Cannabinoide entwickeln sich momentan rasch zu einer neuen Gruppe angesehener Medikamente. Ihr einzigartiges Zusammenspiel mit den Systemen des Körpers und ihr breites Anwendungsspektrum machen sie zu Rockstars in der pharmazeutischen und nutrazeutischen Welt. Vor allem CBD hat sich als wirkungsvoller Wirkstoff ohne psychoaktive Wirkung durchgesetzt, so dass es sich für einen umfassenderen Personenkreis eignet.

Es hat sich gezeigt, dass CBD bei einer großen Bandbreite gesundheitlicher Beschwerden hilft und sich aufgrund seiner starken entzündungshemmenden Eigenschaften als wirksam erwiesen hat. Das Cannabinoid ist mittlerweile eine vielversprechende Behandlungsmöglichkeit für bestimmte Krankheiten, die im Darm und im Verdauungssystem auftreten können.

DER VITALE DARM

In den letzten Jahren hat sich die Darmgesundheit zu einem wichtigen Bereich im Gesundheits- und Wellnessbereich entwickelt. Dieses Wissen mag aber nur wieder ans Tageslicht kommen, als dass es neu "entdeckt" würde. Schließlich war es Hippokrates, der sagte: "Alle Krankheit beginnt im Darm".

Früher dachte man, dass der Darm nur die Grundfunktionen der Verdauung von Nahrung erfüllt, um Nährstoffe im Körper freizusetzen. Dies ist zwar eine wichtige Funktion, aber die Forschung weist mittlerweile daraufhin, dass die physiologische Beteiligung des Darms viel tiefer geht.

Der Darm beherbergt einen großen Teil des so genannten Mikrobioms. Dies ist eine Population von Billionen von Organismen, die in und auf unserem Körper existieren. Dazu gehören Bakterien, Archaeen, eukaryotische Parasiten, Protozoen und Pilze.

Das Mikrobiom ist von grundlegender Bedeutung für die Gesundheit. Ein Bericht der Universität Harvard besagt, dass Mikroben das Immunsystem stimulieren, potenziell toxische Lebensmittelverbindungen abbauen und bestimmte Vitamine und Aminosäuren wie B-Vitamine und Vitamin K synthetisieren.

Ein gesundes Mikrobiom scheint der Schlüssel für die Gesundheit und vielleicht sogar für das Glück zu sein. Ein Teil des Mikrobioms ist für die Freisetzung von Neurotransmittern verantwortlich, die auf diese Weise mit den Neuronen des Gehirns kommunizieren. Dieses Verhalten hat bei einigen dieser Organismen zu dem Begriff "Psychobiotika" geführt. Hattest Du jemals dieses seltsame Empfinden eines Bauchgefühls? Das kann mehr sein als nur eine Metapher. Einige Experten bezeichnen den Darm sogar als "zweites Gehirn" des Körpers.

Die Verbindung zwischen Darmgesundheit und psychischer Gesundheit könnte viel stärker sein, als wir uns das vorstellen. Die Forschung hat sogar gezeigt, dass Patienten mit PTBS ein niedrigeres Niveau an manchen Darmbakterien besitzen als es normal ist.

Gut gesundes Essen

DAS ENDOCANNABINOID-SYSTEM INNERHALB DES DARMS

Da die Gesundheit des Darms so wichtig ist, sollte es höchste Priorität haben, diese zu bewahren. Viele Nahrungsmittel und Ernährungsweisen scheinen dabei zu helfen, besonders probiotische und fermentierte Nahrungsmittel, die als Quelle für gutartige und nützliche Bakterien dienen. Cannabinoide wie CBD könnten ebenfalls eine Schlüsselrolle bei der Förderung der Darmgesundheit spielen

Ein Beitrag, der in der Zeitschrift Cannabis and Cannabinoid Research veröffentlicht wurde, besagt, dass Cannabis seit Jahrhunderten zur Behandlung einer Vielzahl von Krankheiten, die mit dem Magen-Darm-Trakt zusammenhängen, eingesetzt wurde.

Die Autoren fügen hinzu, dass das Endocannabinoid-System stark an einer normalen Physiologie der Magen-Darm-Funktion involviert ist. Dazu gehört eine Beteiligung an der Motilität, der über Darm und Gehirn vermittelten Fettaufnahme und Hungersignalisierung, Entzündungen und Darmdurchlässigkeit sowie dynamischen Wechselwirkungen mit der Darmflora.

STRUKTUR DES ENDOCANNABINOID-SYSTEMS

Das Endocannabinoid-System besteht aus Zellrezeptorstellen, die im ganzen Körper in Bereichen wie dem zentralen Nervensystem, dem peripheren Nervensystem und dem Immunsystem vorkommen. Bisher wurden zwei Hauptrezeptorstellen identifiziert, die so genannten CB1- und CB2-Rezeptoren.

Diese Stellen sind auch auf Zellen im Darm und im Verdauungssystem zu finden. Die Dysregulation dieses Systems kann eine Rolle bei einigen intestinalen Erkrankungen, wie entzündlichen Darmerkrankungen, Reizdarmsyndrom und sogar Fettleibigkeit, spielen.

Cannabinoide werden häufig als Medikamente eingesetzt, die diese Rezeptorstellen bei Erkrankungen, an der das Endocannabinoid-System beteiligt ist, anvisieren. Diese Wirkstoffe binden oder beeinflussen die Rezeptorstellen aufgrund ihrer molekularen Ähnlichkeit mit endogenen Cannabinoiden. Das ist ein Phänomen, das als Biomimikry bekannt ist. Man weiß, dass THC direkt an die CB1-Rezeptoren bindet, während CBD eine indirekte Wirkung auf die CB1- und CB2-Rezeptoren hat.

Cbd Und Leaky-gut

CBD UND LEAKY-GUT

Manche Darmprobleme entstehen durch Probleme mit der Darmdurchlässigkeit, auch "Leaky-Gut" genannt. Dieses Problem wird mit zahlreichen Autoimmunerkrankungen und chronischen Gesundheitsleiden, wie dem chronischen Erschöpfungssyndrom und der Multiplen Sklerose, assoziiert.

Der Darm wird von einer Barriere aus Epithelzellen gesäumt, die durch Schlussleistenproteine miteinander verbunden sind. Diese Schlussleisten sind eine Art Durchgang zwischen Deinem Darm und Deiner Blutbahn, der kontrolliert, was zwischen den beiden hindurchgeht. Sie lassen Nährstoffe durch und verhindern, dass Schadstoffe in den Darm gelangen.

Im Falle eines Leaky-Gut werden die Schlussleisten durchlässig und ermöglichen Schadstoffen wie Bakterien und Krankheitserregern den Zugang. Dies kann zu einer Entzündungskaskade führen. Es gibt zahlreiche Ursachen für einen undichten Darm: Von chronischem Stress und genetischen Veranlagungen bis hin zu schlechter Ernährung und Toxinüberlastung. Ein Ungleichgewicht in der Darmflora kann ebenfalls eine Ursache dieser Erkrankung sein.

CBD kann die Antwort auf die Verringerung der Durchlässigkeit an den Schlussleisten sein. Einem in der Zeitschrift Advanced Research in Gastroenterology & Hepatology veröffentlichten Bericht zufolge, zeigte sich, dass CBD die Durchlässigkeit für endotheliale Membranen direkt wiederherstellt. Daher könnte das Cannabinoid auch die epitheliale Integrität der Schlussleisten wiederherstellen.

CBD UND DAS REIZDARMSYNDROM

Das Reizdarmsyndrom (RDS) ist eine Erkrankung, die den Dickdarm des Verdauungssystems betrifft und zu Symptomen wie Blähungen, Durchfall, Verstopfung und Magenkrämpfen führt.

Dieses Krankheitsbild kann durch Muskelkontraktionen im Darm, Nervenanomalien im Verdauungssystem, Entzündungen im Darm, Infektionen und Veränderungen in der Mikroflora des Darms verursacht werden. Symptome des RDS können durch verschiedene Faktoren wie erhöhten Stress, bestimmte Nahrungsmittel und hormonelle Veränderungen ausgelöst werden.

Gegenwärtige Behandlungen für RDS umfassen eine Ernährungsumstellung, Probiotika und bestimmte Medikamente. Jedoch kann CBD als eine gute Ergänzung zu dieser Diät dienen. Ein in der Zeitschrift Phytotherapy Research veröffentlichter Beitrag weist darauf hin, dass Cannabis-Produkte gegen RDS wirksam sind.

In Bezug auf CBD erwähnen die Autoren des Beitrags, dass das Cannabinoid aufgrund seiner entzündungshemmenden und immunmodulatorischen Wirkung ein vielversprechendes therapeutisches Mittel zur Behandlung von RDS-Symptomen wie Schmerzen und Entzündungen ist. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass CBD eine außerordentliche Anzahl von positiven Effekten besitzt, die den Verlauf des RDS verlangsamen und die Symptome lindern können.

CBD kann die Schwere der Darmentzündung durch die Kontrolle der so genannten Neuro-Immun-Achse reduzieren. Enterische Gliazellen (EGC) übertragen sowohl akute als auch chronische Entzündungen im Darm. Ein Bericht aus dem Jahre 2011 besagt, dass EGC Neurotrophine, Wachstumsfaktoren und proinflammatorische Zytokine vermehren und freisetzen, die die Immunreaktion verstärken könnten und eine lebenswichtige Verbindung zwischen dem Nervensystem und dem Immunsystem im Darm aufweisen.

ECG sind für die Aufrechterhaltung der Integrität der Darmschleimhaut verantwortlich und spielen eine wichtige Rolle bei der Immunität des Darms. Diese Zellen können aber auch Entzündungen hervorrufen. Es hat sich gezeigt, dass CBD die Entzündungsreaktion und die ECG-Aktivierung kontrolliert.

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