CBD-reiche Cannabissorten: eine Einführung

CBD-Rich Cannabis Strains: An Introduction

Eine Einführung in CBD-Sorten

Inhaltsverzeichnis:

Mit der Erforschung seines therapeutischen Potenzials und weiteren Studien zu den Nutzen der Freisetzung einzelner Cannabinoide ist das florierende Cannabis zu einem viel diskutierten Thema im Gesundheits- und Wellnessbereich geworden.

Im Folgenden tauchen wir in die immer weiter wachsende Welt der CBD-Sorten ein. Wir werden uns mit den Wirkungen von CBD auf das Endocannabinoid-System befassen und Dir dann einige Hinweise zum CBD:THC-Verhältnis geben, damit Du bei der Auswahl einer CBD-reichen Sorte eine fundierte Entscheidung treffen kannst.

WAS SIND CBD-SORTEN?

Während das Augenmerk der Erzeuger und Konsumenten früher immer höheren THC-Gehalten galt, werden heutzutage Sorten gezüchtet, die hohe CBD-Gehalte nahezu ohne jegliches THC produzieren. Diese Pflanzen machen Nutzer zwar nicht high, sind aber äußerst lohnenswert.

Mitte der 2000er Jahre tauchten erstmals "kommerzielle" CBD-Sorten auf. Bahnbrechende Varietäten wie die von Diesel abstammende Juanita la Lagrimosa ebneten den Weg für CBD-reiche, THC-arme Exemplare.

Unter Verwendung dieser und einiger weiterer Sorten als Zuchtmaterial mussten fleißige Züchter selektiv verschiedene Sorten für immer höhere CBD-Gehalte entwickeln und gleichzeitig ihr Bestes geben, um das Vorhandensein von THC zu eliminieren oder anzugleichen.

Um den Ansprüchen der Verbraucher gerecht werden zu können, mussten diese Zuchtergebnisse neben guter Produktivität und problemlosem Wachstum auch guten Geschmack und ein insgesamt verkaufsfähiges Aussehen miteinander vereinen.

WER NUTZT CBD-SORTEN UND WARUM?

Heutzutage genießen medizinische Anwender und Freizeitkonsumenten aus ähnlichen oder unterschiedlichen Gründen CBD-reiche Cannabissorten. Abgesehen von den Nutzen für Menschen, die mit gesundheitlichen Problemen zu tun haben, berichten auch gesunde Anwender von den ganzheitlichen Effekten, die das Cannabinoid bietet.

Anstelle des charakteristischen "Highs", das von THC ausgelöst wird, induziert CBD einen milden, beruhigenden Zustand, der Anspannungen abbaut, ohne Deine Fähigkeit zu beeinträchtigen, Dich zu konzentrieren oder produktiv zu sein.

Aus diesem Grund setzen die Nutzer es oft ein, um nach einem anstrengenden Tag Stress abzubauen, aber auch, um bei der nächtlichen Bong einen klaren Kopf behalten zu können. Genau wie andere Cannabissorten kannst Du CBD-Sorten in Joints oder Bongs nutzen oder zu Esswaren und Konzentraten verarbeiten.

Während manche Leute ausschließlich CBD verwenden, setzen andere das Cannabinoid auch ein, um ihren THC-Konsum abzumildern und während des Tages trotzdem wachsam und ausgeglichen zu bleiben.

Auf der Royal-Queen-Seeds-Website findest Du einige erstklassige Sorten mit hohem CBD- und niedrigem THC-Gehalt wie Solomatic CBD (21% CBD und nie mehr als 1% THC) und die köstliche Purplematic CBD.

CBD THC Strains

RQS CBD STRAINS
Tatanka Pure CBD Tatanka Pure CBD (THC: <0,25% / CBD: High)
Solomatic CBD Solomatic CBD (THC: 1 % / CBD: 21%)
Purplematic CBD Purplematic CBD (THC: 0,5 % / CBD: 17%)
Joanne's CBD Joanne's CBD (THC: 0,25 - 0,75% / CBD: 15%)
Dance World Dance World (THC: 12 % / CBD: High)
Fast Eddy Fast Eddy (THC: 9 % / CBD: High)
Royal Medic Royal Medic (THC: 10 % / CBD: High)
Royal Highness Royal Highness (THC: 14 % / CBD: High)
Euphoria Euphoria (THC: 9 % / CBD: High)
Stress Killer CBD Stress Killer Automatic (THC: 11 %CBD: High)
Medical Mass Medical Mass (THC: 10 % / CBD: High)
Painkiller XL Painkiller XL (THC: 9 % / CBD: High)
 

DAS ENDOCANNABINOID-SYSTEM

Das Endocannabinoid-System (ECS) ist von Natur aus an vielen physiologischen Prozessen beteiligt. Es verwendet vom Körper selbst produzierte "Endocannabinoide", um unter anderem die Stimmung, den Appetit, den Schlafzyklus und die Schmerzwahrnehmung zu regulieren.

Das nach der Cannabispflanze benannte ECS wurde tatsächlich in dem Moment entdeckt, als man die Wirkungen von Marihuana auf den Menschen untersuchte. Dieses physiologische System setzt sich aus Rezeptoren zusammen, die man im gesamten zentralen und peripheren Nervensystem, im Immunsystem und auch darüber hinaus vorfindet.

Außerhalb des menschlichen Körpers vorkommende Cannabinoide, sogenannte exogene Cannabinoide oder "Phytocannabinoide" (d. h. von Pflanzen produziert), können dieses System potenziell stärker aktivieren als die Endocannabinoide selbst. Auf diesem Wege kann das ECS auf neuartige, produktive und leistungsstarke Weise arbeiten.

Ein perfektes Beispiel dafür ist der psychoaktive Effekt, der beim Rauchen oder sonstigem Konsum von THC-reichem Cannabis auftritt. Von hier aus entdeckten die Forscher viele weitere Möglichkeiten, wie Cannabis das ECS dazu anregen kann, potenziell therapeutische Ergebnisse beim Menschen anzustoßen.

Allerdings ist THC nicht das einzige Cannabinoid, das für diesen Zweck untersucht wird.

WIE CBD DAS ENDOCANNABINOID-SYSTEM BEEINFLUSST

Was CBD interessant macht, ist, dass es auf andere Weise mit den Cannabinoid-Rezeptoren im Körper interagiert als THC. Anstatt direkt an CB1- oder CB2-Rezeptoren zu binden, moduliert es deren Aktivität indirekt.

So wirkt CBD zum Beispiel der Produktion von Fettsäureamidhydrolase entgegen, einem Enzym, das das bekannte Endocannabinoid Anandamid abbaut.

Dadurch erhöht CBD die Verfügbarkeit dieses internen Cannabinoids im Gehirn, ohne direkt an Endocannabinoid-Rezeptoren zu binden. Letztendlich regt Anandamid denselben Rezeptor wie THC an, was therapeutische Wirkungen im gesamten Körper zur Folge hat.

CBD: VIELSEITIGE NUTZEN OHNE HIGH

Aus diesem Grund weist CBD keine berauschenden oder psychotropen Wirkungen auf. Es wird daher von Medizinern allgemein anerkannt und ist auch leichter zu beschaffen.

Zudem wird das Cannabinoid als mögliche Behandlung für eine Reihe von Erkrankungen angeführt. Man darf jedoch auf keinen Fall vergessen, dass ein Großteil der Forschung zum therapeutischen Potenzial von CBD noch präklinisch oder nicht beweiskräftig sind.

CBD-Rich Cannabis Strains

Obwohl Studien viele vorteilhafte Wirkungen nahelegen, einschließlich entzündungshemmender[1], krampflösender[2] und anxiolytischer[3] Funktionen, gibt es nur sehr wenige Erkrankungen, bei denen CBD als tatsächliche Behandlungsalternative angesehen wird.

Das vielleicht bekannteste Beispiel ist das synthetische CBD-Spray Epidiolex, ein von der der US-amerikanischen FDA zugelassenes Mittel für zwei seltene Arten von Epilepsie im Kindesalter: das Dravet-Syndrom und das Lennox-Gastaut-Syndrom.

Der Umfang des CBD-Potenzials scheint jedoch weit darüber hinauszugehen, und je mehr Human-Studien abgeschlossen werden, desto stärker wird sich auch unser Wissen darüber verändern.

CBD, THC UND DER ENTOURAGE-EFFEKT

Interessanterweise scheint CBD die psychoaktiven Wirkungen von THC zu modulieren, wenn die beiden Cannabinoide zusammen eingenommen werden. Wegen der Schwächung der THC-Bindung an den CB1-Rezeptor fällt das resultierende High weniger intensiv aus.

Dieses Phänomen führt uns zu einer umfassenderen Theorie, dem "Entourage-Effekt", wonach die chemischen Verbindungen in der Cannabispflanze, wie Cannabinoide und Terpene, zusammen wirksamer sind als isoliert.

Freizeitanwendern kann CBD dabei helfen, die Wirkung von THC zu verzögern und zu vermitteln, um ein angenehmeres Gesamterlebnis zu ermöglichen.

DAS WICHTIGE CBD:THC-VERHÄLTNIS

Wenn Du das Netz nach CBD-reichen Sorten durchsuchst, wirst Du oft auf deren CBD:THC-Verhältnis stoßen. Dieses Verhältnis gibt an, welche Menge an CBD relativ zur Menge an THC in den jeweiligen Cannabissorten enthalten ist.

Aufgrund der möglichen Synergie zwischen diesen beiden Cannabinoiden kann die Auswahl von Sorten mit unterschiedlichen Verhältnissen für verschiedene Arten von Anwendern nutzbringend sein.

Falls die Cannabisnutzung Neuland für Dich ist, solltest Du mit einer Sorte mit niedrigem THC-Gehalt beginnen, um in Erfahrung zu bringen, wie Du Dich dabei fühlst. Falls gewünscht, kannst Du Dich schrittweise an Sorten mit höheren THC-Konzentrationen heranarbeiten.

Hier nun noch eine Aufschlüsselung der unterschiedlichen CBD:THC-Verhältnisse:

1:0 | Enthält überhaupt kein THC, daher gibt es keinerlei psychoaktive Wirkung. Geeignet für alle Nutzer; unter anderem für Nutzer ohne THC-Toleranz.

20:1–25:1 | Sehr hohe CBD-Werte und ein geringer THC-Gehalt führen zu keinem wirklichen psychoaktiven Effekt. Empfohlen für neue Cannabiskonsumenten und medizinische Konsumenten, die ein Maximum an CBD ohne High anstreben.

8:1–4:1 | Diese Sorten produzieren eine relativ geringe Menge an THC, was zu einem sehr milden High führt. Dieses Verhältnis wird für Menschen empfohlen, die CBD gerne einnehmen, aber feststellen, dass eine geringe Menge THC ihnen ebenso hilft.

2:1 | Falls Nutzer sich für dieses sehr begehrte Verhältnis entscheiden (doppelt so viel CBD wie THC), können sie beide Cannabinoide in vollem Umfang nutzen. Diese Sorten sind etwas psychoaktiv, so dass sie für Anfänger oder Erstanwender möglicherweise nicht empfehlenswert sind.

1:1 | Perfekt ausgewogenes CBD:THC-Verhältnis. Empfohlen für erfahrene Nutzer, die die Wirkungen von THC tolerieren.

Es kommt also alles auf Dich selbst an. Falls Du das psychoaktive High von Cannabis magst, aber CBD ausprobieren möchtest, solltest Du nach Sorten mit einem CBD:THC-Verhältnis von 1:1 oder 1:2 suchen. Wenn Du diese Sorten nutzt, wirst Du Dich high fühlen, ohne einen völlig berauschten Kopf zu bekommen.

 




External Resources:
  1. Cannabinoids as novel anti-inflammatory drugs https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  2. Cannabinoids in the Treatment of Epilepsy: Hard Evidence at Last? https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  3. Cannabidiol in Anxiety and Sleep: A Large Case Series https://www.ncbi.nlm.nih.gov
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