Wir neigen dazu an CBD zu denken, wenn wir den medizinischen Wert von Cannabis untersuchen. Aber es gibt buchstäblich Hunderte von Cannabinoiden, die einen Blick wert sind - eines davon ist THCA.

Der freie Fluss von Informationen in demokratischen Gesellschaften erlaubte uns in den letzten Jahrzehnten die Gefahren und Nutzen von Cannabis in die richtige Perspektive zu setzen - eine auffallend positive Entwicklung. Obwohl wir immer noch die Folgen des Verbots und der unvernünftigen Verfolgung von Nutzern erleben, tun engagierte Forscher ihr Bestes, um an die wissenschaftlichen Fakten zu gelangen, die wir dringend brauchen, um alle Funktionen und Wirkweisen dieser majestätischen Pflanze zu verstehen, was in vielen Ländern wegen einer restriktiven Gesetzgebung in Bezug auf die Forschung schwierig ist.

Neueste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass viele von uns eine Verbindung übersehen haben, als die medizinischen Werte von Cannabis untersucht wurden, nämlich THCA oder THC-Säure. Es ist die biosynthetische Vorstufe von THC, hat aber radikal andere Eigenschaften - im Gegensatz zu THC hat THCA keinerlei psychoaktive Wirkung, aber überraschenderweise spielt es eine wichtige Rolle bei den Labortests, mit denen Cannabissorten auf ihre Potenz untersucht werden. Das scheint verwirrend? Nun, nur auf den ersten Blick. So gibt es mehrere Bereiche, die es sich lohnt anzusehen, wenn man ein besseres Bild davon bekommen möchte, was es mit THCA auf sich hat - seine medizinischen Nutzen und die Rolle, die es spielt, wenn Laboratorien Cannabis auf seine Potenz testen.

WAS IST THCA?

Hast Du Dich schon einmal über die Tatsache gewundert, dass Cannabis gewöhnlich zuerst getrocknet, ausgehärtet und dann verbrannt wird, um die gewünschte Wirkung zu erzielen? Der Grund für dieses Verfahren ist 9-Tetrahydrocannabinolsäure (THCA) mittels Decarboxylierung in das psychotrope Cannabinoid THC zu transformieren, wobei eine chemische Reaktion stattfindet, bei der eine Carboxylgruppe entfernt wird. Diese chemische Reaktion findet statt, wenn frische Cannabisblüten getrocknet und ausgehärtet werden, aber auch und viel schneller, wenn Cannabis bei der Verbrennung hoher Hitze ausgesetzt wird oder bei der Herstellung von Cannabutter zum Beispiel. Lange Rede kurzer Sinn, THCA ist THC in seiner sauren und nicht-psychoaktiven Form.

THCA

WIE LABORATORIEN DIE WIRKSAMKEIT VON CANNABIS MESSEN

Wie bereits erwähnt, spielt THCA eine wichtige Rolle dabei, wie Laboratorien die Potenz von Cannabis testet, was in den medizinischen Marihuana Staaten in den USA ein erforderliches, aber nicht-standardisiertes Verfahren ist. Wenn Du ehrgeizig bist und Dein Produkt an zugelassene Ausgabestellen verkaufen willst, musst Du es vorher testen lassen. Es gibt zwei häufig verwendete Methoden, um dies zu tun - Gaschromatographie (GC) und Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (HPLC).

Die Gaschromatographie verwendet Hitze, um THCA zu THC zu decarboxylieren und misst folglich nur den THC Gehalt, um die Wirksamkeit einer Cannabissorte zu reflektieren. Allerdings muss man diese Werte kritisch interpretieren, da Studien darauf hindeuten, dass bei der Gaschromatographie nur 70% der THCA in THC umgewandelt werden.

Die verfeinerte Methode zur Messung der Potenz von Cannabis ist Flüssigkeitschromatographie, die uns separate Werte für THCA und THC angibt - es werden keine Cannabinoide decarboxyliert. HPLC ermöglicht Labors den tatsächlichen THC Gehalt in einer präziseren Weise zu berechnen, indem eine einfache Formel zur Anwendung kommt, die Unterschiede in der Molekularmasse von THCA und THC berücksichtigt:

THC total = (% THCA) x 0,877 + (% THC)

MEDIZINISCHE NUTZEN VON THCA

Die Forschung auf dem Gebiet der THCA schreitet kontinuierlich voran, aber es ist noch zu früh, um definitive Aussagen über die therapeutische Wirkung dieser Verbindung zu machen - was aber noch lange nicht heißt, dass es keine gibt. Vorläufige Studien weisen auf mögliche medizinische Vorteile hin, einschließlich:

• Reduktion von Übelkeit Erbrechen und Appetitlosigkeit (Antiemetikum)

• Schutzfunktion für die Behandlung von neurodegenerativen Erkrankungen (z.B. Parkinson)

• Entzündungshemmende Wirkung, die bei der Behandlung eines breiten Spektrums von Krankheiten (z.B. Arthritis) von Vorteil ist

• Hemmung von Prostatakrebswachstum (antiproliferativ)

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