Der Cannabisanbau im Innenbereich

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Der Cannabisanbau im Innenbereich

Einer der Vorteile Ihrer eigenen Cannabiszucht ist es, dass Sie auswählen können, ob Sie Ihr Kraut im Innen- oder Außenbereich züchten wollen. Viele Leute genießen die Privatsphäre und die Sicherheit, die ein Anbau im Innenbereich bietet, ebenso wie die Reduktion von Krankheitserregern.


Eine der wichtigsten Entscheidungen, die ein Cannabiszüchter trifft, ist die besondere Vielfalt an Samen, die zu einer reichhaltigen Ernte und gleichzeitig einer bescheidene Wuchsform führt, sodass eine größere Ausbeute möglich wird. Royal Queen Seeds bietet eine große Vielfalt von feminisierten Samen, die sind perfekt für den Anbau im Innenbereich geeignet sind.
Innen-Marihuana-Zucht
Royal Creamatic zum Beispiel wird im Innenanbau zwischen 60 bis 80 cm und ergibt 400 bis 450 Gramm pro m² und wird für seinen himmlischen Duft und den Geschmack nach Süßigkeiten geliebt. Ihr genetisches Erbe stammt von Cream Caramel und Ruderalis und sie ist eine hybride Mischung aus Sativa 10%, Indica 60% und Ruderalis 60%. Die Züchter lieben den süßen, ahornartigen Geruch der Royal Creamatic, sodass die Verschleierung des Geruchs des Krauts leichter wird.

Royal Dwarf wird zwischen 40 und 70 Zentimetern im Innenbereich hoch und bringt einen Ertrag zwischen 150 bis 200 Gramm pro Quadratmeter. Sie blüht in sechs bis sieben Wochen und ist in acht bis neun Wochen nach dem Austrieb erntebereit. Die Züchter genießen den kompakten und schnellen Wuchs dieser Sorte, ebenso wie das potente Skunky High. Royal Dwarf hat ein genetisches Erbe von Skunk, Ruderalis mit einer hybriden Mischung aus Sativa 60 %, Indica 10 %, und Ruderalis 30 %.

Keimungs- und Anzuchttechniken
Die sechs hauptsächlichsten Elemente zum Anbau sind Licht, Wasser, ein kompatibles Wachstumsmedium, Nahrung, Raumtemperatur und frische Luft. Die Samen von Royal Queen Seeds keimen nach Berichten innerhalb von zwei Tagen nach der Aussaat.
Cannabis-Samen keimen Innen
Die Samen sollten etwa einen Zentimeter tief in festen und feuchten Boden gesät werden. Viele Züchter decken das Gefäß mit Küchenfolie ab um eine gleichbleibende Feuchtigkeit zu gewährleisten und halten die Raumtemperatur zwischen 20 und 25 Grad Celsius oder 70 bis 85 Grad Fahrenheit. Samen auf Komposterde lieben einen lockeren Boden mit 25% Perlit oder Kokosfasern, das ein schnelles Wurzelwachstum und eine gute Belüftung fördert. Erlauben Sie dem Boden, zwischen den Bewässerungen ein wenig auszutrocknen, denn Cannabis kann durch Überwässerung geschädigt werden. Die Überwässerung von Pflanzen in Komposterde wird ihre Entwicklung verlangsamen und Ihren Ertrag und die Knospenqualität reduzieren.

Züchter, die den größtmöglichen Ertrag anstreben, sollten zwei bis sechs Wochen des vegetativen Wachstums einplanen, bevor Sie die Blüte einleiten. Züchter, die eine schnelle Ernte wünschen, können die „Sea of Green“-Methode verwenden, die nur mit wenigen Tagen des vegetativen Wachstums auskommt, bevor die Blüte eingeleitet wird.

Die SCROG-Methode wird verwendet, wenn den Pflanzen antrainiert wird, unter einem Maschendraht zu wachsen, sodass die Knospen vertikal wachsen, während der Stamm horizontal wächst. Diese Technik erzeugt viele Hauptpflanzen mit einem höheren Ertrag. Einige Züchter trimmen die Pflanzen, sobald sie ihr viertes oder fünftes Blattpaar erhalten haben. Dies erzeugt kleinere, buschigere Pflanzen ohne einen Hauptstamm.
SCROG Methode Cannabis
Licht
Der Cannabisanbau im Innenbereich erfordert die Nutzung von künstlichem Licht, das die Qualitäten der Sonne imitiert. In der Keim- und Wachstumsphase werden erfahrene Züchter blau dominiertes Licht von fluoreszierenden Hallogenlampen einsetzen. Hochdruck-Sodiumlampen haben eine rote Bandbreite und werden für die Blütephase und die Reproduktion verwendet.

Züchter im Innenraum können mit Licht zwischen 250 bis 800 Watt oder 2700 bis 5000 k die besten Ergebnisse erzielen. Einige Züchter arbeiten mit natürlichen Tageslichtlampen, die ein ausgewogenes Verhältnis von blauen und roten Spektren besitzen und Leuchten, die über einen integrierten Lüfter verfügen, da sie die potenziell schädliche Wärme, die von der Lampe ausgeht, abwenden.

Die Lampen sollten sich ungefähr vier bis sechs Fuß (40 bis 50 cm) von der Pflanze entfernt befinden. Kühlere Leuchtstoffröhren können ohne näher an den Pflanzen platziert werden, ohne Sorge vor Hitzeschäden. Sehr oft kann der Züchter für den persönlichen Bedarf mit einer einzigen 400 bis 600 Watt Hochdruck-Sodium-Glühbirne für einen Anbauraum von ein bis zwei Quadratmetern zufriedenstellende Ergebnisse erreichen. Die Züchter können die Wirkung ihrer Beleuchtung durch Schaffung einer Umgebung verstärken, in der die Pflanzen von Spiegeln, Aluminiumfolie oder hellen, weißen Wänden umgeben sind.
Cannabis grow tent
Während des Wachstums und des vegetativen Stadiums werden die Leuchten 18 bis 24 Stunden am Tag verwende, und während der Blüte wird das Licht auf etwa 12 Stunden am Tag reduziert.

Luft
Cannabis genießt die sanfte Brise eines Ventilators. Erfahrene Züchter haben gelernt, Karbonfiltersysteme zur Minderung des Dufts der Pflanzen zu verwenden und damit ihre Privatsphäre zu erhalten. Versuchen Sie, das intensive Aroma, dass das Kraut erzeugen wird, nicht zu unterschätzen, und filtern Sie die Luft, bevor sie den Zuchtraum verlässt.

Es gibt luftgekühlte Lampen, deren Licht in einem Glaskasten eingeschlossen ist. Sie haben einen Ventilator, der sowohl die Birne als auch die Leitung kühlt, die die Luft aus dem Zuchtraum leitet. Erfahrene Züchter investieren ebenfalls in Ozongeneratoren, um Düfte zu mildern.

Wachstumsbooster
Viele Zuchtanfänger ziehen es vor, viele Booster und zusätzliche Nährstoffe zu verwenden, weil sie denken, dies führten zu höheren Erträgen. Das Gegenteil ist der Fall! Lesen Sie unseren detaillierten Artikel zum Thema, warum Sie keine Wachstumsbooster verwenden sollten.

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