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By Adam Parsons


Du kannst bei der Beleuchtung Deines Grows nur auf Mutmaßungen zurückgreifen? Wenn dem so ist, warum verwendest Du dann nicht ein Luxmeter, um mehr Kontrolle zu erlangen? Dieses Gerät gibt Growern einen Annäherungswert, wie viel Licht auf ihre Pflanzen trifft. Es wird Dir nicht alles sagen, wird aber besser als Deine Augen allein funktionieren!

Lux und PPFD: Die Unterschiede

Bevor wir in die Welt der Luxmeter und ihrer Nutzen eintauchen, ist es wichtig, uns kurz mit einer laufenden Debatte in der Cannabiswelt zu befassen. Auch wenn manche Grower behaupten, mit einem Luxmeter konsistente und solide Ergebnisse zu erzielen, haben diese Geräte ihre Grenzen.

Lux dient als Maßeinheit der Helligkeit, wie sie vom menschlichen Auge wahrgenommen wird. Unsere Augen reagieren viel empfindlicher auf gelbe und grüne Lichtwellenlängen als auf blaue und rote. Lux erweist sich als nützlich, wenn es um Menschen geht, aber es sagt uns nicht viel über die für Pflanzen nützliche Lichtintensität – also die Wellenlänge, die die Photosynthese antreibt.

Die photosynthetisch aktive Photonendichte (PPFD) hingegen misst die Menge an photosynthetisch aktiver Strahlung (PAR), die pro Sekunde auf einen Quadratmeter trifft. Deshalb kann der PPFD-Wert Nutzer über die Konzentration von nützlichem Licht informieren, das ihre Pflanzen erhalten. Gemessen in Mikromol, sieht die Gleichung folgendermaßen aus: μmol/m²/s. Wenn Du dies mit der Einheit Lux vergleichst, die nur einen Messwert in Bezug auf die Beleuchtungsstärke basierend auf der menschlichen Wahrnehmung darstellt, ist ersichtlich, dass der PPFD-Wert für den Gartenbau von größerem Nutzen ist.

Instrumente, die den PAR-Wert messen, sind jedoch deutlich teurer und daher weniger zugänglich für Selbstversorger. Auch wenn Luxmeter nicht wirklich die Dichte des photosynthetischen Lichts anzeigen, erweisen sie sich als nützlich, wenn es um die Platzierung der Lampen geht – eine Variable, die entscheidend für die Gesundheit und den Ertrag von Cannabispflanzen ist.

Was ist ein Luxmeter?

Wie der Name vermuten lässt, ist ein Luxmeter ein relativ simples Gerät, das Lux misst – die Einheit der Beleuchtungsstärke. Genauer gesagt messen Luxmeter den Lichtfluss pro Flächeneinheit. Der Lichtfluss bezieht sich auf die wahrgenommene Lichtstärke. Was den Anbau von Cannabis in einer Growbox angeht, sieht die Gleichung folgendermaßen aus: Lux = Lumen/m².

Luxmeter sind ein praktisches Werkzeug im Arsenal eines Growers, aber sie bieten nicht die am besten geeignete Einschätzung der Lichtleistung. Während Luxmeter Daten zur Intensität des Lichts liefern, wie sie vom menschlichen Auge wahrgenommen wird, messen PAR-Messgeräte, wie viele Photonen (die die Photosynthese antreiben) auf die Blattoberfläche treffen. Im Gartenbaukontext hat letzteres eindeutig eine größere Funktion. Mehr Funktionen gehen jedoch auch mit höheren Kosten einher. Gute PAR-Messgeräte beginnen bei etwa 230 EUR und können über 2000 EUR kosten, wohingegen Grower ein rudimentäres Luxmeter für nur 20 EUR bekommen können.

Die Nutzen der Verwendung eines Luxmeters

Solltest Du Dich nun mit einem Luxmeter ausrüsten? Sind diese Geräte neben Nährstoffen und der Beleuchtung selbst ein entscheidender Ausrüstungsgegenstand oder kannst Du auch gut ohne ein Luxmeter anbauen? Entdecke im Folgenden die potenziellen Nutzen eines Luxmeters.

Es hilft, den Ertrag zu steigern

Wenn Du etwas über den Anbau von Pflanzen weißt, bist Du Dir der Bedeutung der Beleuchtung bewusst. Doch der Anbau von hochwertigem Indoor-Cannabis erfordert mehr, als nur irgendeine alte Lampe aufzuhängen und auf das Beste zu hoffen. Die Verwendung eines Luxmeters kann Dir helfen, Deine Anbaulampe im optimalen Abstand zum Kronendach zu positionieren. Unter idealen Umständen können Grower mit einem PAR-Messgerät oder Spektroradiometer genaue Informationen über die Distanzkorrelation erhalten. Luxmeter sind jedoch das nächstbeste Gerät, um Relativwerte entsprechend der menschlichen Wahrnehmung der Beleuchtungsstärke zu erzielen.

Wie man ein Luxmeter verwendet, um den Cannabisertrag zu steigern

Es sagt einem, wann man HID-Lampen ersetzen muss

Für eine derart kleine Investition kann ein Luxmeter Dir viel Zeit, Mühe und Enttäuschung ersparen. Irgendwann werden bestimmte Arten von Lampen, einschließlich MH und HPS, ihre Effizienz verlieren. Sie werden in der Leistung abfallen, werden zunehmend trüber und können die Photosynthese nicht mehr so wirksam antreiben. Statt Samen zu säen und zu hoffen, dass Dein Licht noch genug Leistung bringt, kannst Du vor jedem Grow ein Luxmeter nutzen, um sicherzustellen, dass Du in den kommenden Wochen nicht auf Probleme stößt. Grower tätigen alle möglichen Investitionen, um dafür zu sorgen, dass ihr Grow reibungslos verläuft, also warum holst Du Dir nicht ein Luxmeter und stellst sicher, dass Deine Lampen auch gut laufen?

Wie man ein Luxmeter verwendet, um den Cannabisertrag zu steigern

Es verhindert manche Pflanzenprobleme

Die Positionierung Deiner Lichtquelle über dem Kronendach ist ein ziemlicher Balanceakt. Hängst Du sie zu nah auf, riskierst Du Bleichen und Lichtbrand. Ist der Abstand zu groß, wirst Du Dir kräftiges, gesundes Wachstum entgehen lassen. Ein Luxmeter wird Dir helfen, die Lichtpositionierung richtig hinzubekommen, was zu gesünderen und produktiveren Pflanzen führt.

Wie man ein Luxmeter verwendet, um den Cannabisertrag zu steigern

Was ist die optimale Menge an Licht für Cannabispflanzen?

In den verschiedenen Phasen ihres Lebenszyklus haben Cannabispflanzen auch unterschiedliche Bedürfnisse; dies gilt sowohl für die Ernährung als auch die Beleuchtung. Sämlinge können nicht allzu viel Licht verkraften, aber zu wenig wird zu schwachen Exemplaren mit vergeilten Stielen führen. Etwas später in der Vegetationsperiode haben die Pflanzen einen viel höheren Lichtbedarf – eine Tatsache, die ihre breiten Fächerblätter ersichtlich machen. In der Blüte benötigt Cannabis ebenfalls reichlich Licht, um die Bildung von Blüten anzutreiben. Blühende Pflanzen gedeihen jedoch unter einem anderen Lichtspektrum als in der Vegetationsperiode.

Wie viel Licht benötigen Cannabispflanzen?

Die folgenden ungefähren Lux-Bereiche sind am besten für ihre entsprechende Phase des Lebenszyklus geeignet:

  • Klon- und Sämlingsphase: 5000–7000 Lux
Wie man ein Luxmeter verwendet, um den Cannabisertrag zu steigern
  • Vegetationsperiode: 15000–50000 Lux
Wie man ein Luxmeter verwendet, um den Cannabisertrag zu steigern
  • Blütephase: 45000–65000 Lux
Wie man ein Luxmeter verwendet, um den Cannabisertrag zu steigern

Obwohl 65000 den Maximalwert der für die Blütephase empfohlenen Lux darstellt, können Pflanzen bis zu 75000 Lux verkraften, bevor die Sache anfängt, aus dem Ruder zu laufen. Gleichwohl variiert der Wert der Beleuchtungsstärke von einer Einrichtung zur anderen stark; Du solltest diese Werte also als relativ und nicht absolut ansehen.

Manche Grower bauen Cannabis mit einer "Je mehr Licht, desto besser"-Einstellung an. Diese Strategie wird sich nur auszahlen, bis der Grenzwert von 75 000 Lux erreicht wird. Lichtexposition dieser Stärke kann verschiedene Probleme verursachen. Erstens kann sie Lichtstress bewirken, der das Potenzial hat, der Pflanzengesundheit zu schaden und folglich den Ertrag zu verringern. Dieses Phänomen manifestiert sich als trockene, ausgedörrte Blätter und Bleichen. Zweitens wird dieses Maß an Lichtintensität Deine Stromrechnung in die Höhe treiben, ohne die Pflanzenproduktivität tatsächlich zu erhöhen – Du wirst einen Punkt verminderter Erträge erreichen.

Lux für Cannabis: Wie man die Lichtmenge misst, die Pflanzen erhalten

Bist Du bereit, Cannabis-Lux zu meistern? Vergiss nicht, die Verwendung eines Luxmeters wird Dir ermöglichen, den Lichtfluss pro Flächeneinheit – die Beleuchtungsstärke – zu ermitteln, die Deine Lampe in einem bestimmten Abstand liefert. Mit einem Luxmeter und den oben erwähnten Zahlen kannst Du der Gewissheit ein Stück näher kommen, dass Deine Pflanzen in den verschiedenen Phasen ihres Lebenszyklus eine adäquate Lichtexposition erhalten. Befolge diese Schritte:

  • Nimm in Deinem ganzen Anbauraum Messungen vor: Hänge Deine Lampe ungefähr 150cm über dem Boden Deines Anbauraums auf. Nutze Dein Luxmeter, um einen Messwert direkt unter der Lampe zu erhalten. Miss nun an verschiedenen Punkten in Deinem Anbauraum, um etwaige blinde Flecken zu bestimmen.
  • Arrangiere dementsprechend neu: Falls Du mehrere Pflanzen anbaust, positioniere sie in Bereichen, die die meisten Lux erhalten, und vermeide Bereiche, in denen es an Lux mangelt.
  • Nimm fortlaufend weitere Anpassungen vor: Deine Pflanzen werden von Woche zu Woche deutlich wachsen. Nutze Dein Luxmeter, um zu ermitteln, wie viel und wie oft Du den Abstand Deiner Lampe anpassen solltest, indem Du Messungen rund um das Kronendach vornimmst. Verwende die oben genannten Messwerte, um sicherzustellen, dass Du dem Bedarf Deiner Pflanzen in bestimmten Phasen des Wachstums gerecht wirst.

Lux bei Cannabispflanzen: Eine Anmerkung zu LEDs

Dank ihrer reduzierten Wärmeabgabe und geringen Betriebskosten sind LED-Lampen für viele Grower zur ersten Wahl geworden. Gewisse Arten von LEDs können jedoch Probleme verursachen, wenn es um das Sammeln von Lux-Messwerten geht. Luxmeter können für alle Arten von Lampen mit weißem Licht, darunter HID, Kompaktleuchtstoffröhren und einige LEDs Messwerte liefern. Mit violetten LED-Lampen sind sie allerdings nicht kompatibel. Diese Modelle strahlen Licht mit einer Kombination aus blauen und roten Dioden aus. Leider nutzen die meisten günstigen LED-Lampen diese Farbkombination. Falls Du violette LEDs verwendest, musst Du Dich auf die Herstellerangaben als Einschätzung verlassen, wie viel Licht das Produkt ausstrahlt. Wenn Du das Geld dafür übrig hast, könntest Du Dir ein alternatives Lichtmessgerät kaufen, das mit LEDs kompatibel ist, die violettes Licht ausstrahlen.

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