Selbstblühende Cannabis Samen sind eine neue Klasse Cannabis, die tatsächlich erst in den letzten Jahren auf dem kommerziellen Markt aufgetaucht ist. Sie haben den Markt jedoch wegen ihrer Einfachheit beim Anbau und den ganzjährigen Ernten im Sturm erobert.

Die folgenden sind alle Tipps und allgemeine Informationen über selbstblühende Sorten, die die Grundlage für die Entwicklung einer soliden Wissensgrundlage beschreiben.

Was sind selbstblühende Cannabis Samen?

Wie der Name schon vermuten lässt, bringen selbstblühende Cannabis Samen Pflanzen hervor, die automatisch blühen - ohne eine Änderung des Lichtzyklus'. Im Gegensatz zu herkömmlichen Cannabis Pflanzen ist es das Alter und nicht die Beleuchtung, was bei selbstblühenden Sorten bestimmt, wann sie Blüten produzieren.

Der Schlüssel zur Kreation selbstblühender Sorten ist eine weniger bekannte Sorte Cannabis genannt Ruderalis. Ruderalis findet man in der Wildnis der kälteren Regionen der Welt, wie Russland und China. Anders als Sativa und Indica, ist Ruderalis nicht auf das Licht angewiesen, sondern blüht einfach ab einem gewissen Alter. Der größte Nachteil ist, daß Ruderalis an sich niedrige Erträge schwachen Marihuanas produziert. Erst seit kurzem nutzen Züchter ihren Einfallsreichtum, um das Erbgut der Ruderalis mit Sativas und Indicas zu kombinieren. Dies bringt Cannabis Sorten hervor, die das meiste der Power und Potenz beibehalten, die Du erwartest, aber mit dem zusätzlichen Bonus der selbstblühenden Eigenschaften der Ruderalis.

Wie lange benötigen selbstblühende Sorten?

Dies hängt weitgehend von der Sorte ab und wird entsprechend variieren. Eine selbstblühende Sorte wird von der Keimung bis zur Ernte um die 7-11 Wochen benötigen.

Welchen Ertrag können selbstblühende Sorten erzielen?

Der Ertrag an Gras, den Du von einer selbstblühenden Cannabis Pflanze erwarten kannst, ist weitgehend abhängig von der spezifischen Sorte, sowie von der Qualität des Anbaus (Boden, Licht, usw.). Selbstblühende Pflanzen neigen dazu, im Durchschnitt zwischen 150-400 g/m² Gras einzubringen. Das mag nicht viel erscheinen, wenn man es mit den herkömmlichen Cannabis Sorten vergleicht, aber sie verfügen über einen großen Vorteil, der dies wett machen kann, vor allem für Freilandzüchter. Dieser Vorteil ist die Tatsache, daß selbstblühende Sorten nicht von der Saison abhängig sind, da sie altersbedingt und eben nicht vom Licht abhängig blühen, daher kann ein Freilandzüchter über das ganze Jahr Kulturen in der Fruchtfolge halten - was bedeutet, daß das ganze Jahr über geerntet werden kann.

Der Boden und selbstblühende Sorten

Selbstblühende Sorten bevorzugen leichte, luftige Böden mit einem relativ niedrigen Nährstoffgehalt. Daher ist im Geschäft gekaufte Standard Blumenerde weniger ideal als "leichtere" Mischungen der Spezialisten. Das soll nicht heißen, daß Du keinen normalen Boden verwenden kannst, aber Du wirst viel bessere Ergebnisse erzielen, wenn Du ihn Deinem Cannabis anpasst.

Eine Option ist Deinen eigenen Boden herzustellen. Ein Grundrezept, das bei selbstblühenden Sorten gut funktioniert, sieht wie folgt aus:

3 Teile Torfmoos

3 Teile Kompost

2 Teile Perlit, vorbefeuchtet

1 Teil Vermiculit, vorbefeuchtet

Nährstoffe und selbstblühende Sorten

Sicherzustellen, daß Deine selbstblühende Cannabis Sorten genug Nährstoffe haben, ist ein recht geradliniger Prozess, aber es gilt zu bedenken, daß sie nicht so viel benötigen wie herkömmliche Sorten, also egal was Du ihnen gibst, geh es leicht an.

Anfangs werden Deine Sämlinge nicht mehr als Wasser benötigen. Sobald Deine Cannabis Pflanzen für etwa 2 Wochen gewachsen sind, kannst Du damit anfangen zusätzliche Nährstoffe für das Wachstum hinzuzufügen, aber sei sparsam, wobei Du die Menge jedes Mal leicht erhöhst, bis die Pflanzen etwa 6 Wochen alt sind, (dann gleichbleibend).

Sobald Deine Pflanzen für etwa eine Woche geblüht haben, wechsel zu einer Nährstoffzufuhr, die für die Blüte besser geeignet ist. Dies wird nach einer Woche der Blüte gemacht, da selbstblühende Pflanzen im Blüteprozess für etwa eine Woche weiterhin wachsen. Dieses weitere Wachstum zu fördern, kann tendenziell zu besseren Gesamterträgen führen.

Wieder einmal ist zu beachten, daß selbstblühende Cannabis Sorten nicht wirklich das gleiche Niveau an Ernährung brauchen wie ihre von der Photoperiode abhängigen Gegenstücke, also kannst Du es langsam angehen, bis Du ein besseres Gefühl für ihre Bedürfnisse bekommst. Wie bei allen Cannabis Sorten können die tatsächlichen Bedürfnisse von Sorte zu Sorte recht stark variieren, also hab keine Angst, Deine Fütterung anzupassen, wenn Dein Gefühl es Dir sagt.

Licht und selbstblühende Sorten

Da der Lebenszyklus einer selbstblühenden Sorte nicht von der Menge an Licht definiert wird, der sie ausgesetzt ist, kann sie so viel oder wenig Licht ausgesetzt werden, wie der Züchter will. Im Zuchtraum ist allgemein eine gesunde Menge Licht 18-24 Stunden täglich, wobei viele Züchter darin übereinstimmen, daß mit 18 Stunden die besten Ergebnisse erzielt werden.

In Bezug auf die Lichtspektren (für fortgeschrittene Züchter) gelten die gleichen Prinzipien, wie die, die Du bei einer Standard Sorte anwenden würdest. Verwende während der Wachstumsperiode ein blaues 6500k Licht und wechsel dann zu einem roten 2700k Licht, sobald sie in die Blütephase ihres Lebens eintritt.

Die Wichtigkeit eines guten Starts

Selbstblühende Sorten haben eine sehr kurze Wachstumsphase, so daß sie nur wenig Zeit haben, besonders buschig zu werden. Daher ist es sehr wichtig, ihnen einen guten Start ins Leben zu geben. Wenn Du planst, sie im Freien aufzuziehen, solltest Du in Erwägung ziehen, sie drinnen unter Beleuchtung vorzuziehen, um sicherzustellen, daß sie so kräftig wie möglich sind.

Kann man Ableger von einer selbstblühenden Sorte nehmen?

Technisch gesehen ja, aber aufgrund der Tatsache, daß ihr Blütezyklus durch Alter und nicht durch Licht bestimmt wird, kannst Du sie nicht wie eine normale Cannabis Pflanze in der Wachstumsphase halten. Das macht die Praxis des Klonens von selbstblühenden Sorten ziemlich sinnlos.

Können selbstblühende Sorten beschnitten oder fortgeschrittenen Techniken unterzogen werden um bessere Erträge zu erzielen?

Dies ist eine weitere Frage, die mit "technisch gesehen, ja" beantwortet werden kann. Es ist eine Gratwanderung und muss sehr früh durchgeführt werden. Eine der wichtigsten Ideologien hinter selbstblühenden Sorten ist, einen großen Teil der Arbeit der Pflege zu streichen, bis auf eine gelegentliche Kontrolle und Nährstoffgabe hin und wieder (folglich sind sie ein leistungsfähiges Werkzeug für Guerilla Züchter). Wenn Du nach Sorten suchst, bei denen Du fortgeschrittene Techniken anwenden kannst, ist es wahrscheinlich am besten, normale Cannabis Sorten anzubauen, da sie dazu neigen, in dieser Hinsicht flexibler zu sein. Du wirst feststellen, daß Du, wenn Du sie bei selbstblühenden Sorten anwendest, am Ende eher öfter als seltener tatsächlich einen geringeren Ertrag erzielen wirst.

Selbstblühende Sorten haben viel für sich und stellen eine große Bereicherung für das Repertoire jedes Züchters dar - vor allem für die, die im Freien oder in Ländern anbauen, die weniger gut für den Cannabis Anbau geeignet sind. Fortgeschrittene Techniken oder gigantische Erträge erlauben sie allerdings nicht wirklich. Die Tatsache, daß sie als "direkt aus der Dose" Lösung fungieren und das ganze Jahr Erträge bieten, spielt Dir einige Trümpfe in die Hand - und hoffentlich hast Du jetzt alle Informationen, die Du brauchst, um das Beste aus Deinen selbstblühenden Samen zu machen.

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