Wenn es um Cannabis geht, geben Prohibitionisten schnell Ihren Senf dazu und sprechen von der Suchtgefahr. Also, was ist die wahre Geschichte? Wir werfen einen Blick darauf.

Die Mythen und Fakten rund um Cannabis-Sucht

Die Legalisierung von Cannabis ist ein bekanntes Thema in der breiten Gesellschaft, doch die Legalisierungsbewegung sieht sich ständig mit Hürden konfrontiert, die systematisch überwunden werden müssen. Seitdem die Cannabisgesetzgebung begann, hat es eine Flut von Stigma und Mythen bezüglich seiner Nutzung gegeben und das Thema Sucht steht dabei an erster Stelle.

Als Gesellschaft finden wir uns oft von gewohnheitsmäßigem Konsum umgeben. Ob es uns gefällt oder nicht, haben wir alle uns irgendwann in unserem Leben etwas zu viel gegönnt. Ob soziale Netzwerke, Kaffee, Zigaretten, Alkohol ... legale oder illegale Sachen. Alle Arten von Abhängigkeit und Sucht können nach allgemeinen Kriterien klassifiziert werden, je nachdem, wie sie bei jemandem physisch und psychisch wirken.

Cannabis ist da nicht anders. Allerdings gehen viele davon aus, dass Cannabis sehr schnell süchtig macht und das ist falsch. Es ist keine Substanz, von der Dein Körper physisch mehr verlangt. Stattdessen kann Cannabis eine psychische Abhängigkeit verursachen - auf die gleiche Weise könntest Du das Verlangen verspüren, fernzusehen oder ein zu Bad nehmen, um wirklich zu entspannen. Durchgeführte Studien weisen darauf hin, dass 9% der Menschen, die jemals Cannabis ausprobiert haben, im Laufe ihres Lebens abhängig werden - oft wird es benutzen, um Schwieriges zu bewältigen oder nach einem harten Tag abzuschalten. Eine Abhängigkeit von 9% klingt ziemlich beängstigend, aber wenn Du es mit anderen psychotropen Substanzen wie Alkohol, Kokain, Heroin und Nikotin vergleichst, bleibt Cannabis das, was am unwahrscheinlichsten Besitzt von Dir ergreift. Nicht zu vergessen, dass der Stress eine Abhängigkeit aufzugeben nicht im Geringsten so schlimm ist, wie zu versuchen, eine Koffein- oder Nikotinsucht aufzugeben.

Ein bekanntes Argument gegen Cannabis ist, dass Cannabis unter Jugendlichen suchterzeugender ist. Das ist eine ziemlich harte Unterstellung. Die ungeregelte Natur des Schwarzmarktes macht es für Jugendliche viel leichter zugänglich als die regulierten Alkohol- oder Tabakmärkte es sind. Das macht es somit schwer, einen schlüssigen Vergleich zu ziehen. Jedoch gibt es Hinweise darauf, dass Cannabiskonsum unter Jugendlichen nachlässt, sobald ein geregelter Markt eingeführt wird.

marijuana addiction

Studien deuten darauf hin, dass ein gewisser Prozentsatz von Menschen, die häufig Cannabis konsumieren, damit schwer zu identifizierende Krankheiten wie ADHA oder Depressionen behandeln. Wenn man die medizinischen Nutzen von Cannabis erkennt, ist es schwer, den Unterschied zu verschreibungspflichtigen Pillen zu sehen, außer natürlich, dass das eine legal ist und das andere nicht. Cannabis ist weniger eine Sucht, sondern ein tägliches Ritual, mit dem schwer zu brechen ist. Laut aktuellen Studien des Magazins "Addiction Research & Theory", sagten drei Viertel der befragten Nutzer von medizinischem Cannabis, dass sie es als Ersatz für verschreibungspflichtige Medikamente, Alkohol oder andere illegale Substanzen benutzen. Das sind gute Neuigkeiten, da dies die oft tödlichen Risiken von unerwünschten Nebenwirkungen durch die sichere und mildere Art von Cannabis ersetzt.

Obwohl der Mythos, dass Cannabis sehr schnell süchtig macht, sich hartnäckig hält, ist das Wissen, dass das gar nicht so ist, nichts Neues. Eine Studie, die im Jahr 1999 dem US-Kongress vorgestellt wurde, fand heraus, dass "Marihuana-Abhängigkeit selten ist und wenn es doch dazu kam, war es nicht so schlimm wie bei denen, die an Alkohol- oder Nikotinsucht leiden."

Da hast Du es. Das ist reine Fantasie! Cannabis ist eine der führenden Drogen, die am unwahrscheinlichsten zu einer Sucht führt. Deine Persönlichkeit und Dein persönlicher Hintergrund spielen zwar eine große Rolle, aber egal wer Du bist oder vorher Du kommst, wenn Du es geniesst, irgendeine Substanz für die Freizeitgestaltung zu verwenden, bleib immer auf der sicheren Seite und sei Dir bewusst, falls es Dich nach mehr verlangt!

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