Cannabis blickt auf eine lange und kontroverse Geschichte zurück. Seine psychoaktive Natur hat zur Prohibition und vielen Rechtsstreitigkeiten geführt. Nun heben jedoch weltweit viele Regierungen die Beschränkungen rund um das Kraut auf.

Doch wo passt CBD in dieses Bild hinein? Als nicht-berauschendes Cannabinoid ist es vollkommen logisch, dass Produkte wie CBD-Öl überall frei erhältlich sein sollten.

Leider bleibt der rechtliche Status von CBD-Öl noch immer komplex und ist von Land zu Land sehr verschieden. CBD-Produkte sind mit jeder Menge Bürokratie verbunden und Regulierungen in vielen Ländern setzen voraus, dass die Produkte unterhalb bestimmter THC-Grenzwerte bleiben.

Entdecke im Folgenden die legale Situation von CBD in einigen der wichtigen europäischen Länder sowie nordamerikanischen Nationen.

CBD Friendliness

Ja und nein. Vor dem Januar 2019 konnten Kunden eine große Bandbreite an CBD-Produkten kaufen. Die Novel-Food-Verordnung führte jedoch in Spanien zu einigen drastischen Änderungen des rechtlichen Status von CBD.

Die Novel-Food-Verordnung der EU[1] definiert "Novel Food" als jedes Lebensmittel, das vor dem 15. Mai 1997 von Europäern nicht in nennenswertem Umfang konsumiert wurde. Unternehmen, die Produkte (incl. CBD-Öl) von diesem Katalog verkaufen, unterliegen Marketingbeschränkungen.

Die EU-Mitgliedstaaten sind nicht dazu gezwungen, sich an die Novel-Food-Verordnung zu halten, sondern können frei wählen, ob sie diese annehmen. Die spanische Regierung entschloss sich dazu, diese Leitlinien umzusetzen, was zu härteren Beschränkungen innerhalb des CBD-Marktes führte.

Die spanische Agentur für Lebensmittelsicherheit und Ernährung (AECOSAN) und das Gesundheitsministerium forderten, dass alle Unternehmen den Verkauf und die Vermarktung von CBD-Produkten für den menschlichen Verzehr einstellen. AECOSAN hat ebenso den Online-Verkauf von Produkten untersagt, die als „Health Food“ vermarktet werden.

Plötzlich mussten die Unternehmen alle einnehmbaren CBD-Produkte aus den spanischen Regalen nehmen, zu denen auch CBD-Öle, Kapseln, Tinkturen und andere Ergänzungsmittel zählten.

Jedoch können die Firmen in Spanien ihre Produkte für die "äußere Anwendung" bewerben, so dass CBD-Kosmetikartikel und topische Mittel im Land nach wie vor erhältliche CBD-Produkte bleiben. Diejenigen, die am Kauf von CBD-Kosmetika interessiert sind, können diese rezeptfrei in Reformhäusern und Online-Shops kaufen.

Obwohl die Spanier CBD-Öl nicht von ihren Lieblingshändlern kaufen dürfen, können sie Cannabis zu Hause anbauen. Erwachsene dürfen in den eigenen vier Wänden Pflanzen anbauen, zu denen auch CBD-reiche Sorten zählen. Diejenigen, die nicht anbauen wollen, können sich auch in registrierten Cannabis-Clubs in Städten wie Barcelona, Madrid und Valencia Blüten kaufen.

Der kommerzielle Hanfanbau bleibt in Spanien legal, sofern Landwirte EU-zertifizierte Sorten mit weniger als 0,2% THC säen und nur für die Faser- und Samenproduktion produzieren. Damit Landwirte Hanf für die CBD-Extraktion anbauen können, müssen sie eine Lizenz der spanischen Agentur für Arzneimittel und Medizinprodukte (AEMPS) einholen.

Ist CBD-Öl in Spanien legal?

CBD Friendliness

Frankreich hat auch eine verworrene Beziehung zu CBD. Die Vorschriften des Landes besagen, dass aus Hanf gewonnene Produkte einen THC-Gehalt von 0% aufweisen sollten. Die Interministerielle Mission für die Bekämpfung von Drogen und Suchtverhalten (MILDECA) erlaubt jedoch CBD-Produkte mit einem THC-Gehalt von 0,2% oder weniger.

Dieser scheinbar bizarre und verwirrende Graubereich hat so zu mehreren Rechtsfällen und einigen markanten Schlagzeilen geführt. In einem Fall wurden zwei Unternehmer aus Marseille für den Verkauf von CBD-basierten E-Zigaretten zu einer Bewährungsstrafe und einer Geldstrafe von 10 000€ verurteilt.

Ihre Produkte enthielten weniger als 0,2% THC. Sie importierten jedoch Produkte aus der Tschechischen Republik, die aus Blüten und Blättern gewonnen wurden. Da das französische Gesetz ausschließlich CBD erlaubt, das aus Samen und Fasern extrahiert wird, befand das Strafgericht in Marseille sie für schuldig.

Später entschied der Europäische Gerichtshof jedoch, dass das französische Verbot von CBD illegal sei. Das Gericht stellte fest, dass das französische Gericht mit dem Verbot der Vermarktung von CBD-Produkten aus Hanf dem EU-Recht zum Warenverkehr widersprach. Das Gericht fügte hinzu, dass die UN-Konventionen CBD hinsichtlich illegaler Drogen nicht erwähnt.

Vorerst können französische Bürger CBD-Öl und andere Produkte kaufen, solange sie aus Hanfpflanzen gewonnen werden, die nicht mehr als 0,2% CBD enthalten. Diese Produkte sind in vielen Online-Shops und Reformhäusern erhältlich. Dennoch bleiben die Gesetze verwirrend und frustrierend.

CBD Öl 15% (1500mg)
THC: 0.2%
CBD: 15%
CBD pro Tropfen: 7,5mg
Trägerflüssigkeit: Olive Oil

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Unternehmen dürfen CBD-Produkte vermarkten, solange sie sich innerhalb dieser Grenzen[2] bewegen:

  • Therapeutische Behauptungen sind nicht erlaubt, es sei denn, diese wurden von der Nationalen Agentur für die Sicherheit von Arzneimitteln und Gesundheitsprodukten genehmigt
  • Werbung sollte CBD nicht mit Cannabis verwechseln oder für Cannabis werben

Anfang 2021 veröffentlichte die französische Nationalversammlung ihren Bericht über Hanf[3], der darauf abzielt, die Regulierungen rund um die Pflanze zu klären und zu verbessern. Das Dokument umfasste insgesamt 20 Vorschläge, darunter:

  • Verwendung aller Teile der Hanfpflanze (inklusive Blüten) für industrielle und kommerzielle Zwecke
  • Definition eines Grenzwerts zwischen 0,6% und 1% THC bei autorisierten französischen Hanfpflanzen
  • Verzicht auf die Einhaltung des Grenzwerts von 0% bei fertigen Produkten, zu denen Liquids, Kosmetika und Lebensmittel zählen
CBD Friendliness

Die Niederlande haben sich den Ruf als Cannabis-Hotspot Europas erarbeitet. Millionen Touristen besuchen jährlich die Hauptstadt, um die Blüten und Edibles zu verkosten, die in den weltberühmten Coffeeshops erhältlich sind.

Trotz einer scheinbar nachsichtigen Haltung bleibt Cannabis illegal. Coffeeshops dürfen kleine Mengen weicher Drogen wie Cannabis verkaufen, jedoch bleiben der Verkauf und Besitz aller Drogen verboten[4].

Wie passt CBD also in dieses Bild? Obwohl Du in einen Coffeeshop gehen und einen fetten Joint kaufen kannst, ist CBD von ähnlichen Einschränkungen wie in anderen europäischen Ländern betroffen.

CBD-Öl fällt in diesem Land unter das Opiumgesetz und bleibt nach dieser Gesetzgebung illegal[5], weil:

  • CBD-Öl entspricht der Definition von Hanföl
  • Es enthält Spuren von THC

Das Opiumgesetz schützt CBD auch vor der Novel-Food-Verordnung der EU. Aus diesem Grund dürfen Unternehmen CBD-Öl vermarkten und verkaufen, solange sie sich an die folgenden Regeln halten:

  • CBD-Öl darf nicht mehr als 0,05% THC enthalten
  • CBD-Öl stammt von in der EU erlaubten Nutzhanfsorten
  • Werbematerial darf keine medizinischen Behauptungen enthalten
  • Keine gesundheitsbezogenen Aussagen
  • Eine maximale Tagesdosisempfehlung von 160mg CBD

Wenn Du in den Niederlanden nach CBD-Öl shoppst, findest Du in Headshops, Coffeeshops und Reformhäusern viele verfügbare Optionen.

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Deutschland hat etwas einfachere und entspanntere CBD-Gesetze. Die Bürger können eine breite Palette von CBD-Produkten in Reformhäusern kaufen. Diese Verkaufsstellen bieten Öle, Kapseln, topische Mittel, Kosmetika und andere CBD-basierte Präparate an.

Deutsche Bürger können CBD vollkommen legal in einer Vielzahl von Online-Shops kaufen. Alle diese legalen CBD-Produkte müssen in Deutschland jedoch einen niedrigeren THC-Gehalt als 0,2% aufweisen.

Aber auch Deutschland hat wie Spanien die durch die Novel-Food-Verordnung veranlassten Änderungen angenommen. Die Bundesregierung hat nicht nur die Art und Weise geändert, wie Unternehmen CBD vermarkten dürfen, sondern auch den Verkauf von CBD-Edibles verboten.

Dieser freundlichere Zugang zu CBD kommt nicht wirklich überraschend. Deutschland hat Cannabis im März 2017 der Legalisierung in Europa näher gebracht, als die Regierung ein Gesetz verabschiedete, das Ärzten grünes Licht gab, Medikamente auf Cannabisbasis zu verschreiben, zu denen Cannabisblüten, Extrakte und einzelne Cannabinoide zählen.

CBD Friendliness

Falls Du dachtest, dass wir bereits alle Länder mit zwielichtigen CBD-Gesetzen besprochen hätten, liegst Du falsch! Italiener dürfen CBD kaufen, jedoch hat dieses Land einige der verwirrendsten CBD-Gesetze auf dem Kontinent.

Wenn Du in Italien nach CBD-Öl suchst, kannst Du Dir sicher sein, dass Du es bekommen wirst. Jedoch gibt es rund um CBD-Produkte einen legalen Graubereich. Obwohl das Land den dreifachen THC-Gehalt seiner europäischen Nachbarn erlaubt (0,06%), entscheiden sich viele Unternehmen dafür, unter 0,2% zu bleiben, um Ärger mit den Behörden zu vermeiden.

Die italienische Regierung verfügt derzeit über keine ordentliche Regulierung hinsichtlich CBD. Das Cannabinoid scheint nicht in der offiziellen Drogentabelle auf. Daher gelten die Regeln für Medizinprodukte, die psychoaktive Substanzen wie THC enthalten, nicht für CBD.

In puncto Lebens- und Ergänzungsmittel unterliegt CBD auch den Beschränkungen der Novel-Food-Verordnung. Aus diesem Grund dürfen italienische Unternehmen in Nahrungsergänzungsmitteln CBD nicht als Zutat verwenden.

Ist CBD-Öl in Italien legal?

Herstellern ist es auch verboten, natürlich gewonnenes CBD aus Hanfblüten zu verwenden. Stattdessen dürfen sie CBD aus Hanfsamen und -blättern sowie synthetische Versionen des Cannabinoids verarbeiten.

Vor 2019 hatte Italien einen boomenden Markt für "Cannabis light“. Zu diesen THC-armen Produkten zählten Öle, Blätter und Blüten und die Unternehmen begannen mit deren Verkauf, nachdem sie 2016 eine Lücke in der Gesetzgebung[6] entdeckt hatten, die den Anbau von Hanf legalisierte.

Diese neu entdeckte Freiheit fand jedoch ein schnelles Ende, als der Kassationsgerichtshof die sofortige Entfernung dieser Produkte aus den Regalen forderte.

Italien war auch 2020 gefährlich nahe daran, seinen eigenen CBD-Markt zu zerstören, was ein perfektes Beispiel dafür ist, wie unbeständig alles im Zusammenhang mit dem Cannabinoid in Europa ist. Am 15. Oktober 2020 veröffentlichte das Gesundheitsministerium ein Dekret, das die Aufnahme von CBD in die Liste der Betäubungsmittel anordnete.

Bei einer Verabschiedung hätte die Gesetzgebung zu Regulierungen geführt, die den freien Verkauf aller CBD-haltigen Extrakte und Öle verbieten. Die Offiziellen haben das Dekret jedoch am 28. Oktober 2020 ausgesetzt und erklärt, dass die Entscheidung weitere wissenschaftliche Beweise erfordere.

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Diejenigen, die in Großbritannien leben, bekommen CBD-Öl problemlos in Shops für Ergänzungsmittel, Apotheken und bei einer Vielzahl verschiedener Webseiten. Wie in anderen europäischen Ländern unterliegen die CBD-Produkte in Großbritannien einem maximalen THC-Gehalt von 0,2%.

Viele gängige Produkte bleiben ungetestet und enthalten einen THC-Wert, der über dem gesetzlichen Grenzwert liegt. Den Bürgern wird empfohlen, CBD-Produkte nur von vertrauenswürdigen Websites, Apotheken und Geschäften zu kaufen, um Komplikationen zu vermeiden.

Unternehmen können in Großbritannien CBD-Produkte entweder als Nahrungsergänzungmittel oder Medikament verkaufen. Die Regulierungsbehörde für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte des Landes betrachtet CBD, das für medizinische Zwecke verwendet wird, als legitimes Arzneimittel.

Um CBD in diesem Kontext verkaufen zu können, müssen die Unternehmen eine Lizenz besitzen, um bestimmte Sicherheits-, Qualitäts- und Wirksamkeitsstandards zu erfüllen.

CBD Friendliness

Nach der Dekriminalisierung aller Drogen im Jahr 2001 wurde Portugal für seine milden Gesetze auf der Weltbühne bekannt. Es leuchtet daher ein, dass Portugal auch in Bezug auf CBD eine liberale Haltung vertritt. Das ist jedoch nicht der Fall.

Die CBD-Gesetze in Portugal sind bestenfalls unklar. Derzeit haben Bürger nur Zugang zu CBD als verschreibungspflichtiges Medikament in Form von Sativex, einer Mischung aus THC und CBD. Patienten bekommen jedoch nur ein Rezept bei folgenden Erkrankungen:

Vor 2018 konnten die portugiesische Bürger CBD-Produkte problemlos rezeptfrei als Ergänzungsmittel kaufen. Aber gesetzliche Änderungen in diesem Jahr, die durch die Novel-Food-Verordnung der EU verursacht wurden, brachten die Regierung dazu, den Verkauf des Cannabinoids zu verbieten.

Darüber hinaus können Unternehmen und Einzelpersonen CBD nur dann importieren, sofern sie eine Importgenehmigung von der Nationalen Behörde für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte besitzen. Trotz dieser Beschränkungen kaufen und verwenden viele Menschen im Land immer noch CBD außerhalb des verschreibungspflichtigen Modells. Die entspannten Drogengesetze bedeuten, dass der Online-Kauf von CBD selten strafrechtlich verfolgt wird.

CBD Friendliness

Falls Du in Polen lebst, ist es wahrscheinlich extrem einfach für Dich, Zugang zu CBD zu erhalten. Das Land ist stolz darauf, dass seine CBD-Richtlinien zu den liberalsten weltweit zählen. Polens boomende CBD-Industrie arbeitet effektiv und verläuft parallel zu ihren Bemühungen in Puncto Hanfanbau, der 2018 um fast 80% anstieg.

Das Land verfolgte auch einen etwas nachsichtigeren Umgang, was die Einführung der Novel-Food-Verordnung anging. Anders als viele andere Länder weigerte man sich in Polen, CBD-Edibles und -Getränke zu verbieten. Diese Produkte umfassen köstliche Fruchtgummis, die man als Kunde sowohl im Geschäft als auch online kaufen kann.

Solange CBD-Produkte unter der standardmäßigen 0,2%-THC-Konzentration bleiben, können Unternehmen Innovationen auf eine Weise entwickeln, die in anderen europäischen Märkten nicht möglich ist.

Ist CBD-Öl in Polen legal?

CBD Friendliness

Die Schweiz ist neben Polen eines der fortschrittlichsten europäischen Länder, wenn es um CBD-Gesetze geht. Schweizer Kunden können in Reformhäuser und ausgewiesene CBD-Verkaufsstellen gehen, um Ergänzungsmittel, Kosmetika und sogar CBD-Zigaretten zu erwerben. Du kannst sogar einige dieser Produkte in Tankstellen, Gemischtwarenläden und auf Märkten finden.

Es gibt jedoch ein paar Regeln, die die Unternehmen und Kunden einhalten müssen:

  • Die Unternehmen dürfen in der Werbung keine medizinischen Angaben machen
  • Die Kunden müssen mindestens 18 Jahre alt sein, um CBD-Produkte zu kaufen

In der Schweiz gibt es auch unglaublich entspannte Anbaugesetze. Grower benötigen keine Lizenz, was bedeutet, dass jeder seine eigenen Hanfpflanzen zu Hause anbauen kann. Darüber hinaus können diese Pflanzen legal bis zu 1% THC enthalten, was ein viel höherer Gehalt als die 0,2% ist, die im restlichen Europa zu finden sind.

Bürger können auch ihre eigenen Blüten aus eigenem Anbau auf den lokalen Markt bringen, sofern sie die gesetzlichen Anforderungen einhalten.

CBD Friendliness

Falls Du jemals Prag besuchst, wird es wahrscheinlich nicht lange dauern, bis Du über einen Hanfladen, CBD-Club oder Saatgut-Shop stolperst, der CBD-infundierte Produkte verkauft.

Tschechische Staatsbürger (und Touristen) haben im ganzen Land problemlos Zugang zu CBD-Produkten. Sie können eine Reihe von Ölen, Kapseln und anderen Präparaten legal erwerben. Diese Artikel dürfen einen maximalen THC-Gehalt von 0,3% aufweisen.

Diese gelockerten Gesetze stehen mit der Haltung des Landes zu Cannabis im Allgemeinen im Einklang. Obwohl sie einen strengen Ansatz für Cannabis als Genussmittel verfolgen, erlaubt die tschechische Regierung medizinischen Nutzern, Weed anzubauen, sobald sie eine Lizenz erhalten haben.

Ist CBD-Öl in der Tschechischen Republik legal?

CBD Friendliness

Obwohl CBD in allen 50 Staaten legal ist, bleiben die CBD-Gesetze in den USA ziemlich verwirrend. Im Jahr 2018 unterzeichnete Präsident Donald Trump das Farm Bill (Agrargesetz), das Hanf und Hanfextrakte auf Bundesebene legalisierte.

Diese Gesetzgebung sorgte für eine rechtliche Unterscheidung zwischen Hanf und Marihuana. Es definiert Marihuana – eine Droge des Anhangs 1 – mit einem THC-Gehalt von über 0,3%. Alles, was unter diesem Schwellenwert liegt, gilt als Hanf. Der Gesetzentwurf entfernte schließlich Hanfextrakte und CBD aus dem Betäubungsmittelgesetz[7].

CBD-Produkte, die aus Marihuana gewonnen werden, bleiben illegal, aber diejenigen, die aus Hanf hergestellt werden, der von lizenzierten Unternehmen angebaut wird, sind auf Bundesebene für kommerzielle Zwecke legal. Als Kunde findest Du in US-Outlets eine riesige Auswahl an CBD-Produkten, zu denen Öle, Edibles und sogar Tiernahrung zählen.

Doch alle diese Produkte scheinen den Vorschriften der Food and Drug Administration (FDA) zu widersprechen. Diese Organisation bringt zum Ausdruck, dass Unternehmen CBD verkaufen können, die Vermarktung des Produkts als Nahrungsergänzungsmittel, Lebensmittel oder Tierfutter jedoch gegen das Gesetz verstoße[8].

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CBD-Öle sind in Kanada vollkommen legal und die Bürger können CBD-Produkte ohne Einschränkung problemlos erwerben. Das Land legalisierte 2018 Marihuana sowie Hanf für medizinische Zwecke als auch als Genussmittel. Obwohl Du keine Probleme damit haben wirst, Shops zu finden, die in Kanada CBD verkaufen, müssen sich die Unternehmen an strenge Regeln halten, um dies möglich zu machen.

Das Cannabisgesetz[9] legt die Regeln und Vorschriften fest, die CBD in Kanada regulieren. Es bleibt eine kontrollierte Substanz und Anbauer, die Cannabis mit hohem CBD-Gehalt anbauen möchten, müssen eine Bundeslizenz erwerben und sich an die Cannabisverordnungen halten. Unabhängig davon expandiert der CBD-Markt in Kanada weiter.

Hanfbauern, die Pflanzen mit einem THC-Gehalt von unter 0,3% anbauen, benötigen ebenfalls eine Lizenz gemäß der Industriehanfverordnung.

Der Verkauf von CBD-Produkten macht ebenfalls eine Genehmigung erforderlich. Die einzigen Outlets, die CBD-Produkte vertreiben dürfen, sind:

  • Auf Provinzebene oder lokaler Ebene zugelassene Cannabiseinzelhändler
  • Bundesweit lizenzierte Verkäufer von Cannabis für medizinische Zwecke

Der CBD-Markt Kanadas funktioniert auch isoliert. Du findest hier keine bekannten europäischen oder amerikanischen Marken in den Regalen. CBD-Produkte werden nur unter sehr seltenen Umständen importiert, die meistens im Zusammenhang mit wissenschaftlicher Forschung stehen.

External Resources:
  1. Novel food catalogue https://ec.europa.eu
  2. Cannabidiol (CBD) le point sur la législation | Mildeca https://www.drogues.gouv.fr
  3. ASSEMBLÉE NATIONALE https://www2.assemblee-nationale.fr
  4. Am I committing a criminal offence if I possess, produce or deal in drugs? | Drugs | Government.nl https://www.government.nl
  5. Cannabinoïden Adviesbureau Nederland https://www.cannabinoidenadviesbureau.nl
  6. The impact of light cannabis liberalization on prescription drugs https://hempindustrydaily.com
  7. The Controlled Substances Act https://www.dea.gov
  8. FDA Regulation of Cannabis and Cannabis-Derived Products, Including Cannabidiol (CBD) | FDA https://www.fda.gov
  9. Cannabidiol (CBD), and industrial hemp - Canada.ca https://www.canada.ca
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