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Wie man mit dem Cannabisanbau beginnt

Wie man mit dem Cannabisanbau beginnt

Wie man mit dem Cannabisanbau beginnt: eine Anleitung für neue Grower.

Inhaltsverzeichnis:

Du willst also zu Hause anbauen, weißt aber nicht, wie Du anfangen sollst. Keine Angst! Unsere Anleitung für den Cannabisanbau wird Dich über alles Wesentliche informieren. Lerne, wie Du wie die Profis anbaust!

SO FINDEST DU ANBAUANLEITUNGEN UND RESSOURCEN

Wenn Du Dich danach sehnst, Dein eigenes Cannabis anzubauen, hast Du bereits den ersten großen Schritt gemacht, indem Du Dich durch diese Anbauanleitung liest. Auch wenn es technische Begriffe gibt, die Du noch nicht verstehst, wird es Dir helfen, Dich mit dem Gesamtprozess des Eigenanbaus von Weed vertrauter zu machen, wenn die Zeit kommt, Deinen eigenen Grow zu planen und zu starten.

Wie jede Großtat ist dies eine Kunstform, die Übung erfordert. Zusätzlich zu dieser Anleitung ist der Cannabisblog von Royal Queen Seeds voller hilfreicher Informationen und bietet Tipps und Tricks, die alle möglichen Arten von anbaubezogenen Fragen und Bedenken behandeln. Du kannst Dir auch die nachfolgenden Artikel ansehen, um andere Ressourcen zu entdecken, die Du lesen und ansehen kannst und die Dir bei Deiner Mission von Hilfe sein können:

7 YouTube-Kanäle, die jeder Hanffreund kennen muss
10 grundlegende Apps für jeden Hanffreund und Grower
Die 10 besten Bücher über Cannabis

Wenn Du mit anderen Erzeugern interagieren und von ihnen lernen willst, solltest Du für persönliche Berichte auf jeden Fall populäre Grow-Foren besuchen. Hier kannst Du mit Neulingen sowie erfahrenen Anbauern sprechen, Ratschläge geben und erhalten, wodurch alle voneinander lernen kann. Natürlich ist es wichtig, diese Berichte mit Vorsicht zu genießen, da die Informationen selten verifiziert werden.

Letztendlich ist die Übertragung der Theorie in die Praxis jedoch immer mit einigen unerwarteten Hürden verbunden. Wenn Du Dich aber mit diesen folgenden entscheidenden Faktoren vertraut machst, wirst Du immer einen Schritt voraus sein!

WÄHLE DIE RICHTIGEN CANNABISSAMEN AUS

Selbstverständlich wachsen Cannabispflanzen nicht aus dem Nichts, was bedeutet, dass wir zuerst ein paar Samen auftreiben müssen. Glücklicherweise kannst Du hochwertige Cannabissamen, die auf Qualität getestet werden und einige der besten Keimraten auf dem Markt vorweisen können, aus dem RQS-Sortiment beziehen.

Jetzt zum schwierigeren Teil: Die Auswahl Deiner Sorten. Der Schlüssel ist, Dich von dem angebotenen Genetik-Aufgebot nicht überwältigen oder verwirren zu lassen. Um erfolgreich durch die unterschiedlichen Optionen zu navigieren, solltest Du die grundlegenden Unterschiede zwischen Indica und Sativa kennen.

INDICA

Indica-Pflanzen sind stämmig und weisen robuste Stiele und breite Blätter auf. Ihre Blütephase ist verhältnismäßig kurz und sie produzieren bekanntermaßen größere, dichtere Buds. Manche Hanffreunde nennen Indicas "Nachtzeit"-Sorten, weil sie häufig eine entspannende Stoned-Wirkung bieten.

Andere üblicherweise mit Indicas assoziierte Effekte sind:

- Couch-lock
- Sedierung
- Heißhunger
- Körper-High
- tiefe Entspannung

Einige unsere berühmtesten Indica-Sorten sind: ICENorthern LightBlue MysticO.G. Kush.

 

  • Indica leaf INDICA / caratteristiche
  • Couch-lock
  • Chilling
  • Appetite
  • Body High
  • Deep relaxation
  • Sleep Aid
  • Pain + Nausea Relief
  • Stress + Anxiety Relief
  • Sativa leaf SATIVA
  • Energy
  • Stimulating
  • Head High
  • Uplifting
  • Creativity
  • Fight Depression

SATIVA

Im Gegensatz zu Indicas neigen Sativas dazu, recht hoch zu wachsen. Sie haben zudem dünnere Blätter und längere Stiele und sind viel länger in der Blütephase als Indicas. Ihre Wirkung neigt überdies dazu, sich eher auf der energiegeladenen als sedierenden Seite zu befinden.

Andere gemeinhin mit Sativas assoziierte Effekte sind:

- zerebrale Stimulation
- körperliche Energie
- Kreativität
- Euphorie

Einige unserer berühmtesten Sativa-Sorten sind: Power FlowerAmnesia HazeHaze BerryRoyal Moby.

Heute sind nur noch sehr wenige Sorten reine Indicas oder Sativas. Die meisten Varietäten, die Du finden wirst, sind Hybriden, eine genetische Mischung aus sowohl Sativa als auch Indica. Hybriden können indica- oder sativadominiert sein oder ausgewogen sein. Daher wird die Morphologie und Wirkung von Hybriden je nach Genetik und Umweltfaktoren stark variieren. Abgesehen davon werden Dir die üblichen Merkmale von Indica und Sativa bei der Orientierung helfen.

Auch wenn es keine "beste" Option gibt, wenn es um die Sortenauswahl geht, entscheiden sich Anfänger oft für Indicas oder indicadominierte Exemplare, da sie leichter zu kontrollieren sind und weniger Zeit brauchen, um auszureifen.

AUTOFLOWERING

Selbstblüher schaffen einige der größten Komplikationen beim Grasanbau ab. Diese Sorten sind in Form von Indicas sowie Sativas erhältlich, enthalten aber eine dritte Art von Cannabis, die als Ruderalis bekannt ist. Diese Gene ermöglichen autoflowering Sorten im Gegenzug zu traditionellen photoperiodischen Sorten altersbedingt anstatt in Abhängigkeit des Lichtzyklus in die Blüte zu wechseln. Selbstblüher werden normalerweise auch viel kleiner als photoperiodische Varietäten, was ein Vorteil sein kann, wenn Dein Platz begrenzt ist. Wenn Du mehr über den Anbau von autoflowering Sorten erfahren willst, kannst Du Dir unsere Anleitung _Wie autoflowering Cannabis angebaut wird ansehen. In dieser Anleitung werden wir uns aber auf die Besprechung von traditionellem (feminisiertem photoperiodischem) Cannabis fokussieren.

NÄHRMEDIUM

Sobald Du Deine Samen hast, wirst Du geeignete Behälter besorgen müssen, die Deine Erde aufnehmen. Töpfe mit 7–11l sind in der Regel ein guter Anfang. Stelle sicher, dass die Behälter Löcher im Boden haben, damit das Wasser abfließen kann. Cannabis mag keine abgestandene Feuchtigkeit.

Welche Art von Erde solltest Du besorgen? Du kannst im Prinzip die meisten Arten von universeller Pflanzenerde verwenden, obwohl billige Mischungen für Cannabis nicht immer ideal sind. Manche Erde könnte zu wenig Nährstoffe enthalten und/oder nicht luftig genug sein. Gut durchlüftete Erde ist wichtig für eine angemessene Wurzelentwicklung. Falls Du eine ansonsten gute Pflanzenerde hast, kannst Du sie durch das Hinzufügen von Perlit, einem amorphen vulkanischen Glas, das wie kleine weiße Steinchen aussieht, noch besser machen. Dies hilft, die Erde luftiger zu machen und dadurch den Abfluss zu verbessern.

Heutzutage kannst Du auch Erdmischungen finden, die speziell für den Cannabisanbau konzipiert sind und die an sich schon optimal zusammengestellt sein sollten. Diese Mischungen enthalten genügend von den richtigen Nährstoffen, um die Wachstumsphase Deiner Pflanzen abzudecken, also solltest Du in den ersten paar Wochen keine Nährstoffe hinzufügen müssen. Die meisten der hochwertigeren Erdmischungen werden Perlit bereits beigemischt haben.

Was Du definitiv nicht tun solltest: etwas Dreck aus dem Garten ausgraben und ihn als Erde für Deine Cannabispflanzen verwenden. Er wird nicht nur nicht die richtigen Nährstoffe enthalten, sondern wahrscheinlich auch von Käfern, Pilzen und anderen Verunreinigungen kontaminiert sein, die Du eindeutig nicht in Deinem Grow Room haben willst.

NÄHRMEDIUM

BELEUCHTUNG

Cannabis braucht Licht, um wachsen zu können, und für die Blüte benötigt es sogar noch mehr. Deine Beleuchtung wird sich erheblich auf das Ergebnis Deiner Pflanzung auswirken.

BELEUCHTUNGSARTEN

In Growshops und online wirst Du auf alle möglichen Arten von Anbaulampen stoßen – manche für die vegetative Phase, manche für die Blüte und manche für beides. Um alles so unkompliziert wie möglich zu halten, solltest Du eine für alle Anbauphasen geeignete Lampe auswählen. In den letzten Jahren sind LED-Anbaulampen recht erschwinglich geworden. Diese können gegenüber anderen Beleuchtungsarten wie HID-Anbaulampen eine energiesparende Alternative sein. Achte darauf, dass Du eine "Vollspektrum"-Lampe oder eine mit einem Schalter holst, der Dir erlaubt, mühelos das Spektrum von Wachstum auf Blüte zu wechseln. Solltest Du zum Beispiel für Sämlinge oder wachsende Pflanzen nur wenig Licht benötigen, kannst Du auch fluoreszierende Leuchtmittel verwenden.

WATTLEISTUNG

Die Wattleistung Deiner Anbaulampe ist ein wichtiger zu berücksichtigender Faktor für Deinen Grow Room. Für vernünftige Erträge von guter Qualität solltest Du Dir mindestens eine Natriumdampflampe mit 400–600W oder eine gleichwertige LED-Lampe holen. Natürlich kannst Du leistungsstarke Lampen mit 1 000 und 2 000W oder weniger leistungsstarke mit 150–250W finden, aber eine Anbaulampe mit 400–600W bietet einen guten Mittelweg, sodass Du mit anständigen Erträgen rechnen kannst, ohne zu viel Energie zu nutzen.

Eine 400W-Nariumdampflampe kann rund 200g an Buds pro Quadratmeter liefern, während eine 600W-Lampe bis zu 300g erzielen kann. Selbstverständlich sind dies lediglich Schätzungen. Holst Du mehr heraus, kannst Du Dich glücklich schätzen. Erfahrene Grower könnten mit einer 400W-Lampe bis zu 300g/m² herausholen und mit einer 600W-Lampe unter optimalen Bedingungen 400g/m².

Wenn Du eine Anbaulampe kaufst, sorge dafür, dass Du die technischen Daten vom Hersteller liest. Und sei Dir bewusst, dass Hersteller von superbilligen LED-Lampen die Spezifikationen ihrer Produkte extrem übertreiben könnten. Falls Du Dir nicht sicher bist, welche Lampe Du Dir holen sollst, kannst Du in Grow-Foren jederzeit nach Rat fragen.

LICHTPLÄNE

Wenn Du nicht gerade Selbstblüher anbaust (die Du vom Samen bis zur Ernte unter 18–24 Lichtstunden wachsen lassen kannst), wirst Du Deine Pflanzen in Abhängigkeit ihrer Wachstumsphase in einem bestimmten Lichtzyklus halten müssen.

Vegetative Phase: 18/6

Die vegetative Phase Deiner Pflanzen kann im Prinzip so lange dauern, wie Du willst. Normalerweise lassen Anbauer ihre Pflanzen jedoch für mindestens 3–4 Wochen wachsen oder bis sie die gewünschte Höhe erreicht haben. Ein typischer Lichtplan für diese Phase hat 18 Stunden Licht und 6 Stunden Dunkelheit.

Blütephase: 12/12

Für die Blüte stellst Du Deine Lampen auf einen ausgeglichenen 12/12-Lichtzyklus ein. Stelle sicher, dass der "Dunkelzyklus" nicht unterbrochen wird, da dies Deine Pflanzen von der Blüte abhalten kann.

Wenn Du Deine Lampe mit einer Zeitschaltuhr verbindest, kannst Du diese Zyklen leicht beibehalten.

LUFTSTROM UND BELÜFTUNG

Wenn Du im Grow Room anbaust, wirst Du einen angemessenen Luftstrom gewährleisten müssen, damit Deine Pflanzen gesund bleiben.

LUFTSTROM UND BELÜFTUNG

ABLUFT

Obwohl es vielleicht nicht so unverzichtbar wie, sagen wir mal, Deine Anbaulampen erscheint, kann ein Abluftsystem (mit einem Aktivkohlefilter) einen riesigen Unterschied für Deinen Anbau ausmachen. Cannabispflanzen benötigen Kohlendioxid (CO₂), um sich zu entwickeln, den sie aus der Umgebungsluft aufnehmen.

Wenn Du im Grow Room anbaust und keine adäquate Zu- und Abluft vorhanden ist, werden Deine Pflanzen früher oder später das ganze zur Verfügung stehende CO₂ aufgebraucht haben. Sobald dies geschieht, wird sich das Wachstum verlangsamen und Deine Pflanzen könnten sogar krank werden. Die Abluft saugt die CO₂-arme Luft heraus, was sie automatisch durch frische, CO₂-reiche Luft ersetzt.

Ein zusätzlicher Bonus der Verwendung eines Abluftsystems mit einem Aktivkohlefilter ist, dass es in der Blüte auch den Geruch Deiner Cannabispflanzen neutralisiert. Dies kann helfen, Deine Anbauoperation geheim zu halten. Aktivkohlefilter enthalten einfach ein Rohr mit Aktivkohle, das Du mit Deinem Abluftsystem verbinden kannst. Bedenke, dass Aktivkohlefilter nicht ewig halten werden. Du wirst den Filter meistens nach rund 5 Ernten austauschen müssen.

LUFTZIRKULATION

Um sicherzustellen, dass die frische, in Deinen Grow Room gesaugte Luft gleichmäßig verteilt wird, wirst Du zudem einen oder mehr Ventilatoren brauchen. Indem er die Luft zirkulieren lässt, garantiert der Ventilator, dass CO₂ sowie Wärme und Feuchtigkeit gleichmäßig im Raum verteilt werden. Dies kann dabei helfen, die Hitze von Deinen Anbaulampen zu zerstreuen und die Gefahr von Schimmel zu reduzieren.

Du kannst auch ein paar Ventilatoren einrichten, die eine leichte Brise in Richtung Deiner Pflanzen blasen, wodurch sie dickere und stärkere Stiele entwickeln, die schwere Blüten besser tragen können.

NÄHRSTOFFE

Cannabispflanzen können nicht nur von Licht und Liebe allein leben, wir müssen sie mit Nährstoffen versorgen, damit sie wachsen können.

Cannabis hat je nach Wachstumsphase unterschiedliche Nährstoffbedürfnisse. Während des Wachstums benötigen Pflanzen hohe Stickstoff- und Kalium-Werte und einen mittleren Phosphor-Wert. Für die Blüte muss der Stickstoff-Wert reduziert, mehr Phosphor hinzugegeben und der Kalium-Wert ungefähr beibehalten werden. Deswegen gibt es Cannabisnährstoffe normalerweise in (mindestens) zwei Flaschen – eine für das Wachstum und die andere für die Blüte.

Nochmal, Du brauchst die Dinge nicht komplizierter als nötig machen. Wenn Du im Grow Room anbaust, Deine Pflanzen für vier Wochen wachsen lässt und Erde verwendest, die ein Spektrum von Cannabisnährstoffen enthält, wirst Du in der vegetativen Phase keine Nährstoffe verabreichen müssen. Du kannst einfach in der Blüte anfangen, wenn sich die Bedürfnisse der Pflanzen ändern.

STICKSTOFF, PHOSPHOR UND KALIUM (NPK)

Dünger und Nährstofflösungen basieren auf drei Makronährstoffen: Stickstoff, Phosphor und Kalium. Sie enthalten weiterhin Mikronährstoffe wie Eisen und Calcium. Der Verhältnis von Stickstoff, Phosphor und Kalium in einer Nährstofflösung wird oft in Form von drei Zahlen angegeben, wie zum Beispiel 3-1-6 oder 0-4-5. Dies zeigt die N-P-K-Werte (Stickstoff, Phosphor und Kalium) an. Wie schon erwähnt, sind Stickstoff und Kalium entscheidend für das vegetative Wachstum, wohingegen größere Mengen von Phosphor während der Blüte nützlich sind.

Sei Dir bewusst, dass Sämlinge und junge Pflanzen andere Nährstoffbedürfnisse als große und kräftige Pflanzen haben werden. Sämlinge werden zum Beispiel nur sehr wenige Nährstoffe benötigen (wenn überhaupt). Cannabispflanzen zu überdüngen, ist einer der häufigsten Fehler, den neue Grower machen. Was noch schlimmer ist – die Symptome einer kranken, überdüngten Pflanze könnte genauso wie jene einer Pflanze aussehen, die nicht genügend Nährstoffe bekommt, beispielsweise vergilbende Blätter. Solltest Du Probleme mit Deinen Pflanzen bekommen, ist es in der Regel am besten, sie zu "spülen" (siehe unten) und mit den empfohlenen Nährstoffwerten nochmal von vorne anzufangen.

STICKSTOFF, PHOSPHOR UND KALIUM (NPK)

PH-WERT

Der pH-Wert Deines Wassers/Deiner Nährstofflösung ist für die richtige Nährstoffaufnahme von größter Wichtigkeit. Nährstoffe modifizieren den pH-Wert des Wassers und der Erde bis zu einem gewissen Grad (manche mehr als andere). Wenn man in Erde anbaut, sollte der pH-Wert zwischen 6,0 und 7,0 liegen. Weicht der pH-Wert davon ab, kann dies dazu führen, dass Deine Pflanze keine Nährstoffe aufnehmen kann, selbst wenn sie vorhanden sind, was die sogenannte Nährstoffsperre zur Folge hat. Dies kann sich in Pflanzen äußern, die krank oder inaktiv werden, also solltest Du immer genau auf den pH-Wert Deines Anbaus achten und Dein Wasser/Deine Nährstofflösung mit pH-Wert regulierenden Produkten entsprechend anpassen.

WASSER

Falsches Gießen ist ein weiterer weitverbreiteter Fehler, den neue Grower machen. Anbauer neigen oft dazu, ihre Pflanzen zu überwässern, was zu allerlei Problemen von Pilzwachstum bis Schädlingsbefall führen kann.

Die richtige Bewässerung ist aber eigentlich ganz einfach: Es ist immer besser, zu selten als zu oft zu gießen. Erlaube der Erde in den Töpfen, zwischen dem Gießen auszutrocknen. Woher weißt Du, wann dies der Fall ist? Dafür gibt es ein paar Methoden. Eine ist, den Finger mindestens 3cm tief in den Boden zu stecken. Ist er trocken, kannst Du vermutlich gießen. Noch besser ist, das Trockengewicht Deines Anbaubehälters zu nutzen, um zu unterscheiden, wann die Erde gesättigt und wann sie trocken ist. Ist Dein Behälter auffallend leicht, weißt Du, dass es an der Zeit zu gießen ist. Nochmal, Deine Pflanzen können ein wenig Unterwässerung besser aushalten als Überwässerung.

SPÜLEN

Beim Spülen gibst Du Deinen Cannabispflanzen normales, pH-reguliertes Wasser. Es gibt zwei Hauptgründe, warum sich Anbauer für das Spülen entscheiden:

Weil die Pflanzen krank sind

Wenn Du Cannabis mit mineralischen Nährstoffen düngst, werden sich mit der Zeit Salze im Boden ansammeln. Dies kann den pH-Wert durcheinanderbringen und die Erde zu sauer machen. Dadurch werden Deine Pflanzen krank, da sie keine Nährstoffe aufnehmen können. Um die Salze herauszuspülen, musst Du Deine Erde mit etwa dem Doppelten des Fassungsvermögens Deines Topfes an normalem pH-reguliertem Wasser durchnässen. Sobald Du dies getan hast, warte, bis die Erde wieder trocken ist und gib Deiner Pflanze die empfohlenen Nährstoffe. Mit etwas Glück wird sich Deine Pflanze wieder erholen!

Vor der Ernte

Viele Grower ziehen es vor, ihre Pflanzen vor der Ernte zu spülen. Das Spülen beseitigt die verbliebenen mineralischen Salze im Boden, was dazu führt, dass die Pflanzen die in ihren Blättern gespeicherten Nährstoffe herausziehen. Die Idee ist hierbei, dass dies dem Geschmack Deines Cannabis nützen wird. Um vor der Ernte zu spülen, musst Du aufhören, Deinen Pflanzen Nährstoffe zu geben, und für die letzten 1,5–2 Wochen nur mit pH-reguliertem Wasser gießen.

SCHLUSSBEMERKUNG

Dies alles mag nach viel Lernstoff klingen, wenn Du noch neu in der Welt des Grasanbaus bist. Aber keine Sorge – sobald Du den Dreh raushast, wird alles gut! Vergiss nicht, dass auch Cannabisanbauprofis mal klein angefangen haben. Fehler können immer passieren und Du solltest Dich von kleinen Rückschlägen nicht entmutigen lassen. Genau genommen ist jeder Fehler eine Gelegenheit, mehr Wissen zu erlangen. Sei versichert, dass es nicht lange dauern wird, bis Du Cannabis wie ein Profi anbaust!

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