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By Steven Voser

Laut Weltgesundheitsorganisation leiden jedes Jahr 25% der Europäer an Depressionen oder Angstzuständen. Für die USA wurde geschätzt, dass im Jahr 2015 mindestens 16,1 Millionen Erwachsene im Alter von 18 Jahren bereits mindestens eine depressive Episode hatten. Depressionen werden typischerweise mit Antidepressiva wie Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRIs) und Antipsychotika behandelt.

 Auch wenn diese Medikamente bei manchen Menschen wirken, stellen sie kein Allheilmittel dar. Wissenschaftler suchen nach anderen Quellen von Medikamenten, einschließlich jenen in der Cannabispflanze, um die Erkrankung zu bekämpfen.

WAS SIND DEPRESSIONEN?

Unabhängig ihrer Ursache sind die Symptome einer Depression oft recht ähnlich. Depression ist gekennzeichnet durch getrübte Stimmung, Motivations-, Interessens- und Energieverlust sowie Schlafstörungen und Unruhe. Depressionen gehen auch mit psychischen Problemen wie Konzentrationsverlust und verminderter Denkfähigkeit einher. Depressionen sind ein essentieller Risikofaktor für Suizid, Selbstverletzungen, Drogenmissbrauch und negative gesundheitliche Folgen.

Depressionen werden oft vereinfacht als neurochemisches Ungleichgewicht bezeichnet und als solches behandelt. Etliche Wissenschaftler glauben jedoch, dass neurochemische Defizite vielmehr ein Symptom als die Ursache für Depression sind. Viele Ärzte und Forscher haben sich daher der Prävention und Minimierung von Ursachen und Auslösern verschrieben.

Consequences Depression

KANN CBD DEPRESSION HEILEN?

Nein, es zeigt sich jedoch vielversprechend bei der Behandlung von Depressionen. Der menschliche Körper produziert seine eigenen Cannabinoide, die sogenannten Endocannabinoide, die durch den Verzehr von Fettsäuren in Nahrungsmitteln wie Fisch, Nüssen und Samen unterstützt werden. Studien zeigen, dass CBD in der Lage ist, mit dem Endocannabinoidsystem des Körpers zu interagieren. Das Endocannabinoidsystem ist ein aus Zellrezeptoren und -molekülen bestehendes Netzwerk, das die menschlichen Funktionen wie Stimmung, Appetit und Schlaf reguliert. Durch die Bindung an bestimmte Rezeptoren im Gehirn verstärken Endocannabinoide die Wirkung von Serotonin, einem Neurotransmitter, der die Stimmung verbessert und Stress reduziert.

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CBD UND DEPRESSION: EIN BLICK AUF DIE FORSCHUNG

Cannabiswissenschaftler versuchen herauszufinden, wie sich CBD auf die Stimmung, das Zentralnervensystem und die Neurotransmission auswirkt. Bislang haben sie einige interessante Wirkmechanismen entdeckt, einschließlich der vermeintlichen Fähigkeit des Cannabinoids, das ECS zu "hacken".

Studien analysieren derzeit die Wirkung von CBD auf zirkulierende Endocannabinoide und wie es für deren Abbau verantwortliche Enzyme vorübergehend[1] deaktiviert. Die Forscher sind besonders daran interessiert, zu untersuchen, wie das Cannabinoid mit Fettsäureamid-Hydrolase (FAAH) interagiert. Dieses Enzym baut Anandamid (das "Glücksmolekül") ab, die Gehirnchemikalie, die mit positiven psychologischen Auswirkungen[2] im Zusammenhang steht, die wiederum mit dem "Runner's High" in Verbindung gebracht werden.

Auf der Suche nach zellulären Zielen beobachten Forscher auch die Wechselwirkung zwischen CBD und Serotonin-Rezeptoren. Du hast vermutlich schon von Serotonin, dem "Glückshormon", gehört. Dieser Neurotransmitter stabilisiert die Stimmung und trägt zu Gefühlen des Wohlbefindens bei; niedrige Werte des Hormons werden auch mit Depressionen in Verbindung gebracht. Nach der Untersuchung des Potenzials von CBD, Serotonin-Rezeptoren[3] in vitro (Zellstudien) zu aktivieren, wollen die Forscher herausfinden, wie es in Tiermodellen wirkt.

CBD Oil Against Depression

Die Forschung auf diesem Gebiet entwickelt sich weiter. Eine im "British Journal of Pharmacology" veröffentlichte Vergleichsstudie testete CBD[4] in Versuchsmodellen mit depressiven Mäusen, wobei dessen Wirkung mit der des trizyklischen Antidepressivums Imipramin verglichen wurde. Weitere in "Neuropharmacology" publizierte Forschung beurteilte den Einfluss von CBD auf Serotonin[5] und Glutamat (der erregende Neurotransmitter) in Mäusen.

Eine weitere wissenschaftliche Arbeit, verfasst von Forschern der University of Birtish Columbia in Kanada, legte dar, dass eine Störung der Signalübertragung im ECS einen Depressions-Phänotypen entstehen lassen könnte, und dass das System ein mögliches Ziel bei der Behandlung von Depressionen darstellt.

WAS IST MIT DEN TERPENEN?

Terpene sind aromatische Moleküle, die für den unverkennbaren Duft jeder Cannabis-Kultursorte verantwortlich sind. Sie tragen nicht nur zum sensorischen Genuss des Krauts bei, sondern sie wirken auch mit Cannabinoiden zusammen und beeinflussen unmittelbar die Wirkung jeder Kultursorte. Manche Forschungsarbeiten zeigen, dass Terpene sogar an Cannabinoid-Rezeptoren[6] binden können, und laufende Studien untersuchen sie eingehend, um ihr antidepressives Potenzial zu bestimmen.

Das Terpen und Cannabinoid β-Caryophyllen (eines der häufigsten Terpene in Cannabis) hat besonderes Interesse geweckt, zum Teil, weil beobachtet worden ist, dass es an CB2-Rezeptoren des ECS bindet. Laufende Studien[7] erforschen, wie es Stress und Depressionen in Tiermodellen beeinflusst.

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