10 extra Samen, wenn Du über 100 EUR ausgibst. Code 10D7HE nutzen

By Luke Sumpter

DU HAST RÜCKENSCHMERZEN?

Wenn Du an Rückenschmerzen leidest, bist Du sicher nicht allein. Laut einer aktuellen WebMD[1]-Analyse sind "540 Millionen Menschen weltweit" von Schmerzen im unteren Lendenwirbelsäulenbereich betroffen. Aber Rückenschmerzen sind mehr als ein Hexenschuss oder Probleme im unteren Rückenbereich. Viele Menschen leiden auch unter Schmerzen im oberen Rückenbereich und/oder seitlichen Rückenschmerzen.

Rückenschmerzen sind wohl die Hauptursache für Schmerzen in der Welt und Studien belegen einen steigenden Trend seit den 1990er Jahren. Für die meisten Menschen ist es ein plötzlich auftretendes und vorübergehendes Gesundheitsproblem, das sich von selbst löst. Leider kommt es bei anderen zu episodischen Rückenschemrzen und einige leiden sogar unter chronischen, anhaltenden Rückenschmerzen.

Die gute Nachricht ist, dass Cannabis von Medizinern zunehmend als wirksame Behandlung anerkannt und empfohlen wird. Nun, zumindest in den USA und Kanada. Seit 2016 haben Patienten mit Rückenschmerzen in New York Zugang zum staatlichen medizinischen Marihuana-Programm.

Außerdem zeigen die neuesten WHO-Daten[2], dass etwa 2,5% oder 147 Millionen Menschen auf der Erde Cannabis konsumieren. Diese Zahl könnte mit den neuen medizinischen Cannabiskonsumenten, die nach einer Linderung ihrer Rückenschmerzen suchen, deutlich ansteigen.

Die meisten Cannabis-Nutzer pro Land

HÄUFIGE URSACHEN UND ARTEN VON RÜCKENSCHMERZEN

Die Mayo-Klinik[3] definiert Rückenschmerzen von weniger als 6 Wochen als "akut", während Rückenschmerzen, die länger als 3 Monate andauern, als "chronisch" eingestuft werden. Einfache oder "mechanische" Rückenschmerzen sind wohl die häufigste Form. "Das bedeutet, dass der Schmerz nicht mit einer ernsthaften Grunderkrankung zusammenhängt und es keine eingeklemmten oder komprimierten Nerven gibt", so die British Chiropractic Association.

Steigendes Alter, tägliche Beanspruchung, schlechte Körperhaltung und Stress können Auslöser für einfache Rückenschmerzen sein. Ernstere Rückenschmerzen entstehen meist durch eingeklemmte Nerven und Bandscheibenvorfälle. Sportverletzungen, Ausrutscher, Stolpern und Stürze sind die üblichen Verdächtigen für die Verursachung dieser Schmerzen. Einschießende Schmerzen, die in die Beine ausstrahlen, deuten auf den Ischiasnerv hin. Rückenschmerzen können aber auch mit anderen schwerwiegenden Erkrankungen wie Arthritis und Osteoporose assoziiert werden. Eine Operation ist immer der letzte Ausweg, aber manchmal ist es unvermeidlich. Dabei spielt es keine Rolle, ob Du Cannabis zur Behandlung von Schmerzen verwendest oder nicht.

CANNABIS UND RÜCKENSCHMERZEN: ERKUNDUNG DER BEZIEHUNG

Cannabis und Rückenschmerzen sind zwei von Nuancen durchdrungene Bereiche. Weit davon entfernt, eine einzelmolekulare Droge zu sein, produziert Cannabis Hunderte von einzigartigen Verbindungen mit verschiedenen Auswirkungen auf unsere biologischen Systeme. Und Rückenschmerzen sind nicht auf eine einzelne Ursache zurückzuführen, sondern entstehen aus einer Vielzahl von körperlichen und psychologischen Leiden, weshalb sie nur schwer festgemacht und diagnostiziert werden können.

Viele Kliniker lösen sich von dem Paradigma "ein Molekül, ein Rezeptor", wenn sie Rückenschmerzen behandeln, und haben zunehmend Erfolg damit, Patienten[5] über ihre Beschwerden aufzuklären und Resistenztraining[6] zu verschreiben, das auf dem Prinzip von Belastungssteigerung basiert.

Gleichwohl werden noch immer pharmakologische Optionen genutzt, um Schmerzen schon im Aufkeimen zu ersticken. Wie passt Cannabis nun in dieses komplexe und oftmals verwirrende Paradigma? Das ist, was Forscher herauszufinden versuchen, indem sie seine Bestandteile, darunter CBD und THC, in Versuchsmodellen von Rückenschmerzen testen.

Studien, die auf das Endocannabinoid-System (ECS) abzielen, erläutern[7] die Funktion dieses regulatorischen Netzwerkes im Zentralnervensystem und in Schmerzsignalwegen im Körper auf. Die Forschung hat zudem herausgefunden, dass Cannabismoleküle mit diesem Netzwerk interagieren können, und dies teilweise, indem sie vom Körper produzierte Endocannabinoide nachahmen.

Klinische Versuche sind noch einen Schritt weiter gegangen und haben Mixturen von CBD[8] und THC an Patientenpopulationen mit chronischen Schmerzen getestet. Die an diesen Untersuchungen beteiligten Forscher betonen jedoch die Notwendigkeit von weiteren Studien, um die Wirksamkeit dieser Rezepturen zu veranschaulichen.

Unter diesen Umständen geht die Anwendung von THC auch mit einigen Nachteilen einher; das Cannabinoid ruft eine berauschende Wirkung hervor, die manche Patienten als unerwünscht empfinden. CBD-reiches, pflanzliches Cannabis und CBD-Öl hingegen bewirken kein High, da sie andere Wirkmechanismen im Endocannabinoid-System nutzen. Forscher untersuchen nun das Potenzial von CBD, Symptome von Beschwerden über verschiedene biochemische Wege zu bekämpfen.

Vaping Cannabis für Rückenschmerzen

CANNABIS ALS ALTERNATIVE ZU OPIATEN

Die postoperative Schmerztherapie kann schnell in die Opioidabhängigkeit führen. Laut einer eingehenden CDC-Studie aus den Jahren 2006–2015 besteht nach nur einem Tag der Einnahme opioidbasierter Schmerzmittel eine Wahrscheinlichkeit von 6%, ein Jahr später immer noch Pillen zu nehmen.

Cannabis erzeugt keine körperliche Abhängigkeit, schon gar nicht in der Art, wie Opiate es tun. Patienten aus allen Lebensbereichen entscheiden sich dafür, ihre Rückenschmerzen stattdessen mit Cannabis zu behandeln. Profisportler in den wohl körperlich schädlichsten Kontaktsportarten MMA und American Football zählen zu den bekanntesten Befürwortern.

EIN LETZTES WORT ZU CANNABIS UND RÜCKENSCHMERZEN

Rückenschmerzen bleiben eine der am schwersten zu behandelnden muskuloskelettalen Erkrankungen. Ärzte suchen unentwegt nach der zugrundeliegenden Ursache bei einzelnen Patienten; manche spüren Schmerz infolge von Gewebeschäden, während andere überhaupt kein körperliches Trauma haben. In den Vordergrund rücken immer mehr holistische Behandlungen wie **Schmerzedukation (engl. Pain Neuroscience Education, PNE), die sowohl die körperliche als auch psychologische Natur der Beschwerden behandeln. Hat Cannabis einen Platz neben diesen Modalitäten?

Medizinischer HaftungsausschlussInformationen, die auf dieser Webseite aufgeführt sind und auf die verwiesen oder verlinkt wird, dienen nur allgemeinen Aufklärungszwecken und bieten keine professionelle medizinische oder rechtliche Beratung. Royal Queen Seeds weder billigen, befürworten noch fördern legalen oder illegalen Drogenkonsum.

Royal Queen Seeds kann nicht für Material von Referenzen auf unseren Seiten oder auf Seiten verantwortlich gemacht werden, zu denen wir Links bereitstellen, die legalen oder illegalen Drogengebrauch oder illegale Aktivitäten billigen, befürworten oder fördern. Bitte konsultiere Deinen Arzt, bevor Du irgendwelche Produkte/Methoden ver-/anwendest, auf die auf dieser Webseite verwiesen oder verlinkt wird.

Haftungsausschluss:
Dieser Inhalt ist nur für Bildungszwecke gedacht. Die bereitgestellten Informationen stammen aus Forschungsarbeiten, die aus externen Quellen zusammengetragen wurden.