In den letzten Jahren konnten wir ein exponentielles Wachstum bei den Unternehmen beobachten, die mit Cannabis in Verbindung stehen. Insbesondere in den USA, wo die legale Marihuanaindustrie allein im Jahr 2015 einen Profit von 5,4 Milliarden Dollar verzeichnen konnte. Ein aktueller Trend in der legalen Marihuanaindustrie ist der Konsum von minimal effektiven Dosierungen. Esswaren mit geringen Mengen Cannabis sind in den letzten Monaten auf dem Vormarsch. Ist das nur eine vorübergehende Mode oder wird sich in der Zukunft tatsächlich etwas an den bisher bekannten Gebrauchsformen ändern?

WAS BEZEICHNET MAN ALS CANNABIS MIKRODOSIERUNG?

Als Mikrodosierung bezeichnet man den Konsum einer sehr geringen Menge THC, dem psychoaktiven Bestandteil des Cannabis'. Eine 5 bis 10 Milligramm Dosierung scheint sich aktuell als Standarddosierung herauszukristallisieren. Der Hintergedanke bei dieser Art des Konsums ist es lediglich die benötigte Menge an THC zu metabolisieren, die benötigt wird, um die wünschenswerten Effekte von Cannabis zu erfahren. Diese Vorgehensweise hat ihren Ursprung in der Pharmaindustrie und wird als „geringste effektive Dosis“ bezeichnet. Man zielt darauf ab die Dosierung so gering wie möglich zu halten, um somit zwar die gewünschten Effekte zu bekommen, die Nebenwirkungen aber zu vermeiden.

Es gibt viele unerfahrene Kiffer mit einer niedrigen THC-Toleranz, die durch die üblichen Konsumformen überfordert werden. Oft kann der Cannabiskonsum so zu einem unangenehmen und beängstigenden Erlebnis werden. Die Mikrodosierung zielt genau auf diese Problematik ab und gewinnen dadurch immer mehr an Zuspruch. In fast allen sozialen Kreisen wird nach einem Gegenstück zu „bloß einem kleinen Glas Wein“ bei den Cannabisprodukten verlangt. Die Menschen möchten sich entspannen und ein wenig ihre Kreativität anregen, allerdings ohne stundenlang auf der Couch zu hängen und rasende Gedankengänge zu bekommen.

Microdosing cannabis verbrauchen sicher Vorteile

WIE FUNKTIONIERT ES?

Man kann eine Minidosis durch jegliche der bekannten Konsumformen zu sich nehmen. Bei einem Joint oder beim Verdampfen könnte man bloß einmal ziehen, beim Konsum von Esswaren wäre eine dreimal kleinere Menge als gewöhnlich geeignet ... Solange Du nur eine minimale Menge Cannabis zu Dir nimmst, kann man es als Mikrodosierung bezeichnen.

Wie sich aber mittlerweile herausgestellt hat, ist beim Konsum von Mikrodosen der Konsum von Esswaren die beliebteste Konsumform. Grund dafür ist, dass man so auf eine verlässlichere Art und Weise die geringen Dosierungen kontrollieren kann. Beispielsweise in Colorado USA, dürfen die Esswaren nicht die Grenze von 10mg THC pro Einheit überschreiten. Dadurch könnte auch begünstigt werden, dass es sich tatsächlich zu einem Trend entwickelt.

Défoncé Chocolatier ist eines der neuen Cannabisunternehmen, die bei diesem Trend mitziehen. Sie haben ihren Sitz in Oakland, Kalifornien und gegründet wurde dieses Unternehmen von Eric Eslao, einem ehemaligen Senior Producer der iTunes Marketingabteilung. Der Topseller dieses Unternehmens ist eine Schokoladentafel die mit 180 Milligramm THC angereichert ist und in 18 kleine Pyramiden unterteilt werden kann.

Kiva Confections hat die Kiva Terra Bites im Angebot – das sind Espresso Bohnen und Blaubeeren im Schokoladenmantel, die jeweils 5 Milligramm THC enthalten. Diese Beispiele sprechen dafür, dass der Konsum von Mikrodosen tatsächlich der neuste Schrei zu sein scheint, insbesondere bei den Cannabisesswaren.

Wir empfehlen einem jeden Nutzer sich dieser Möglichkeit bewusst zu sein und mit ihr zu experimentieren. Man sollte mit ganz geringen Dosierungen beginnen und die Effekte beobachten. Auch zu beachten gilt, dass verschiedene Konsumformen und Sorten unterschiedliche Effekte bewirken können – wenn man mit Bedacht und Disziplin vorgeht, wird man mit ein wenig Experimentierfreude schon bald die ideale tägliche Gebrauchsform für sich selbst gefunden haben.

VORTEILE FÜR DEN NUTZER

Wenn man die Vorteile der minimalen Dosierung in einem Satz zusammenfassen müsste, würde dieser wohl in etwa so klingen: „Weniger ist mehr.“ Was besonders für den Freizeitnutzer ein Vorteil ist, ist die Minderung der Kosten. Man spart aber nicht nur Geld, man kann durch diese Art des Konsums ein Gleichgewicht in seinem Konsumverhalten schaffen und damit beginnen tatsächlich das volle Spektrum der Vorteile dieser Pflanze zu nutzen. Es gibt eine neue Gruppe von Menschen, die Cannabis und sogar LSD als Produktivitätswerkzeug nutzen und zwar, indem sie nur minimale Dosen dieser Substanzen zu sich nehmen. Wenn Du in Deinem Job Probleme lösen musst und Kreativität brauchst, könnte Dich der Konsum von Mikrodosen dabei unterstützen, die dafür nötige Entspannung und Konzentration zu finden – und all das, ohne dabei von der Situation überwältigt zu werden.

Für medizinische Nutzer könnten die Vorteile sogar noch spannender sein. Einigen Berichten zufolge gibt es bei jedem Menschen eine gewisse Schwelle bei der Cannabisdosierung. Bleibt man unter dieser Schwelle, wird man eine stetige gesundheitsfördernde Wirkung feststellen, überschreitet man diese Schwelle allerdings, lässt diese Wirkung nach und schlägt teilweise sogar in Nebenwirkungen um. Es gibt einige Indikationen, dass Krebspatienten positiv auf viel geringere Dosierungen als die empfohlenen Dosierungen des Rick Simpson Öls reagieren.

In Deinem alltäglichen Leben kann der Konsum von Mikrodosen Dir dabei helfen Deine Laune, Deine Angst und Deinen Stress in Schach zu halten – und all das, ohne Dich dabei in irgendeiner Form zu beschränken. Besonders für die Stressminderung ist es wichtig, da chronischer Stress nicht umsonst zu den sechs häufigsten Todesursachen in den USA gehört. Viele Menschen vergessen, dass Cannabis eine Pflanze ist, die bereits seit tausenden von Jahren als natürliches Heilmittel verwendet wurde. Der Konsum von Mikrodosen scheint der perfekte Weg für den allgemeinen Nutzer zu sein, um von den Vorteilen des Cannabis zu profitieren und dabei einen klaren Kopfe bewahren zu können.

In den letzten 5 Jahren ist in der Cannabisindustrie viel passiert. Wandel und Wachstum stehen an der Tagesordnung. Es werden viel mehr wissenschaftliche Studien durchgeführt und die auf Cannabis bezogenen Gesetze werden auf globaler Ebene umgeworfen. Cannabis steht im Rampenlicht und zwar, weil es eine Pflanze ist, die allem Anschein nach viele medizinische Nutzen hat und unzähligen Menschen bei ihren Beschwerden Linderung bringen kann.

Der zunehmende Konsum von Mikrodosen ist ein gutes Beispiel für den Wandel der Industrie und beweist, dass Cannabis auf einem guten Weg ist, bald in jedem Haushalt einen festen Platz zu finden. Wir erleben gerade nicht nur einen Wandel in der globalen Wahrnehmung von Cannabis, auch die bisher bekannten Gebrauchsformen werden überholt.

 

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