Unter normalen Umständen kann CBD den Körper beruhigen und dem Geist Frieden stiften, aber kann es auch während der Schwangerschaft nützlich sein? Entdecke die Herausforderungen der Schwangerschaft, wie das Cannabinoid helfen könnte und ob es sicher ist, CBD während der Schwangerschaft zu konsumieren.

Eine Schwangerschaft ist eine der aufregendsten Zeiten im Leben einer Frau. Über den Zeitraum von neun Monaten bewohnen zwei Seelen einen Körper. Paare hetzen herum, um Spielsachen zu kaufen, Räume zu dekorieren, und erwarten die Ankunft eines neuen Mitglieds der Familie.

Doch dies sind die positiven Seiten einer Schwangerschaft. Dieser physiologische Zustand geht auch mit schweren Herausforderungen einher. Mütter müssen eine lange Liste von typischen Schwangerschaftssymptomen und -beschwerden durchstehen.


Vor welchen Problemen stehen Frauen während der Schwangerschaft?

Falls Du jemals schwanger warst oder Deinem Partner durch diese turbulenten neun Monate geholfen hast, weißt Du genau, wie schwer es werden kann. Während manche Mütter mit minimalen Schwierigkeiten davonkommen, werden andere von Angst, Übelkeit und Schlafproblemen geplagt.

  • Angst

Eine Schwangerschaft kann Mütter auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitnehmen. In einer Sekunde können sie Momente der Freude, des Glücks und Zukunftsoptimismus erleben; in der nächsten sind sie von Verzweiflung erfüllt. Auch wenn ein gewisses Maß an Besorgnis während einer Schwangerschaft absolut normal ist, entwickeln manche Frauen Formen von Angst, die ihr Alltagsleben beeinträchtigen. Diese Symptome sind unter anderem:

Übertriebene Besorgnis über die Gesundheit des Babys Reizbarkeit und Aufgewühltheit
Muskelverspannung Konzentrationsverlust



Während der Schwangerschaft kann Angst aus unterschiedlichen Quellen (sowohl intern als auch extern) entstehen. Diese sind unter anderem:

Vorangegangenes Trauma Übermäßiger Stress auf Arbeit oder anderweitige Belastungen
Familiäre Vorbelastung hinsichtlich Angst Hormonelle Veränderungen

  • Brechreiz & Morgenübelkeit

Während der Schwangerschaft leiden schwangere Mütter fast immer unter Übelkeit. Sie manifestiert sich vorwiegend als Morgenübelkeit. Trotz des Namens kann diese Art von Übelkeit zu jeder Tageszeit auftreten. Symptome von Morgenübelkeit neigen dazu, in der 6. Woche der Schwangerschaft einzusetzen, und verschwinden üblicherweise zwischen Woche 16 und 20.

Brechreiz und Morgenübelkeit können große Auswirkungen auf die Lebensqualität haben, indem sie schwangeren Mütter selbst die einfachsten Aufgaben erschweren. Während des ersten Trimesters ein flaues Gefühl im Magen zu haben, könnte jedoch sogar als positives Zeichen dienen. Frauen, die in dieser Zeit Übelkeit erleben, haben ein statistisch niedriges Fehlgeburtsrisiko[1].

Aber warum wird Frauen in der Schwangerschaft überhaupt schlecht? Es ist mehr als bloß ein grausamer Trick des Körpers, denn die Übelkeit zeigt eine wichtige hormonelle Veränderung an, die die Erschaffung neuen Lebens erleichtert. Gleich nachdem sich das befruchtete Ei in der Wand des Uterus eingenistet hat, fangen Frauen an, humanes Choriongonadotropin (hCG) zu produzieren. Auch die Östrogenwerte erhöhen sich. Erhöhte Werte dieser beiden Hormone werden mit Brechreiz und Morgenübelkeit in Zusammenhang gebracht.

Brechreiz & Morgenübelkeit

  • Schlaf

Schlaf ist eine der Gesundheitssäulen. Ausreichend Schlaf lässt uns ausgeruht, erholt und einsatzbereit fühlen. Wenn wir jedoch nur ein paar Stunden notwendigen Schlaf verpassen, können sich die Dinge zum Schlechteren wenden. Auf kurze Sicht erleben wir einen Stimmungseinbruch und einen Abfall der kognitiven Funktion. Auf lange Sicht erhöhen wir das Risiko von neurodegenerativen Erkrankungen.

Zusätzlich zu Gefühlen der Angst und Übelkeit treten Schlafprobleme als weitere Schwierigkeit während der Schwangerschaft auf. Gewöhnlich sind das erste und dritte Trimester diesbezüglich am schlimmsten. Viele Frauen wachen nachts auf, was sie tagsüber wiederum zu einem Schläfchen zwingt, um die Ermüdung zu bekämpfen. Einige der Gründe für nächtliches Aufwachen in der Schwangerschaft sind unter anderem:

Krämpfe Sodbrennen
Rückenschmerzen Harndrang
Kindsbewegungen



Glücklicherweise gibt es einige natürliche Methoden, wie schwangere Frauen ihren Schlaf verbessern können. Diese sind unter anderem:

Regelmäßige Bewegung Vermeidung von Koffein
Entspannungstechniken Tagsüber nur kurze Schläfchen einlegen



Was sind die Lösungen?

In der Moderne haben wir das Glück, Zugang zu Medikamenten und Modalitäten für nahezu jede gesundheitliche Beschwerde zu haben. Dies sind die aktuellen Behandlungen für die oben genannten Beschwerden:

Angst

Kognitive Verhaltenstherapie, Massage, Yoga, Akupunktur, angstlösende Medikamente

Schlafprobleme

Verhaltenstherapien, Stimuluskontrolle, Schlafmedikamente

Übelkeit

Kleine, aber häufige Mahlzeiten, Nahrungsergänzungsmittel mit Ingwer, Akupressur, Medikamente gegen Übelkeit

Manche werdende Mütter erfahren durch diese Behandlungen große Erleichterung, während andere anderswo nach Lösungen suchen.

Mittlerweile haben viele Frauen CBD als Mittel im Visier, um Unwohlsein zu reduzieren, den Geist zu entspannen und Schlaf zu verbessern. Aber wie schneidet CBD gegen diese Schwierigkeiten ab?

Zunächst werden wir uns ansehen, wie CBD unter normalen Umständen helfen könnte. Dann werden wir erörtern, wie eine Schwangerschaft die Nutzung von CBD ein wenig komplizierter macht.

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Wie CBD unter normalen Umständen bei Symptomen helfen könnte

Viele laufende Studien untersuchen die Wirkung von CBD gegen häufige gesundheitliche Beschwerden.

  • CBD und Angst

Laufende Menschenversuche erforschen die Wirkung von CBD auf Angst und wir können uns für Hinweise auch ältere Forschungsarbeiten ansehen. Eine 2011 in der Fachzeitschrift "Neuropsychopharmacology" veröffentlichte Studie testete CBD zum Beispiel an Patienten mit Angst während eines simulierten öffentlichen Vortrags, wobei untersucht wurde, wie sich das Cannabinoid auf die Zielparameter[2] Nervosität, kognitive Beeinträchtigung und Unbehagen während der Rede auswirkte.

Eine Studie von 2010 aus der Fachzeitschrift "Psychopharmacology" sah sich an, was im Gehirn geschieht[3], nachdem eine Person CBD genommen hat. Es wurden Patienten mit einer generalisierten Angststörung angeworben, deren Gehirne mit funktionalem Neuroimaging überwacht wurden. Die Wissenschaftler stellten Veränderungen des Blutflusses in die limbischen und paralimbischen Bereiche fest – Regionen, die an Emotionen und Verhalten beteiligt sind.

Eine 2015 in der Fachzeitschrift "Neurotherapeutics" publizierte Forschungsarbeit untersuchte ebenfalls die verfügbaren Daten bezüglich CBD und Angst[4]. Die Autoren analysierten sowohl präklinische Studien als auch Menschenversuche und betonten die Bedeutung von zukünftiger Forschung, um diese Befunde zu bestätigen und Richtlinien für die Dosierung auszuarbeiten.

  • CBD und Schlaf

Was kann CBD unter normalen Umständen für den Schlaf leisten? Forscher hoffen, es bald herauszufinden.

Eine große, 2019 publizierte Anwendungsbeobachtung untersuchte die Effekte von CBD auf sowohl Angst als auch Schlaf. Zweiundsiebzig Patienten wurden 25mg CBD verabreicht und ihre Symptome wurden monatlich dokumentiert, um festzustellen, ob das Cannabinoid Schlaf verbessern kann[5].

  • CBD und Morgenübelkeit

Wir können nicht wirklich sagen, ob CBD Morgenübelkeit lindert oder nicht. Forscher haben diese Art von Versuchen einfach noch nicht durchgeführt. Allerdings erforschen Wissenschaftler momentan das Potenzial von CBD, Übelkeit zu lindern. Derartige Studien wenden das Cannabinoid bei Mäusen an, um zu sehen, ob es bei Übelkeit und Erbrechen[6] als Folge von aktuellen Krebsbehandlungen helfen könnte.

Gesundheitsbehörden lehnen CBD während der Schwangerschaft ab – aber warum?

Die laufende Forschung sieht recht vielversprechend für die wichtigsten Beschwerden von Schwangeren aus – aber nur, wenn wir den Aspekt der Schwangerschaft außen vor lassen. Studien haben die Effekte von CBD gegen Angst, Schlafprobleme und Übelkeit evaluiert, aber ohne viele der Variablen, die eine Schwangerschaft mit sich bringt.

Eine Schwangerschaft geht nicht nur mit biochemischen Veränderungen einher, sondern auch mit ungeborenem Leben. Bislang hat der Mangel an Forschung die Food and Drug Administration (FDA) in den Vereinigten Staaten dazu veranlasst, von der Nutzung von CBD während der Schwangerschaft oder Stillzeit stark abzuraten[7].

Die FDA begründete ihre Aussage mit einem Mangel an Forschungsarbeiten, die die Effekte von CBD auf in der Entwicklung befindliche Föten und schwangere Mütter untersuchen. Sie führte auch Tierforschung an, die darauf hindeutet, dass hohe Dosen von CBD Probleme in den Fortpflanzungssystemen von in der Entwicklung befindlichen männlichen Föten verursachen können.

Außerdem werden nicht alle CBD-Produkte im Labor getestet und reguliert. Während seriöse Unternehmen hochwertige und zuverlässige Produkte anbieten, enthalten manche CBD-Öle und -Extrakte zu große Mengen von THC, Pestiziden oder Schwermetallen. Diese Produkte sind für schwangere Mütter eindeutig nicht sicher.

CBD selbst geht auch mit einigen Nebenwirkungen einher. Obwohl die Weltgesundheitsorganisation erklärt, dass das Cannabinoid ein gutes Sicherheitsprofil aufweist[8], vertragen einige Menschen CBD nicht sehr gut. Die wichtigsten Nebenwirkungen sind:

Trockener Mund Erbrechen
Verminderter Appetit Gewichtsverlust
Schläfrigkeit Durchfall



Forschungshürden und ethische Bedenken

Natürlich scharren viele Wissenschaftler mit den Hufen, weil sie entdecken wollen, wie sich CBD auf schwangere Frauen auswirkt. Diese Forschung wird nicht nur etwaige Risikofaktoren identifizieren, sondern könnte auch den Weg für wirksame Behandlungen ebnen. Aber verschiedene Hürden stehen den eifrigen Wissenschaftlern im Weg, die auf diesem Gebiet Erkenntnisse gewinnen wollen.

Allem voran gibt es große ethische Bedenken. Die meisten klinischen Versuche setzen Teilnehmer einem gewissen Risiko aus. Während der Schwangerschaft sind die Risiken für Mutter und Fötus eng miteinander verflochten. Viele Substanzen können die Plazenta durchqueren und das Leben in der Gebärmutter möglicherweise beeinträchtigen.

Dann gibt es die physiologischen Komplexitäten. Hochwertige klinische Versuche müssen so viele Variablen wie möglich kontrollieren, um die genauesten und verlässlichsten Resultate zu liefern. Sobald sich die Forscher durch das ethische Labyrinth gearbeitet haben, müssen sie einen großen Probandenumfang von einwilligenden schwangeren Frauen anwerben, idealerweise mit ähnlichem Gesundheitsstatus und in einer ähnlichen Phase der Schwangerschaft.

Während der Schwangerschaft verändert sich die Art und Weise, wie der Körper Arzneimittel verarbeitet (Binden, Aufnahme, Stoffwechsel, Ausscheidung etc.). Ebenso können die Beschwerden und Symptome einer Schwangerschaft in den Trimestern variieren. Wegen dieser Faktoren müssen die Forscher Frauen anwerben, die die gleichen Symptome in der gleichen Phase der Schwangerschaft erleben, idealerweise in einem ähnlichen Altersbereich – eine schwierige Aufgabe.

Außerdem ist das Anwerben von Frauen für klinische Versuche mit einem gewissen Stigma behaftet, aber einige Wissenschaftler wollen dies ändern. Manche Forscher glauben, dass die Sprache dies antreibt, deshalb wollen sie, dass schwangere Frauen nicht länger als "vulnerable Bevölkerungsgruppe", sondern als "wissenschaftlich komplex" angesehen werden.

Im Moment sind die Wissenschaftler größtenteils darauf beschränkt, Daten aus Populationsstudien zu sammeln. Diese Art von Forschung ist auf die Angaben von schwangeren Müttern zu ihrem Gebrauch von Cannabis und CBD angewiesen. Auch wenn diese Daten einen Blick auf die möglichen Effekte und Folgen bieten, mangelt es diesen Studien an der strengen Kontrolle klinischer Forschung und alle Ergebnisse sollten mit großer Vorsicht genossen werden.

Kann man CBD während der Schwangerschaft nutzen?

Kann man CBD während der Schwangerschaft rauchen? Was ist mit CBD-Fruchtgummis? Ist CBD-Creme sicher während der Schwangerschaft? Was CBD angeht, haben schwangere Mütter oft viele Fragen. Leider ist es noch viel zu früh, um klare Antworten zu geben. Während der Schwangerschaft zu rauchen, setzt Mutter und Kind zweifellos Gesundheitsrisiken aus. Doch was ist mit Cremes und Edibles? Auch wenn laufende Forschungsarbeiten auf ihren Nutzen hindeuten, müssen wir warten, bis mehr Studien ihre Sicherheit bestätigen.

Letztendlich sollte jede werdende Mutter, die an der Nutzung von CBD interessiert ist, mit ihrem Arzt sprechen, da dieser den vernünftigsten Rat geben wird, um die Gesundheit von Mutter und Kind zu schützen.

External Resources:
  1. Nausea during pregnancy: A good thing? - Mayo Clinic https://www.mayoclinic.org
  2. Cannabidiol reduces the anxiety induced by simulated public speaking in treatment-naïve social phobia patients - PubMed https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  3. SAGE Journals: Your gateway to world-class journal research https://journals.sagepub.com
  4. Cannabidiol as a potential treatment for anxiety disorders https://www.thereliefdisc.com
  5. Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  6. Regulation of nausea and vomiting by cannabinoids - PubMed https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  7. What You Should Know About Using Cannabis, Including CBD, When Pregnant or Breastfeeding | FDA https://www.fda.gov
  8. CANNABIDIOL (CBD) https://www.who.int
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