Die Cannabis-Anbauanleitung von Royal Queen Seeds

By Luke Sumpter Reviewed by: Mr José

Während Deiner Entwicklung als Grower wirst Du auf eine Vielzahl unterschiedlicher Herausforderungen stoßen. Neben Krankheiten und Schädlingen wirst Du es irgendwann wahrscheinlich auch mit einer Nährstoffsperre zu tun bekommen. Deren Symptome sind zwar alarmierend, doch allzu großen Sorgen musst Du Dir nicht machen. Nachfolgend erfährst Du, wie man dieses Problem beheben kann, falls es auftritt, und wie man ihm vorbeugen kann.


Was ist eine Nährstoffsperre und warum tritt sie auf?

Eine Nährstoffsperre könnte auf die Übersättigung mit mineralischen Düngern mit hohem Salzgehalt zurückzuführen sein. Eine Nährstoffsperre tritt bei Cannabispflanzen auf, wenn diese nicht in der Lage sind, die Nährstoffe aufzunehmen, die sie zum Überleben, zur Entwicklung und zum Wachsen benötigen. Selbst wenn das Substrat alle notwendigen Nährstoffe enthält, zeigen die Pflanzen trotzdem Anzeichen eines Mangels, weil sie die lebenswichtigen Stoffe nicht aufnehmen können.

Im Grunde genommen verhungern die Pflanzen, obwohl sie von Nahrung umgeben sind. Der pH-Wert des Substrats hat großen Einfluss auf ihren Zugang zu Nährstoffen. Die Abkürzung "pH" steht für "Potential des Wasserstoffs" - eine Maßeinheit für Säuregehalt bzw. Alkalität eines Substrats. Die pH-Skala reicht von 0 bis 14, wobei 0–6 für Säure, 7 für Neutralität und 8–14 für Alkalität steht.

Cannabis gedeiht in Hydrokultursystemen bei einem pH-Wert von 5,5–6,5 und in Erde bei 6,0–6,8. Hältst Du den pH-Wert in diesem Bereich, werden Deine Pflanzen Zugang zu allen Nährstoffen haben, die sie benötigen. Wird der Wert zu hoch oder zu niedrig, kann es bei Cannabispflanzen zu einer Nährstoffsperre kommen.

pH-Wert mit einem Tester messen
pH-Wert mit einem Tester messen

Nährstoffsperre oder Nährstoffmangel?

Eine Nährstoffsperre und ein Nährstoffmangel weisen nahezu identische Symptome auf. Das macht auch Sinn, wenn man bedenkt, dass beide Phänomene auf einen Mangel an Mineralien im Pflanzengewebe zurückzuführen sind. Die Grundursache ist jedoch jeweils etwas anders.

Eine Nährstoffsperre tritt selbst dann auf, wenn ausreichend Nährstoffe vorhanden sind; die Pflanzen können einfach nicht auf sie zugreifen. Mängel hingegen können bei einem idealen pH-Wert eintreten, wenn der Nährstoffgehalt unzureichend ist.

Anzeichen einer Nährstoffsperre bei Cannabispflanzen

Als Grower bist Du besser für den Umgang mit Deinen Anbauproblemen gerüstet, wenn Du weißt, wie Du sie identifizieren kannst. Im Folgenden erfährst Du, wie Du die Anzeichen einer Nährstoffsperre erkennen kannst.

Verkümmertes Wachstum

Cannabispflanzen benötigen mehrere essentielle Nährstoffe, um zu überleben und zu wachsen. Eine besonders wichtige Rolle beim Pflanzenwachstum spielen Makronährstoffe wie Stickstoff. Dieser trägt zum Aufbau der Chlorophyllmoleküle bei, die Pflanzen zum Einfangen des Sonnenlichts benötigen, und trägt zum Aufbau von Aminosäuren bei, die Pflanzen für die strukturelle Entwicklung benötigen. Werden den Pflanzen wichtige Mineralien vorenthalten, verkümmern sie und gedeihen nicht mehr.

Vergilbte Blätter

Ein Hauptsymptom einer Nährstoffsperre ist Chlorose, eine auch "Bleichsucht" genannte Krankheit. Du wirst bemerken, dass sich zuerst die unteren Blätter verfärben, während sich dieser Farbwechsel nach oben fortsetzt. Wie Du gerade erfahren hast, spielt Stickstoff eine Schlüsselrolle in Chlorophyllmolekülen. Steht dieser Nährstoff nicht in ausreichendem Umfang zur Verfügung, wird es den Pflanzen an dem mangeln, was sie zur Herstellung dieses grünen Pigments benötigen.

Vergilbte Blätter
Vergilbte Blätter

Blattverfärbung

Cannabispflanzen verfärben sich bei Eintritt einer Nährstoffsperre nicht einfach nur gelb; es können auch andere Verfärbungsmuster auftreten. Du könntest zum Beispiel bemerken, dass auch braune, violette und rote Töne aufkommen.

Blattkräuselung

Viele Nährstoffe sind wichtig für die Blattgesundheit. Stickstoff fördert insbesondere üppiges Blattwachstum, während Phosphor diesen Strukturen hilft, Sonnenlicht einzufangen, zu speichern und umzuwandeln. Ein durch eine Nährstoffsperre verursachter Mangel an Mineralien kann dazu führen, dass sich die Blätter nach oben oder unten kräuseln.

Verbrannte Blattspitzen

Ein weiteres kosmetisches Zeichen dafür, dass Deine Cannabispflanzen unter einer Nährstoffsperre leiden, sind "verbrannte" Blattspitzen. Dieses alarmierende Phänomen entsteht hauptsächlich aufgrund eines Mangels an Stickstoff, der seinen Weg in das Blattgewebe findet.

Verbrannte Blattspitzen
Verbrannte Blattspitzen

pH-Ungleichgewicht

Die bisher genannten Symptome überschneiden sich mit einem Nährstoffmangel. Um zwischen beiden Phänomenen unterscheiden zu können, muss man den pH-Wert des Bodens testen (mehr dazu weiter unten). Niedrigere pH-Werte unterbrechen die Aufnahme[1] von Makro- und Sekundärnährstoffen wie Kalzium und Magnesium. Ist der pH-Wert hingegen zu hoch, haben Pflanzen Schwierigkeiten, Zugang zu Mikronährstoffe zu bekommen.

Wie man Nährstoffsperre bei Cannabispflanzen behandelt

Du bist Dir nun der Anzeichen einer Nährstoffsperre bei Cannabispflanzen bewusst. Als Nächstes erfährst Du, welche Maßnahmen Du ergreifen solltest, wenn Du siehst, dass diese Symptome auftreten. Zu diesen Strategien gehören die Anpassung des pH-Werts, das Spülen des Substrats und die Anwendung von Blattdüngung. Erfahre nachstehend mehr über diese und weitere Techniken.

Anpassung des pH-Werts

Wie Du jetzt weißt, ist die Ursache für eine Nährstoffsperre ein falscher pH-Wert. Wenn Du den pH-Wert Deines Substrats testest und dieser außerhalb des idealen Bereichs liegt, musst Du ihn anpassen. Es gibt mehrere Wege, dies anzugehen. So ist etwa eine große Auswahl an pH-"Up"- und "Down"-Produkten erhältlich.

Solltest Du es vorziehen, Deine eigenen Mittelchen anzuwenden, kannst Du Zitrone und Essig verwenden, um den pH-Wert zu senken, und Backpulver, um ihn zu erhöhen. Achte darauf, diese Stoffe nur in geringen Mengen anzuwenden; geh es langsam an! Teste nach jeder Anwendung erneut und setze bei Bedarf mehr zu.

Spülen des Substrats

Wenn es darum geht, Nährstoffdefizite schnell zu beheben, funktionieren synthetische Düngemittel prima. Allerdings können diese ionischen Salze sich im Laufe der Zeit im Boden ansammeln und Schwankungen des pH-Werts verursachen, was in einer Nährstoffsperre resultiert.

Zum Glück sind synthetische Düngemittel wasserlöslich. Das Aussetzen der Nährstoffgabe und das Spülen des Substrats mit pH-neutralem Wasser kann dazu beitragen, Salzansammlungen zu entfernen und den optimalen pH-Wert im Substrat wiederherzustellen. Spüle Deine Erde für mehrere Tage, bevor Du mit der Messung des pH-Werts beginnst. Nimm die normale Düngung wieder auf, sobald die Werte in Hydrokultur oder Kokos bei 5,5–6,5 und in Erde bei 6,0–6,8 liegen.

Verwendung chelatisierter Nährstoffe

Chelatdünger bieten im Vergleich zu herkömmlichen Mineralsalzen beeindruckende Vorteile. Sie sind so konzipiert, dass sie für Pflanzen leichter verfügbar sind, so dass diese resistenter gegen Nährstoffsperre sind, wodurch sie dazu beitragen, dem Risiko späterer Mängel vorzubeugen.

Anwendung von Blattdüngung

Blattdüngung bedeutet, eine Nährlösung direkt auf die Blätter von Pflanzen zu sprühen. Cannabisblätter besitzen viele kleine Löcher, sogenannte "Stomata", die den Gasaustausch ermöglichen. Auch ionische Nährstoffe können durch die Stomata eindringen und so das Wurzelnetzwerk umgehen. Erwäge bei der Behebung von Bodenproblemen die Anwendung von Blattdüngern, um die Auswirkungen potenzieller Mängel zu verringern.

Foliar Feeds
Foliar Feeds

Verfeinerung des Düngeplans

Abgesehen von einem falschen pH-Wert kann eine Nährstoffsperre auch aufgrund überschüssiger Salze im Boden auftreten. Sollte dieser Fall eintreten, liegt es wahrscheinlich daran, dass Du Deine Pflanzen übermäßig gedüngt hast. Reduziere die Häufigkeit der Düngergabe und erwäge, bei jeder Düngung Deiner Pflanzen zusätzlich zu den Nährstoffen auch pH-neutrales Wasser zu verwenden.

Wie man Nährstoffsperren im Boden behebt

Eine Nährstoffsperre kann in einer Reihe unterschiedlicher Substrate auftreten. Die meisten Grower entscheiden sich dazu, Pflanzen in Erde anzubauen. Dieses Substrat hat mehrere offensichtliche Vor- und Nachteile, ist allerdings nicht immun gegen Nährstoffsperre.

Falls Du vermutest, es mit diesem Problem zu tun zu haben, musst Du zunächst den pH-Wert des Bodens testen, um zu bestimmen, wogegen Du tatsächlich vorgehen musst. Sollte der Wert nicht stimmen, korrigiere ihn mit den erwähnten pH-Up und -Down Produkten, um den pH-Wert zu erhöhen oder zu senken. Alternativ kannst Du zusätzlich zu den bereits genannten Empfehlungen auch Dolomitkalk oder Holzasche verwenden, um den pH-Wert zu erhöhen. Wenn Du Deinen pH-Wert nach unten verschieben möchtest, trage Schwefel auf Deinen Boden auf, den Mikroben in Schwefelsäure umwandeln werden.

Darüber hinaus können verschiedene natürliche Zuschläge dazu beitragen, den pH-Wert im Laufe der Zeit anzupassen und das Risiko einer Nährstoffsperre zu verringern. Um den pH-Wert des Bodens zu senken, ergänze ihn mit Kompost, Mist und Luzernepellets. Für den gegenteiligen Effekt füge der Erde gemahlene Austernschalen, zerkleinerte Eierschalen und Hartholzasche hinzu.

Darüber hinaus hilft die Verwendung mikrobieller Impfmittel, den Nährstoffkreislauf im Boden zu fördern, was den Pflanzen die Mineralien über die Zeit und nicht sofort zur Verfügung stellt, so dass das Risiko einer Salzansammlung durch synthetische Düngemittel eliminiert wird. Ziehe die Nutzung von Mykorrhizapilzen, Milchsäurebakterien und Trichoderma in Betracht, um diesen Effekt zu erzielen.

Dolomitic Lime
Dolomitic Lime

Nährstoffsperre während der frühen Blüte

Als entscheidende Phase des Lebenszyklus schafft die frühe Blüte die Grundlage für eine erfolgreiche Ernte. Sollte es während dieser Zeit zu einem Nährstoffmangel kommen, kann dies die spätere Qualität Deiner Blüten ernsthaft beeinträchtigen.

Doch statt Deine Pflanze in dieser Zeit mit möglichst vielen Nährstoffen zu bombardieren, solltest Du bestimmte Mineralien in moderaten Mengen verabreichen. Falls Du mit synthetischen Nährstoffen anbaust, wechsele nach und nach zu einer speziellen Blüte-Rezeptur, die das ideale Verhältnis von Stickstoff, Phosphor und Kalium für diese Phase enthält. Werden zu Beginn der Blüte den Pflanzen weiterhin hohe Mengen an Stickstoff zugeführt, erhöht sich das Risiko einer Nährstoffsperre.

Nährstoffsperre während der späten Blüte

Eine Nährstoffsperre kann auch in der späten Blütephase nachteilige Folgen haben, wenn die wertvollen Blüten eigentlich reifen und ihren Cannabinoid-Gehalt aufbauen sollten. Selbst wenn viele Grower ihre Pflanzen etwa zwei Wochen vor der Ernte mit reinem Wasser spülen, benötigen die Pflanzen in den Wochen zuvor trotzdem Nährstoffe.

Dünge Deine Pflanzen weiterhin mit einer ausgewogenen Blüte-Rezeptur und führe präventiv pH-Tests durch, um sicherzustellen, dass alles im idealen Bereich liegt. Ist dies nicht der Fall, kannst Du schnell handeln, bevor ein echter Schaden entsteht. Warte nicht, bis Symptome auftreten, bevor Du die notwendigen Änderungen vornimmst!

Wie man Nährstoffsperre in Kokosfasern behebt

Als Substrat unterscheiden sich Kokosfasern von Erde vor allem dadurch, dass sie so gut wie keine Nährstoffe enthalten. Dies gibt dem Grower die vollständige Kontrolle darüber, was seine Pflanzen verbrauchen. Außerdem bieten Kokosfasern eine hervorragende Entwässerung und Belüftung. Eine Nährstoffsperre kann dennoch auftreten. Trotz ihrer Unterschiede bleiben die meisten Prinzipien beim Umgang mit Kokosfasern gleich. Du solltest weiterhin regelmäßig den pH-Wert messen und auch die Mühe auf Dich nehmen, den EC-Wert zu überwachen.

Darüber hinaus kannst Du Maßnahmen ergreifen, um die Struktur der Kokosfasern zu verbessern, was deren Fähigkeit verbessert, Nährstoffe aufzunehmen, was wiederum verhindert, dass sich diese um die Wurzeln herum übermäßig ansammeln. Sowohl Wurmhumus als auch Vermiculit sind hervorragend darin, Nährstoffe einzufangen und so lange festzuhalten, bis sie von den Pflanzen benötigt werden.

Wie man einer Nährstoffsperre bei Cannabispflanzen vorbeugt

Als Grower stehst Du während des Anbauzyklus unter einem gewissen zeitlichen Stress. Bei jeder Sorte, die Du anbaust, vergehen zwischen dem Keimen und der Ernte mehrere Wochen. Was auch immer in dieser Zeit schief geht, von Infektionen bis hin zu Nährstoffausfällen, kann die Leistung der Pflanzen beeinträchtigen und dazu führen, dass sie Zeit brauchen, um sich wieder zu erholen.

Es gibt Ausnahmen von dieser Regel, wie etwa den Anbau photoperiodischer Pflanzen in Dauervegetation unter Kunstlicht. Allerdings kann sich eine Nährstoffsperre auch unter diesen Umständen negativ auf den Ertrag auswirken.

Wenn Du alles tust, um eine Nährstoffsperre zu verhindern, sparst Du enorm viel Zeit und Mühe. Hier sind die besten Möglichkeiten, um zu verhindern, dass dieses Problem überhaupt erst auftritt:

Teste den pH-Wert Deines Bodens und Wassers
Du solltest nicht nur sicherstellen, dass der pH-Wert des Bodens im idealen Bereich liegt, sondern auch pH-Tests Deiner Wasserversorgung und Nährlösung durchführen, um sicherzustellen, dass Du Dein Wurzelsystem nicht regelmäßig in übermäßig saurem oder alkalischem Wasser badest. Du kannst pH-ausgleichende Produkte anwenden, wenn Deine Testergebnisse nicht den Erwartungen entsprechen.
Verwende hochwertige Nährstoffe
Falls Du synthetische Nährstoffe verwendest, kaufe nur die besten, die Du Dir leisten kannst. Hochwertige Nährstoffe verfügen über ein sehr spezifisches Profil, das den Pflanzen während der Vegetationsperiode und Blütephase beim Gedeihen hilft. Diese sorgfältig zugeschnittenen Produkte reduzieren das Risiko einer Nährstoffsperre.
Dünge konsequent
Halte Dich an einen strengen Düngeplan. Führe Tagebuch darüber, wann Du Deine Pflanzen düngst und wie viel Du ihnen genau verabreichst. Dies wird verhindern, dass Du es übertreibst, und Dir helfen, die Düngermenge neu einzustellen, falls Symptome einer Nährstoffsperre auftreten sollten.
Kultiviere lebendige Erde
Tue alles Dir mögliche, um das mikrobielle Leben in Deiner Erde zu fördern. Verwende toten und/oder lebenden Mulch und bringe nützliche Pilze sowie Bakterien aus. Diese Lebensformen helfen, den Salzstress abzufedern, der zu Nährstoffsperre beitragen kann.
Halte alles biologisch
Durch den Bio-Anbau wird das Auftreten einer Nährstoffsperre drastisch reduziert. Statt den Boden mit ionischen Nährstoffsalzen zu überschwemmen, beruht dieser Ansatz darauf, dass Mikroben eine stetige Nährstoffversorgung an die Pflanzenwurzeln abgeben.
Behalte Deine Pflanzen im Auge
Bleibe wachsam und überprüfe Deine Pflanzen ständig auf Mangelerscheinungen. Statt dann mehr Nährstoffe zuzuführen, solltest Du zunächst Deinen pH-Wert überprüfen, um die Ursache des Problems zu ermitteln. Dann behandelst Du es entsprechend.

Nährstoffsperre: Werden sich betroffene Cannabispflanzen erholen?

Um Pflanzen bei idealer Gesundheit zu halten, sollten sie vor allem bei der Verwendung mineralischer Dünger und Substraten auf Kokos- oder Steinwollebasis routinemäßig gespült werden. Mindestens einmal beim Übergang in die Blütephase und ein weiteres Mal nach ungefähr der Hälfte der Blütezeit.

Die gute Nachricht lautet: Deine Cannabispflanzen haben das Zeug, sich von einer Nährstoffsperre zu erholen! Allerdings erholen sie sich nur dann besser und schneller, wenn Du die Situation angemessen angehst. Ergreife Maßnahmen, um den pH-Wert des Bodens wiederherzustellen und Mangelerscheinungen schnell zu beheben, und Deine Pflanzen werden wieder vollständig gesunden.

Erholungszeit nach einer Nährstoffsperre

Die Erholungszeit nach einer Nährstoffsperre variiert und hängt von mehreren Faktoren ab. Eine wichtige Rolle spielt die Schwere des Problems. Hast Du die Anzeichen frühzeitig erkannt und den pH-Wert des Substrats angepasst, wird dies die Zeit verkürzen, die Deine Cannabispflanzen benötigen, um sich zu erholen.

Selbst wenn Du das Problem zu spät diagnostiziert haben solltest, kann sich Deine Pflanze in ein paar Wochen wieder erholen. Akzeptiere, dass es sich um einen graduellen Prozess handelt, und führe die hier beschriebenen erforderlichen Schritte, um das Problem zu beheben.

Denke daran, den pH-Wert Deines Wassers anzupassen und Blattdünger zu verwenden, während die Sperre anhält. Entferne alle Blätter, die nicht so aussehen, als würden sie sich erholen, um Ressourcen auf neue, junge und gesunde Blätter umzuleiten.

RQS-Nährstoffe
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Nährstoffsperre: Sei auf dieses häufige Problem vorbereitet

Eine Nährstoffsperre gehört zu den frustrierendsten Problemen, die die Gesundheit von Cannabispflanzen betreffen können; hauptsächlich weil sie selbst dann auftreten kann, wenn man alles andere richtig gemacht hat. Der pH-Wert des Substrats scheint eine untergeordnete Variable zu sein, die es zu kontrollieren gilt, aber er kann einen Anbauzyklus tatsächlich aus- oder zunichte machen.

Allerdings verfügst Du jetzt über das Wissen und die Fähigkeiten, um eine Nährstoffsperre bei Deinen Cannabispflanzen behandeln und verhindern zu können. Solltest Du gerade mit diesem Problem zu kämpfen haben, lass Dich nicht entmutigen. Nachdem Du im Nachgang den optimalen pH-Wert des Bodens wiederhergestellt und Blattdünger aufgetragen und den pH-Wert sorgfältig anpasst hast, können sich Deine Pflanzen vollständig erholen.

External Resources:
  1. Certified Crop Advisor study resources (Northeast region) https://nrcca.cals.cornell.edu
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