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By RQS Editorial Team Reviewed by: Carles Doménech

WAS IST SEROTONIN?

Der menschliche Körper nutzt Neurotransmitter, um verschiedene Funktionen auszuführen. Diese chemischen Botenstoffe sind die wichtigsten Werkzeuge für die neuronale Kommunikation innerhalb des zentralen Nervensystems. Serotonin ist ein solcher Neurotransmitter, der im Gehirn, im Darm und in den Knochen vorkommt. Es hat unter anderem die Aufgabe, Stimmung, Übelkeit, Appetit, Knochengesundheit, Schlaf, Emotionen und sogar die Sexualfunktion zu regulieren. Der Großteil des Serotonins ist im Magen-Darm-Trakt zu finden.

Serotonin wird in einem zweistufigen Umwandlungsprozess aus der essentiellen Aminosäure Tryptophan hergestellt. Tryptophan ist in gängigen Lebensmitteln wie Käse, rotem Fleisch und Nüssen zu finden. Ein Mangel dieser Aminosäure in unserem Ernährungsplan führt zu einem niedrigeren Serotoningehalt. Aufgrund von Faktoren wie diesen wird unsere Ernährung so eng mit Angst, Depression und anderen Stimmungsstörungen in Verbindung gebracht.

WIE INTERAGIERT CANNABIS MIT SEROTONIN?

Die Verbindung zwischen Cannabis und Serotonin ist äußerst interessant. Cannabinoide können bestimmte Serotoninrezeptoren stimulieren, während sie andere potentiell hemmen [1].

Dies führt zu dem Schluss, dass Cannabinoide den Serotoninspiegel – und den Spiegel anderer Neurotransmitter – bei bestimmten Erkrankungen erhöhen und bei anderen senken könnten. Migräne ist beispielsweise eine Erkrankung[2], die mit einem verminderten Serotoninspiegel im Gehirn einhergeht. In dieser Situation könnte die Aktivierung von Rezeptoren, die die Wiederaufnahme hemmen, Teil der Lösung sein. Konsumiert man THC, aktiviert es die Serotoninrezeptoren und hemmt gleichzeitig die Wiederaufnahme von Serotonin[3]. In Studien konnte sogar beobachtet werden, dass bestimmte Cannabissorten möglicherweise einen Einfluss auf Migräne[4] haben könnten.

Sobald man die Bedeutung von Serotonin für die Stimmung sowie verschiedene Störungen und den Einfluss von Cannabis auf den Serotoninspiegel erkennt, versteht man leicht, warum aus Cannabis gewonnene Moleküle in Bezug auf bestimmte psychische und neurologische Erkrankungen untersucht werden.

Serotonin-effekte Auf Den Menschlichen Körper

WIE CANNABIS HELFEN KANN

2016 wurde eine Studie[5] an Mäusen durchgeführt, denen mehrere Chemikalien verabreicht wurden, die das Endocannabinoid Anandamid nachahmen. Der interessante Part daran war, dass die potentielle antidepressive Wirkung dieser Substanzen nicht mehr spürbar war, als die Forscher die Serotoninrezeptoren künstlich blockierten. Dies deutet darauf hin, dass Cannabinoide und das serotonerge System tatsächlich miteinander verbunden sind.

Dieselbe Studie [6] zeigte auch, wie steigende Endocannabinoid-Spiegel im Körper die Effektivität von Antidepressiva potentiell verbesserten. Die Studie zeigte auch, dass das Blockieren von CB1-Rezeptoren die Wirkung der Antidepressiva vollständig stoppen würde.

Dies zeigt, wie das Endocannabinoid- und das serotonerge System zusammenarbeiten, um uns zu helfen eine Selbstregulierung zu erreichen. Es zeigt auch, dass, wenn ein Medikament entwickelt wird, es diese beiden Systeme auf eine Weise stimulieren muss, damit sie sich gegenseitig ausbalancieren und unterstützen. Ist Cannabis also die Zukunft der Antidepressiva?

MARIHUANA UND ANGST

Eine Studie[7], in der die Angstgefühle von 50 Personen, die regelmäßig Cannabis rauchten, mit denen von 50 Personen, die gar nicht rauchten, verglichen wurden, brachte interessante Ergebnisse zutage. Die Patienten, die Marihuana rauchten, hatten ein potentiell niedrigeres Angstniveau als diejenigen, die nicht rauchten. In einer Studie aus dem Jahr 2012 [8] wurden mehrere Studien ausgewertet, die CBD als Mittel gegen Angstzustände untersuchten. Diese Untersuchungen waren ein bahnbrechender Schritt im Bereich der CBD-Wissenschaft, jedoch sind weitere Studien notwendig, um zu bestimmen, wie sich CBD auf unseren psychischen und physischen Zustand auswirkt.

Bevor Du Cannabis für ganzheitliche Zwecke verwendest, ist es wichtig zu wissen, was Du tust. Du solltest immer erst Deinen Arzt befragen, bevor Du irgendeine Substanz wegen ihres potentiellen therapeutischen Nutzens verwenden möchtest. Obwohl Cannabis in einigen Regionen als Behandlungsmethode von Depressionen/Angststörungen verschrieben wird, untersucht man die Beziehung zwischen Pflanze und Krankheit derzeit noch und es ist noch weitere Forschung notwendig.

Cannabis Euphoria, Painkiller XL Und Stress Killer

Falls Du Dich dazu entscheidest, Cannabis bei Angstzuständen zu verwenden, ist es wichtig, auf den THC- und CBD-Gehalt einer Sorte zu achten. Bedenke, dass jede Sorte bei jedem Menschen anders wirkt. Angesichts des nicht berauschenden Profils von CBD, könnten reine CBD-Sorten (ohne THC), CBD-dominierte oder ausgewogene THC:CBD-Sorten theoretisch besser geeignet sein, um eine homöostatische Wirkung zu erzielen.

Euphoria, Painkiller XL und Stresskiller sind beispielsweise drei CBD-reiche Sorten mit niedrigem THC-Wert. Die beiden erstgenannten enthalten 9% THC und Stress Killer weist eine Konzentration von 11% auf.

Wie bei vielen anderen wissenschaftlichen Fragen im Zusammenhang mit Cannabis sind noch weitaus mehr Untersuchungen nötig, um mit Zuversicht Ratschläge über die genaue Art und Weise der Verwendung von Cannabis für die Behandlung verschiedener psychologischer Störungen geben zu können. Ermutigend ist jedoch, dass Cannabis aus zahlreichen Chemikalien besteht, von denen einige auch mit Serotonin zu interagieren scheinen. In Zukunft werden wir diese Beziehung sicher noch weiter erforscht sehen können.

External Resources:
  1. Descending serotonergic and noradrenergic systems do not regulate the antipruritic effects of cannabinoids https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  2. Serotonin and migraine: biology and clinical implications https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  3. Serotonin Syndrome versus Cannabis Toxicity in the Emergency Department https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  4. Patterns of medicinal cannabis use, strain analysis, and substitution effect among patients with migraine https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  5. The fatty acid amide hydrolase inhibitor URB597 modulates serotonin-dependent emotional behaviour http://www.europeanneuropsychopharmacology.com
  6. Involvement of endocannabinoids in antidepressant and anti-compulsive effect of fluoxetine in mice http://www.sciencedirect.com
  7. Antianxiety effect of cannabis: involvement of central benzodiazepine receptors https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  8. Cannabidiol, a Cannabis sativa constituent, as an anxiolytic drug https://www.ncbi.nlm.nih.gov
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