Autoflowering Cannabissorten sind großartig. Sie wachsen schnell und einfach und passen aufgrund ihrer kompakten Größe fast überall hin. Autoflowering Sorten eignen sich zwar hervorragend für den Anbau in Innenräumen, doch mit etwas Liebe von Mutter Natur kannst Du auch im Freien das Beste aus ihnen herausholen.

Noch vor wenigen Jahren haben viele Grower autoflowering Sorten nicht ernst genommen. Sie sahen sie als lediglich für Anfänger geeignet an, denn die ersten autoflowering Sorten konnten weder den Ertrag noch das Aroma und die Potenz von photoperiodischen Sorten wirklich erreichen. Dies hat sich in den letzten Jahren jedoch erheblich geändert. Moderne autoflowering Sorten produzieren große Erträge und ihre Blüten sind von guter Qualität, die mit photoperiodischen Sorten mithalten kann. Aus diesem Grund ist es nur sinnvoll, dass man diese Sorten auch im Freien anbaut, um ihre Haupteigenschaften optimal nutzen zu können. Hier sind einige Vorteile, die im Freien angebaute autoflowering Sorten bieten:

  • Sonnenlicht bedeutet bessere Erträge und dickere Blüten.
  • Du kannst mehrere Ernten in einer einzigen Anbausaison erzielen.
  • Du kannst sie zu jeder Jahreszeit im Freien anbauen (wetterabhängig).
  • Sie sind aufgrund des schnelleren Wachstums weniger anfällig für Schädlinge.
  • Sie passen in kleine Zwischenräume auf Deinem Balkon, Deiner Terrasse oder in Deinem Garten.
  • Sie sind aufgrund ihrer geringen Größe ideal für den heimlichen Anbau/Guerilla-Anbau.

BEVOR DU ANFÄNGST – PLANE DEINEN AUTO ANBAU IM FREIEN

Einer der Vorteile von autoflowering Sorten ist ihr schnelles Wachstum. Einige autoflowering Sorten können ihre Ware in erstaunlich kurzen 50–55 Tagen nach dem Einpflanzen der Samen liefern. Obwohl ihr schnelles Wachstum normalerweise ein Vorteil ist, bedeutet dies auch, dass autoflowering Sorten weniger verzeihend sind, wenn es um bestimmte Fehler beim Anbau geht. Sie haben nämlich einfach nicht die Zeit, Mängel zu korrigieren, wie es photoperiodische Sorten tun würden. Wenn während ihrer kurzen Lebensdauer größere Probleme auftreten, wie Krankheiten, Überwässerung, Schädlinge und so weiter, verringert dies ihren Ertrag erheblich.

Um dies zu vermeiden, solltest Du Deinen Anbau mit autoflowering Sorten im Freien sorgfältig planen, damit Deine Mädels in der kurzen Zeit ihr volles Potenzial entfalten können. Vor allem solltest Du die Lebensfähigkeit Deines Standortes berücksichtigen. Wie ist das Klima? Hast Du vor, Deine Samen direkt in ein Gartenbeet oder in Töpfe zu pflanzen? Welche Art von Nährstoffen wirst Du verwenden? Bekommen Deine Pflanzen genug Sonnenlicht? Kannst Du Dich um Deine Pflanzen kümmern oder baust Du an einem abgelegenen Ort an, den Du nicht oft besuchen kannst?

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Wenn Du zum Beispiel in einem kälteren, regnerischen Klima lebst, solltest Du Dich für eine autoflowering Sorte entscheiden, der kühlere Temperaturen nichts ausmachen und die auch resistent gegen Schimmel ist. Selbst diese einfachen Überlegungen können ausreichen, um Deinen Anbau zu optimieren und Katastrophen zu vermeiden.

WANN DU DEINE AUTOFLOWERING SORTEN IM FREIEN ANBAUEN SOLLTEST

Photoperiodisches Cannabis benötigt für seine Wachstums- und Blütephase natürliches Tageslicht. Normalerweise werden die Samen im späten Frühling angepflanzt, wo sie bis zum späten Sommer in der vegetativen Phase bleiben, bis weniger Stunden des Tageslichts sie in die Blüte zwingen. Bis zum Ende des Sommers/frühen Herbst sind sie bereit für die Ernte.

Das Schöne an autoflowering Sorten ist, dass sie nicht auf die Zyklen des Tageslichts angewiesen sind. Das bedeutet, dass Du sie pflanzen und ernten kannst, wann immer Du möchtest. Wenn Du in einem Klima lebst, in dem es keinen Frost gibt, wie zum Beispiel im Mittelmeerraum, kannst Du im Prinzip das ganze Jahr über autoflowering Sorten anbauen.

Andererseits wächst Cannabis, auch autoflowering Sorten, am besten, wenn es mindestens 10 bis 12 Stunden ausreichend Sonnenlicht bekommt. Deshalb ist es immer noch am besten, Samen im Frühling anzupflanzen, irgendwann ab Ende April bis Anfang Mai in Europa, da die Tage bereits länger sind, was dem Wachstum Deiner Pflanze zugute kommt. Du kannst dann Ende Juli ernten und Anfang August mit einem weiteren Zyklus beginnen, der dann im Oktober fertig sein wird. Wenn Du in einem warmen Klima ohne Frost lebst, kannst Du bis zu vier Ernten in einem einzigen Jahr produzieren!

Wenn Du weiter nördlich wohnst, solltest Du die kältesten und regnerischsten Monate des Jahres meiden. In diesen Klimazonen kannst Du Deine autoflowering Sorten irgendwann im späten Frühling anpflanzen, wenn Du weißt, dass keine Frostgefahr mehr besteht. Die genaue Zeit hängt davon ab, wo Du lebst, und kann von April bis Anfang Juni reichen. Der kürzere Sommer in einem kälteren Klima ist auch ein Faktor, über den Du nachdenken musst. Du solltest nicht zu spät anfangen, um zu vermeiden, dass Dein Gras in der Regenzeit in die Blüte geht. Wenn Du irgendwo lebst, wo es einen regnerischen Herbst gibt, kann es sinnvoll sein, Anfang Juni anzupflanzen, damit Du Ende August ernten kannst. Auf diese Weise kannst Du dem schlechten Wetter trotzen und Deine Blüten werden nicht von Schimmel befallen.

Fazit: Der beste Zeitpunkt für das Anpflanzen hängt vom Klima ab, in dem Du anbaust. Stelle sicher, dass Deine Pflanzen viel Sonnenlicht bekommen und vermeide Frost und starken Regen.

HOW TO GROW YOUR OUTDOOR AUTOFLOWERS

WIE DU DEINE AUTOFLOWERING SORTEN IM FREIEN ANBAUST

Heutzutage gibt es eine großartige Vielfalt an autoflowering Cannabissamen. Schau Dir die Royal AK Automatic, die Amnesia Haze Automatic, die Northern Light Automatic und die vielen anderen großartigen autoflowering Sorten bei Royal Queen Seeds an. Sobald Du eine Sorte gefunden hast, die Dir gefällt – eine Sorte, die gut in Deinem Klima wächst – kannst Du mit dem Anbau im Freien beginnen.

1. KEIME DEINE AUTOFLOWERING SAMEN

Du kannst Deine autoflowering Cannabissamen genau so keimen lassen, wie Du es mit photoperiodischen Sorten tun würdest. Einige Grower keimen gerne mit der “Papiertuch-Methode” oder indem sie die Samen in ein Glas Wasser geben. Du kannst Deine Samen aber auch direkt in den finalen Behälter einpflanzen. Sei Dir bewusst, dass das Umtopfen von autoflowering Cannabis nicht empfohlen wird, da das Umsetzen von einem kleineren in einen größeren Topf ihr Wachstum verlangsamen kann. Da die Wachstumszeit von autoflowering Sorten begrenzt ist, solltest Du dies vermeiden, weil es zu einem Rückgang des Ertrags führen kann.

Für optimale Ergebnisse bei der Keimung Deiner autoflowering Samen empfehlen wir das Starter Kit Autoflowering. Dieses Kit enthält alles, was Du brauchst, um Deinen Cannabispflanzen den bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen.

2. BEREITE DEINE PFLANZENKÜBEL ODER DEINEN ANBAU-STANDORT VOR

Wenn Du Deine autoflowering Pflanze in einem Topf anbaust, stelle sicher, dass Du einen wählst, der groß genug ist. Obwohl autoflowering Sorten normalerweise im Vergleich zu einigen der größeren photoperiodischen Damen mit kleineren Töpfen gut zurechtkommen, möchtest Du ihr Wachstum dennoch nicht einschränken. Ein Topf mit 7–15 Litern reicht aus. Denke auch hier daran, dass Dein ausgewählter Topf auch Dein finaler Topf ist.

Wenn Du keinen Behälter verwendest und stattdessen direkt in den Boden pflanzen möchtest, solltest Du wissen, dass der Boden im Freien an Deinem ausgewählten Standort möglicherweise nicht optimal ist. Der natürliche Boden hat vielleicht nicht genügend Nährstoffe, kann schlecht entwässern und/oder schädliche Mikroorganismen enthalten, die das Wachstum Deiner Pflanze beeinträchtigen. Aus diesen Gründen graben viele Outdoor-Grower häufig zuerst Löcher für ihre Pflanzen, die sie mit einem geeigneten Substrat füllen, bevor sie ihr Saatgut anpflanzen.

3. WASSER UND NÄHRSTOFFE FÜR DEINE AUTOFLOWERING PFLANZEN IM FREIEN

Da autoflowering Sorten normalerweise kleiner werden, benötigen sie nicht so viel Wasser wie eine kräftige photoperiodische Sativa, aber Du solltest trotzdem sicherstellen, dass Deine autoflowering Pflanze genug zu trinken hat. Wie viel und wie oft Du gießen musst, hängt wiederum von Deinem Klima und den Bedürfnissen Deiner individuellen Pflanzen ab. Wie bei jeder anderen Art von Cannabis auch, solltest Du insbesondere vermeiden, Deinen Pflanzen zu viel Wasser zu geben, auch wenn es nicht ideal ist, wenn sie zu wenig Wasser bekommen.

Was die Nährstoffe betrifft, solltest Du auch hierbei vorsichtig sein, wie viel Du verabreichst. Du kannst immer mit einer halben oder einer ¾-Dosis Nährstoffe beginnen, um sicherzustellen, dass Deine Pflanzen nicht zu viel abbekommen. Du kannst Dir auch überlegen, Nährstoffe mit langsamer Freisetzung zu verwenden. Diese können ideal sein, wenn Du im Freien an einem Ort anbaust, den Du nicht immer besuchen kannst. Wenn Du Dein Substrat um Nährstoffe mit langsamer Freisetzung ergänzt, erhält Deine Pflanze alles, was sie benötigt, und Du musst Dir keine Sorgen mehr um die Nährstoffe machen. Alles, was Du tun musst, ist gießen.

4. BEREIT FÜR DIE ERNTE

Einige autoflowering Sorten können innerhalb von 50–60 Tagen fertig sein, aber es gibt auch welche, bei denen es länger dauert, manchmal bis zu 80 Tagen. Genau wie bei photoperiodischen Sorten weißt Du, dass die Erntezeit nahe ist, wenn die anfänglich weißen Stempel an den Blüten anfangen braun zu werden. Um mit Sicherheit zu wissen, wann es Zeit für die Ernte ist, solltest Du die Trichome Deiner Cannabispflanze untersuchen. Trichome sind winzige, pilzförmige Auswüchse an den Blüten und Zuckerblättern Deiner Pflanze. Während des Wachstums sind die Trichome zunächst kristallklar. Später in der Blüte färben sich die Trichome milchig weiß, um die Erntezeit herum wechseln sie dann von weiß zu bernsteinfarben. Du kannst die Trichome mit bloßem Auge nicht wirklich sehen, verwende also eine Juwelierlupe, um sie Dir genauer anzusehen. Grower ernten oft, wenn ein bestimmter Prozentsatz der winzigen Köpfe der Trichome bernsteinfarben wird. Zu diesem Zeitpunkt werden die Blätter Deiner Pflanzen normalerweise gelb.

Wenn Du bereit für die Ernte bist, schneide die Zweige zügig mit den Blüten von Deiner Pflanze ab und verschwende nicht zu viel Zeit, damit Du keine unerwünschte Aufmerksamkeit erregst. Sobald Du Deine Ernte sicher nach Hause gebracht hast, kannst Du die Blüten weiter trimmen. Alternativ dazu kannst Du die Zweige mit noch daran festhängenden Blüten zum Trocknen aufhängen.

Autoflowering Cannabis

TYPISCHE PROBLEME BEIM ANBAU MIT AUTOS IM FREIEN

Der Anbau im Freien kann mit einigen potenziellen Problemen verbunden sein. Eines der Probleme ist, wenn Dein Gras im Freien von jemandem entdeckt wird. Es besteht jedoch auch die Gefahr, dass Tiere und Insekten Deine Pflanzen mögen. Im Folgenden findest Du, was Du dagegen tun kannst.

SCHÄDLINGE

Glücklicherweise sind autoflowering Cannabissorten etwas weniger anfällig für Schädlinge und Insektenbefall. In der Tat werden einige autoflowering Sorten so gezüchtet, dass sie eine besonders starke Resistenz gegen Schimmel und Schädlinge haben. Aufgrund des kurzen Lebenszyklus von autoflowering Sorten haben Insekten oft nicht die Zeit, ein ernstes Problem zu werden. Wenn Du einen Insektenbefall mit Blattläusen oder Mottenschildläusen bemerkst, musst Du nicht unbedingt synthetisch dagegen vorgehen: Insektizide Seife und Neemöl können die häufigsten Cannabisschädlinge auf sichere und natürliche Weise bekämpfen.

TIERE, DIE DEINE PFLANZEN MÖGEN

Wenn Du im Freien anbaust, ziehen Deine Pflanzen möglicherweise die Aufmerksamkeit von Tieren wie Vögeln, Katzen oder Rehen auf sich. Wenn Du an einem Ort anbaust, an dem sich Cannabis-liebende Tiere aufhalten, solltest Du Deine Pflanzen mit Käfigen aus Hühnerdraht oder Bambusstangen schützen.

ANDERE MENSCHEN ENTDECKEN DEINE PFLANZEN

Deine kostbare Plantage ist möglicherweise auch gefährdet, wenn jemand sie entdeckt. Man könnte Deine Pflanzen stibitzen oder Du könntest wegen Deines Grows in Schwierigkeiten geraten. Die geringere Größe von autoflowering Sorten trägt bereits dazu bei, das Risiko einer versehentlichen Entdeckung zu verringern. Um das Risiko weiter zu minimieren, wähle einen abgelegenen Standort, der von Wegen und anderen öffentlichen Orten entfernt ist und wo es unwahrscheinlich ist, dass jemand vorbeikommt. Mit geruchsarmen autoflowering Sorten kannst Du das Entdeckungsrisiko weiter verringern. Wenn Du Dein Gras zusammen mit Begleitpflanzen wie Kräutern, Blumen oder Gemüse anpflanzt, tarnst Du nicht nur Deinen Anbau, sondern verhinderst auch, dass Schädlinge angelockt werden und verbesserst dazu auch noch den umliegenden Boden.

Mit diesen Tipps kannst Du Dich auf eine reiche Ernte Deines selbstblühenden Cannabis im Freien freuen.

Viel Spaß beim Anbau!

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