Solltest Du Deine Cannabinoide mit Alkohol kombinieren? Das ist eine sehr interessante Frage. Die konventionelle Weisheit neigt zu einem „Nein“. Bei Cannabis liegt sie aber meistens falsch. Das fängt schon bei den Auswirkungen auf die Gesundheit an.

In der Tat werden Cannabinoide häufig mit Alkohol „gemischt“. Sogar für medizinische Zwecke. Tatsächlich ist die Extraktion auf Alkoholbasis, zusammen mit der auf Fettbasis eine sichere Methode, um die Cannabinoide von dem Pflanzenmaterial zu trennen.

Außerdem scheint der Konsum von Alkohol die Fähigkeit des Körpers zu erhöhen, THC aufzunehmen, was von der Wissenschaft gänzlich vernachlässigt wird. Das könnte wiederum eine Möglichkeit darstellen, die Wirkung von Cannabinoiden für medizinische Patienten zu verstärken. Außerdem könnte es für erfahrene Freizeitkonsumenten einen neuen Weg darstellen, um neue und andere Rauschzustände zu erfahren.

Wie bei vielen anderen Dingen auch, kommt es dabei auf den gesunden Menschenverstand an. Die Tatsache, wie Du Alkohol mit Cannabis kombinierst, macht den Unterschied aus. Außerdem kommt es darauf an, welchen Alkohol Du dafür verwendest und wie stark er ist. Nicht zu vergessen, welche Art von Cannabis Du verwendest. Dabei spielen sowohl die Sorte als auch der THC-Gehalt eine entscheidende Rolle.

TINKTUREN AUF ALKOHOLBASIS

Bei vielem, was zur Zeit an essbaren Cannabisprodukten auf dem Markt erscheint, wurden die Cannabinoide mittels Extraktion auf Alkoholbasis gelöst. Der Grund dafür? Es gibt jede Menge Rezepte und Formeln, bei denen Konzentrate auf Fettbasis nicht funktionieren. Zum Beispiel bei Wasser oder Limonade. Oder Kaugummi. Oder Süßigkeiten. Oder sogar bei medizinischen Tropfen.

Sieht man sich die oben genannten Rezepte genauer an, können Cannabinoide extrahiert werden, indem Pflanzenmaterial der Cannabispflanze in einem hochprozentigen, genießbaren Alkohol eingelegt wird. Bei diesem Vorgang werden die Cannabinoide und Terpene isoliert, gereinigt und dann später dem Rezept hinzugefügt oder mit anderen Stoffen kombiniert.

TINKTUREN AUF ALKOHOLBASIS

DIE KOMBINATION VON CANNABIS UND BIER

Hierbei handelt es sich um einen weiteren interessanten Unterpunkt der ganzen Debatte. Warum? Als Pflanzen sind sich Hopfen und Cannabis sehr ähnlich. Tatsächlich erfreut sich die Kombination von Cannabis und Bier in Europa an stetig steigender Beliebtheit. Das Ganze wird natürlich von der Erscheinung von mit Cannabis angereichertem Bier verstärkt. Diese spezielle Art von Bier weist im besten Fall allerdings nur Spurenelemente von THC auf. Das Rauschmittel dabei bleibt der Alkohol.

Wenn Du Dich dafür entscheidest, einen THC-reichen Joint zu rauchen, kann **Bier dieses Erlebnis auf viele verschiedene Arten bereichern. Das Geheimnis dabei ist die richtige Sorte auszuwählen. Hybriden oder Sativa-Sorten vertragen sich in der Regel besser mit Alkohol, da dieser eher beruhigend wirkt. Der Couchlock einer starken Indica-Sorte könnte Dich dann schon nach dem ersten Zug ins Land der Träume befördern.
Bier kann das Erlebnis bereichern

Es gibt allerdings Biere mit einem niedrigen Alkoholgehalt, die sich perfekt für ein derartiges Vorhaben eignen. Biere mit einer säuerlichen Note eignen sich zum Beispiel hervorragend. Sie können Abhilfe bei einem trockenen Mund schaffen. Ein Pils ist außerdem ein sehr gutes Bier mit wenig Alkohol, das Du zusammen mit Deiner Lieblingssorte genießen kannst. Es wirkt als erfrischende Wohltat für Deinen Gaumen.

WIE VERTRAGEN SICH CANNABIS UND WEIN?

Wein bietet in Kombination mit Cannabis ein faszinierendes Erlebnis. Bezüglich des Alkoholgehalts gilt hier natürlich das Gleiche. Aber Wein kann dem ganzen Erlebnis noch etwas komplett Neues verleihen.

Warum das so ist?

Wein hat eine komplexere Molekülstruktur als Cannabis. Das ist der wissenschaftliche Grund dafür, dass im Wein mehrere Aromen wahrgenommen werden können. Außerdem eignet sich unsere Zunge besser dafür, ausgeprägte Aromen aufzunehmen. Rauch wiederum wird durch den Gaumen und das Atmungssystem aufgenommen. Werden die beiden Substanzen miteinander kombiniert, kann sich das gesamte Geruchserlebnis verstärken. Sorten mit einer Zitrusnote lassen sich zum Beispiel sehr gut mit trockenen Weinen wie Sauvignon, Pinot und Chardonnay kombinieren. Viele Hanffreunde bevorzugen wegen der geringen Menge an Gerbstoffen auch Merlot, Cabernet und Pinot Noir.

Zusätzlich dazu können Perlweine wie Champagner oder Prosecco als erfrischende Getränke für den trockenen Mund und Rachen dienen.

Der Trick dabei? Oftmals macht es so viel Spaß, dass man leicht mehr als nur ein paar Schlückchen davon nimmt. Denke daran, dass es zwischen Alkohol und Cannabis einen synergistischen Effekt gibt.

Eine weitere offensichtliche Idee ist Wein, der mit Cannabis angereichert wird. Wegen allerlei Regelungen gibt es weltweit nur ein paar Orte, an denen man dieses Gemisch kommerziell kaufen kann. Dabei ist es hilfreich, in Kalifornien zu leben.

Cannabis und Likör, Wein und Bier

DIE KOMBINATION VON CANNABIS UND SCHNAPS

Während sich das vielleicht anhört, als würde man Benzin in ein Lagerfeuer gießen, gibt es durchaus Orte, an denen Du mit hartem Alkohol und Cannabis herumexperimentieren kannst. Das Wichtigste dabei ist, gemäßigt und mit Verstand an die Sache heranzugehen. Einen Schnaps mit Cannabis zu versetzen ist allerdings eine Möglichkeit, um ein Getränk herzustellen, das ganz schön potent, wenn auch nicht geschmackvoll ist.

Aus unterschiedlichen Gründen gibt es heutzutage auf dem Markt keine kommerziell erhältlichen Variationen. Du kannst Dein eigenes Getränk allerdings ganz einfach selber zuhause herstellen. Versetze das Ganze mit Cannabis, indem Du es in Deinem Lieblingsschnaps einlegst. Marihuana Margaritas sind eine beliebte Erfrischung. Wahrscheinlich schmeckt jede Kombination von Früchten und Alkohol nicht nur köstlich, sondern ist auch noch sehr berauschend. Lasse es langsam angehen. Beschränke Dich pro Abend auf ein Getränk dieser Versuchung.

WELCHE NEBENWIRKUNGEN KÖNNEN AUFTRETEN?

Bevor Du mit dem Experimentieren beginnst, solltest Du Dir wirklich klarmachen, mit welcher Wissenschaft Du es überhaupt zu tun hast – vor allem bei der Kombination von Alkohol und THC. Beide Substanzen haben Auswirkungen auf Dein Gehirn und sie ergänzen sich nicht unbedingt gegenseitig.

Mischkonsum oder die Kombination von Alkohol mit Cannabis hat außerdem andere Auswirkungen, als lediglich eine der beiden Substanzen zu konsumieren. In der Tat kann die Kombination der beiden Stoffe einen gesteigerten Rauschzustand erzeugen. Sie können auch eine Nebenwirkung hervorrufen, die als sogenannter „Green Out“ bekannt ist.

Die körperlichen Symptome dabei enthalten Verwirrtheit, Übelkeit, starkes Schwitzen und Erbrechen.

Die wissenschaftliche Recherche über die Auswirkungen eines Mischkonsums gibt darauf ein paar mehr Antworten. Es scheint so, als würde die Kombination von Alkohol und THC beide Erlebnisse intensivieren. Zuvor etwas zu trinken, kann die Fähigkeit des Körpers erhöhen, THC viel schneller aufzunehmen. Wie viel schneller? Manche Studien behaupten, dass THC nach dem Konsum von Alkohol doppelt so schnell aufgenommen werden kann, als ohne Alkohol. Anders ausgedrückt kannst Du die Wirkung von THC in Deinem Körper mit einem alkoholischen Getränk vor dem Rauchen potenziell verdoppeln.

Während sich das nach einer „günstigen“ Möglichkeit anhört, die Wirkung Deines Cannabis-Highs zu verstärken, solltest Du trotzdem nichts überstürzen. Ein Green Out sollte, genauso wenig wie eine Ohnmacht, das Ziel eines verantwortlichen Cannabiskonsumenten sein.

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