Möchtest Du medizinisches Marihuana selbst anbauen? Wenn ja, dann mache Dich bereit für eine transformative Reise!

Der Anbau von Gras zu Hause bringt eine Reihe von Nutzen mit sich: Du kannst je nach Geschmack und Wirkung auswählen, welche Sorten Du anbauen möchtest, und wirst einen grünen Daumen entwickeln, wenn Du Dich den Gartenbau-Kaninchenbau hinunterstürzt.

Nicht viel verschafft mehr Befriedigung, als eigene Buds zu ernten und zu genießen!

Warum eigenes medizinisches Marihuana anbauen?

Während Freizeitnutzer ihr Ziel (high zu werden) mit fast jeder Form von Cannabis erreichen können, orientieren medizinische Anwender sich meist an einer detaillierteren Liste von Effekten und Eigenschaften, nach denen sie suchen.

Baut man seine eigenen Buds an, kann man experimentieren und basteln.

Kontrolle und Selbstversorgung

Viele von uns leben in Gebieten, in denen Cannabis nach wie vor verboten ist. Dort ist man auf Weed von der Straße angewiesen, bei dem sich jeder Kauf wie ein Glücksspiel anfühlt. Dies wird insbesondere für medizinische Anwender problematisch, die eine konstante Versorgung mit qualitativ hochwertigem und gleichbleibendem Material benötigen.

Der Selbstanbau von Cannabis macht den Zwischenhändler überflüssig. Du hast freie Hand, was Geschmack, Duft und Wirkung Deiner Buds angeht. Und mehr noch: Du entwickelst auch Selbstständigkeit.

Langfristig Geld sparen

Wenn es Dir um eine regelmäßige Versorgung geht, bedeutet der Anbau Deines eigenen Cannabis letztendlich eine Geldersparnis. Denke daran, dass Du Dich dem Mittelsmann entziehen wirst.

Qualität

Die Cannabisqualität variiert je nach Quelle dramatisch. Ausgabestellen bieten korrekt getrocknete, ausgehärtete und manikürte Blüten an. Bist Du hingegen an Straßen-Cannabis gewöhnt, sind Dir wahrscheinlich schon ziemlich viele nasse, schimmelige und zwielichtige Buds angeboten worden. Ebenso läufst Du Gefahr, Dich einer Pestizid-Kontamination auszusetzen, wenn Du Gras aus einer dubiosen Quelle kaufst.

Baust Du hingegen Deine eigenen Bio-Pflanzen an, kannst Du die eben genannten Probleme umgehen und erstklassige Qualität sicherstellen.

Baue spezifische Blüten für Dein gesundheitliches Problem an

Umweltvariablen wirken sich auch auf die chemische Zusammensetzung aus, was bedeutet, dass der Cannabinoid- und Terpengehalt zwischen verschiedenen Pflanzen derselben Sorte schwanken kann.

Die meisten medizinischen Marihuana-Konsumenten entdecken dann schließlich eine Mischung aus Terpenen und Cannabinoiden, die für sie am besten geeignet ist. Der Anbau von medizinischem Marihuana wird Dir helfen, die effektivste Sorte für Dein gesundheitliches Problem zu finden.

Ein Hobby wie kein anderes

Wenn Du Dich in Deinem Anbauraum Deinen Pflanzen widmest, steht die Zeit still und nichts geht über einen Spaziergang im Garten mit der Sonne auf Deiner Haut und Terpenen in der Luft. Bereite Dich darauf vor, während Deines medizinischen Marihuana-Anbaus in viele Rollen zu schlüpfen. Du wirst den Part des Physiologen übernehmen, während Du beginnst, das Endocannabinoid-System und die Wirkungsweise von Gras im Körper zu verstehen. Ebenso wirst Du in die Welt der Bodenbiologie eintauchen, wenn Du beginnst, das Nahrungsnetz des Bodens zu verstehen und entdeckst, wie die Pflege des Lebens im Wachstumsmedium zu gesünderen Pflanzen führt. Und Du könntest Dich sogar dafür entscheiden, tief in die Domäne der Biochemie einzutauchen, falls Du vom Entourage-Effekt fasziniert bist, und Dich der Pflanzenbiologie zuwenden, sollte die Biosynthese der Terpene Dich in den Bann gezogen haben.

Anbau von medizinischem Marihuana: Kurzer Überblick über die Ausrüstung

Wenn Du bereit bist, den Sprung zu wagen, musst Du Dir zunächst die richtige Ausrüstung besorgen, um das Vorhaben zu bewältigen. Natürlich bestimmt Dein Budget, welche Artikel Du kaufst.

Indoor

Ein Indoor-Set-up kann von einer kleinen Growbox, die entworfen wurde, um einen persönlichen Vorrat anzubauen, bis hin zu einem großen Anbauraum reichen, der genug Gras produziert, um Deine Nachbarschaft zu berauschen.

  • Growbox: Ein hochwertiges 120 × 120 × 200cm großes Zelt kostet ca. 100 EUR. Solltest Du etwas Kleineres benötigen, kannst Du mit 85 EUR für eine 60 × 60 × 140cm große Growbox rechnen.
  • Anbaulampe: Eine hochwertige Vollspektrum-LED-Pflanzenlampe mit Kühlgebläsen und Aufhängern kostet ca. 110 EUR.
  • Samen: Samenpackungen variieren im Preis je nach Sorte und Menge. Um nur ein Beispiel zu nennen: Eine Packung mit 5 Samen von Stress Killer Automatic kostet im Royal Queen Seeds Store 37,50 EUR.
  • Töpfe: Dir stehen viele Töpfe zur Auswahl. Geotextile Stofftöpfe von RQS fördern ein gesundes Wurzelwachstum und sorgen für eine hervorragende Belüftung. Und der 19-Liter-Topf kostet nur 8 EUR.
  • Easy Start-Startertöpfe: Steigere Deine Keimrate mit Easy Start von RQS für 6,95 EUR pro Packung.
  • Ventilator: Indoor-Pflanzen brauchen ständige Frischluftzufuhr. Rechne mit etwa 30 EUR für einen hochwertigen Ventilator.
  • Abluft: Um die Frischluft zirkulieren zu lassen, kannst Du einen 100mm/30W-Inline-Lüfter für ca. 55 EUR kaufen.
  • Hygrometer: Diese Geräte versetzen Dich für etwa 13 EUR in die Lage, Temperatur und Luftfeuchtigkeit in Deiner Growbox zu messen.
  • Blumenerde: Ein 50 Liter-Beutel Blumenerde kostet ca. 15 EUR.
  • Bio-Nährstoffe: Bio-Nährstoffe helfen Deinen Pflanzen, während des Wachstums ihr volles Potenzial auszuschöpfen; allerdings benötigen sie in verschiedenen Phasen des Wachstumszyklus unterschiedliche Nährstoffe. Erwäge den Einsatz von Easy Boost (5,50 EUR), Easy Grow (13,75 EUR) und Easy Bloom (13,75 EUR).
  • Trimmschere: Eine gebogene Trimmschere kostet 10,95 EUR und hilft Dir, Deine Blüten zu beschneiden, zu ernten und zu maniküren.

Insgesamt musst Du für die eben aufgeführte Ausrüstung 407,40 EUR ausgeben. Dann musst Du noch die zusätzlichen Kosten für zusätzliche Töpfe berücksichtigen und einbeziehen, wie viel Strom Du verbrauchst, um die Lampen und Lüfter zu betreiben.

Indoor

Im Freien

Der Anbau im Freien macht künstliche Beleuchtung überflüssig. Du kannst auch temperaturgesteuerte Gewächshäuser, schicke Folientunnel und automatisierte Bewässerungssysteme nutzen. Wer zum ersten Mal medizinisches Marihuana im Freien anbauen möchte, dem sollte die folgende einfache Liste jedoch ausreichen:

  • Samen: Wie am Beispiel von Stress Killer Automatic gezeigt, gibst Du 37,50 EUR für fünf Samen aus.
  • Easy Start Starter-Töpfe: Mit diesem Set für 6,95 EUR erhältst Du einen optimalen Start für Deine Samen.
  • Töpfe: Outdoor-Grower genießen den Luxus, direkt in den Boden verpflanzen zu können. Töpfe bieten jedoch den Vorteil der Beweglichkeit: Du kannst Deine Pflanzen bei schlechtem Wetter in Sicherheit bringen. Stofftöpfe sorgen für eine gute Belüftung des Nährbodens und die 19-Liter-Option kostet 8 EUR pro Topf.
  • Blumenerde: Ein 50 Liter-Sack Blumenerde kostet ca. 15 EUR.
  • Trimmschere: Mache Dir das Leben zur Erntezeit leichter, indem Du 10,95 EUR in dieses handliche Werkzeug investierst.
  • Nährstoffe: Sorge mit Easy Boost (5,50 EUR), Easy Grow (13,75 EUR) und Easy Bloom (13,75 EUR) dafür, dass jede Phase im Lebenszyklus Deiner Pflanzen produktiv ist.

Insgesamt gibst Du 105,40 EUR für die eben aufgeführten Artikel aus. Außerdem musst Du noch ein wenig mehr für zusätzliche Töpfe und Kleinteile wie Gießkannen und Kellen investieren.

Im Freien

Wähle Deine medizinischen Marihuana-Samen aus

Jetzt ist es an der Zeit, sich dem wohl wichtigsten Prozess der gesamten Operation zu widmen: der Sortenauswahl. Dank Tausender von Sorten zur Auswahl haben moderne Anbauer die Qual der Wahl.

Photoperiodisch vs. autoflowering

Wenn Du im RQS-Katalog nach medizinischen Marihuana-Samen suchst, wirst Du auf die Begriffe "feminisiert" (oder "photoperiodisch") und "autoflowering" stoßen. Diese Begriffe beziehen sich lediglich darauf, in welcher Art und Weise eine Pflanze in die Blütephase eintritt.

Photoperiodische Sorten erfordern eine Änderung des Lichtzyklus, um vom vegetativen Wachstum in die Blüte zu wechseln. Die Reduktion des Lichtzyklus in Innenräumen bringt die Pflanzen dazu, Blüten zu produzieren, in der Hoffnung, sich fortzupflanzen.

Autoflowers sind nicht auf ein Lichtsignal angewiesen, um die Blüte einzuleiten. Sie beginnen automatisch nach einer bestimmten Zeit (2–4 Wochen) von selbst zu blühen, was Anfängern einen leichteren Einstieg bietet.

Autoflowers sind zudem typischerweise kleiner und weisen einen viel kürzeren Wachstumszyklus auf. Aus all diesen Gründen ziehen selbstblühende Sorten normalerweise die Aufmerksamkeit von Anbauanfängern auf sich. Sie können diese unauffälligen Pflanzen auf kleinem, beengtem Raum erfolgreich anbauen und am Ende des Prozesses dennoch einen lohnenden Ertrag ernten. Strebst Du allerdings den größtmöglichen Ertrag an, solltest Du photoperiodische Sativa-Sorten in Betracht ziehen, die eine Höhe von 3m und mehr erreichen können.

Medizinische THC-Cannabissamen

Die Cannabispflanze produziert über 100 Cannabinoide. Darunter sind THC und CBD die am häufigsten vorkommenden Verbindungen in der überwiegenden Mehrheit der verfügbaren Sorten. Als psychotroper Hauptbestandteil von Cannabis katalysiert THC das mit dem Kraut verbundene High. Einige medizinische Marihuana-Konsumenten erleben nicht nur eine angenehme Genusserfahrung, sondern finden auch spürbare Erleichterung, wenn sie THC-reiche Sorten konsumieren.

Medizinische CBD-Cannabissamen

Im Gegensatz zu THC besitzt CBD keine psychotrope Wirkung. Es mildert vielmehr sogar die Wirkung von THC ab. Laufende Studien untersuchen das therapeutische Potenzial dieses Cannabinoids bei unzähligen Erkrankungen, und viele Anbauer von medizinischem Marihuana schätzen die klare und funktionelle Wirkung von Blüten mit hohem CBD-Gehalt.

Unterschiedliche THC:CBD-Verhältnisse

Falls Du gleichermaßen von THC und CBD profitieren möchtest, kannst Du Sorten anbauen, die es Dir ermöglichen, das Beste aus beiden Welten zu erleben. In der Bibliothek von Royal Queen Seeds findest Du viele Sorten, die identische oder bestimmte anderweitig interessante Mengen an THC bzw. CBD bieten, zu denen Medical Mass gehört.

Neuartige Cannabinoide

Was die Cannabiszüchtung angeht, nehmen wir derzeit eigentlich nur die Spitze eines sehr großen Eisbergs wahr. Bei Royal Queen Seeds haben wir einige bahnbrechende Schritte unternommen, um Sorten zu entwickeln, die faszinierende nicht-psychotrope Cannabinoide wie CBG und CBDV bieten.

Die Bedeutung von Terpenen

Abgesehen von Cannabinoiden produzieren Cannabisblüten auch viele andere interessante Chemikalien, einschließlich Terpene. Diese aromatischen Verbindungen untermauern die spezifischen Düfte und Aromen jeder Sorte.

Terpene spielen jedoch außerhalb des Bereichs Geschmack eine noch viel bedeutendere Rolle: Sie beeinflussen direkt die Wirkung jeder Sorte. Während Limonen den Kopf frei macht und ein energetisches Gefühl vermittelt, trägt Myrcen zu einem beruhigenden und entspannenden Gefühl bei. Berücksichtige deshalb die Wirkung von Terpenen bei der Auswahl einer medizinischen Marihuana-Sorte.

Wähle Deine medizinischen Marihuana-Samen aus

Anbau von medizinischem Marihuana: Ein Leitfaden

Jetzt hast Du es bis hierher geschafft! Du hast die gesamte Ausrüstung sowie neu gewonnenes Wissen über medizinisches Marihuana und bist deshalb bereit, loszulegen. Im Folgenden erfährst Du, wie Du Deine Samen zu großen Pflanzen machen kannst, die sich unter dem Gewicht ihrer eigenen Blüten biegen!

Wo man medizinisches Marihuana anbauen kann

Wo immer Du möchtest! Nun gut, zumindest unter Beachtung möglicherweise drakonischer Gesetze.

In einer Indoor-Umgebung hast Du viel mehr Kontrolle über den Prozess, während Outdoor-Pflanzen widrigem Wetter, Schädlingen und neugierigen Nachbarn ausgesetzt sein können. Aber Anbaulampen, Luftbefeuchter und Ventilatoren kosten sicherlich mehr Geld.

Allerdings brauchst Du kein Gästezimmer oder einen idyllischen, nach Süden ausgerichteten Garten, um Gras anzubauen. Du kannst erfinderisch werden und fast überall anbauen, von Balkonen über Dächer bis hin zu verlassenen Wiesen und Waldlichtungen.

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Medizinische Cannabissamen

Ein paar Tipps für Deinen medizinischen Cannabisgarten oder Anbauraum

1. Pestizide vermeiden

Bei Royal Queen Seeds empfehlen wir einen biologischen Ansatz. Dies trägt nicht nur dazu bei, die Pestizidbelastung bei der Verwendung von Cannabis zu minimieren, sondern verhindert auch, dass Pestizide aus unseren Gärten austreten und das Ökosystem insgesamt belasten.

Neemöl dient als völlig natürliches Mittel, um Deine Cannabispflanzen gegen einige Schädlinge zu schützen.

Propolix Fungizid bietet Anbauern eine ganz natürliche Möglichkeit, lästige Pilzsorten zu eliminieren.

2. Mikroben nutzen, um die Natur nachzuahmen

Die Natur weiß es am besten! Pflanzen wachsen nicht isoliert im Wald. Stattdessen sorgt ein großes symbiotisches Lebensnetz dafür, dass alles gedeiht. Indem Du Mykorrhizapilze und nützliche Bakterien in Deinen Boden einführst, verbesserst Du die Nährstoffaufnahme, die Widerstandskraft gegen Krankheitserreger sowie die allgemeine Bodengesundheit und -struktur.

Ein paar Tipps für Deinen medizinischen Cannabisgarten oder Anbauraum

3. Statt Verschwendung schwarzes Gold herstellen

Zunächst musst Du Blumenerde kaufen. In Zukunft kannst Du diese Kosten allerdings einsparen, indem Du Deine Küchen- und Pappenabfälle kompostierst.

Der Schlüssel zu gutem Kompost? Achte auf ein ausgewogenes Materialangebot. Ein 1:1-Verhältnis von braunem zu grünem Material funktioniert gut. Während das braune Material die Kohlenstoffquelle darstellt, fügt das grüne Material dem Haufen Stickstoff hinzu.

4. Ein Wort zum Gießen

Viele Anbauanfänger überwässern ihre Pflanzen oft. Dies mag harmlos klingen, doch kann eine Überwässerung die Wahrscheinlichkeit von Wurzelfäule erheblich erhöhen. Um dies zu vermeiden, empfehlen wir, eine allgemeine Faustregel zu beachten: Warte einfach, bis die obersten 5cm der Erde getrocknet sind, bevor Du erneut gießt.

Du kannst Deine Pflanzentöpfe auch wiegen, um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie viel Wasser im Wachstumsmedium verbleibt. Wiege Deine Pflanze sofort nach dem Gießen und etwa einen Tag später erneut. Sobald der Großteil des Wassergewichts verdunstet ist, musst Du deine Pflanzen erneut mit Wasser versorgen.

Wie man medizinisches Marihuana anbaut

Es gibt keinen Unterschied zwischen dem Anbau von Pflanzen mit hohem TCH- oder hohem CBD-Gehalt. Ihr Verhalten ist identisch.

Bist Du bereit, die Tipps in die Tat umzusetzen?

Keimung

Um die Keimung auszulösen, musst Du Deine Samen feuchten Bedingungen aussetzen. Samen reagieren auch besser auf günstige Temperaturen. Strebe die folgenden Bedingungen an, um das Keimen der Samen zu optimieren:

  • Temperatur: 22–25°C
  • Relative Luftfeuchtigkeit: 70–90%

Bei Royal Queen Seeds empfehlen wir die Verwendung unserer feminisierten und autoflowering Starter Kits. Sie enthalten alles, was Du zum erfolgreichen Keimen von Samen benötigst.

Keimung

Vegetative Phase

Während der vegetativen Phase setzen Pflanzen ihre Energie ein, um große Fächerblätter, Zweige und Stängel zu produzieren. Sobald Deine Sämlinge ein paar echte Blätter entwickelt haben, musst Du sie in ein größeres Zuhause umpflanzen.

  • Erdmischung: Du musst eine leichte Erdmischung herstellen, die für die Art der Pflanzen geeignet ist, die Du anbaust. Photoperiodische Sorten genießen eher ein reichhaltiges Wachstumsmedium, wohingegen Erdmischungen für Autoflowers höhere Mengen an Perlit, Torfmoos sowie Vermiculit und weniger Kompost enthalten sollten. In beiden Fällen haben im Wachstum befindliche Pflanzen einen hohen Stickstoffbedarf.
  • Nährstoffe: Zu Beginn der vegetativen Phase empfehlen wir, 50–100g Easy Boost zusammen mit den oben erwähnten nützlichen Mikroben auf 20 Liter Erde zu mischen. Während der restlichen Wachstumsphase helfen Easy Grow Booster-Tabletten, den Nährstoffbedarf Deiner Pflanzen zu decken. Da autoflowering Sorten nicht so viele Nährstoffe benötigen, solltest Du die empfohlene Dosis jedes Produkts halbieren.
  • Beleuchtung: Pflanzen wachsen während der Vegetationsphase schnell, daher musst Du einen konstanten Abstand zwischen der Oberseite des Blätterdachs und Deiner Lichtquelle gewährleisten. Was das Timing angeht, hilft es, die Lampe(n) 18 Stunden lang in einem konsistenten Zyklus an- und 6 Stunden lang auszuschalten, um ein angemessenes Wachstum zu fördern.
  • Luftfeuchtigkeit: Pflanzen im Wachstum gedeihen bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 40–70%.
  • Temperatur: Versuche die Temperatur zwischen 20–26°C zu halten.
Vegetative Phase

Blütephase

Während der Blüte wird es extrem spannend. Wenn Du selbstblühende Pflanzen anbaust, werden sie bei einem 18/6-Lichtzyklus bis zur Ernte glücklich in die Blütephase übergehen. Baust Du hingegen eine photoperiodische Sorte an, musst Du beim Indoor-Anbau auf einen 12/12-Lichtzyklus umschalten, um die Blüte zu initiieren und aufrechtzuerhalten. Beim Anbau im Freien gibt Mutter Natur der Pflanze vor, wann die Blüte beginnt (etwa Mitte Juli).

  • Nährstoffe ändern: Blühende Cannabispflanzen benötigen weniger Stickstoff sowie mehr Phosphor und Kalium. Aus diesem Grund musst Du während der Blüte auf Easy Bloom umstellen, und zwar bei Autoflowers wieder auf die halbe Dosis.
  • Luftfeuchtigkeit: Reduziere die relative Luftfeuchtigkeit auf 40–50%, um das Schimmelrisiko zu minimieren.
  • Temperatur: Versuche, die Temperatur konstant bei 26°C zu halten.
Blütephase

Spülen

Höre zwei Wochen vor der Ernte auf, Deine Cannabispflanzen zu düngen. Dies wird sie dazu veranlassen, alle Restnährstoffe innerhalb des Wachstumsmediums und ihrer Zellen zu verbrauchen, was zu einem verbesserten Geschmack und sanfteren Zügen führt.

Spülen

Ernte

Bei der Ernte dreht sich alles um das Timing. Behalte diese wichtigen Zeichen im Auge, um zu ermitteln, wann Du die Ernteschere schwingen musst:

  • Die Fächerblätter beginnen sich in Folge der Spülung, gelb zu verfärben.
  • Das Aussehen dieser kleinen, funkelnden Edelsteine (Trichome) auf den Blüten ändert sich von durchscheinend zu milchig. Verwende ein Taschenmikroskop, um ihre Reifung zu verfolgen.
  • Siehst Du diese fadenziehenden Strukturen auf Deinen Blüten? Sie werden Blütenstempel genannt. Rückt die Erntezeit näher, werden sie dunkler.

Sobald Du festgestellt hast, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist, musst Du Deine Buds ernten. Manche Grower schneiden kleine Pflanzen an der Basis ab und hängen das Ganze zum Trocknen auf. Andere ziehen es vor, jede Blüte vor dem Trocknen und Aushärten mit einer Trimmschere abzutrennen. Dies kann auf einen Schlag oder bei einer progressiven Ernte über mehrere Tage erfolgen.

Ernte

Trocknen & Aushärten

Du hast jetzt Deine Blüten geerntet. Jetzt gilt es, sie vor Schimmel zu schützen, ihre Haltbarkeit zu verlängern und ihren Geschmack zu verbessern.

Trocknen & Aushärten

Wie man medizinisches Marihuana verwendet

Kommen wir jetzt zum besten Teil! Endlich kannst Du die Früchte Deiner Arbeit nutzen. Ebenso wie es zahlreiche Sorten und viele verschiedene Möglichkeiten gibt, Gras anzubauen, stehen Dir viele Möglichkeiten offen, es zu genießen. Sieh Dir nun einige der beliebtesten Möglichkeiten an, medizinisches Marihuana zu verwenden.

Rauchen

Das Rauchen eines Joints ist vielleicht die grundlegendste Art, Cannabis zu konsumieren. Viele Nutzer empfinden das Mahlen, Drehen und Rauchen als rituell und therapeutisch. Diese Einnahmemethode bietet einen schnellen Wirkungseintritt, da Cannabinoide und Terpene sofort in den Blutkreislauf gelangen. Die offensichtliche Kehrseite ist jedoch die Entstehung gesundheitsschädlicher Karzinogene.

Verdampfen

Beim Verdampfen werden niedrigere Temperaturen verwendet als beim Rauchen. Anstatt das Pflanzenmaterial zu verbrennen, erhitzt ein Vaporizer die Blüten nur in dem Maße, das nötig ist, um sekundäre Pflanzenstoffe wie Cannabinoide und Terpene freizusetzen. Das Verdampfen bietet einen ähnlich schnellen Wirkungseintritt wie das Rauchen, nur ohne Dich Karzinogenen auszusetzen.

Edibles (orale Einnahme)

Du kannst Deine Ernte auch nutzen, um in der Küche kreativ zu werden. Indem Du Deine Buds decarboxylierst und eine Menge Cannabutter herstellst, kannst Du Cannabinoide in fast jedes Gericht einarbeiten, von Brownies bis hin zu Pastasauce. Vergiss dabei jedoch nicht, dass Edibles ein viel stärkeres High bieten. Oral aufgenommene Cannabinoide passieren die Leber, wo THC in die stärker psychotrop wirkende Verbindung 11-Hydroxy-THC umgewandelt wird. Stelle Dich auf eine länger anhaltende und intensivere Erfahrung ein!

Sublingual

Kochen macht Dir keine Freude? Wie wäre es dann mit Extrakten? Öle und Tinkturen ergeben eine praktische Möglichkeit, Cannabinoide zu Hause und unterwegs einzunehmen. Außerdem kannst Du sie verwenden, um von den Nutzen der sublingualen Verabreichung zu profitieren. Bei dieser Einnahmemethode werden Produkte unter die Zunge getropft. Diese diffundieren dort durch die dünne Gewebeschicht direkt in die Blutbahn, wodurch die Wirkung unter Umgehung der Leber schnell einsetzt.

Denke daran: Jeder kann sein eigenes medizinisches Marihuana anbauen!

Das war es schon! Der Anbau von medizinischem Marihuana erfordert keine magischen Fähigkeiten. Mit jeder Anbausaison erwirbst Du neue Fähigkeiten und Erkenntnisse. Letztendlich entwickelst Du Deine individuelle Methode, mit der Du jedes Mal erfolgreich produktive Pflanzen anbauen kannst. Viel Spaß beim Anbau!

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