Hilft Cannabis gegen Depressionen?

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Hilft Cannabis gegen Depressionen?

Nach Angaben der Drug Policy Alliance, haben 42 Prozent der Amerikaner mindestens einmal in ihrem Leben Cannabis verwendet. Bei dieser Rate gilt Marihuana als die illegale Droge die in den Vereinigten Staaten am häufigsten verwendet wird.

Im Jahr 2004 schätzten die Vereinten Nationen, dass 162 Millionen Menschen bzw. vier Prozent der Weltbevölkerung, Marihuana verwendet haben.

Cannabis ist weniger schädlich als Tabak und Alkohol. Die Pflanze wird seit der Antike für Hanf, Öl, medizinische, spirituelle und Erholungszwecken verwendet und stammt aus Süd-und Zentralasien. Es wird als ein Beruhigungsmittel eingestuft, obwohl viele Nutzer über eine stimulierende Wirkung berichten.

Eine Studie des Institute of Medicine aus 1999 hat festgestellt, dass weniger als zehn Prozent der Cannabiskonsumenten abhängig waren. Die Studie fand auch:

• Abhängigkeit von Tabak bei 32 Prozent
• Abhängigkeit von Alkohol bei 15 Prozent

Cannabis wurde von denen, die sich ihrer Entkriminalisierung widersetzen, eine Einstiegsdroge genannt, viele Studien jedoch haben bewiesen, dass dies eine falsche Annahme ist. Die Mehrheit der Menschen, die Cannabis konsumieren, tun dies nur gelegentlich und sagen dass es die einzige illegale Droge ist die sie tatsächlich nehmen.
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Psychoaktive Substanz in Cannabis
Tetrahydrocannabinol, oder THC, ist der wichtigste psychoaktive Metabolit der Cannabispflanze. Es befindet sich in den Blüten, Knospen und Blätter. Wissenschaftler glauben, dass die Pflanze THC produziert um sich gegen Pflanzenfresser zu schützen. THC hat eine Wechselwirkung mit dem Cannabinoid-Rezeptor, der sich in dem zentralen Nervensystem befindet. THC wirkt sowohl als eine psychoaktive Droge als auch als leichtes Schmerzmittel. Die analgetischen Eigenschaften werden durch seine Fähigkeit, Nervenzellen auf dem Rückenmark zu verändern verursacht.

Bundesgesetzgebung erklärt Cannabis zu einer  ‚Schedule I‘ Droge und stuft es immer noch als rechtswidrig ein. Allerdings hat das bestimmte Staaten nicht von der Entkriminalisierung von Marihuana abgehalten und es für seine medizinische Verwendung zugelassen. Nun bereitet sich die größte Stadt in Nordamerika, Mexiko-Stadt,  darauf vor Cannabis zu zu lassen. Der Staat Colorado ist der erste Staat, der Regulierung des Cannabis- Marktes ermöglicht.

Cannabis als Stimmungsstabilisator
Viele Menschen beginnen mit Cannabis zur Stimmungstabilisierung, nach dem andere Behandlungen versucht wurden. Synthetische Drogen, Lichttherapie, Akupunktur und Psychotherapie wurden alle verwendet, um die, die unter Depressionen und bipolare Störungen leiden zu behandeln.

Medikamente, die Serotonin im Gehirn regulieren, haben bewiesen, bestimmte Menschen die an Depressionen leiden, helfen zu können. Allerdings können die gleichen Medikamente tatsächlich gefährlich sein für Leute, die unter eine bipolare Störung leiden. Zu viel Serotonin kann zu einer manischen Episode führen. Im Gegensatz dazu hat sich gezeigt, dass Cannabis manische Perioden verringern kann, während es gleichzeitig die Tiefen der Depression ausgleicht.

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Weniger Nebenwirkungen von Cannabis
Einer der wichtigsten Gründe, die von denen, die Cannabis verwenden um Stimmung zu regulieren genannt werden, ist das Fehlen von Nebenwirkungen, verglichen mit Medikamente die verwendet werden um die gleichen Symptome zu behandeln. Einige der Nebenwirkungen von Medikamenten sind Mundtrockenheit, Müdigkeit, Gewichtszunahme, Schlaflosigkeit und ein verminderter Sexualtrieb. Obwohl Cannabis manchmal Mundtrockenheit verursacht, sind seine Nebenwirkungen immer noch deutlich weniger als die der verordneten Medikamente.

Cannabis und Depressionen
Es wird geschätzt, dass Depressionen der amerikanischen Wirtschaft $47 Milliarden für sowohl Pflegeaufwendungen wie auch für verlorene Produktivität kosten. 18 Millionen Menschen leiden an Depressionen. Die Krankheit ist oft familiär bedingt. Es kann auch verursacht werden durch:

• Verlust des Arbeitsplatzes und finanzielle Belastung
• Tod eines geliebten Menschen
• Chronische oder schwächende Krankheit

Es hat sich gezeigt, dass Cannabis Menschen, die unter einer leichten bis mittelschweren Depression leiden, helfen kann und es wird manchmal in Kombination mit einer Verhaltenstherapie und Lichttherapie verwendet. Es hat sogar Menschen, die nicht imstande waren anderweitig Erleichterung zu finden, geholfen.

Jetzt wo immer mehr Ärzte mit den Studien bezüglich Cannabis bekannt werden, wird sich seine Verwendung in der Behandlung von Depressionen und bipolare Störungen in den kommenden Jahren erhöhen. Das bedeutet, dass Millionen von Menschen durch die medizinische Verwendung von Marihuana geholfen werden.

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