Die moderne Wissenschaft enthüllt, wie Cannabis im menschlichen Körper auf eine sehr spezifische Weise wirken kann, um eine Vielzahl von Krankheiten, Leiden und Beschwerden erfolgreich zu behandeln und möglicherweise sogar zu heilen. Eine Krankheit, bei der das Kraut wahrscheinlich helfen kann, ist die Gastritis, eine Gruppe von Symptomen, die alle durch eine Entzündung des Darms verursacht werden.

WAS IST GASTRITIS?

Die Gastritis ist durch eine Entzündung innerhalb des Darms gekennzeichnet und kann sich in mehreren Formen manifestieren. Die Entzündung an der Wurzel der Erkrankung wird am häufigsten durch einen Bakterienstamm namens Helicobacter pylori verursacht, der zu den häufigsten Ursachen für bakterielle Infektionen gehört. Jedoch leidet nur ein bestimmter Anteil der Menschen, die von diesen Bakterien infiziert werden, unter Gastritis-Symptomen. Dies könnte in zahlreichen Faktoren, einschließlich Genetik, Lebensstil und Umweltfaktoren begründet liegen.

Was den Lebensstil betrifft, kann Gastritis nach dem Genuss von Alkohol und stark gewürzten Speisen entstehen sowie durch entzündungshemmende Medikamente, Autoimmunerkrankungen, Strahlentherapie und Morbus Crohn.

Diese Faktoren können zu einer Entzündung der Auskleidung des Darms führen, was eine Entzündung der Schleimhaut zur Folge hat. Die Erkrankung kann schließlich diese Schutzschicht beschädigen, was dazu führt, dass Magensäure die Magenschleimhaut schädigt.

ARTEN VON GASTRITIS

Eine Gastritis, die plötzlich auftritt, wird als akute Gastritis bezeichnet und kann direkt mit der Verwendung von nicht-steroidalen entzündungshemmenden Arzneimitteln in Verbindung stehen. Dies ist auf die Hemmung eines Enzyms zurückzuführen, das für die Synthese von Eicosanoiden im Magen verantwortlich ist, wodurch es zur Entstehung von Magengeschwüren kommen kann. Medikamente wie Aspirin können auch zu einer verminderten Produktion von Prostaglandin führen, das aktiv den Magen schützt. Physiologische Belastungen durch Hypoxie und Traumen können ebenfalls zu akuter Gastritis führen.

Eine Gastritis dagegen, die sich langsam über einen langen Zeitraum entwickelt, wird chronische Gastritis genannt. Diese kann durch Autoimmunerkrankungen verursacht werden, bei denen der Körper Proteine und Antikörper bildet, die den Magen als eine fremde Bedrohung wahrnehmen und beginnen, die Magenschleimhaut anzugreifen und ihren Zustand verschlechtern. Autoimmune Gastritis tritt gehäuft bei Patienten mit einer Hashimoto-Thyreoiditis, Typ-1-Diabetes und Vitamin-B12-Mangel auf.

Die chronische Gastritis kann auch durch den Eintritt von Galle in den Magen, Bindegewebserkrankungen und Leber- oder Nierenversagen verursacht werden.

Auch das Lebensalter ist als ein Einflussfaktor zu sehen, wenn man bedenkt, dass die Magenschleimhaut mit zunehmendem Alter dünner wird und ältere Menschen häufiger Helicobacter-pylori-Infektionen erleiden als jüngere Menschen.

H-Pylori-Schleim-Schicht von Magen-Gastritis und Cannabis

SYMPTOME DER GASTRITIS

Die Gastritis kann eine Reihe von unangenehmen Symptomen zur Folge haben, die in einigen Fällen schließlich zu Magengeschwüren führen können und sogar ein erhöhtes Magenkrebsrisiko nach sich ziehen. Ein wesentliches Symptom der Erkrankung ist ein brennender Schmerz, der sich in der Bauchregion und im Oberbauch manifestiert. Als weitere Symptome sind Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Aufstoßen, Verdauungsstörungen und Appetitlosigkeit zu nennen.

WIE CANNABIS HELFEN KANN

Die Vermeidung bestimmter Lebensmittel, wie saure Früchte und fettreiche Lebensmittel, kann ebenso zur Linderung der Beschwerden beitragen wie die Aufgabe bestimmter Lebensgewohnheiten, zu denen das Rauchen, der Koffeinkonsum und übermäßiger Alkoholgenuss zählen.

Ebenso können bestimmte Antibiotika eingesetzt werden, die auf Helicobacter pylori abzielen. Solche Medikamente können jedoch tatsächlich zu Nebenwirkungen führen, die den Symptomen der Gastritis selbst ähnlich sind, wie Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Bauchschmerzen.

Cannabis ist ein sicheres und natürliches Medikament, das für manche Menschen, die mit Gastritis zu kämpfen haben, eine hervorragende Option darstellt. Das Kraut bietet einige Nutzen konventioneller Medikamente, die für die Behandlung der Erkrankung eingesetzt werden, ohne allerdings ihre schädlichen und unangenehmen Nebenwirkungen zu bewirken, die die Lebensqualität des Patienten einschränken können.

Cannabis kann wirksam einige der Symptome lindern, die durch die Erkrankung verursacht werden, und kann tatsächlich auf einer tieferen Ebene dazu beitragen, die ursächliche, der Gastritis zugrundeliegende Entzündung zu unterdrücken.

Medizinischer Cannabis

REDUKTION DER SYMPTOME

Cannabis ist bekannt dafür, Übelkeit und Erbrechen zu mindern, zwei Symptome der Gastritis. THC, ein psychoaktives Cannabinoid der Cannabispflanze, wird seit den 1980er Jahren zur Behandlung von Übelkeit verschrieben und oft eingesetzt, um diese nach Chemotherapien zu bekämpfen. Man nimmt an, dass seine Wirksamkeit mit der Wirkung der Cannabinoide auf die Bereiche im Gehirn zusammenhängt, die sowohl Übelkeit als auch Erbrechen kontrollieren.

Appetitlosigkeit ist ein weiteres Symptom der Gastritis, bei dem Cannabis definitiv helfen kann. Die Pflanze ist mit dem berühmten Klischee behaftet, den "Fressflash", einen Heißhungeranfall, auszulösen, der nach der Einnahme von THC auftreten kann, weshalb schon viele Kühlschränke überfallen wurden.

Forschungen haben gezeigt, dass die Gastritis mit affektiven Störungen, wie Angstzuständen, Panikattacken und Depressionen in Verbindung steht. Cannabis wird häufig für die Behandlung dieser Geisteszustände verschrieben und kann Gastritis-Patienten, die daran leiden, eine große Hilfe sein.

ENTZÜNDUNGEN

Wie wir gesehen haben, stellt eine Entzündung der Darmschleimhaut die Hauptursache der Gastritis dar. Die Cannabispflanze produziert zahlreiche Cannabinoide mit starken, nachweislich entzündungshemmenden Eigenschaften, wie zum Beispiel CBD.

Eine Studie von 2005, die in Großbritannien an der Universität von Bath und Bristol durchgeführt wurde, zeigte, dass Cannabis bei entzündlichen Darmerkrankungen und Gastritis wirksam ist. Die Forscher erklärten, dass Cannabis Cannabinoid-Rezeptoren im Darm und im Gehirn beeinflusst, was eine wirksamen Behandlung darstellt.

Solche Cannabinoid-Rezeptoren lassen sich überall im Körper finden und bilden das sogenannte Endocannabinoid-System. Diese Rezeptoren werden von zahlreichen Cannabinoiden, die von der Cannabispflanze gebildet werden, aktiviert. Das Endocannabinoid-System besteht zum Teil aus CB1-Rezeptoren, die im Gehirn und in der Darmschleimhaut vorkommen. Es gibt Berichte, wonach diese Rezeptoren helfen, die Darmschleimhaut zu reparieren, wenn sie beschädigt ist.

Im Rahmen dieser Studie beschädigten die Forscher absichtlich das Darmgewebe, was zu einer Entzündung führte. Sie verabreichten dann dem Gewebe Cannabinoide, was den Heilungsprozess auslöste. Man nimmt an, dass Cannabinoide, die als Endocannnabinoide im Körper gebildet werden, im gesunden Darm aus Endothelzellen freigesetzt werden, die dann an CB1-Rezeptoren binden und den Reparaturprozess unterstützen, falls ein Schaden auftritt. Wenn Patienten medizinisches Cannabis verwenden, können externe Cannabinoide denselben Zweck erfüllen.

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