Opioide gehören zu einer Klasse von Drogen, die vom legal verschriebenen Pharmazeutikum zur Behandlung chronischer Schmerzen bis zu illegalen Substanzen wie Heroin reichen. Opioide wirken, indem sie an den Opiat-Rezeptoren in Teilen des Körpers wie dem Gehirn oder Rückenmark anbinden. Wenn Opioide auf diese Rezeptoren wirken, reduzieren sie die Übermittlung von Schmerzsignalen vom Körper ans Gehirn. Dadurch wird die Empfindung von Schmerz reduziert und Erleichterung verschafft. Aus diesem Grund werden Opioide häufig in Fällen chronischer und ständiger Schmerzen verschrieben. Es gibt zahlreiche Arten von Opioiden, darunter Codein, Fentanyl, Hydrocodon, Hydromorphon, Methadon und Morphin.

Mögliche Nebenwirkungen der Einnahme einer Opioidmedikation beinhalten Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen. Daneben können Patienten beginnen eine Toleranz gegen die Opioidmedikation zu entwickeln, was bedeutet, dass sie mehr und mehr der Substanz benötigen, um die gewünschten Effekte zu erzielen. Auch wenn Opioide ihre Wirkung in der Kontrolle von Schmerzen nicht verfehlen, so hat dies doch seinen Preis. Opioide werden mit Abhängigkeit und tödlichen Überdosierungen in Verbindung gebracht, selbst bei Einnahme der empfohlenen Dosierung.

2016 gab es in den USA die gewaltige Zahl von 20.101 Toden durch Überdosierung, die mit verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln in Verbindung gebracht werden konnten. Die Euphorie, die mit hoch-potenten Schmerzmitteln einhergeht, kann zudem zu Abhängigkeit führen. Wenn Patienten es schaffen die Medikamente abzusetzen, können sie Entzugserscheinungen wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Muskelschmerzen, Angst und Verwirrtheit erleben.

Wenn ein Patient massive Schmerzen hat, mag das Risiko von Schmerzmitteln auf Opioidbasis absolut gerechtfertigt sein. Doch die hohe Häufigkeit von Toden und Fällen von Abhängigkeit, die in Verbindung mit diesen Substanzen gebracht wird, gibt Anlass zur Sorge. Doch es scheint eine verfügbare und effektive Alternative zu geben, die nahezu kein Risiko mit sich bringt und mit genau Null Toden in Verbindung gebracht wird. Diese Substanz ist Cannabis.

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CANNABIS IST DIE VIEL SICHERERE OPTION

Cannabis ist eine jahrhundertealte, natürliche und pflanzliche Medizin mit einem breiten Spektrum der medizinischen Ver- und Anwendung. Von dem Kraut wird berichtet, dass es sehr wirksam bei der Behandlung und Linderung von chronischen Schmerzen ist - denselben schmerzvollen Erfahrungen, bei denen für die Behandlung Opioide verschrieben werden. Im Gegensatz zu Opioiden ist Cannabis wohlbekannt als unglaublich sichere und ungiftige Substanz. Eine wissenschaftliche Studie, die im Journal "Scientific Reports" veröffentlicht wurde, vergleicht eine lange Liste von Substanzen in Bezug auf ihre Sicherheit und Giftigkeit. Unter diesen Substanzen sind Heroin, Cannabis, Nikotin, Alkohol, Methadon, Amphetamin und MDMA. Drogen, die als sehr gefährlich eingestuft wurden, waren Alkohol, Nikotin, Kokain und Heroin. Cannabis war die einzige Substanz, die ein geringes Todesrisiko darstellt.

EIN SICHERES SCHMERZMITTEL

Die Verwendung von Cannabis zur Kontrolle von Schmerzen scheint eine sehr sichere Option zu sein. Eine wissenschaftliche Arbeit, die im "Journal of Pain" veröffentlicht wurde, gibt an, dass die Verwendung von medizinischem Cannabis bei chronischen Schmerzen über den Zeitraum von einem Jahr als ausreichend sicher anzusehen ist.

Die Autoren der Arbeit geben ebenso an, dass “die Verwendung von medizinischem Cannabis über ein Jahr hinweg mit Verbesserung der Schmerzen, Funktionsfähigkeit, Lebensqualität und kognitiven Funktionen einherging”. Die Forscher bemerken, dass täglicher Cannabiskonsum den Patienten, die Nebenwirkungen erfahren, keinem größeren Risiko aussetzt, als Nicht-Konsumenten. Sie sagen, “Wir fanden im Vergleich zur Kontrollgruppe bei Cannabiskonsumenten keine Hinweise auf schädliche Wirkungen auf die kognitiven Funktionen oder das Blutbild und wir beobachteten eine signifikante Verbesserung ihres Schmerzgrades, der Begleiterscheinungen der Symptome, ihrer Stimmung und der Lebensqualität”.

Es scheint also, als ob Cannabis das weitaus geringere Risiko besitzt, was Nebenwirkungen und Giftigkeit anbelangt. Doch bietet das Kraut seinen Anwendern im Vergleich zu Opioiden auch das selbe Maß an Schmerzerleichterung?

Sichere Schmerzmittel Cannabis statt Opioide

CANNABIS IM VERGLEICH ZU OPIOIDEN

Cannabis scheint ein wirksames Schmerzmittel zu sein und das so sehr, dass es das Potential haben könnte, als Ersatz für eine Behandlung der Schmerzen mit Opioiden sein zu können. Wenn das Realität wird, könnte dies lebensrettende Folgen haben und den Patienten eine weitaus sicherere und vielleicht sogar noch effektivere Alternative bieten. Eine Arbeit, die im "Journal of Psychoactive Drugs" veröffentlich wurde, gibt an, dass es “es eine wachsende Zahl an Beweisen gibt, die die Verwendung von medizinischem Cannabis als Ergänzung oder Ersatz für verschreibungsfähige Opioide in der Behandlung chronischer Schmerzen stützt”.

Die Autoren dieser Arbeit geben an, dass die Verwendung einer Kombination von Cannabinoiden und Opioiden zur Behandlung von Schmerzen eine noch ausgeprägtere und effektivere Erleichterung bietet. Dies sorgt dafür, dass der Patient insgesamt weniger Opioide benötigt und somit auch weniger unerwünschten Nebenwirkungen ausgesetzt ist, die damit einhergehen. Zusätzlich dazu könnten die Cannabinoide dabei behilflich sein, den Patienten davor zu bewahren eine Toleranz gegen Opioiden auszubilden. Die Autoren sagen, dass “diese Ergebnisse dafür sprechen, dass zunehmend sicherer Zugang zu medizinischem Cannabis die persönlichen und sozialen Schäden, die mit der Abhängigkeit in Verbindung gebracht werden, verringern kann und dies speziell im Bezug auf die zunehmend problematische Verwendung von pharmazeutischen Opioiden”.

Diese Untersuchungen bestätigen, dass Cannabis helfen kann, Opioide teilweise zu ersetzen und somit dabei hilft, den Schaden zu reduzieren, der von dieser Medikamentenfamilie verursacht wird. Doch kann das Kraut Opioide auch ganz ersetzen, wenn es um quälende Schmerzen geht?

Cannabis-Cannabinoide tolerieren Toleranz

WEITERE FORSCHUNG

Einige Patienten scheinen die Verwendung von Cannabis der von Opioiden vorzuziehen und gaben an, dass es ihnen sogar besser hilft. Eine Arbeit im Journal "Cannabis and Cannabinoid Research" liefert hierfür die Beweise.

Forscher nutzten eine Umfrage, um Daten über eine Gruppe von 2.897 medizinischen Cannabispatienten in einer Studie zu sammeln, die zum Ziel hatte, die Verwendung von Cannabis als Ersatz für Opioide zu untersuchen. 34% der Testgruppe gaben an, dass sie in den letzten 6 Monaten opioidhaltige Schmerzmittel eingenommen hatten. Ein Großteil dieser Gruppe gab wiederum an, dass ihnen die Verwendung von Cannabis eine ebenso große Erleichterung ihrer Schmerzen brachte, wie die ihrer gewöhnlichen Medizin, jedoch ohne die unerwünschten Nebenwirkungen. Gewaltige 97% der Gruppe gaben an, dass sie ihre Medikation mit Opioiden dank der Einnahme von Cannabis reduzieren konnten.

Darüber hinaus behaupteten 81% der Gruppe, dass die Verwendung von Cannabis allein effektiver in der Behandlung ihres Zustands war, als Cannabis zusammen mit opioidhaltigen Medikamenten einzunehmen. Die Autoren der Arbeit sagen, “Cannabis kann im Vergleich zu opioidhaltigen Medikamenten eine effektive Behandlung für Schmerzen sein, die die Risiken einer Abhängigkeit stark reduziert und das Risiko einer tödlichen Überdosierung eliminiert. Medizinische Cannabispatienten berichten, dass Cannabis bei Schmerzen mindestens ebenso wirksam, wenn nicht sogar wirksamer als Opioidmedikamente ist”.

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