Laut Weltgesundheitsorganisation leiden jedes Jahr 25% der Europäer an Depressionen oder Angstzuständen. Für die USA wurde geschätzt, dass im Jahr 2015 mindestens 16,1 Millionen Erwachsene im Alter von 18 Jahren bereits mindestens eine depressive Episode hatten. Depressionen werden typischerweise mit Antidepressiva wie Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRIs) und Antipsychotika behandelt. CBD hat sich jedoch kürzlich als alternative Behandlungsform von Depressionen etabliert. Darüber hinaus unterstützt und befürwortet die Forschung sogar seine Verwendung.

WAS SIND DEPRESSIONEN?

Unabhängig ihrer Ursache sind die Symptome einer Depression oft recht ähnlich. Depression ist gekennzeichnet durch getrübte Stimmung, Motivations-, Interessens- und Energieverlust sowie Schlafstörungen und Unruhe. Depressionen gehen auch mit psychischen Problemen wie Konzentrationsverlust und verminderter Denkfähigkeit einher. Depressionen sind ein essentieller Risikofaktor für Suizid, Selbstverletzungen, Drogenmissbrauch und negative gesundheitliche Folgen.

Depressionen werden oft vereinfacht als neurochemisches Ungleichgewicht bezeichnet und als solches behandelt. Etliche Wissenschaftler glauben jedoch, dass neurochemische Defizite vielmehr ein Symptom als die Ursache für Depression sind. Viele Ärzte und Forscher haben sich daher der Prävention und Minimierung von Ursachen und Auslösern verschrieben.

Consequences Depression

KANN CBD DEPRESSION HEILEN?

Nein, es zeigt sich jedoch vielversprechend bei der Behandlung von Depressionen. Der menschliche Körper produziert seine eigenen Cannabinoide, die sogenannten Endocannabinoide, die durch den Verzehr von Fettsäuren in Nahrungsmitteln wie Fisch, Nüssen und Samen unterstützt werden. Studien zeigen, dass CBD in der Lage ist, mit dem Endocannabinoidsystem des Körpers zu interagieren. Das Endocannabinoidsystem ist ein aus Zellrezeptoren und -molekülen bestehendes Netzwerk, das die menschlichen Funktionen wie Stimmung, Appetit und Schlaf reguliert. Durch die Bindung an bestimmte Rezeptoren im Gehirn verstärken Endocannabinoide die Wirkung von Serotonin, einem Neurotransmitter, der die Stimmung verbessert und Stress reduziert.

WIE KANN CBD DEPRESSION BEHANDELN?

CBD kann Depressionssymptome lindern, indem es die Aktivität der Rezeptoren verstärkt, an die Serotonin bindet. Die Auswirkungen von CBD auf das Endocannabinoidsystem und seine Fähigkeit, Serotonin freizusetzen und zu optimieren, bewirken den beruhigenden und entspannenden Effekt, der normalerweise mit Cannabidiol assoziiert wird.

Viele Menschen sind der Meinung, dass THC beim plötzlichen Auftreten von Depressionen besonders effektiv sein kann. Dies liegt daran, dass THC die Freisetzung von Dopamin im Gehirn anregt. Da sowohl Dopamin als auch Serotonin durch Faktoren wie Bewegung, Ernährung, Stress und den psychischen Zustand beeinflusst werden können, produzieren Menschen, die an Depression leiden, in der Regel weniger davon. Daher könnte die Kombination der beiden Cannabinoide während plötzlich auftretender Traurigkeit als eine Art "Erste Hilfe" dienen.

CBD Oil Against Depression

WAS SAGT DIE WISSENSCHAFT?

Die Schlussfolgerungen wissenschaftlicher Studien unterstützen die Verwendung von CBD als mögliche Behandlung sowohl bei Depressionen als auch im Fall von Angstzuständen.

Eine 2010 durchgeführte Studie an Labormäusen ergab, dass CBD "antidepressive Wirkungen ähnlich wie Imipramin" – ein bekanntes Antidepressivum – zeigt. Die Labormäuse wurden einem Schwimmtest unterzogen, um die Auswirkungen von CBD auf die Motivation festzustellen. Die Ergebnisse zeigten, dass Cannabidiol die körperliche Aktivität von Mäusen positiv beeinflusste. Diese Ergebnisse wurden im Jahr 2016 repliziert, als sich in einer Tiermodellstudie CBD als ein sehr wirksames Antidepressivum herausstellte. Die Studie kam zu dem Schluss, dass Mäuse nach der oralen Verabreichung von CBD viel aktiver und motivierter seien.

Eine Studie aus dem Jahr 2011, in der die Rolle des Endocannabinoidsystems bei der Linderung von Depressionen untersucht wurde, zeigte, dass CBD von großem Nutzen sein kann. Die Studie kam zu dem Schluss, dass "ein Mangel an Endocannabinoid-Signalen ausreicht, um einen depressionsähnlichen Phänotyp auszulösen". Des Weiteren zeigte diese Studie, dass die Beseitigung des Mangels mittels CBD depressive Symptome behandeln kann. Die Regulierung des Endocannabinoidsystems mit CBD war ausreichend, um ähnliche Wirkungen wie herkömmliche Antidepressiva zu bewirken.

Eine 2016 durchgeführte Studie an Mäusen ergab, dass die Serotonin- und Glutamatspiegel nach der Verabreichung von CBD signifikant anstiegen. Unmittelbar nachdem den Testobjekten CBD injiziert wurde, stellten die Forscher "schnelle antidepressive Wirkungen" fest.

WAS IST MIT DEN TERPENEN?

Terpene kommen in der Natur in verschiedenen Pflanzenarten vor. Bei Cannabispflanzen sind Terpene für den Geruch und Geschmack der Blüten verantwortlich. Sie spielen jedoch auch eine essentielle Rolle, wenn es um die Wirkung von Marihuana geht. Man sagt, dass Terpene und Cannabinoide eine Synergie bilden und einen Effekt bewirken, der größer ist als die Summe seiner Teile. Dennoch haben Terpene isoliert gesehen bereits ihren eigenen medizinischen Wert.

Das Terpen Beta-Caryophyllen (BCP) ist besonders wirksam bei der Bekämpfung der Symptome von Angstzuständen und Depressionen. BCP ist in zahlreichen Pflanzenarten zu finden und zeichnet sich durch seine Fähigkeit aus, als eine Art nicht-psychoaktives Cannabinoid zu wirken. BCP ist in der Lage, auf ähnliche Weise wie CBD mit dem Endocannabinoidsystem des Körpers zu interagieren.

BCP bewirkt keinen psychoaktiven Rausch, da es nur den CB2-Rezeptor anvisiert. Dabei handelt sich um einen Punkt, der für die Behandlung neuropathischer Schmerzen und Entzündungen von entscheidender Bedeutung ist. Die Forschung zu BCP steckt derzeit noch in den Kinderschuhen, während jedoch viele Marihuana-Aktivisten optimistisch gestimmt sind. Es besteht die Hoffnung, dass BCP – ähnlich wie CBD – zukünftig eine vielversprechende, rein natürliche Behandlung darstellen könnte.

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