Cannabidiol, besser bekannt als CBD, ist neben THC wahrscheinlich die berühmteste chemische Verbindung in der Cannabispflanze. Während THC psychoaktiv ist und ein berauschendes High hervorruft, ist dies bei CBD nicht der Fall. Dieses Cannabinoid reguliert jedoch die Effekte von THC und weiterer Cannabinoide. Die dynamische Beziehung zwischen den einzelnen Cannabinoiden spricht dafür, sie in Kombination einzusetzen. Davon abgesehen übt CBD auch ohne die Anwesenheit von THC einen signifikanten Einfluss aus. Da CBD nicht psychoaktiv ist, sind die Auswirkungen allerdings nicht so offensichtlich wie bei THC. Um zu verstehen, wie Cannabinoide wirken, müssen wir uns ansehen, wie das Gehirn sie verarbeitet.

CBD UND DAS MENSCHLICHE GEHIRN

Zu sagen, die Wissenschaft des menschlichen Gehirns sei kompliziert, ist eher noch eine Untertreibung. Die wissenschaftliche Gemeinschaft versteht mehr über die verblüffendsten und kompliziertesten Zusammenhänge der Astrophysik, als über die Funktionsweise des menschlichen Gehirns. Es gibt allerdings eine wachsende Zahl von Forschungsarbeiten, die sich damit befassen, wie Cannabinoide mit dem Gehirn interagieren. In den 1960er Jahren gelang einem Team israelischer Wissenschaftler unter der Leitung von Dr. Raphael Mechoulam der Durchbruch: Sie konnten die chemischen Strukturen von CBD und THC identifizieren. Später wurde dann das Endocannabinoid-System des menschlichen Körpers entdeckt – das System, mit dem diese Cannabinoide interagieren. Wir haben es mit dem bemerkenswerten Zufall zu tun, dass wir Menschen (und auch zahlreiche Tierarten) ein biologisches System entwickelt haben, das direkt auf Cannabis anspricht.

Neuronen und CBD

Das Endocannabinoid-System weist Cannabinoid-Rezeptoren auf, die im gesamten menschlichen Körper verteilt sind. Diese sind mit dem menschlichen Nervensystem verbunden, das wiederum mit dem Gehirn in Verbindung steht. Ohne hier näher auf sehr komplizierte neurowissenschaftliche Zusammenhänge einzugehen: Chemikalien lösen bei verschiedenen Arten von Rezeptoren unterschiedliche Reaktionen aus. Was die CB1- und CB2-Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems angeht, kann CBD ihre Reaktion tatsächlich abschwächen. An andere Rezeptoren bindet CBD dagegen gut und löst durch Synapsen im Gehirn eine neurale Verbindung aus. Der Einfluss von CBD auf andere Chemikalien im Gehirn sagt viel über seine potenziellen therapeutischen Anwendungen aus.

CBD UND ANDERE CHEMIKALIEN

Der 5-HT1A-Rezeptor ist an der Serotonin-Neurotransmission beteiligt. Serotonin reguliert die Stimmung, und dieser spezielle Rezeptor könnte mit der Regulation von Angst und Depression verbunden sein. Es wird angenommen, dass CBD anxiolytische Eigenschaften besitzt, die Angst reduzieren. Es kann sogar einen vermischenden Effekt geben, bei dem CBD den sogenannten Endocannabinoiden, den von Natur aus im menschlichen Körper selbst produzierten Cannabinoiden, einen Schub verpasst.

Wie CBD mit Neuronenrezeptoren interagiert

Auch Substanzen, die keine Cannabinoide sind, werden von CBD beeinflusst. Es gibt Anzeichen dafür, dass CBD Opioid-Rezeptoren[1] stört. Aus diesem Grund ist der Einsatz von Cannabis ein vielversprechender Behandlungsansatz bei Opioidabhängigkeit, weil es den Belohnungsmechanismus des Gehirns verändert. Dopamin, die Verbindung, die uns Gefühle der Belohnung vermittelt, interagiert ebenfalls mit CBD. Eine weitere von Dr. Raphael Mechoulam entdeckte Chemikalie ist das Anandamin. Als er feststellte, dass diese Verbindung großen Einfluss auf die menschliche Glücksempfindung hat, benannte er sie nach dem Sanskrit-Wort für Glückseligkeit. CBD scheint die Wiederaufnahme und den Abbau von Anandamid zu hemmen, was die Werte dieses Endocannabinoids erhöht. Ebenso nimmt man an, dass CBD das Wachstum von Neuronen im Hippocampus stimuliert. Durch die Vergrößerung dieses Hirnareals werden Gedächtnis und Angstmanagement verbessert.

CBD UND THERAPEUTISCHE NUTZEN

Angesichts all dieser komplizierten interagierenden chemischen Beziehungen versteht man auch, warum CBD zunehmend als therapeutische Ergänzung angesehen wird. Wenn CBD die Neurogenese anregen kann, könnte es eine breite Palette von Anwendungen bieten, die das Gehirn vor Degeneration schützen.

Wenn CBD an TRPV1-Rezeptoren bindet, spielt es eine positive Rolle bei der Regulierung von Körpertemperatur, Entzündungen und Schmerztoleranz. Das Potenzial von CBD für die Behandlung von chronischen Schmerzen ist ein besonderes Interessengebiet für Forscher. Das gilt ebenso für Fälle, in denen sich bei Epilepsie[2] und spasmischen Erkrankungen wie der Multiplen Sklerose Verbesserungen zeigten, nachdem CBD in das System eingeführt wurde. Zusätzlich besitzt CBD das Potenzial, als krampflösendes, entzündungshemmendes und natürlich als angstlösendes Ergänzungsmittel eingesetzt zu werden. Die angstlösenden Effekte von CBD wurden in einer Studie aus dem Jahr 2011[3] gegen Placebos getestet. Dabei stellte man fest, dass die beruhigenden Wirkungen des Cannabinoids sogar von antioxidativen Eigenschaften begleitet werden.

CBD hat viel Potenzial, aber es gibt noch viel mehr, was sich darüber zu wissen lohnt. Falls Du an diesem Cannabinoid als Ergänzung interessiert bist, solltest Du unbedingt unsere weiteren Info-Abschnitte über CBD sowie unsere CBD-Produktlinie lesen.

External Resources:
  1. Cannabidiol for the Treatment of Drug Use Disorders - ScienceDirect https://www.sciencedirect.com
  2. Cannabinoids in the Treatment of Epilepsy: Hard Evidence at Last? https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  3. Cannabidiol Reduces the Anxiety Induced by Simulated Public Speaking in Treatment-Naïve Social Phobia Patients https://www.ncbi.nlm.nih.gov
Disclaimer:
This article has been written for informational purposes only, and is based on research published by other externals resources.

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