsum aus? Es gibt eine lange Liste erfolgreicher Geschäftsleute, Sportler und Prominenter, die regelmäßig Cannabis konsumieren und dennoch ein erfülltes und erfolgreiches Leben führen. Die meisten von uns können Cannabis auf positive Weise nutzen, aber wir müssen uns dem Kraut mit der richtigen Einstellung nähern.

Die National Organization for the Reform of Marijuana Laws (NORML) weiß ein oder zwei Dinge über Cannabis und betreibt aktive Lobbyarbeit bei der US-Regierung zu Gunsten der Pflanze. Die Gruppe hat auch eine Liste von Grundsätzen vorgeschlagen, die einen verantwortungsvollen Cannabiskonsum definieren. Diese wollen wir uns im Folgenden ansehen.

Nur für Erwachsene

Junge Menschen haben keinen Zugang zu Alkohol und bestimmten verschreibungspflichtigen Medikamenten. Viele Substanzen wirken einfach anders auf jüngere Körper. Dieselbe Einschränkung sollte auch für Cannabis gelten. Obwohl viele Menschen, die dies hier lesen, in ihren Teenager-Jahren mit Cannabis experimentiert haben, kann sich das Kraut negativ auf die Entwicklung des Gehirns auswirken und später im Leben zu Problemen mit der psychischen Gesundheit führen.

Nicht rauchen (oder essen) und Auto fahren

Cannabis beeinträchtigt unser Urteilsvermögen, unsere Reaktionszeit und unsere motorische Koordination, weshalb sein Konsum unsicher ist[3], bevor man sich ans Steuer setzt. Verantwortungsbewusste Cannabiskonsumenten sollten sich nach dem Konsum eines Blunts oder von Edibles niemals ans Steuer setzen, da sie sich selbst und andere in Gefahr bringen können.

Achte darauf, wo Du Dein Cannabis konsumierst

Der amerikanische Psychologe und Verfechter von Psychedelika, Timothy Leary, prägte den Begriff "Set und Setting". Er entwickelte das Konzept als Mittel zur Optimierung halluzinogener Erfahrungen und zur Minimierung des Risikos von Horrortrips. Auch Cannabiskonsumenten können sich dieses Prinzip zunutze machen, um die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, im Rausch eine schwere Zeit zu erleben.

Der Begriff "Set" bezieht sich auf die Einstellung des Konsumenten beim Konsum von Cannabis. Ein guter Geisteszustand erhöht die Wahrscheinlichkeit einer angenehmen Erfahrung. Das Kraut neigt dazu, uns mit Dingen zu konfrontieren, die wir aufschieben oder verdrängen wollen, was durchaus beunruhigend sein kann.

"Setting" bezieht sich auf den Ort, an dem Du Dich befindest, wenn Du Cannabis konsumierst, und darauf, mit wem du zusammen bist. Wo rauchst oder verdampfst Du? Verträgst Du THC besser in einer überfüllten, sozialen Umgebung oder allein in der Natur? Wenn Du herausfindest, wo Du die besten Erfahrungen machst, kannst Du eine angenehmere und produktivere Beziehung zu dem Kraut aufbauen.

Widerstehe dem Missbrauch

Das klingt einfach, oder? Natürlich sollten verantwortungsbewusste Cannabiskonsumenten versuchen, Cannabis nicht so häufig zu konsumieren, dass es die Gesundheit, die persönliche Entwicklung und die Leistung beeinträchtigt. Einige von uns haben mehr Kontrolle über ihren Cannabiskonsum und können diese Grenze leicht ziehen. Wer mit Suchttendenzen zu kämpfen hat, wird es allerdings als viel größere Herausforderung erleben, dieses Gleichgewicht zu finden.

Respektiere die Rechte anderer

Verantwortungsvolle Cannabiskonsumenten sollten erkennen, dass nicht jeder ihre Ansichten in puncto Cannabis teilt. Wir müssen bedenken, wie unser Cannabiskonsum auf andere wirken könnte. Ein Joint an einer Bushaltestelle oder in einem Park könnte von Menschen, die den Geruch oder Rauch nicht leiden können, als aufdringlich empfunden werden. Nimm also bitte Rücksicht auf andere, wenn Du Cannabis konsumierst, insbesondere im öffentlichen Raum.

Weitere Schritte zur Aufrechterhaltung eines verantwortungsvollen Umgangs mit Cannabis

Die oben genannten Prinzipien bilden einen guten Rahmen für einen verantwortungsvollen Cannabiskonsum, aber es gibt noch einige andere logische Überlegungen, die berücksichtigt werden sollten, wenn es um sichere Nutzung des Krauts geht.

  • Konsumiere kein Cannabis während der Schwangerschaft oder Stillzeit

Frauen sollten während der Schwangerschaft und Stillzeit kein Cannabis konsumieren. Cannabisverbindungen, einschließlich THC, können Kinder im Mutterleib und nach der Geburt über die Muttermilch erreichen. Der Konsum von Cannabis während dieser Zeit kann bei Kindern zu kognitiven[4], sozialen und motorischen Störungen führen.

  • Mische Cannabis nicht mit Alkohol

Wenn man vor dem Cannabiskonsum Alkohol trinkt, kann sich die Wirkung von THC verstärken und falls Du Cannabis mit Alkohol mischst, wird sich die Wahrscheinlichkeit einer negativen Erfahrung im Allgemeinen erhöhen. Manche Konsumenten haben zwar bei beiden Substanzen ihren "idealen Punkt" gefunden, ihre Kombination jedoch kann die Wahrscheinlichkeit erhöhen, ein Green out zu erleben.

  • Cannabis nicht bei der Einnahme bestimmter Medikamente konsumieren

Insgesamt 380 Medikamente stehen in Wechselwirkung mit Cannabinoiden, 26 davon in ernsthafter Weise. Patienten sollten ihren Arzt konsultieren, bevor sie das Kraut verwenden, wenn sie verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen.

  • Bewahre Dein Kraut sorgfältig auf

Zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Cannabis gehört auch, dass Du Dein Kraut sicher aufbewahrst. Lagere Dein Gras an einem diskreten und sicheren Ort – am besten in einem luftdichten Glasbehälter, der den Geruch verdeckt. Platziere den Behälter zudem außerhalb der Reichweite von Haustieren und Kindern. Verwende ein Schloss, um die Gefahr eines unerwünschten "Einbruchs" zu minimieren.

Weitere Schritte zur Aufrechterhaltung eines verantwortungsvollen Umgangs mit Cannabis

Hast Du Probleme mit dem Cannabiskonsum?

Selbstreflexion hilft uns dabei, unser Leben zu überdenken, Bereiche zu finden, in denen wir zurückliegen und herauszufinden, wie wir uns verbessern können. Es ist gesund, von Zeit zu Zeit über unseren Cannabiskonsum nachzudenken. Hilft es Dir, wenn Du alle 30 Minuten rauchst, um Dein bestes Leben zu leben oder könntest Du viel mehr erreichen, wenn Du Dich stattdessen etwas mäßigen würdest?

Wenn Du zu dem Schluss kommst, dass Du Cannabis auf ungesunde Weise konsumierst, gibt es viele Schritte, die Du unternehmen kannst, um das zu ändern. Eine Toleranzpause kann Dir dabei helfen, den Kopf frei zu bekommen, über Deinen Cannabiskonsum nachzudenken und Dein Gehirn physisch neu einzustellen, um Deine Reaktion auf das Kraut zukünftig zu verbessern.

- Warum damit anfangen?

In erster Linie kann Dich eine Toleranzpause dabei unterstützen, Dein Leben zu verbessern, wenn Du zu viel Gras konsumierst. Eine Auszeit hilft Dir, das Gefühl von Kontrolle wiederzuerlangen und gibt Dir viel Zeit, Dich anderen Dingen zu widmen. Außerdem gönnst Du Deinem Endocannabinoid-System eine Verschnaufpause.

Langfristiger Cannabiskonsum mit hohem THC-Gehalt führt zu einer Herabregulierung der CB1-Rezeptoren, also der Stellen, an die THC bindet, um seine Wirkung zu entfalten. Das bedeutet, dass man mit der Zeit mehr Cannabis braucht, um dieselbe Wirkung zu erfahren. Erinnerst Du Dich an die ersten paar Male, als Du Weed geraucht hast? Wahrscheinlich hast Du nur ein paar Züge gebraucht, um Dich in den Orbit zu schießen. Nach mehreren Monaten des Cannabiskonsums bedeutet die Herabregulierung von CB1, dass Du viel mehr rauchen musst, um ein gleichstarkes High zu spüren.

Während einer Toleranzpause beginnen die Zellen, wieder mehr CB1-Rezeptoren zu exprimieren. Nach ein paar Wochen der Abstinenz wirst Du feststellen, dass Du viel weniger brauchst, um high zu werden. Das bedeutet, dass Du wahrscheinlich nicht annähernd so viel Cannabis konsumieren musst, um Dich zufrieden zu fühlen.

- Es wird nicht einfach werden

Eine Gewohnheit aufzugeben, erfordert Disziplin und Anstrengung. Manche Menschen können einen kalten Entzug verkraften. Vielleicht musst Du jedoch Deinen Konsum im Laufe der Zeit langsam reduzieren, um den Beginn einer Toleranzpause zu erleichtern. Außerdem kann es zu Entzugserscheinungen kommen, wenn Du zu plötzlich aufhörst (mehr dazu weiter unten).

- Nutze Bewegung als Ersatz

Bewegung dient als Gegenmittel für eine Vielzahl von Problemen. Sie hält uns nicht nur körperlich gesund, sondern hilft auch dabei, die geistige Gesundheit in Schach zu halten. Ebenso erhöht Bewegung den Endocannabinoid-Spiegel. Aerobes Training wie Laufen, Radfahren und Schwimmen zwingt unseren Körper, mehr Anandamid (das Glücksmolekül) zu produzieren, so dass sich unsere Stimmung verbessert.

- Verdopple Deine Leidenschafte

Manchmal kann das Rauchen eines Joints unsere Motivation steigern und uns dabei helfen, uns auf unsere Leidenschaften zu konzentrieren. Es lässt jedoch nicht leugnen, dass der Rausch auch zur Faulheit beitragen kann und uns vielleicht davon abhält, das zu tun, was wir lieben. Nutze Deine Freizeit und geistige Klarheit, um mehr Energie in Deine Leidenschaften zu stecken. Das wird nicht nur dazu beitragen, Dich abzulenken, sondern Du wirst wahrscheinlich auch merken, wie Deine Produktivität in dieser Zeit in die Höhe schnellen wird.

Symptome des Cannabisentzugs

Viele Hanflinge dürfte es überraschen, dass es das Cannabis-Entzugssyndrom gibt. Die Leute gehen häufig davon aus, dass Cannabis auf Grund seines natürlichen Status und seiner relativen Sicherheit keine Probleme bereitet, wenn man plötzlich damit aufhört. Glücklicherweise sind die Entzugserscheinungen bei Cannabis weit weniger hart als bei anderen Substanzen, können allerdings trotzdem einen erheblichen psychischen und physischen Tribut fordern. Hierzu zählen:

Gereiztheit Schlafprobleme
Kopfschmerzen  Grippeähnliche Symptome
Angstzustände und Depressionen









Ein Cannabisentzug erstreckt sich in der Regel über vier Wochen. So sieht der Zeitplan aus:

  • Woche 1: Reizbarkeit, Angstzustände und Schlafprobleme setzen ein
  • Woche 2: Die Entzugssymptome erreichen ihren Höhepunkt und es treten oft grippeähnliche Symptome auf
  • Woche 3: Die Symptome beginnen abzunehmen
  • Woche 4: Die Cannabinoid-Rezeptoren beginnen sich zu regulieren und die Symptome klingen ab

Cannabis-Entzugssymptome sind ätzend, aber es gibt ein paar Maßnahmen, die Du durchführen kannst, um den Entzug zu erleichtern. Hier findest Du ein paar Tipps, um diese Fahrt weniger holprig zu gestalten:

Bleibe hydriert Bleibe aktiv, treibe Sport
Ernähre Dich ausgewogen Praktiziere Entspannungstechniken wie z.B. Meditation
Gehe früh zu Bett Bleibe gesellig und suche die Unterstützung von Familie und Freunden

Wie Du verantwortungsvoll Gras rauchst

Nach einer Toleranzpause kannst Du Dich dazu entschließen, wieder mit dem Cannabiskonsum zu beginnen. Du hast Dir die Zeit zum Nachdenken genommen, Deine Ernährung und Deinen Schlafrhythmus verbessert und hoffentlich auch mehr Sport getrieben. Wie passt nun Cannabis in diesen neuen gesunden Lebensstil? Was kannst Du tun, um sicherzustellen, dass Dein Marihuanakonsum ausgewogen bleibt? Finde es im Folgenden heraus.

Wähle die beste Tageszeit

Es gibt für alles eine passende Tageszeit. Kaffee wirkt am besten morgens, während beruhigende Kräutertees ideal vor dem Schlafengehen sind. Aber was ist mit Cannabis? Wir empfehlen, Cannabis als Belohnung für die Auszeit aufzubewahren. Der Konsum des Krauts macht plötzlich viel mehr Spaß, nachdem Du alle Aufgaben des Tages erledigt hast.

Reserviere Dein Cannabis für gesellige Treffen

Unsere häufigen Verhaltensweisen verfestigen sich schnell zu Mustern. Falls Du wieder anfängst, allein zu Hause Cannabis zu konsumieren, wirst Du wahrscheinlich erneut in denselben Kreislauf geraten. Warum solltest Du diese besonderen Effekte nicht für gesellige Runden reservieren und sie gemeinsam mit Freunden erleben? Genieße die soziale Seite von Cannabis und reite die Welle von Lachflashs und Heißhungerattacken gemeinsam mit Menschen, die Du schätzt.

Gehe es langsam an

Denke daran, dass sich Deine CB1-Rezeptoren gerade erst vervielfacht haben. Beginne nicht mit dem Dabben oder Mampfen von Edibles. Gehe es stattdessen langsam an und suche Deinen idealen Punkt. Sobald Du ihn gefunden hast, bleibst Du eine Weile dort und genießt ihn, bevor Du wieder runterkommst. Es gibt keinen Grund, das letzte Stückchen Gras in Deinem Haus zu verbrauchen.

Hebe Deinen Vorrat für besondere Anlässe auf

Das Rauchen von Cannabis kann unsere Erfahrungen bereichern. Anstatt jeden Tag im selben Raum Weed zu rauchen, solltest Du es für besondere Erlebnisse aufheben. Ziehe Dir am Strand oder auf einem Waldweg einen Joint rein oder koche Dir eine Ladung Edibles, bevor Du einen Campingausflug machst.

Ziehe verschiedene Cannabinoid-Profile in Betracht

Moderne Cannabiskonsumenten sind nicht auf THC beschränkt. Sie können auch Sorten mit hohem CBD-Gehalt wählen, um einen klaren Kopf zu bekommen, ohne high zu werden. Es gibt eine Reihe von Sorten mit unterschiedlichen THC- und CBD-Verhältnissen, die das Beste aus beiden Welten bieten. Finde heraus, welche Sorten für Dich am besten geeignet sind, wenn Du produktiv, ausgeglichen und gesund bleiben möchtest.

Steckst Du in einem Trott fest?

Solltest Du Schwierigkeiten haben, Cannabis auf gesunde Weise zu konsumieren, bist Du damit nicht allein. Viele Menschen reagieren gut auf die hier genannten Tipps, während andere mehr Hilfe brauchen. Du musst diese Last nicht allein tragen. Beginne damit, mit engen Freunden und Verwandten über Deine Situation zu sprechen. Wenn Du feststellst, dass Du immer noch nicht die gewünschten Fortschritte machst, solltest Du allerdings in Erwägung ziehen, Dein Problem mit einem Arzt zu besprechen.

External Resources:
  1. Cannabinoid Hyperemesis Syndrome Survey and Genomic Investigation https://www.liebertpub.com
  2. Is marijuana addictive? | National Institute on Drug Abuse (NIDA) https://www.drugabuse.gov
  3. Does marijuana use affect driving? | National Institute on Drug Abuse (NIDA) https://www.drugabuse.gov
  4. Cannabis use in pregnancy and breastfeeding: The pharmacist’s role https://www.ncbi.nlm.nih.gov
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