Es ist jedes Mal aufregend. Du hast Den Anbau in Deinen vier Wänden vorbereitet. Du hast Deine kostbaren Samen eingepflanzt und zum Keimen gebracht und aus den kleinen grünen Schößlingen sind endlich richtige Pflanzen geworden.

Aber. Dann. Blühen. Sie. Nicht.

Wir alle wissen, dass es ohne Blüten kein Gras, keinen Lohn für die Mühe gibt.

Das ist jedoch kein Grund zur Panik! Es ist tatsächlich ein ziemlich häufiges Phänomen. Es folgt eine Checkliste mit leicht zu behebenden Problemen die einer ertragreichen Blüte und Blütenproduktion im Weg stehen.

ÜBERPRÜFE DEIN LICHT

Cannabis ist wie jede andere Pflanze. Sie benötigt die Energie des Lichtspektrums, um zu wachsen. Wenn es draußen gepflanzt wird, folgt Cannabis im Frühling und Sommer einem jahreszeitlichen Kreislauf. Die Blütezeit beginnt allgemein im Spätsommer. Sie wird auch von der Sommersonnenwende (21. Juni) ausgelöst. Nach diesem Datum werden die Tage langsam kürzer. Längere Nächte sollen das Blühen einleiten. Die Blüte beginnt normalerweise Anfang August.

Wenn Du Cannabis im Zuchtzelt anbaust, ist der Lichtzyklus natürlich künstlich. Wenn Du keinen Erfolg dabei hast, Deine Pflanze zum Blühen zu bringen, ist der Übeltäter vermutlich das Licht. Du wirst Deinen Aufbau optimieren müssen, um sicherzustellen, dass die Art des Lichts, die Temperatur und die Dauer der Beleuchtung richtig sind.

Licht Zeitplan Spektrum Energie

DAS LICHTSPEKTRUM VERSTEHEN

Cannabisanbauer müssen keine Elektroingenieure sein. Nichtsdestotrotz gibt es einige Grundlagen, die man beherrschen muss, wenn man diese Pflanze anbaut. Licht mit einem hohen Anteil aus dem blauen Spektrum ist am besten für das Pflanzenwachstum. Licht mit einem hohen Anteil aus dem roten Spektrum ist gut für die Blüte.

Besonders für den Anbau im Innenbereich ist die Investition in eine LED-Pflanzenleuchte eine Möglichkeit, um dieser Problematik zu begegnen. Aber für die, die nicht in LED investieren möchten, sollte es mit einem Wechsel der Leuchtmittelfarbe zum richtigen Zeitpunkt des Wachstumszyklus' auch klappen.

Manche Anbauer lassen das Licht während der Vegetationsperiode rund um die Uhr an. Falls die Pflanzen Anzeichen von Stress zeigen, wird eine Verminderung der Lichtmenge helfen. Üblicherweise werden sechs Stunden Dunkelheit empfohlen.

Sobald eine Pflanze eine gesunde Größe erreicht hat, kann der Grower sie richtiggehend in die Blüte zwingen, indem er sie abwechselnd 12 Stunden rötlichem Licht und 12 Stunden Dunkelheit aussetzt. Sei Dir aber bewusst, dass während dieser Zeit selbst die kleinste Abweichung von diesem Zyklus den Blütevorgang abbrechen kann. Einige behaupten, dass ein Taschenlampenstrahl hin und wieder den Prozess verzögern kann. Andere haben das Gefühl, dass, selbst wenn das Licht etwa einen Tag an bleibt, obwohl es aus sein sollte, dies das Wachstum nicht ungünstig beeinflusst. Wenn die Pflanzen jedoch für mehrere Tage zusätzlichem Licht ausgesetzt sind, werden sie vermutlich wieder in die Wachstumsphase zurückfallen und Du musst sie wieder zur Blütephase überreden.

KENNE DEINE SORTE

Verschiedene Cannabissorten reifen und blühen unterschiedlich schnell. Dies kann beim Anbau im Innenbereich bis zu einem gewissen Maß manipuliert werden, wenn das Licht den idealen Wachstumsbedingungen der personalisierten Gärtnerei angepasst wird. Jedoch ist es gut, zusätzlich die Veranlagung Deiner Pflanze zu kennen. Indicas blühen zwischen 45 und 65 Tagen. Sativadominierte Sorten benötigen etwas mehr Zeit. Sie blühen normalerweise zwischen 60 und 90 Tagen.

Vegetatives Wachstum sativa und indica

SONSTIGES

Sollte Deine Pflanze sich immer noch weigern zu blühen, ist die Chance groß, dass Du die falsche Art von Cannabispflanze hast. Nur weibliche Pflanzen bilden Blüten. Männliche Pflanzen bilden nur Pollensäcke. Da diese auch die weiblichen Pflanzen bestäuben können, was die Erträge verringert und Samen ausbildet, entsorgen viele Grower männliche Pflanzen sofort.

WÄHLE AUTOFLOWERING SAMEN

Es gibt einige Cannabissorten, die als "autoflowering" bekannt sind. Das bedeutet, dass sie automatisch zu blühen beginnen, egal wie viel oder welche Art Licht sie bekommen. Das ist auch einer der besten Gründe Samen von einem bekannten Züchter zu kaufen, insbesondere für Anfänger, alle mit einem knappen Budget und die, die im Innenbereich anbauen.

 

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