Du willst Deiner nächsten Cannabis-Session das gewisse Etwas verleihen? Vielleicht musst Du dafür lediglich bis zu Deinem Kühlschrank gehen und zu einem schön gekühlten Bier greifen. Ob Du es glaubst oder nicht, Cannabis und Bier passen hervorragend zusammen und können bei dem richtigen Mischverhältnis sogar neue Aromen zum Vorschein bringen und die Wirkung verstärken.

Craft-Bier und Cannabis sind auf dem Vormarsch und dank den jahrelangen Anstrengungen und Innovationen von Züchtern, Verarbeitern und Konsumenten, gibt es heutzutage eine schier unendlich scheinende Vielfalt an Variationen dieser beliebten Konsumgüter. Die stetig wachsende Anzahl an Biersorten und die abertausenden unterschiedlichen Terpene im Cannabis haben zur Entstehung von Bewertungsplattformen im Internet geführt, die dem Konsumenten bei der Wahl der für ihn geeigneten Sorten und Kombinationen hilfreich sein können. Im Anschluss erläutern wir, warum Bier und Gras so gut zusammenpassen und wie man bei der Kombination von Beidem die optimalen Ergebnisse erzielen kann.

GESCHMACK: HIER REGIEREN DIE TERPENE

Betrachtet man die Details etwas genauer, ist es kein Wunder, dass Cannabis und Bier so gut zusammenpassen. Cannabisblüten weisen von Natur aus ein komplexes Spektrum an aromatischen Terpenen auf, das Aromen im Bier sehr ähnlich ist. Terpene sind Substanzen, die von den Trichomen der Cannabisblüten abgesondert werden, ebenso wie THC und CBD. Terpenesind für die von den Cannabiskonsumenten geschätzten Aromen und Geschmäcker verantwortlich und sie sind auch die Grundlage der Ähnlichkeit von Bier und Gras.

Das Spektrum der in der Natur vorkommenden Terpene ist reichhaltig und umfasst viele klassische Aromen, wie beispielsweise Zitrusaromen (durch das Terpen Limonen erzeugt), Pinienaromen (durch α-/β-Pinen erzeugt) und Blütenaromen (durch Linalool erzeugt) – Diese Aromen findet man auch in vielen Biersorten wieder.

Gerste Cannabis Feld Bier Terpen

BIER: DAS GEBRÄU AUS DER FLASCHE

Der Geschmack Deines Lieblingsbieres ist das Resultat einiger verschiedener Elemente, die als Grundbausteine des abgerundeten Endproduktes fungieren. In der Regel werden Biere durch die Gärung von Maische (einer Getreidemixtur) hergestellt, wodurch von Natur aus bestimmte Aromen entstehen. Darüber hinaus enthalten viele Biere Hopfen, der Bier einen leicht bis sehr bitteren Geschmack verleiht. Hopfen enthält ebenfalls Terpene. Diese entfalten sich jedoch nicht im gleichen Ausmaß wie bei Cannabis. Manche Brauer versetzen ihre Biere auch mit Frucht- und Holzzusätzen, um dadurch den Terpenmangel auszugleichen und ihren Bieren einen runderen Geschmack zu verleihen.

WODURCH ZEICHNET SICH EINE GUTE KOMBI AUS?

Es liegt auf der Hand, dass Bier und Cannabis mit individuellen Aromen vollgepackt sind und deshalb zusammen eine noch großartigere Kombination darstellen können. Es stellt sich aber dennoch die Frage, welche Kriterien es zu beachten gilt, wenn man beides kombinieren möchte.

GESCHMACK

Die richtige Kombination von schmackhaftem Bier und skunkigen Cannabissorten kann eine schwierige Aufgabe darstellen. Daher sollte man die Angelegenheit am besten zusammen mit Gleichgesinnten, sowie mit Lockerheit und Experimentierfreude angehen. Um bestimmte Geschmacksnoten des Biers besser zu betonen, empfiehlt es sich mit Bieren anzufangen, die einen sehr eigenen und reichen Geschmack haben, sowie mit sehr aromatischen Cannabissorten, beispielsweise mit Strawberry Cough oder Mango Kush. Danach kannst Du mit der Zeit auch komplexere Kombinationen wagen, es lohnt sich jedoch, zunächst mit den offensichtlichen Kombis zu experimentieren.

Wenn Du gewisse Biersorten anderen vorziehst, solltest Du an einer gewissen Biersorte festhalten und diese mit verschiedenen Grassorten kombinieren, um herauszufinden, was am besten miteinander harmoniert. Das Gleiche gilt im Umkehrschluss für diejenigen, die Fan einer bestimmten Grassorte sind, aber bezüglich der Biersorten eine offene Einstellung pflegen.

DER ALKOHOLGEHALT UND DIE WIRKUNGEN DER SORTEN

Zwei Dinge, die man bei jedem Mischkonsum beachten sollte, sind der Alkoholgehalt des Bieres und die Wirkung der Cannabissorte. Im Allgemeinen sollten sich diejenigen, die nicht oft Bier und Cannabis miteinander konsumieren, von Biersorten mit einem hohen Alkoholgehalt fernhalten, ebenso wie von Cannabissorten mit einem einem exorbitanten THC-Gehalt. Der Mischkonsum von Cannabis und Bier kann zwar wunderbar zusammenspielen, bei zu hohen Dosierungen kann es aber durchaus auch unangenehm werden.

Es ist hilfreich zu wissen, welcher der drei Hauptkategorien die konsumierten Blüten zuzuordnen sind. Indica-Sorten sind für sedierende Fähigkeiten und angenehme Entspannung bekannt, oft ist die Kombination dieser Cannabisart mit Bier aber nicht die beste Wahl. Alkohol ist ein Beruhigungsmittel und hat selbst sedierende Qualitäten. Es ist also viel ratsamer zu einer Sativa- oder einer Hybrid-Sorte zu greifen, um nicht zu viel des Guten zu bekommen.

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BELIEBTE PAARUNGEN

Im Endeffekt ist es oft ratsamer, sein Bier/Gras einfach zu genießen und sich nicht zu sehr den Kopf darüber zu zerbrechen, welche Biersorte oder Grassorte denn nun die richtige Wahl ist. Wenn sich das nach Dir anhört, helfen wir Dir gern mit ein paar Empfehlungen weiter, die sich im Verlauf der Zeit bereits bewährt haben.

SAUERBIERE: SIE KÖNNEN MIT ALLEN

Die Biersorte, die zu den meisten Cannabissorten passt, ist Sauerbier. Diese Sorte zeichnet sich durch säuerliche, aber dennoch fruchtige Geschmacksnoten aus und eignet sich super, um einer Mundwüste entgegenzuwirken. Hopfenlastige Sorten wie India Pale Ales (IPA) und Stouts begünstigen diese wiederum meistens sogar noch.

IPA'S: PINENE UND LIMONEN

IPA's sind für ihr markantes Hopfenprofil und ihre gewollte Bitterkeit bekannt. Sie verfügen aber auch über ein vollmundiges Geschmacksprofil und profitieren von Cannabissorten, die einen hohen Pinen-Gehalt haben. Durch diese Kombination wird eine wahre Geschmacksexplosion entstehen! Aktuell ist es ein Trend, den IPA's einen starken und säuerlichen Zitrusgeschmack von beispielsweise Grapefruit oder Orange hinzuzufügen. Als Ergänzung zu diesen Bieren sind Sorten mit einem hohen Limonen-Gehalt die ideale Wahl. Zwei klassische Sativas, die sich super mit einem guten IPA kombinieren lassen, sind beispielsweise Jack Herer und Jack The Ripper (JTR). Diese beiden Sorten zeichnen sich durch Geschmacksprofile mit Zitrus- und Pinienaromen aus.

Rauch Cannabis Paarung Bier

STOUTS/PORTERS: MYRCENE

Stouts und Porters sind zweifelsohne zwei der eher schwereren Biersorten. Deshalb eignen sie sich nicht gut neben dem Essen und um schnell getrunken zu werden. Diese Biersorten zeichnen sich durch Schokoladen- und Kaffeenoten aus und werden manchmal sogar mit ein oder zwei Espressos gemischt. Aus diesem Grund sollte man auch vermeiden, sie mit süßen und sirupartigen Sorten zu kombinieren. Für diese Biersorten sind eher Cannabissorten mit einem deftigeren Geschmacksprofil geeignet, wie beispielsweise White Widow, da diese den hohen Zuckergehalt der Biere ausbalancieren. Die so erlangte Ausgeglichenheit kann dann auch dafür sorgen, dass Stout-Neulinge möglicherweise zu ihrer neuen Lieblingsbiersorte finden und die einzigartigen Qualitäten von Stouts und Porters lieben lernen.

PILSNER: MAL WAS NEUES PROBIEREN!

Pilsner sind für ihre Süffigkeit, ihren milden Geschmack und den eher niedrigen Alkoholgehalt bekannt. Ideale Voraussetzungen also, um sie mit einer noch nicht zuvor getesteten Cannabissorte zu kombinieren! Wenn man Pilsner in Kombination mit Cannabis konsumiert, kann das zum wahren Gaumenschmaus werden und das Ticket für perfekte Entspannung nach einem langen Arbeitstag sein.

MIT CANNABIS ANGEREICHERTES BIER

Die hervorragenden Eigenschaften, die die Kombination von Gras und Bier mit sich bringt, kommen noch besser zum Vorschein, wenn man ein **mit Cannabis angereichertes Bier trinkt. Diese Biere enthalten keine psychoaktiven Stoffe wie THC, sie sind in der Regel lediglich mit Cannabidiol (CBD) angereichert. Diese Eigenschaft sorgt dann dafür, dass diese Biere einen terpenreichen Geschmack erhalten und zudem die vielseitigen Gesundheitsvorteile von CBD aufweisen. Auf der ganzen Welt werden mittlerweile Lobeshymnen auf dieses Cannabinoid gesungen, da es den Konsumenten in keinen Rauschzustand versetzt, sehr wohl aber gegen die Symptome körperlicher Schmerzen und emotionaler Angsterscheinungen hilft.

VERANTWORTUNGSVOLLER MISCHKONSUM

Wenn Du Dich dazu entscheidest, Bier und Gras zusammen zu konsumieren, solltest Du immer und zu jeder Zeit verantwortungsvoll vorgehen. Ein bewusster Mischkonsum kann die Wertschätzung der Bierbraukunst und der Cannabiszucht fördern und dem Konsumenten ganz neue Geschmackswelten eröffnen. Unglückliche Mischverhältnisse können aber auch einen bitteren Nachgeschmack haben und zu verschwommenen Erinnerungen führen.

 

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