CBD ist eines der vielen Cannabinoide der Cannabispflanze. Im Gegensatz zum psychoaktiven Hauptwirkstoff THC macht CBD nicht high. Mit Studien, die den Einsatz in der Schmerztherapie und als mögliche Behandlung von Krankheiten wie Epilepsie, Angstzuständen, neurologischen Störungen und vielen anderen nahelegen, ist CBD derzeit ein heiß diskutiertes Thema. Wenn Du eine Katze hast, wirst Du vielleicht daran interessiert sein, dass CBD auch Deinem vierbeinigen Freund helfen kann!

Wie Wirkt CBD Bei Katzen?

Wie Menschen auch, besitzen Katzen ein Endocannabinoid-System, das wichtige physiologische Funktionen wie das Immunsystem, die Stimmung, den Schlaf und Schmerzen reguliert. Cannabinoid-Rezeptoren sind im ganzen Körper verteilt, unter anderem auch im Gehirn, Nervensystem und Immunsystem. Das Besondere an Cannabis ist, dass die aktiven Inhaltsstoffe an diese Rezeptoren binden oder sie beeinflussen können. Auf die gleiche Weise, wie Menschen von den Eigenschaften von CBD profitieren können, kann das auch Deine Katze!

Wie Wirkt CBD Bei Katzen?

Wie Kann CBD Deiner Katze Helfen?

Trotz zunehmender Erkenntnisse über die positiven Auswirkungen und potenziellen Anwendungsmöglichkeiten von CBD, steckt der Bereich der cannabisbezogenen medizinischen Forschung noch in den Kinderschuhen. Etablierte Parteien akzeptieren endlich, dass eine zuvor dämonisierte Substanz tatsächlich ein breites Spektrum an therapeutischen Anwendungen bietet. Daher gibt es nur wenige in-vivo-Studien zu CBD bei Katzen. Es gibt jedoch eine Fülle von anekdotischen und vorläufigen Berichten, die die therapeutische Anwendung unterstützen.

Zu den Leiden, die CBD bei Katzen lindern kann, gehören:

  • Aggression
  • Appetitlosigkeit
  • Angstzustände
  • Stress
  • Energiemangel
  • Entzündungen
  • Infektionen

Es gibt auch ernstere gesundheitliche Probleme, hinsichtlich derer Katzenbesitzer von guten Ergebnissen bei der Verabreichung von CBD-Ölen berichtet haben. Dazu gehören häufige Katzenkrankheiten wie Arthritis, Pankreatitis, entzündliche Darmerkrankungen und Asthma, bei denen Entzündungen häufig die Ursache sind. CBD ist vor allem für seine entzündungshemmenden und schmerzstillenden Eigenschaften bekannt und hilft dabei, sowohl die Ursache(n) als auch die Symptome verschiedener Erkrankungen zu bekämpfen.

Bei Menschen wird CBD zur Behandlung von Anfällen eingesetzt, wie sie beispielsweise bei Patienten auftreten, die an einer seltenen Form der Epilepsie, dem sogenannten Dravet-Syndrom, leiden. Es gibt Belege dafür, dass CBD auch Anfälle bei Katzen effektiv reduzieren kann.

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THC: 0.2%
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CBD pro Tropfen: 7,5mg
Trägerflüssigkeit: Olive Oil

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Die Richtige Dosierung Von CBD Bei Katzen

Katzen sind offensichtlich viel kleiner als Menschen. Das bedeutet, dass sie normalerweise eine viel geringere Dosis CBD benötigen als wir.

Wenn Du ein speziell für Katzen hergestelltes CBD-Öl kaufst, achte auf die richtige Dosierung, die auf dem Produkt angegeben ist. Du kannst auch CBD-Öle verwenden, die ursprünglich für Menschen bestimmt sind, solange Du darauf achtest, sie in der richtigen niedrigen Dosis zu verwenden.

Einigen Tierärzten zufolge empfiehlt sich eine Dosis von 0,1-0,5mg CBD pro kg Katzengewicht. Die individuelle Dosis kann je nach speziellem Zustand Deiner Katze und anderen Faktoren abweichen. Denke daran: Weniger ist mehr. Es ist immer besser, mit einer niedrigen Dosis zu beginnen, um die Reaktion Deiner Katze zu beobachten.

Katzen und CBD

Empfohlene Dosierung Von CBD Für Häufige Katzenkrankheiten

  • Arthritis: 0,5mg/kg zweimal täglich
  • Asthma: 0,5mg/kg zweimal täglich
  • Entzündliche Darmerkrankungen: 0,2mg/kg zweimal täglich
  • Pankreatitis: 0,1mg/kg zweimal täglich, schrittweise ansteigend auf 0,5mg/kg zweimal täglich.
  • Chronische Infektionen der oberen Atemwege: 5mg/kg zweimal täglich
  • Anfälle: 0,5mg/kg zweimal täglich und dann schrittweise erhöhen - Maximaldosis für die Behandlung von Anfällen kann bis zu 3mg CBD pro kg Gewicht der Katze betragen.

Sei Dir bewusst, dass CBD normalerweise nicht über Nacht funktioniert. Manchmal kann es mehrere Wochen dauern, bis Du die Auswirkungen bei Deinem Haustier beobachten kannst. Deshalb solltest Du bei der Verabreichung von CBD geduldig und konsequent sein und Deine Katze genau beobachten, damit Du schnellstmöglich die optimale Dosierung herausfinden kannst.

Es ist eine gute Idee, ein oder zwei Wochen zu warten, bevor die Dosis erhöht wird. Wiederhole diesen Vorgang wie empfohlen, bis die gewünschte Wirkung eintritt.

Ist CBD-Öl sicher für Katzen?

Ja, CBD-Öl ist sicher für Katzen. Genau wie ihre menschlichen Besitzer auch, haben Katzen ein Endocannabinoid-System. CBD wirkt über diese physiologischen Leitungsbahnen, um Ausgewogenheit zu fördern und verschiedene Effekte hervorzurufen. Auch wenn das Cannabinoid generell als sicher und wirksam gilt, besteht noch immer ein Mangel an wissenschaftlichen Belegen, die die Wirkung von CBD auf unsere Katzenfreunde dokumentieren. Falls Du in Betracht ziehst, Deiner Katze CBD-Öl zu geben, unterhalte Dich zuerst mit Deinem Tierarzt über die Entscheidung und wie Du es sicher angehen kannst.

  • Wird CBD-Öl meine Katze high machen?

Nein, CBD ruft bei Katzen kein High hervor. Das Molekül wirkt sich auf die Katzenphysiologie auf eine Weise aus, die dies unmöglich macht. THC ruft psychotrope Effekte hervor, indem es an CB1-Rezeptoren im Gehirn bindet, doch CBD besitzt diese Fähigkeit nicht. Stattdessen verändert es die Werte von Endocannabinoiden und wirkt auf andere Rezeptorstellen ein.

  • Nebenwirkungen von CBD-Öl für Katzen

CBD könnte bei Katzen ein paar Nebenwirkungen verursachen. Wenn es in der angemessenen Dosis verabreicht wird, solltest Du jedoch keine großen Veränderungen im Verhalten Deiner Katze bemerken.

Das Cannabinoid neigt dazu, bei Menschen eine beruhigende Wirkung hervorzurufen, und ihnen wird angeraten, ihre Dosis langsam zu erhöhen, um sie etwaigen Empfindungen anzupassen. Dasselbe gilt für Katzen. Du könntest feststellen, dass Dein Haustier nach der ersten Verabreichung von CBD geringfügig entspannter und weniger energiegeladen wird.

Verringere einfach die Dosis, um Symptome von Lethargie zu reduzieren. Falls nötig, kannst Du die Dosis mit der Zeit wieder langsam erhöhen.

Seltene Nebenwirkungen könnten Angst, Übelkeit, Erbrechen und Veränderungen des Appetits sein. In der Regel sind diese Effekte jedoch von kurzer Dauer und fallen mild aus.

CBD-Leckerli für Katzen

CBD-Leckerli für Katzen

Die Beliebtheit von CBD unter Katzenbesitzern hat zu der Entstehung eines großen und florierenden Marktes für mit CBD angereicherte Haustierleckerli geführt. CBD an Katzen zu verabreichen, hat es vom Träufeln von CBD-Öl auf ein Plätzchen weit gebracht. Mittlerweile haben Katzen das Vergnügen, speziell kreierte Produkte zu fressen, die die Gesundheit und das Wohlbefinden verbessern sollen.

Unternehmen in den USA – einem Land mit einem gut entwickelten Cannabismarkt – bereiten den Weg für die Zukunft von CBD-Produkten für Katzen. Dort sind Hunderte von Snacks, Leckerli und Häppchen verfügbar. Solche Produkte umfassen Leckerli mit Lachsgeschmack, die 2mg CBD pro Portion enthalten, mit Thunfisch versetzte Angebote mit 40mg CBD sowie eine große Auswahl von entspannenden Kaubonbons.

Katzenbesitzer können CBD-Haustierprodukte in spezialisierten Online- und konventionellen Geschäften legal erwerben. Außerhalb von den Vereinigten Staaten bleiben CBD-Produkte für Katzen jedoch relativ rar. Falls Du keinen Zugang zu diesen Artikeln hast, kannst Du auch andere Produkte wie CBD-Öl verabreichen. Achte nur darauf, dass Du innerhalb der oben empfohlenen Dosierungsrichtwerte bleibst.

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