Die Cannabisszene hat sich im Verlauf der letzten Jahrzehnte aufgrund weitreichenderer Legalisierung und Akzeptanz, die wiederum den Weg für Innovationen frei machen, massiv verändert. Den Hanffreunden der Neuzeit steht eine beträchtliche Auswahl an Optionen offen, wenn es um den Konsum von Cannabis geht. Alles, von mit Cannabinoiden angereichertem Essen, über erstklassige Vaporizer, bis hin zu einem gewaltigen Sortiment an Extrakten und Ölen, kann als Methode der Wahl für einen kraftvoll psychoaktiven Rausch dienen.

Abgesehen davon besitzen die einfachen Methoden alter Schule jedoch nach wie vor einen sehr angesagten und wohlverdienten Platz im Arsenal. Joints, Spliffs und Blunts haben lange Zeit als Königsweg für uns Cannabinieri gedient. Auch wenn moderne Technik und Innovation die Marihuana-Landschaft für immer verändert hat, so wird dieses unsterbliche Trio stets für seinen rituellen und therapeutischen Wert geschätzt und niemals vergessen werden.

Joints, Blunts und Spliffs sind sich in ihrem Wesen sehr ähnlich und werden oft verwechselt. Auch wenn sie identisch erscheinen, kann jede Form wegen der unterschiedlichen Bestandteile und Mengen an verwendetem Cannabis doch eine durchaus unterschiedlich psychoaktive Wirkung entfalten. Egal, ob Gras neu für Dich ist oder Du bisher nur mittels neuerer Technologie high wurdest, wird Dir diese Anleitung helfen, diese 3 Methoden zu unterscheiden und zu entscheiden, welche am besten zu Deinen Vorlieben und Deinem Lifestyle passt.

JOINTS

Joints sind wohl die archetypische Vorstellung des Cannabisrauchens und werden oft in Medien, Kunst und Musik neben typischen Kifferklischees abgebildet. Wenn Du bereits angefangen hast, Cannabis zu rauchen, bevor Vapes, Dabs und Esswaren aufkamen, dann ist die Chance groß, dass Du zum ersten Mal von einem Joint high wurdest, während ihr euch in der Umkleide der Sporthalle oder einem örtlichen Park oder Wald versteckt habt.

Joints werden im Cannabisausgabestellen häufig als “Vorgedrehte” verkauft und sind im wesentlichen die Cannabisversion einer Tabakzigarette. Joints sind sehr einfach konstruiert und die einzigen Bestandteile, die gebraucht werden, sind Cannabisblüten und Drehpapier. Das getrocknete Gras wird normalerweise mit einem handbetriebenen oder elektronischen Grinder gemahlen, um den Drehprozess zu vereinfachen.

Das Pflanzenmaterial wird dann auf dem Blättchen platziert und zu einem entweder konisch oder gerade geformten Joint gerollt. Ein gewaltiger Vorteil von Joints ist ihre Mühelosigkeit und Einfachheit, was sie für gewöhnlich auch günstiger als Spliffs und Blunts macht.

Auch wenn sie einfach gestrickt sind, sind sie keineswegs langweilig. Der Anblick eines einzelnen, weißen Papers, das um etwas pures Cannabis geschlungen wird, mag wenig aufregend und reizlos erscheinen. Joints sind jedoch ziemlich flexibel und können unter Verwendung einer großen Bandbreite von Blättchen gebaut werden.

Cannabis Marihuana Joint

EINE GESCHMACKVOLLE ERFAHRUNG

Drehpapier wird meistens aus Hanf, Flachs und Reis hergestellt und es ist stets am besten, wenn möglich eine biologische Variante zu wählen. Papers sind in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen und Größen erhältlich, um so zu jeder Gelegenheit, zu jeder Grasstärke und jedem Grasgeschmack zu passen. Alles von Apfel und Wassermelone über Kaugummi bis zu Orange, kann jeden Joint zum absoluten Genuss machen.

Erfahrene Dreher versuchen sich auch an fortgeschritteneren Joints wie der Tulpe, die eine gewaltige Ladung Gras an der Spitze eines Joints beinhaltet. Tulpen werden aus nichts anderem außer Drehpapier und manchmal einem Stück Schnur gemacht. Der Kreuz-Joint ist auch ein Favorit unter den Joint-Rauchern und wird aus 3 Joints geformt, die in Kruzifix-Form miteinander verbunden werden.

NACHTEILE

Der Joint hat auch eine Reihe von Nachteilen. Rauch- und Drehanfänger finden vielleicht, dass sie zu schnell abbrennen und häufig erneut angezündet werden müssen. Das wiederum könnte an einer zu losen/engen Drehtechnik liegen, oder daran, dass die Blüten nicht ausreichend getrocknet sind. Das kann auch zu einseitigem Abbrennen führen, was den Genuss eines Joints schmälern oder ihn sogar unrauchbar machen kann.

SPLIFFS

Spliffs sind Joints sehr ähnlich und werden nahezu auf dieselbe Weise gemacht. Der zentrale Bestandteil, der sie jedoch voneinander unterscheidet, ist Tabak. Viele amerikanische Raucher sind mit dieser Rauchmethode oft nicht vertraut und könnten die Zugabe von Tabak sogar als eine Art von Gras-Sakrileg ansehen. Doch abgesehen davon sind Spliffs unter Rauchern in Europa für gewöhnlich die Methode der Wahl.

Spliffs werden aus einer ganzen Bandbreite verschiedener Papers gebaut - von geschmacksneutral und klein bis zu äußerst lang und aromatisiert. Das Gras wird zudem normalerweise vor dem Drehen gemahlen, um den Prozess zu erleichtern und die Form und Sanftheit des Rauchs zu verbessern. Anschließend wird dem Spliff Tabak hinzugefügt, indem er entweder mit dem gemahlenen Gras vermischt oder in Schichten in den Spliff gegeben wird.

Die Gefahren des Tabakrauchens sind extrem gut bekannt und definitiv zahlreich genug, um viele Raucher davon abzuhalten, sich dafür zu entscheiden, regelmäßig oder überhaupt Spliffs zu rauchen. Dennoch gibt es einige Nutzer, die die Art und Weise, wie Tabak das Raucherlebnis verändert, wirklich mögen.

Zum einen hilft die Substanz, dass der Spliff sehr langsam und gleichmäßig abbrennt. Das macht die Erfahrung für manche Raucher therapeutisch wertvoller. Das gleichmäßige Abbrennen minimiert auch das Risiko von seitlichem Abbrennen und Spliffs müssen äußerst selten neu angezündet werden.

Tabak enthält auch Nikotin, was als Stimulans wirkt. Viele Raucher bevorzugen den Rausch, den sie vom kombinierten Konsum von Cannabis mit Nikotin bekommen. Diese Stimulation kann Rauchern helfen, während einer langen Session, die ansonsten vielleicht in zu viel Entspannung münden würde, aufgeweckt zu bleiben. Das könnte besonders beim Rauchen einer heftigen Indica-Sorte, die einen starken Körperrausch und eine sedierende Wirkung entfaltet, hilfreich sein.

Spliffs Cannabis Marihuana Und Tabak

BLUNTS

Blunts sind die Zigarren der Cannabiswelt und bieten meist, abhängig davon, wie sie gedreht werden, den stärksten Rausch aller Optionen. Im Gegensatz zu Spliffs und Joints, finden bei der Konstruktion eines Blunts Drehblättchen keine Verwendung. Sie werden entweder gebaut, indem man spezielle Blunt-Wickel verwendet, die aus Tabakzellstoff hergestellt werden, oder indem man eine Zigarre aushöhlt und die äußere Schicht verwendet, um sein Gras darin einzudrehen. Kreative Varianten beinhalten auch getrocknete und verarbeitete Cannabisblätter als Blunt-Wickel.

Da in vielen Blunts Tabak enthalten ist, wird die gewünschte Stimulation erreicht, die viele Raucher schätzen. Blunts werden manchmal auch als die Luxus-Variante des Rauchens angesehen und sie sind perfekt für besondere Gelegenheiten. Sehr hochwertige Zigarren können verwendet werden, um daraus einen Blunt zu formen, was dann in einer makellosen Form und Zug für Zug in einer unvergleichlichen Geschmeidigkeit resultiert.

Warum betrachtet man Blunts also als hart kickend? Nun, sie können proppenvoll mit Cannabis gefüllt werden. Blunt-Wickel sind meistens deutlich breiter als Papers, was bedeutet, dass man deutlich mehr Gras reinstopfen kann. Wenn die äußere Schicht einer sehr langen Zigarre verwendet wird, können Blunts am Ende ein äußerst massives Ding werden.

Blunts sind gewöhnlich am besten, wenn sie herumgereicht und mit einer Gruppe von Freunden in einer entspannten Umgebung geteilt werden. Spliffs und Joints dagegen werden häufig beiläufig für einen schnellen Rausch im Verlauf des Tages genutzt, da Blunts mit ihrer längeren Vorbereitungszeit und der kräftigeren Wirkung besser zu besonderen Gelegenheiten und dedizierten Rauchsessions passen.

Blunt Cannabis Marihuana

WAS SOLL ICH WÄHLEN?

Auch wenn Spliffs, Joints und Blunts viele Gemeinsamkeiten besitzen, passen sie definitiv zu verschiedenen Gelegenheiten. Joints sind perfekt für den Raucher in Eile oder dem Wunsch nach einem schnellen und verborgenen Rausch. Die schnelle Vorbereitungszeit und Einfachheit machen sie ideal für solche Situationen. Dazu sind sie die erste und einzige Wahl für all diejenigen, die gerne drehen, aber keinen Tabak verwenden möchten.

Auch Spliffs sind gut für unterwegs und großartig, um tagsüber Einen zu rauchen. Der Zusatz von Tabak macht sie zur guten Wahl, wenn ein Schub an Konzentration und Wachheit benötigt wird, der durch die stimulierende Natur des Nikotins erreicht wird. Aufgrund der etwas längeren Vorbereitungszeit sind sie besser für speziell dafür vorgesehene Rauchersessions geeignet.

Blunts sind auf jeden Fall etwas für besondere Gelegenheiten und weniger ideal, um unterwegs einen durchzuziehen oder wenn Du nach einem schnellen Rausch suchst. Sie sind die Zigarren der Cannabiswelt und erfordern Zeit, Aufmerksamkeit und die richtigen technischen Fähigkeiten, um sie lohnenswert und unvergessen werden zu lassen.

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