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By RQS Editorial Team

Es ist wichtig, zu verstehen, dass Alkohol eine der gefährlichsten Drogen überhaupt ist. Das ist auf keinen Fall eine Untertreibung.

Statistiken lügen nicht. Wenn man die CDC - "Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention" befragt, starben zwischen 2006 und 2010 jährlich allein in den USA 88.000 Menschen an den Folgen von Alkoholkonsum.

Alkohol ist in vielerlei Hinsicht gefährlich. Man könnte argumentieren, dass eine der größten Gefahren in der allgemeinen Akzeptanz von exzessivem, gesellschaftlichem Trinken versteckt ist. Ein paar alkoholische Getränke im Nachtclub bedeuten eigentlich schon, dass man sich betrinkt, während die überwiegende Mehrheit wohl eher "locker werden" dazu sagen würde.

Alkohol-soziale Akzeptanz

Betrunken zu sein, wird in vielen Kulturen als normale, sogar integrale Erfahrung betrachtet. Keine Hochzeitsgesellschaft wurde jemals als ein Besäufnis angesehen, das mit Horden von sturzbetrunkenen Gästen endete, die sich quasi selbst "erlaubten", sich ziemlich daneben zu benehmen.

Obwohl sich (zum Glück) die Zeiten ändern, ist es immer noch normal (und sogar zu erwarten), dass die Katholische Kirche den Kindern bei der ersten heiligen Kommunion, Wein zu trinken gibt, und zu vermitteln, dass nur durch das Trinken des "Blutes Christi" die Erlösung möglich sei.

Alk ist natürlich auch gefährlich, da die Sucht ziemlich leicht zu verheimlichen ist. Die überwiegende Mehrheit der Alkoholiker schafft es, ihre Krankheit jahrelang im Verborgenen zu halten. Normalerweise so lange, bis Leber- oder Nierenschäden bereits irreversibel sind und ihnen die Realität gnadenlos ins Gesicht schlägt.

Alkoholentzug kann noch viel gefährlicher sein als der Alkoholkonsum selbst. Das Schlimmste, was man als chronischer Alkoholiker tun kann, ist der sogenannte "Cold Turkey". Er kann sogar lebensbedrohlich sein und Tage oder sogar Wochen nach dem letzten alkoholischen Getränk auftreten. Der medizinische Ausdruck für diesen höchst gefährlichen Zustand, heißt "Delirium tremens", der jeden Fünften tötet, der davon betroffen ist.

Die Symptome von Delirium tremens umfassen:

  • Heftige Krampfanfälle
  • Desorientierung
  • Schlaflosigkeit
  • Halluzinationen
  • Agitation
  • Zittern
  • Herzrasen und schnelles Atmen
  • Fieber
  • Schwere Angst- oder Panikattacken
  • Unregelmäßiger Herzschlag
  • Blutdruckspitzen
  • Intensives Schwitzen

Nicht jeder Mensch ist anfällig für Delirium tremens, und manche schaffen es, unmittelbar komplett mit dem Trinken aufzuhören. Trotzdem bleibt es äußerst riskant, es überhaupt zu versuchen.

Alkohol und Cannabis-Effekte

CANNABIS ALS RETTER

Eine aktuelle Studie der Universität von British Columbia in Vancouver ergab, dass etwa 50% aller medizinischen Cannabiskonsumenten bewusst eine medizinische Cannabiskarte beantragt haben, um Alk durch Cannabis zu ersetzen.

Diese Daten sind ein phänomenaler Hinweis darauf, dass die Legalisierung von Cannabis allein die katastrophalen Statistiken, die im Zusammenhang mit Alkoholmissbrauch stehen, erheblich beeinträchtigen und sogar Strategien zur Risikoprävention stärken könnte.

Darüber hinaus kam eine vom "Journal of Neuroscience" veröffentlichte Arbeit zu dem Fazit, dass Cannabis als neuroprotektiver Schild gegen Schädigungen helfen kann, die durch Alkohol im Hirnstamm bereits verursacht wurden. Des Weiteren suggerieren die Autoren, dass Gras suchtbezogene Symptome lindern und den Weg zur vollständigen Genesung des Patienten erleichtern kann.

Etwas, das Alkohol sehr gut kann, ist, das natürliche und neurochemische Gleichgewicht im Gehirn zu stören, indem er sowohl den Dopamin- als auch GABA (Gamma-Aminobuttersäure)-Spiegel erhöht. Alkohol vermindert zudem im hohen Maße die Prävalenz von CB1-Rezeptoren, verursacht durch die Zerstörung der Endocannabinoid-Konzentration. 

EINE STRATEGIE, UM MIT CANNABIS DIE FINGER VON DER FLASCHE ZU LASSEN

Einfach etwas Weed zu rauchen und den Alkoholkonsum aktiv zu vermindern, kann weit reichen. Doch in brenzligen Situationen, wenn das Verlangen danach wieder intensiver wird, brauchst Du vielleicht ein wenig zusätzliche Hilfe.

Mit Cannabis versetzte Esswaren wären eine gute Möglichkeit, mit den Entzugserscheinungen umzugehen. Nicht nur, dass die Effekte von Esswaren stärker sind, sondern das High hält auch deutlich länger an. Wenn Du Cannabis isst, wirst Du einen eher körperbetonteren Rausch wahrnehmen als gewöhnlich, was dabei helfen kann, das körperliche Verlangen nach Alkohol zu reduzieren.

Schlaflosigkeit, die eine Nebenwirkung des Alkoholabbaus darstellt, wird oft als einer der Hauptgründe für einen Rückfall genannt. Der Mangel an Schlaf kann dabei einfach überwältigend sein. Ein paar schlaflose Nächte in Folge werden die Entzugserscheinungen noch weiter verschlimmern. Wenn Du mit Cannabis versetzte Speisen und Getränke nachts zu Dir nimmst, solltest Du Dich besser auf eine dringend benötigte Ruhe- und Erholungsphase vorbereiten können.

Studien untersuchen gegenwärtig, ob Cannabinoide und Terpene helfen können, das Verlangen nach Alkohol zu zügeln oder den durch übermäßigen Alkoholkonsum verursachten Schaden zu kompensieren. Eine in "Frontiers in Pharmacology" veröffentlichte Studie untersuchte die potenzielle Rolle[1] von CBD bei der Reduzierung des Alkoholkonsums und beim Schutz der Leber und Nieren in Fällen von Alkoholmissbrauch.

Andere Studien erforschen die Anwendung von CBD, um das Mikrobiom (die billionenstarke Gesamtheit aller Mikroorganismen in unserem Körper) zu beeinflussen[2], um den körperlichen Schaden von Alkoholmissbrauch zu minimieren. Manche Wissenschaftler richten ihre Aufmerksamkeit auch auf β-Caryophyllen. Dieses in Nahrungsmitteln präsente Cannabinoid bindet an CB2- Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems und laufende Studien erforschen seine Rolle im Alkoholkonsum[3] an Mäusen.

Wir möchten an dieser Stelle unbedingt festhalten, dass wir keine medizinischen Fachleute sind und dieser Artikel auch keinesfalls als Ersatz für ein Gespräch mit einem Arzt angesehen werden soll. Dies gilt insbesondere für chronische Alkoholiker und solche mit einem erhöhten Risiko für alkoholbedingte Krankheiten oder Todesfälle.

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External Resources:
  1. Therapeutic Prospects of Cannabidiol for Alcohol Use Disorder and Alcohol-Related Damages on the Liver and the Brain https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  2. Cannabinoids and the Microbiota-Gut-Brain Axis: Emerging Effects of Cannabidiol and Potential Applications to Alcohol Use Disorders - PubMed https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  3. The cannabinoid receptor 2 agonist, β-caryophyllene, reduced voluntary alcohol intake and attenuated ethanol-induced place preference and sensitivity in mice - PubMed https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
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