Cannabis innen anzubauen, hat viele Vorteile. Dazu zählt die Privatsphäre und die Sicherheit, die Pflanzen in den eigenen vier Wänden hochziehen zu können. Innen anzubauen bedeutet ebenfalls, dass Du die Umwelteinflüsse besser unter Kontrolle hast, in der Deine Pflanzen wachsen. Du kannst ihnen die optimale Temperatur und Beleuchtungsdauer zur Verfügung stellen. Der Anbau innen bedeutet auch ein geringeres Risiko von Schädlingsbefall.

Unser Guide für Indoor-Growing wird Dir den Start vereinfachen und helfen, den Weg als Grower erfolgreich zu bestreiten. Sobald Du die Grundlagen des Anbaus erfolgreich gelernt hast, steht einer erfolgreichen Ernte nichts mehr im Wege!

Es gibt neun wichtige Faktoren für den Anbau Deiner Pflanzen. Diese Faktoren sind: Der Anbauraum, die Beleuchtung, das Anbaumedium, die Pflanzenbehälter, die Nährstoffe, die Bewässerung, der korrekte pH-Wert, Frischluft und damit zusammenhängend: All das zu kontrollieren und zu überwachen. Wir werden jeden Punkt unter die Lupe nehmen. Doch bevor wir das tun, lass uns über einen anderen erforderlichen Aspekt reden, nämlich wie man Samen erfolgreich zum Keimen bringt.

Cannabissamen Keimung

CANNABISSAMEN ZUM KEIMEN BRINGEN

Jeder Grow beginnt mit dem Keimen der Samen. Du kannst eine Fülle an Informationen über die "besten Keimmethoden" finden, aber lass es uns einfach halten! Der risikoärmste und einfachste Weg ist es, das empfindliche Saatgut direkt im Boden keimen zu lassen.

Um Deine Samen zu keinem, pflanzt Du sie etwa einen Zentimeter tief in fest komprimierter und feuchter Erde ein. Eine moderate Temperatur von 20 bis 25°C ist optimal. (Andere Keimmethoden wie die "Papiertuchmethode" oder die Keimung von Samen in einem Glas Wasser, bergen gewisse Risiken für Dein Saatgut, weshalb wir diese Methoden in dieser Anleitung nicht empfehlen werden).

Halte die Erde feucht und lasse sie nicht austrocknen, sobald Du Deine Samen gepflanzt hast. Achte allerdings auch darauf, die Erde nicht zu überwässern.

Die Qualität Deiner Samen kann auch eine Rolle für die Optimierung der Keimraten spielen. Hochwertige Cannabissamen, wie die von Royal Queen Seeds, haben die besten Keimraten und keimen in der Regel innerhalb von zwei Tagen nach der Pflanzung.

Royal Creamatic ist ein dominanter Indica-Hybrid (60% Indica) mit einem süßen Duft nach Ahorn und einem herrlichen Bonbongeschmack.

Royal Dwarf ist ein kompakter und schnell wachsender sativadominierter Hybrid (60% sativa), der eine starkes, skunkiges High liefert.

Beide sind autoflowering Sorten und für Anfänger gut geeignet!

Starter Kit Autoflowering Royal Queen Seeds

DIE WICHTIGSTEN FAKTOREN FÜR DEN ANBAU VON CANNABIS IM INNENBEREICH

ANBAURAUM

Dein "Anbauraum" kann ein speziell dafür verwendeter Raum in Deinem Haus, aber auch jede andere passende Anbaufläche sein. Dies schließt einen Schrank, eine Ecke im Keller oder ein Growzelt mit ein. Heutzutage haben Grower eine Menge Auswahl, denn die Growshops bieten Growzelte in allen Größen an. Bevor Du Deinen Growraum planst oder Dir ein Growzelt kaufst, solltest Du Dir überlegen, wie viele Pflanzen Du anbauen willst. Weniger Pflanzen sind leichter zu handhaben. Solltest Du jemals Schädlingsbefall oder ein anderes Problem haben, wird jeder Verlust oder Schaden für Deinen Geldbeutel leichter zu verkraften sein, als wenn Du einen sehr großen Teil Deiner Pflanzen verlierst.

Eine kleinere Anbaufläche hat auch weniger (und günstigere!) Anforderungen bezüglich Deiner Beleuchtung, den Ventilatoren und Deiner anderen Geräte. Du solltest nur berücksichtigen, dass der Raum die gewünschte Anzahl an Pflanzen aufnehmen kann und den Pflanzen auch genügend Platz zum Wachsen bietet.

BELEUCHTUNG


Die Art und Qualität Deiner Beleuchtung ist womöglich der wichtigste Faktor für einen erfolgreichen Anbau. Die Beleuchtung ist ein Bereich, in dem Du nicht geizig sein oder Abstriche machen solltest, nur um Geld und Zeit zu sparen. Heutzutage steht Growern eine überwältigende Auswahl an Beleuchtungsmitteln zur Auswahl, was nicht gerade hilfreich ist, die richtige Beleuchtung zu finden. Im Folgenden werden einige der am häufigsten verwendeten Beleuchtungsmethoden beschrieben.

HID-BELEUCHTUNG

HID steht für high intensity discharge (Hochdruck-Gasentladungslampe). Diese Art der Beleuchtung ist immer noch weit verbreitet, denn die Lampen sind sehr effizient und haben ein gutes Preis- / Leistungsverhältnis. Die meisten HID-Lampen sind MH-Lampen (Metal Halide = Halogen-Metalldampf), die man für die vegetative Phase verwendet. HPS-Lampen (high pressure sodium = Natriumhochdruck) geben ein rötliches Licht ab, das optimal für die Blüte ist.

LED-BELEUCHTUNG

Zu den anderen Beleuchtungsmethoden, die immer mehr an Popularität gewinnen, gehört die Beleuchtung mit LEDs. LEDs haben mehrere Vorteile gegenüber anderen Lampentypen. Sie sind sehr effizient und benötigen weitaus weniger Strom als HID-Lampen. Ihr Nachteil ist, dass sie sehr viel mehr kosten. Du solltest wissen, dass der Markt aktuell mit LEDs von sehr schlechter Qualität überlaufen ist. Wenn Du also eine gute LED-Beleuchtung willst, musst Du zunächst recherchieren oder einen erfahrenen Grower um Rat fragen.

Grow Zimmer Lichter

ANBAUMEDIUM

Es gibt mehrere spezifische Anbaumethoden, die verschiedene Arten von Anbausubstraten nutzen, wie z.B. Hydroponik, Aeroponik oder der Anbau in Kokosfasern. In diesem Guide halten wir uns jedoch an die traditionelle und einfachen Art des Anbaus von Cannabis in Erde. Anbau in Erde hat für Züchter mit weniger Erfahrung den Vorteil, dass Anfängerfehler verzeihlicher sind.

Es gibt allerdings große Unterschiede bezüglich der Qualität und der Zusammensetzung der Substratmischungen (Erde), die man kennen sollte. Die meisten hochwertigen Substratmischungen eignen sich im Grunde gut für Cannabis. Wenn es auf der Verpackung oder in der Beschreibung heißt "verzögerte Wirkstofffreisetzung", wie bei dem Substrat von Miracle Grow, dann solltest du dieses Produkt lieber meiden.

Fast alle erhältlichen Substratmischungen bekommt man vorgedüngt, aber diese Nährstoffe werden in der Regel nicht für die ganze Dauer Deines Grows ausreichen. Als Faustregel kannst Du Dir merken, dass die Nährstoffe in einer handelsüblichen Substratmischung etwa drei bis vier Wochen lang halten (dies deckt in der Regel die vegetative Phase Deiner Pflanzen ab). Das bedeutet, dass Du, sobald die Blüte beginnt, damit anfangen solltest, zusätzliche Nährstoffe zu verabreichen.

Manch erfahrener Grower macht seinen eigenen biologischen Substratmix lieber selbst. Sogenannte "Super-Erde" enthält alle möglichen Arten von nützlichen Inhaltsstoffen, wie z.B. Wurmtee, Fledermausguano und andere Stoffe, die ein optimales Wachstum fördern.

WELCHE BEHÄLTNISSE SOLLTE MAN BENUTZEN

Es gibt die verschiedensten Arten von Behältnissen: Von den ganz einfachen Plastiktöpfen und Behältern aus Stoff, so genannten "grow bags" (Stofftöpfe) und "smart pots" (Pflanzsäcke), bis hin zu ausgefallenen Behältern, die sich selbst bewässern. Wenn es aber darum geht, Standardtöpfe auszuwählen, muss man nicht viel beachten, außer dass sie die richtige Größe für Deine Pflanzen haben sollten. Für den Anfang sind Töpfe mit einem Volumen von 20 Litern eine gute Wahl. Wichtig bei den Töpfen ist, dass sie über eine ausreichende Entwässerungsmöglichkeit verfügen. Deshalb haben Töpfe normalerweise Löcher an der Unterseite. Bei manchen Töpfen kann es jedoch sein, dass Du die Löcher vor der Verwendung, erst herausbrechen musst. Tipp: Rechteckige Blumentöpfe eignen sich besonders gut für den Innenbereich und für enge Räume!

Cannabis Nährstoffe

NÄHRSTOFFE

Sofern Du nicht einen vorgedüngten Bio-Substratmix verwendest, der für die gesamte Dauer Deinen Grows ausreicht, musst Du ab einem bestimmten Punkt den Pflanzen Nährstoffe verabreichen. Nährstoffe für Cannabis sind als Flüssigkeiten oder in Pulverform erhältlich. Du fügst diese Nährstoffe beim Gießen nach spezifischer Anleitung hinzu.

Es ist wichtig, zu wissen, dass der Nährstoffbedarf für Cannabis in der Regel in der vegetativen Wachstumsphase anders ist als in der Blütephase. Dies liegt daran, dass Cannabis je nach Wachstumsstadium einen unterschiedlichen Bedarf an Nährstoffen hat. Für die meiste Zeit Deines Grows wirst Du zwei verschiedene Nährstoffmischungen benötigen. Möglicherweise auch mehr, je nachdem, welche Mikronährstoffe Deine Pflanzen benötigen.

Nährstoffbrand und andere Wachstumsstörungen, aufgrund von zu vielen Nährstoffen, kommen bei weniger erfahrenen Growern sehr häufig vor. Um eine Überdüngung zu vermeiden, solltest Du nur mit der Hälfte der empfohlenen Dosis anfangen. Halte Dich ansonsten an die Anweisungen des jeweiligen Produkts. Behalte aber im Hinterkopf, dass die Hersteller dieser Produkte eher dazu neigen, zu viel Nährstoffe zu empfehlen - schließlich verdienen sie ihr Geld damit, Dir das Zeug zu verkaufen!

Sämlinge solltest Du die ersten 2 bis 3 Wochen nicht düngen. Beginne erst mit einer leichten Düngung, wenn die Pflanzen ihre dritten echten Blattpaare ausgebildet haben. Die Überdüngung von Jungpflanzen ist ein sehr häufiger Anfängerfehler.

BEWÄSSERUNG

Die Bewässerung Deiner Cannabispflanzen mag zunächst wie die einfachste Sache der Welt klingen, aber viele neue Grower machen es nicht korrekt.

Anstatt Deine Pflanzen nur wenig, aber dafür sehr oft zu gießen, ist es besser, sie seltener, aber dafür sehr gut und ausreichend zu gießen. Wenn Du ihnen Wasser gibst, gieße sie gründlich, bis das ganze Substrat durchtränkt ist und Wasser aus dem Boden des Pflanzbehälters läuft. Warte zwischen dem Gießen und ermögliche dem Substrat komplett zu trocknen. (Eine gute Methode, dies zu überprüfen, ist das Gewicht zu schätzen, wenn Du Deine Töpfe anhebst). Es ist viel besser für Deine Pflanzen, etwas durstig zu sein, als sie zu ertränken. Die Überwässerung ist einer der häufigsten Gründe für alle möglichen Arten von Wachstumsstörungen!

DER KORREKTE PH-WERT

Das Gießen (und Düngen) Deiner Pflanzen ist nicht alles, was Du tun musst. Fast genauso wichtig ist die Einhaltung des korrekten pH-Wertes, sowohl was das Gießwasser betrifft, als auch die Nährstofflösung. Dies liegt daran, dass Cannabispflanzen die Nährstoffe nur aufnehmen können, wenn der pH-Wert korrekt ist. Für den Anbau in Erde sollte der pH-Wert Deines Gießwassers zwischen 6.0 und 7.0 liegen. Verwende hierfür pH-Indikatorstreifen oder ein pH-Messgerät um den pH-Wert des Wassers zu bestimmen. Erhöhe oder senke den pH-Wert mit den entsprechenden Produkten für die Erhöhung oder Senkung des pH-Wertes. Du kannst dafür auch Zitronensaft verwenden.

BELÜFTUNG

Cannabis braucht für ein optimales Wachstum eine gute Belüftung. Erfahrene Grower besitzen oft aufwändige Systeme, um ihre Pflanzen mit CO2 zu versorgen und störende Gerüche loszuwerden. Doch soweit müssen wir nicht gehen. Für den Anfang benötigst Du nur einen ganz einfachen Ventilator. Eine leichte Brise kann Dir dabei helfen, die Temperaturen zu kontrollieren, Schimmel zu verhindern und Insekten in Schach zu halten. Darüber hinaus kann eine konstante, aber leichte Brise ein stärkeres Wachstum der Stiele und Zweige fördern.

Raumlüftung Cannabis Kultur

DIE KONTROLLE UND ÜBERWACHUNG DEINES GROWS

Wir haben es fast geschafft und ein optimales Umfeld für unsere Cannabispflanzen kreiert! Wir haben ein schönes Anbauzimmer oder Growzelt, wir haben ein Licht und einen Ventilator installiert. Wir haben alle Nährstoffe und natürlich auch ein paar hochwertige Samen, die nur darauf warten, in die Erde gesteckt zu werden!

Jetzt gilt es nur noch, den Grow richtig zu kontrollieren und zu überwachen, damit wir beste Ergebnisse erzielen.

Eine wichtige Sache, die Du definitiv kontrollieren solltest, ist die Beleuchtungszeit Deiner Pflanzen. Hierfür musst Du den Tag- /Nachtzyklus Deiner Beleuchtungseinheit manuell regulieren. Als neuer Grower wirst Du vermutlich autoflowering Sorten wählen, bei denen der korrekte Lichtzyklus nicht so wichtig ist. Stelle also Deine Beleuchtung mit einem Timer ein. Deine autoflowering Pflanzen benötigen 18 Stunden Licht in einem 24 Stunden-Lichtrhythmus.

Beim fortgeschrittenen Anbauen, zum Beispiel wenn Du keine selbstblühenden Sorten anbaust, die beim Wechsel der vegetativen Phase in die Blütephase auf die Veränderung des Lichtzyklus angewiesen sind, solltest Du einen Timer verwenden. Die Blüte beginnt in diesem Fall, wenn Du Deine Lampen auf einen 12 Stunden-Licht- und 12 Stunden-Dunkelheit-Rhythmus einstellst.

Sobald Du die Grundlagen des Innenanbaus verstanden hast, kannst Du Dich auf Deine bevorstehende üppige Ernte freuen. Ein letzter Tipp: Lass Dich niemals durch Rückschläge von einem nächsten Versuch abhalten. Auf diese Art und Weise lernst Du, wie Du zu einem Profi-Cannabis-Grower wirst! Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und jeder hat mal klein angefangen. Viel Glück und viel Spaß beim Anbauen im Innenbereich!

Wenn Du erste Erfahrungen in diesem Bereich gesammelt hast und heiß darauf bist, mehr zu lernen, besuche unseren Blog für weitere hilfreiche Artikel und Anbautechniken rund um Cannabis.

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