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By Luke Sumpter Reviewed by: Carles Doménech

Während sich die Cannabisprohibition in bestimmten Regionen der Welt allmählich lockert, fängt Gras an, wieder in die medizinische Sphäre Einzug zu halten.

Die Art und Weise, wie Cannabis mit dem menschlichen Körper interagiert, wird zunehmend besser verstanden, da die Forschung auf diesem Gebiet zunimmt. Die vielleicht tiefgreifendste Entdeckung bislang ist die Wechselwirkung zwischen den aktiven Inhaltsstoffen THC und CBD und wie sie von Rezeptoren im menschlichen Cannabinoid-System, dem Endocannabinoid-System, vermittelt werden.

Cannabis ist nun in manchen Regionen als Arzneimittel erhältlich und kann mit einer Krankenversicherungskarte bezogen werden. Cannabis wird bei einer Vielzahl von medizinischen Leiden, wie z.B. chronischen Schmerzen verschrieben und auch Angstzustände sind ein Feld, in dem Cannabis erhebliches verbesserndes Potential zeigt. Die Frage lautet nun: "Kann man Cannabis bei der Behandlung von Angststörungen tatsächlich mit verschreibungspflichtigen Medikamenten vergleichen?" Sehen wir uns an, wie sich Cannabis im Vergleich zu den am häufigsten verschriebenen Arten von angstlösenden Mitteln macht: Benzodiazepinen.

Angstzustände: Risikofaktoren

EINE ZUSAMMENFASSUNG DER ANGST

Angst ist ein Geisteszustand, der mehrere verschiedene Symptome umfasst, wie zum Beispiel Furcht, Sorge und Nervosität.. Angst kann manchmal eine normale menschliche Erfahrung sein, vor allem wenn ein wichtiges Ereignis im Leben bevorsteht, z.B. Prüfungen, Treffen oder Bewerbungsgespräche.

Die scheinbare Bedeutung dieser Situationen kann dazu führen, dass wir uns in Grübeleien verlieren und uns fragen, wie die Sache ausgehen wird und was schiefgehen könnte. Angst kann jedoch eines der Hauptprobleme sein, die in anderen verwandten Erkrankungen eingebettet sind, was manche Personen dazu veranlasst, ihren Arzt in der Hoffnung aufzusuchen, ein Medikament zu finden, das ihre Symptome lindert. Es gibt zahlreiche Störungen, die mit einem Angstzustand einhergehen; die unten aufgeführten stellen einige der am häufigsten behandelten dar.

  • GENERALISIERTE ANGSTSTÖRUNG

Eine generalisierte Angststörung oder GAS ist eine chronische Angststörung, die einen langfristigen und irrationalen Zustand der Beunruhigung katalysiert, der sich um alltägliche Ereignisse dreht, die mit Finanzen, Gesundheit oder Arbeit zu tun haben.

  • PANIKSTÖRUNG

Eine Panikstörung ist eine weitere Art von Angststörung. Dieser Zustand kann den plötzlichen Ausbruch von gewaltigem Schrecken auslösen, was zu Verwirrung, subjektiven Atemproblemen oder Herzrasen führt.

  • SOZIALE ANGSTSTÖRUNG

Soziale Angststörungen werden durch die beharrliche Furcht charakterisiert, von anderen beurteilt zu werden. Dies umfasst gewöhnlich auch die Angst, dass eigenes Verhalten in sozialen Situationen zu persönlichem Schamgefühl oder Verlegenheit führen könnte. Die Symptome von sozialen Angststörungen umfassen ein rasendes Herz, Schwindel oder Benommenheit, Muskelspannungen, Verwirrtheit und sogar Magenverstimmungen oder Übelkeit.

  • ZWANGSSTÖRUNG

Eine Zwangsstörung ist eine stark mit Angst verbundene Störung, die durch quälende und sich wiederholende Gedanken verschlimmert wird, was zu Zwangshandlungen führt. Risikofaktoren für diese Störung sind unter anderem familiäre Vorbelastung, traumatische Lebensereignisse oder andere neurologische Störungen.

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BENZODIAZEPINE

Benzodiazepine, die am häufigsten für die Behandlung von Angstzuständen verschrieben werden, sind unter anderem Xanax, Librium, Valium und Ativan. Benzodiazepine sind eine große Medikamentenklasse und weisen in Bezug auf ihre Wirkmechanismen im zentralen Nervensystem Ähnlichkeiten zueinander auf. Allerdings unterscheiden sie sich in Sachen Potenz und Dauer der Wirkung. Diese Medikamente haben eine sedierende Wirkung, indem sie die GABA-A-Rezeptoren im Gehirn besetzen. Dies gipfelt darin, dass ein Neuron negativ geladen wird und deshalb resistenter gegen Erregung ist, was wiederum die angstlösende Wirkung dieses Medikaments hervorruft.

SIND DIESE MEDIKAMENTE GEFÄHRLICH?

Interessanterweise werden Benzodiazepine in den Vereinigten Staaten als Droge des Anhangs IV klassifiziert. Cannabis wird allerdings als Droge des Anhangs I eingestuft und wird somit als potentiell suchterregend und ohne medizinisches Potential beschrieben. Diese verwirrende Entscheidung erweckt den Anschein, dass "Benzos" sicherer als Cannabis seien, obwohl eigentlich das Sicherheitsprofil beider Substanzen diskutiert werden sollte.

Benzodiazepine sind, insbesondere wenn sie zusammen mit anderen Medikamenten eingenommen werden, mit Todesfällen durch Überdosis in Verbindung gebracht worden. Diese Arzneimittel gehören in den USA und Europa zu den am meisten geförderten Substanzen und werden von vielen als übermäßig verschrieben angesehen.

Gemäß der Seuchenschutzbehörde der USA starben 2013 22 000 Menschen an Überdosen, die mit verschreibungspflichtigen Medikamenten im Zusammenhang standen[1]. Es wird berichtet, dass insgesamt 31% dieser Todesfälle mit für Leiden wie Angst verschriebenen Benzodiazepinen verbunden waren oder in direktem Zusammenhang mit ihnen standen.

2008 nutzten etwa 5,2% aller amerikanischen Erwachsenen Benzodiazepine. Trotz des weitverbreiteten Gebrauchs ist es möglich, sowohl körperlich als auch psychologisch von diesen Medikamenten abhängig zu werden, was schwere Entzugssymptome wie erhöhte Angst, Schlaflosigkeit und in manchen Fällen Anfälle verursachen kann.

Nebenwirkungen von hohen Dosen von Benzodiazepinen können sich als Schläfrigkeit, Verwirrung, Benommenheit, verschwommenes Sehen, Schwäche, undeutliche Sprache, Koordinationsstörung und in den schlimmsten Fällen Atembeklemmung und sogar Koma manifestieren. Die chronische Nutzung dieser Medikamente führt zur Entwicklung einer Toleranz, was bedeutet, dass Nutzer höhere Dosen nehmen müssen, um dieselbe Wirkung zu erzielen. Wenn sich eine Toleranz entwickelt hat, können Symptome wie Schlaflosigkeit, Unaufmerksamkeit, Schwäche und sogar Angst wieder auftreten, die diese Medikamente eigentlich behandeln sollen.

Es ist eine angemessene Einschätzung, zu sagen, dass diese Kategorie von Arzneimitteln das Potenzial für Missbrauch und Abhängigkeit hat. Lass uns erkunden, ob Cannabis als natürlicher Ersatz für diese Medikamente dienen könnte.

Angstzustände: Körperliche Symptome

IST CANNABIS VIEL UNGEFÄHRLICHER?

Hinsichtlich seiner Anwendung als potenzielle Behandlung beim Menschen ist Cannabis eine extrem sichere Substanz, die – wird sie isoliert genutzt – nicht für menschliche Tode im Zusammenhang mit Überdosen verantwortlich ist. Durch die Einstufung von Cannabis als Substanz des Anhangs I durch die amerikanische Drug Enforcement Agency (DEA) wird es als eine der gefährlichsten Drogen der Welt mit hohem Missbrauchspotential und ohne nachgewiesenen medizinischen Wert geführt.

Cannabis in dieser Gruppe zu verorten, beruht auf Ignoranz und wissenschaftlichem Analphabetismus.. Eine wissenschaftliche Arbeit[2] mit dem Titel "Comparative risk assessment of alcohol, tobacco, cannabis and other illicit drugs using the margin exposure approach" zeigte, wie sicher Cannabis wirklich ist.

Die Studie untersuchte die Giftigkeit von Drogen wie Alkohol, Cannabis, Heroin, Ecstasy, Kokain, Nikotin und Amphetaminen. Von all diesen Substanzen wurde alleine Cannabis als Substanz mit geringem Risiko eingeschätzt. Darüber hinaus belegte die Studie, dass Cannabis unglaubliche 114 mal weniger tödlich als Alkohol ist.

DIE ANGSTLÖSENDE WIRKUNG VON CANNABIS

Ein Grund, warum Cannabis in den USA verschrieben wird, ist die Behandlung von Angstzuständen, wie zum Beispiel bei der zuvor erwähnten posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS). In diesem Szenario könnte man angesichts des Potenzials der Pflanze, Entspannung hervorzurufen, spekulieren, inwiefern bestimmte Cannabissorten die Symptome von Angst reduzieren könnten.

Eine im Magazin Biological Psychiatry veröffentlichte Arbeit[3] berichtet von einer Studie, in der die angstlösende Wirkung von Cannabis beobachtet wurde. 50 männliche Probanden, die regelmäßig Gras rauchten, wurden beobachtet und mit 50 anderen Probanden verglichen, die kein Gras rauchten und als Kontrollgruppe dienten. Es konnte beobachtet werden, dass die Gras rauchende Gruppe niedrigere Angstwerte als die Kontrollgruppe aufwies.

In dieser Studie hatten die Forscher auch die Absicht, mögliche Wechselwirkungen zwischen Cannabis- und Benzodiazepin-Rezeptoren in Mäusen zu untersuchen. Sie stellten fest, dass Cannabis in der Tat an dieselben Rezeptorstellen wie Benzodiazepine bindet.

Angstzustände: Linderung

CBD UND ANGSTZUSTÄNDE

Eine Abhandlung[4] mit dem Titel "Cannabidiol, a Cannabis sativa constituent, as an anxiolytic drug" gibt einen Überblick über Studien, die sich mit der Rolle von CBD als angstlösendes Medikament beschäftigen. Die Autoren der Studie behaupten, dass "zukünftige klinische Versuche mit Patienten mit verschiedenen Angststörungen zugesichert wurden, insbesondere in Bezug auf Panikstörungen, Zwangsstörungen, sozialen Angststörungen und posttraumatischen Belastungsstörungen. Die adäquaten therapeutischen Anwendungsgebiete von CBD und exakten Mechanismen, die bei seiner angstlösenden Wirkung greifen, müssen noch bestimmt werden".

  • CBD BEI SOZIALER ANGST

Eine Arbeit[5], die im Journal of Neuropsychopharmacology veröffentlicht wurde, ging der Frage nach, ob CBD einen Einfluss auf soziale Angst hat. Probanden mit einer sozialen Angststörung, die vorher noch nie behandelt wurden, bekamen entweder 600mg CBD oder ein Placebo, bevor sie an einem Test mit einer simulierten öffentlichen Rede teilnahmen. Es zeigte sich, dass CBD die Angst, kognitive Störungen und das Unbehagen während der Rede erheblich reduzierte. CBD minderte außerdem den Alarmzustand vor ihrer Rede.

NEUE STUDIE ZU BENZODIAZEPINEN STEHT IM WIDERSPRUCH ZU FRÜHERER FORSCHUNG

Eine neue Untersuchung, an der 146 Patienten mit einem Durchschnittsalter von 47 Jahren teilnahmen, ist das erste Dokument, das von einer reduzierten Benzodiazepin-Verwendung[6] unter Patienten berichtet, die eine medizinische Cannabistherapie begonnen hatten. Die Resultate zeigen, dass innerhalb von sechs Monaten mehr als 45% der Patienten ihre Benzodiazepin-Einnahme eingestellt haben. Die Studie trägt den Titel “Reduction of Benzodiazepine Use in Patients Prescribed Medical Cannabis".

Die Patienten berichteten außerdem schon kurz, nachdem sie das medizinische Cannabisprogramm begonnen hatten, von allgemeinem Wohlbefinden und verringertem Leiden an ihren Erkrankungen, Der Zusammenhang zwischen medizinischer Cannabistherapie und Reduktion des Benzodiazepin-Gebrauchs scheint in dieser Untersuchung offenkundig zu sein, obwohl es noch groß angelegter Studien bedarf, um unser Verständnis der Gehirnmechanismen zu erweitern, die für Ergebnisse dieser Art verantwortlich sind.

Nachdem sie eine zweimonatige Behandlung mit medizinischem Cannabis durchlaufen hatten, verzichteten 30,1% der Patienten auf Benzodiazepine. Nach 4 Monaten hatten bereits 44,5% ihre Benzodiazepin-Verwendung eingestellt, und nach der letzten Phase hatten insgesamt 66 Patienten (45,2%) ihren Benzodiazepin-Gebrauch beendet.

External Resources:
  1. CDC Online Newsroom - Press Release - Opioids drive continued increase in drug overdose deaths https://www.cdc.gov
  2. Comparative risk assessment of alcohol, tobacco, cannabis and other illicit drugs using the margin of exposure approach https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  3. Antianxiety Effect of Cannabis: Involvement of Central Benzodiazepine Receptors - PubMed https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  4. Cannabidiol, a Cannabis Sativa Constituent, as an Anxiolytic Drug - PubMed https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  5. Cannabidiol Reduces the Anxiety Induced by Simulated Public Speaking in Treatment-Naïve Social Phobia Patients - PubMed https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  6. Reduction of Benzodiazepine Use in Patients Prescribed Medical Cannabis https://www.liebertpub.com
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