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By RQS Editorial Team


Seit Tausenden von Jahren verwenden viele verschiedene Kulturen Cannabis in dem Versuch, Darmprobleme in Angriff zu nehmen, wobei eines der frühesten Beispiele aus China um das Jahr 2700 v. u. Z. herum stammt. Und heute treibt die Wissenschaft die Erforschung des klinischen Potenzials von Cannabis mit Volldampf voran. Schauen wir uns die Belege für die Beziehung zwischen Cannabis und Verstopfung an.

Was ist Verstopfung?

Verstopfung ist, wenn der Stuhlgang sehr hart ist oder seltener auftritt. Es betrifft Menschen jeden Alters aus vielen Gründen, ist recht verbreitet und für gewöhnlich nichts Ernsthaftes. Die Zeit zwischen den Stuhlgängen kann variieren – bei manchen Menschen findet er dreimal am Tag statt, bei anderen vielleicht nur ein paar Mal pro Woche. Wenn man jedoch länger als drei Tage keinen Stuhlgang hat, ist das normalerweise zu lang. Danach wird der Stuhlgang härter und es wird schwieriger, ihn abgehen zu lassen.

Verstopfung im Vergleich zu Durchfall

Wenn Du bis jetzt das Glück hattest, beiden zu entgehen, dann erfährst Du jetzt hier den Unterschied zwischen Verstopfung und Durchfall. Beides sind Probleme mit dem Stuhlgang, die Bauchschmerzen, Völlegefühl und Blähungen verursachen können, aber hier enden die Ähnlichkeiten auch. Durchfall ist, wenn der Stuhl viel häufiger als gewöhnlich abgeht. Er wird auch lockerer und flüssiger sein. Verstopfung ist jedoch, wenn der Stuhlgang hart und trocken ist und weniger als dreimal pro Woche abgeht.

Es ist nicht ungewöhnlich, kurze Perioden von Verstopfung oder Durchfall zu erleben – diese sind normalerweise unbedenklich. Chronische Episoden hingegen zeigen im Allgemeinen ein bedeutenderes Problem innerhalb des Verdauungssystems und/oder anderer Körperteile an.

Warum Verstopfung auftritt

Wenn sich unsere Nahrung durch den Dickdarm bewegt, nimmt sie Wasser auf und erzeugt Abfallprodukte. Muskelkontraktionen bewegen dann den Abfall in Richtung Rektum. Bis es das Rektum erreicht, wurde das meiste Wasser in den Dickdarm absorbiert und hinterlässt einen halbfesten Stuhl.

Verstopfung ist, was passiert, wenn der Dickdarm zu viel Wasser absorbiert. Wenn die Muskelkontraktionen des Dickdarms langsam sind, bewegen sich die Abfallprodukte zu langsam durch ihn hindurch. Dies bedeutet, dass mehr Wasser absorbiert wird, als es sollte. Dies führt zu einem trockenen, harten Stuhlgang, der lange braucht, um abzugehen. Verstopfung kann aus vielen Gründen auftreten, einschließlich:

  1. Zu wenig Flüssigkeit zu sich nehmen, insbesondere Wasser
  2. Zu wenig Ballaststoffe in der Nahrung
  3. Reizdarmsyndrom (IBS) oder andere Probleme mit der Darmfunktion
  4. Ignorieren des Drangs zur Toilette gehen zu müssen
  5. Missbrauch von Abführmitteln
  6. Änderungen der Gewohnheiten oder des Lebensstils, wie z. B. Schwangerschaft, Reisen und hohes Alter
  7. Lebensstil
Warum Verstopfung auftritt

Cannabis und Darmfunktion

Cannabis wurde in Bezug auf Verdauungsprobleme wie im klinischen so auch im nicht-klinischen Kontext ziemlich weit verbreitet verwendet. Die Wissenschaft ist begrenzt, doch bisher haben Studien THC gegen die Symptome entzündlicher Darmerkrankungen und die Häufigkeit von Durchfall getestet. Es gibt auch Untersuchungen zum Einfluss von CBD auf die Geschwindigkeit, mit der Abfallstoffe den Darm passieren.

Darüber hinaus wird Cannabis auf sein Potenzial untersucht, indirekt Magenprobleme zu behandeln, die durch den Konsum anderer Arten von Substanzen oder Medikamente entstehen. Zur Schmerzlinderung werden oft Opioide verschrieben und diese sind dafür bekannt, Verstopfung zu verursachen. Medizinisches Cannabis wird derzeit auf sein Potenzial zur Reduzierung des Opioid-Konsums getestet; daher könnte es potenziell ihre Wirkungen einschränken, indem es Nebenwirkungen wie Verstopfung aufhebt.

Cannabis wird auch weithin für seine Fähigkeit geschätzt, Menschen in einen entspannten Zustand zu versetzen. Wenn man entspannt ist, fällt es einem leichter, dem Ruf der Natur zu folgen.

Es gibt jedoch noch immer Befunde widersprüchlicher Natur. Laut einer Testuntersuchung durch Selbstbeurteilung[1] gaben Langzeit-Cannabisnutzer an, dass sie mit zunehmendem Cannabiskonsum auch unter einer erhöhten Häufigkeit von Verstopfung leiden.

Es gibt jedoch Probleme mit dieser Untersuchung. Hauptsächlich das, dass viele Personen, die Verstopfung als Nebenwirkung des Cannabiskonsums gemeldet haben, auch an Reizdarmsyndrom (IBS) litten. Verstopfung ist eine häufige Nebenwirkung von IBS, was bedeutet, dass diese Ergebnisse nicht unbedingt darauf hindeuten, dass Cannabis Verstopfung verursacht.

Letztendlich ist die Mehrheit der Belege, die die Wirkung von Cannabis in Bezug auf Verstopfung unterstützen, anekdotisch oder vorläufig. Vonnöten sind weitere wissenschaftliche Studien. Es wurden jedoch einige Untersuchungen zur Verbindung zwischen dem Endocannabinoid-System und dem Darm durchgeführt, die uns in Zukunft helfen könnten, einige weitere Fragen endgültig zu beantworten.

Das Endocannabinoid-System (ECS) und der Darm

Viele Forscher glauben, dass das ECS dem Darm und Gehirn bei der Kommunikation hilft. Das Endocannabinoid-System ist durch mehrere wichtige Wege[2] an der Darmgesundheit beteiligt. Im zentralen Nervensystem mögen reichlich CB1-Rezeptoren vorhanden sein, aber im gesamten Magen-Darm-Trakt sind häufiger CB2-Rezeptoren anzutreffen. Veränderungen im Gehirn, die mit Stress oder Schmerzen verbunden sind, können die Darmfunktion verändern. Darüber hinaus werden durch Entzündungen oder Infektionen verursachte Veränderungen im Darm zurück an das Gehirn übermittelt. Diese Beziehung ist wichtig für die Darmgesundheit und könnte möglicherweise Erkrankungen wie Reizdarmsyndrom beeinflussen.

Das ECS spielt eine entscheidende Rolle bei der Verhinderung von Entzündungen im Darm. CB1- und CB2-Rezeptoren helfen, Entzündungsreaktionen zu beruhigen, wenn bestimmte Endocannabinoide auf sie einwirken. Außerdem sind sie wichtig für die Verdauung. Die Kontraktion der Muskeln im Magen-Darm-Trakt ermöglicht der Nahrung, sich durch das Verdauungssystem zu bewegen, und stellt sicher, dass Nährstoffe aufgenommen werden. Wenn bestimmte Cannabinoide an CB1-Rezeptoren binden, kann die daraus resultierende Wirkung dazu beitragen, Übelkeit zu reduzieren, die Magenentleerung zu verlangsamen und die Menge an Magensäure zu reduzieren. Eine intensive Stimulation des CB1-Rezeptors kann uns sogar hungrig machen – das Gefühl, das wir als “Heißhunger” oder "Fressflash" kennen.

Ist Cannabis ein Abführmittel?

Wenn man sich online umsieht, wird man viele anekdotische Behauptungen finden, die Cannabis eine abführende Wirkung zuschreiben, aber was sagt die Forschung dazu? Eine Studie aus dem Jahr 2019[3] zeigt bei Personen, die Cannabis in der Freizeit konsumieren, eine um 30% geringere Wahrscheinlichkeit, an Verstopfung zu leiden. Es kann einfach sein, dass es den Körper und die Muskeln physisch entspannt und einen in eine viel wahrscheinlichere Position bringt, um auf die Toilette zu gehen, wenn man Cannabis zur Entspannung verwendet.

Darüber hinaus kann auch die Form, in der man Cannabis konsumiert, eine Wirkung haben. Nikotin ist dafür bekannt, dass es eine leicht abführende Wirkung hat, insbesondere wenn man eine geringe Verträglichkeit dafür hat. Wenn Du rauchst, mischst Du dann Cannabis mit Nikotin? Es ist auch üblich, nach dem Genuss von mit Cannabis angereicherten Speisen einen weichen Stuhlgang und sogar Durchfall zu erleben. Vergiss nicht, dass Cannabinoide, wenn sie durch den Magen verdaut werden, eine Menge Veränderungen erfahren und sich in andere chemische Formen umwandeln können, die möglicherweise nicht so nett zu Deinem Magen sind.

Kann CBD Verstopfung verursachen?

Es gibt nur sehr wenige Studien zur Wirkung von CBD bei Verstopfung. Allerdings ist Verstopfung neben Durchfall als seltene Nebenwirkung von CBD-Öl aufgeführt. Dies könnte am CBD selbst liegen, aber auch am Trägeröl und anderen Inhaltsstoffen, die in CBD-Produkten enthalten sind.

Die Zukunft für Cannabis und Verstopfung

Die Belege sind begrenzt, aber inzwischen haben mehrere Studien Cannabis, das Darmmikrobiom und das Endocannabinoidsystem miteinander in Verbindung gebracht. Während wir voranschreiten, wird die medizinische Wissenschaft diesen Zusammenhang zweifellos weiter erforschen und enträtseln, um neue Informationen auszumachen, die helfen können, lähmende Verdauungsprobleme wie Reizdarmsyndrom und Morbus Crohn zu lindern und zu verhindern.

Schwere Verstopfungsprobleme sind mehr als wahrscheinlich das Ergebnis von zugrundeliegenden Krankheiten und nicht das von Cannabis. Um das Problem anzugehen, versuche es mit Stuhlweichmachern, ändere Deinen Lebensstil und Deine Ernährung und such Dir vor allem professionellen Rat.

Dennoch können wir die Beziehung nicht ignorieren, die zwischen unserem Darm und Cannabis zu bestehen scheint. Wenn Du Darmprobleme hast und glaubst, dass dies auf Deinen Cannabiskonsum zurückzuführen sein könnte, versuche zuerst die Sorte zu wechseln, mehr Wasser zu trinken, Deine Ernährung umzustellen oder eine Toleranzpause einzulegen. Wenn Du ernsthafte Bedenken hast, ist es immer am besten, Deinen Arzt zu konsultieren.

External Resources:
  1. Marijuana and Constipation, a phase IV clinical study of FDA data - eHealthMe https://www.ehealthme.com
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Dieser Inhalt ist nur für Bildungszwecke gedacht. Die bereitgestellten Informationen stammen aus Forschungsarbeiten, die aus externen Quellen zusammengetragen wurden.

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