Neuer Cannabis-Seedfinder – finde Dein Match!

By Luke Sholl Reviewed by: Mitchell Gorgichuk


Es gibt mehr als nur einen Weg, Cannabis anzubauen. Trotz der Vielfalt der Möglichkeiten lassen sich im Wesentlichen alle Techniken in eine von zwei Kategorien einordnen: Erde oder Hydroponik. Beide Anbaumethoden sind in der Lage, gesunde und produktive Cannabispflanzen zu produzieren, erfordern aber eine unterschiedliche Ausrüstung und Vorgehensweise.

Beim Erdanbau erhalten die Cannabiswurzeln Nährstoffe aus organischen Stoffen und Mineralien der Erde, mit Hilfe von Mikroben und dem Nahrungsnetz des Bodens. Im Gegensatz dazu ragen die Wurzeln der Hydroponikpflanzen entweder in die Luft oder ins Wasser und erhalten wichtige Nährstoffe durch flüssige Lösungen, die ständig oder in Abständen zugeführt werden.

Hydroponische Techniken werden oft als moderne Erfindung angesehen, aber diese Form der Landwirtschaft geht auf die hängenden Gärten von Babylon und die schwimmenden Gärten in China zurück. Puristen, die nur auf Erde setzen, betrachten den hydroponischen Anbau manchmal als eine unnatürliche Methode, die es den Cannabispflanzen nicht erlaubt, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Aber in Wahrheit können sowohl Erde als auch hydroponische Techniken trotz ihrer Unterschiede hervorragende Ergebnisse liefern. Das Endprodukt hängt letztlich davon ab, dass die Umweltbedingungen stimmen, die Nährstoff- und Lichtbedürfnisse der Pflanzen erfüllt werden und von Anfang an hochwertige Genetik ausgewählt wird.

Der Erd- und der hydroponische Anbau sind Oberbegriffe, die ein breiteres Spektrum an Techniken abdecken. Der Erdanbau umfasst die Aussaat direkt in den Boden im Freien sowie den Anbau in Töpfen im Innen- und Außenbereich und beinhaltet Praktiken und Denkschulen wie Direktsaat, Hügelkultur und viele andere. Für den hydroponischen Anbau gibt es ebenfalls eine Reihe von Möglichkeiten, darunter die Tiefwasserkultur oder Deep Water Culture (DWC), Ebbe- und Flutsysteme, Bubbleponics, Aeroponics und weitere.

Hydroponischer Cannabisanbau im Vergleich zum Anbau in Erde

Im Folgenden gehen wir auf die Unterschiede zwischen dem Anbau in Erde und dem hydroponischen Anbau ein. Wir vergleichen Anbaumedien, Umwelt, Nährstoffe, Qualität, Schwierigkeiten und alles, was Du sonst noch wissen musst.

Keimen, Umtopfen und Ernten

⇢ Keimen

Jeder Cannabisanbau beginnt mit dem Keimen (sofern keine Stecklinge geschnitten werden). Erd- und Hydro-Grower können ihre Samen auf dieselbe Weise starten oder Techniken nutzen, die sich jeweils nur für eine der Methoden anbieten.

Für den Anfang können Grower beider Disziplinen die Wasserglas- oder Küchentuchmethode nutzen, bevor ihre Samen in Behälter mit Erde oder in Netztöpfe mit nährstofffreiem Medium umziehen.

Erd-Grower haben die Wahl, ihre Samen entweder direkt in ihre Endtöpfe beziehungsweise ihr Gartenbeet, oder aber zum späteren Umtopfen zuerst in Erdpropfen einzusäen. Auf der anderen Seite säen viele Hydro-Grower gerne in Steinwollwürfeln an, die in die Netztöpfe passen und dann in ein hydroponisches System eingesetzt werden können.

⇢ Umtopfen

Sobald sie gekeimt sind, verbleiben Hydro-Pflanzen typischerweise für die Dauer ihres gesamten Anbauzyklus im selben Netztopf und hydroponischen System. Erd-Grower topfen dagegen meistens in Abhängigkeit ihrer persönlichen Vorlieben häufiger um. Einige schwören darauf, die Samen direkt in ihr finales Zuhause einzusäen, während andere sie mit der Zeit in immer größere Behälter umtopfen, um ihnen Raum zur Ausbildung eines ausgedehnteren Wurzelsystems zu bieten.

⇢ Ernten

Es gibt praktisch keinen wirklichen Unterschied bei der Ernte von in Erde oder einem hydroponischen System gezogenen Pflanzen. Grower können sich bei jeder Methode für das nasse oder trockene Trimmen entscheiden und in beiden Fällen solltest Du die Blüten vor einer Kostprobe ausreichend aushärten lassen.

Anbaumedium

Das verwendete Anbaumedium stellt einen der Hauptunterschiede zwischen dem Erd- und hydroponischen Anbau dar. Der Begriff „Medium“ bezieht sich auf ein Substrat, das verwendet wird, um eine lebensfähige Pflanze anzubauen.

Wie der Name schon sagt, nutzt der Erdanbau die Erde, um die Cannabispflanzen mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Die Wurzeln nehmen Makro- und Mikronährstoffe über den Diffusionsprozess auf. Einige Erdanbauer verabreichen synthetische Nährstoffe, die von den Pflanzen sofort aufgenommen werden können. Andere verlassen sich auf die organische Substanz in der Erde. Im Laufe der Zeit helfen Bodenmikroben dabei, die Nährstoffe in der organischen Substanz freizusetzen und sie für die Pflanzen verfügbar zu machen.

In der Hydroponik dient das Wasser als Nährmedium. Die Pflanzen brauchen aber auch eine strukturelle Unterstützung im Bereich zwischen dem Wurzelballen und dem Stamm, damit sie beispielsweise in ihren Netztöpfen aufrecht stehen. Zu diesem Zweck verwenden die Anbauer Substrate wie Steinwolle, Kokosfasern oder Tongranulat. Anstelle von Erde werden die Wurzeln ständig oder zeitweise einer Lösung ausgesetzt, die alle Nährstoffe enthält, die für die Aufzucht gesunder Exemplare erforderlich sind.

Bei einigen Systemen, wie zum Beispiel der DWC, werden die Wurzeln ständig in Wasser getaucht und mit Hilfe von Luftsteinen kontinuierlich mit Sauerstoff versorgt. Bei anderen Methoden, wie dem Ebbe-Flut-System, werden die Wurzeln nur zeitweise in die Nährstofflösung getaucht, damit sie zwischen den Fütterungen atmen können.

Anbaumedium
  • Nährstoffe: Mikro- und Makronährstoffe

Cannabispflanzen benötigen bestimmte Mineralien und Elemente, um wachsen und überleben zu können. Diese Stoffe fallen in zwei Hauptkategorien: Makronährstoffe und Mikronährstoffe.

Wie der Name schon sagt, werden Makronährstoffe in größeren Mengen benötigt. Die drei wichtigsten Makronährstoffe für Gras sind Stickstoff, Kalium und Phosphor (NPK). Obwohl sie in allen Wachstumsstadien lebenswichtig sind, ändert sich der Bedarf der Cannabispflanze an den einzelnen Nährstoffen während ihres Wachstumszyklus. Zum Beispiel benötigen Pflanzen in der vegetativen Phase mehr Stickstoff, während blühende Pflanzen einen höheren Phosphorbedarf haben.

Mikronährstoffe helfen den Pflanzen ebenfalls, wichtige physiologische Prozesse zu erfüllen, aber sie werden in geringeren Mengen benötigt. Dazu gehören Bor, Zink, Mangan, Eisen, Kupfer, Molybdän und Chlor.

Obwohl Cannabispflanzen, die in der Erde und in Hydrokulturen angebaut werden, dieselben Nährstoffe benötigen, unterscheidet sich die Art und Weise, wie diese Nährstoffe verabreicht werden und in welcher Form und in welchen Mengen, potenziell drastisch.

⇢ Erde

Grower, die in Erde anbauen, gehen bei der Nährstoffversorgung ihres Grases unterschiedlich vor. Manche verwenden nur organische Stoffe wie Dung, Stroh, Holzschnitzel und Kompost als Nährstoffquelle. Diese Materialien bauen sich mit der Zeit langsam ab und liefern ein breites Spektrum an Nährstoffen. Organisches Material ist zwar eine effektive und nachhaltige Option, aber es enthält keine sofort verfügbaren Nährstoffe, daher ist es wichtig, mit einer qualitativ hochwertigen Erde zu beginnen, wenn Du diese Methode anwendest.

Andere Erdanbauer nutzen Techniken wie die koreanische Naturlandwirtschaft (Korean Natural Farming oder kurz KNF) zur Herstellung von Pflanzenfermenten, die entweder als Blattspray oder als Wurzeldünger angewendet werden und ein breites Spektrum an Mineralien liefern.

Viele Erd-Grower entscheiden sich für den synthetischen Weg und verwenden flüssige oder pulverförmige Nährstoffe, die für die Pflanzen sofort verfügbar sind und nach einem bestimmten Schema verabreicht werden.

Nährstoffe: Mikro- und Makronährstoffe

⇢ Hydro

Hydroponischen Anbauern stehen sowohl organische als auch synthetische Optionen zur Verfügung, wenn es darum geht, ihre Pflanzen mit der richtigen Menge an Nährstoffen zu versorgen.

Die meisten Hydro-Grower verwenden in Flaschen abgefüllte Rezepturen, die optimale Mengen dieser Stoffe enthalten. Während man beim Anbau in Erde manchmal damit durchkommt, zu viel oder zu wenig zu düngen – wegen der puffernden Wirkung der Erde –, ist das beim Hydroanbau nicht möglich. Abgesehen von Spurenelementen enthält Wasser nicht von Natur aus die Nährstoffe, die Pflanzen brauchen. Allerdings verlassen sich nicht alle Hydro-Grower ausschließlich auf kommerzielle Düngemittel. Einige verwenden Fischdung als Quelle. Bei der Aquaponik, einer Form der Hydroponik, wird der Dünger in angeschlossenen Becken mit lebenden Fischen direkt an die Pflanzen abgegeben.

Während Erdanbauer organische Stoffe oder flüssige Nährstoffe in die Erde (oder auf die Blätter) einbringen, geben Hydroanbauer die Nährstoffrezepturen in ein Reservoir. Die einfachsten Hydrosysteme, wie die Kratky-Methode, enthalten nur einen einzigen Behälter, dem die Nährstoffe direkt zugeführt werden. Bei Methoden wie dem rezirkulierenden DWC-System müssen die Anbauer die Nährstoffe jedoch in einen externen Behälter geben. Eine Pumpe verteilt die Lösung dann über ein Netzwerk von Rohren an die Pflanzen.

Nährstoffe: Mikro- und Makronährstoffe
  • Anbauumwelt

Trotz ihrer Unterschiede benötigen sowohl der Erd- als auch der Hydroanbau von Cannabispflanzen die gleichen Umweltbedingungen, wie einen bestimmten Bereich von relativer Luftfeuchtigkeit und Temperatur während der Sämlings-, Vegetations- und Blütephase. Abgesehen von den phasenspezifischen Parametern können Hydro- und Erdpflanzen sowohl im Innen- als auch im Außenbereich gedeihen.

⇢ Indoor

Der Indoor-Anbau verleiht Gärtnern die nahezu vollständige Kontrolle über die Umweltbedingungen, einschließlich der Beleuchtung und Bewässerung. Indoor-Grower, die mit hydroponischen Systemen oder Erde arbeiten, haben auch weniger Probleme mit Schädlingen, wenn sie integrierte Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen wie Insektengitter und gute Hygienemaßnahmen einsetzen und anwenden. Dennoch sind Pflanzen, die in Erde angebaut werden, unabhängig von der Umgebung insgesamt stärker von Schädlingen bedroht. Außerdem können Hydro-Grower, die Kokosfasern als Substrat verwenden, von kokosspezifischen Schädlingen heimgesucht werden.

⇢ Freiland

In Hydrokulturen und in Erde gezogene Pflanzen können auch im Freien gut gedeihen. Hier stehen die Anbauer vor größeren Herausforderungen in Form von schlechtem Wetter, Schädlingen und Krankheiten. Hydro-Grower können zudem Probleme damit bekommen, dass die Wasserbehälter bei Hitzewellen zu heiß werden, aber mit Schatten spendenden Tüchern und der Platzierung der Pflanzen an einem halb-sonnigen Ort lässt sich dieses Problem ausgleichen.

Die meisten Freilandanbauer entscheiden sich für Erde, da viele Gärten ein kostenloses Anbaumedium oder zumindest freien Platz im Boden mitbringen. Der Anbau in einem Behälter ist jedoch mit Erde oder in Hydrokultur eine gute Option, wenn Du nur wenig Platz hast oder der Garten mit Kies oder Beton bedeckt ist.

Cannabis in Erde oder Hydrokultur: Eine Wahl treffen

Da Du nun mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten zwischen Erd- und Hydroponik-Anbau vertraut bist, wollen wir ein wenig tiefer darin eintauchen, wie sie sich im Vergleich zueinander schlagen, wenn es darum geht, sich für das eine oder das andere zu entscheiden. Im Folgenden gehen wir auf die Unterschiede bei Kosten, Platzbedarf, Schwierigkeit und Blütenqualität ein. Am Ende dieses Abschnitts wirst Du in der Lage sein, eine fundierte Entscheidung zu treffen, mit welcher Anbaumethode Du fortfahren möchtest.

  • Kosten

Die Kosten eines Cannabisanbaus hängen von einer Reihe von Variablen ab. Wenn Du zum Beispiel eine Direktsaat-Methode anwendest, wird es viel mehr kosten, Erde zu verwenden, wenn Du am Ende jeder Saison eine große Fläche mit Kompost bedecken musst, als wenn Du eine einzelne Pflanze nach der Kratky-Methode anbaust. Der Preis für den Anbau einer einzelnen Pflanze in Erde hängt auch davon ab, ob Du drinnen oder draußen anbaust, denn es fallen Kosten für ein Grow-Zelt, Beleuchtung und andere Investitionen an.

Wenn Du hingegen nur ein paar Pflanzen anbaust, ist der Anbau im Freien im Erdreich oder in Behältern mit Erde die günstigste Option. Du kannst aber auch eine Menge Geld sparen, wenn Du mit der Kratky-Methode im Freiland hydroponisch anbaust (dafür brauchst Du keine elektrische Pumpe). Komplexere Hydrosysteme kosten etwas mehr. DWC-Systeme benötigen zum Beispiel Strom, um einen Luftstein anzutreiben, und Ebbe-Flut-Systeme benötigen ein externes Reservoir und eine Pumpe, um die Nährstofflösung hin und her zu pumpen.

Der Indoor-Anbau wird Dich zu Beginn immer mehr Geld kosten. Diese Investition macht jedoch Sinn, wenn Du eine kurze und kalte Anbausaison hast oder die Dinge so diskret wie möglich halten willst. Wenn Du drinnen mit Erde anbaust oder ein einfaches Kratky- oder DWC-System verwendest, wird Deine anfängliche Investition etwas geringer ausfallen. Teurer wird es, wenn Du Dich für ein komplexeres Hydrosystem entscheidest, wie beispielsweise ein rezirkulierendes DWC-System, das mehr Rohre, einzelne Behälter, Pumpen und ein externes Reservoir benötigt.

Kosten
  • Platzbedarf

Sowohl der Anbau in Erde als auch in Hydrokulturen kann so skaliert werden, dass er zu kleinen Flächen passt, obwohl nicht alle Methoden für den Mikroanbau geeignet sind. Mit Erde oder der Kratky-Methode kannst Du erfolgreich Cannabis in einem kleinen Behälter oder Eimer im Haus anbauen. Größere Hydrosysteme werden jedoch zu Problemen führen. Wenn Du in einem größeren Raum anbaust, hast Du mehr Platz für komplexe Hydrosysteme mit externen Reservoirs – Raum, den Du wahrscheinlich nicht brauchst, wenn Du ein paar Pflanzen in Erde anbaust.

  • Schwierigkeit

Wenn Du keinerlei Erfahrung oder in der Vergangenheit hier und da ein wenig Gemüse angebaut hast, wird sich der Anbau in Erde als weniger lernintensiv erweisen. Das Aussäen von Samen in Erde besitzt etwas Intuitives und die meisten hochwertigen Topferden lassen etwas Spielraum für Fehler in Bezug auf Nährstoffe und Düngung.

Die Kratky-Methode und die DWC sind der einfachste Einstieg für Hydro-Anbauanfänger. Diese Systeme sind kompakt, einfach und nehmen wenig Platz weg. Die Möglichkeit, sich vollständig auf fertige Rezepturen zu verlassen, macht die Düngung einfach.

Komplexe Hydrosysteme sind schwieriger als der Anbau in Erde. Die Investition in die richtige Ausrüstung und das Einrichten dieser Systeme erfordert eine Menge Recherche. Außerdem musst Du das System während des Anbaus warten und es zwischen den Einsätzen reinigen und reparieren.

  • Geschwindigkeit

Pflanzen wachsen in hydroponischen System üblicherweise schneller als in Erde. Die in einem Erdmedium wachsenden Pflanzen sind auf die biologische Aktivität des Bodenlebens angewiesen, um Nährstoffe aufzuspalten, bevor sie von den Wurzeln aufgenommen werden können. Auch wenn die Zugabe synthetischer Düngemittel den Vorgang beschleunigt, wirkt die Erde dennoch als Puffer und nicht alle dieser Zusätze bleiben sehr lange in der Rhizosphäre (Wurzelzone). Im Gegensatz dazu sind hydroponische Nährstoffe ständig oder sehr regelmäßig für die Pflanzenwurzeln verfügbar und auf einen bestimmten Raum beschränkt, was zu einem schnelleren Wachstum während der vegetativen Phase führt.

Wenn Du also die schnellstmögliche Ernte einer photoperiodischen Cannabissorte anstrebst, solltest Du Dich für die Hydrokultur entscheiden. Andererseits kannst Du auch eine autoflowering Sorte wählen, die schon nach wenigen Wochen blüht, unabhängig davon, ob Du Erde oder Hydrokultur verwendest.

  • Ertrag

Der Endertrag eines Erd- oder Hydro-Anbaus hängt von verschiedenen Variablen ab. Der Anbau einer autoflowering Cannabisgenetik in einem kleinen Behälter mit Erde wird im Vergleich zu einem großen hydroponischen System mit riesigen Sativa-Pflanzen weniger Ertrag einbringen. Ebenso wirst Du mit einem kleinen Kratky-Behälter nicht dieselbe Ernte wie mit einer direkt in reichhaltiger Erde im Freien angebauten Pflanze einfahren können.

Doch erfahrene hydroponische Cannabisanbauer berichten häufig von einem größeren Ertrag mit Hydro-Pflanzen im Vergleich zu in Erde angebauten Pflanzen unter denselben Bedingungen. Hydro-Pflanzen tendieren dazu, in der vegetativen Phase einen schnelleren und vitaleren Wuchs an den Tag zu legen, was zur Bildung von mehr Blütenständen führt. Kombiniere dies mit einer genetischen Prädisposition zur Bildung großer und schwerer Colas und Du wirst jedes Mal eine beträchtliche Ernte einfahren.

Ertrag
  • Qualität

Sowohl hoch- als auch minderwertige Pflanzen können beide einem Anbau in Erde oder hydroponischem System entspringen. Auch hier hat die Qualität von Cannabis weniger mit dem Anbaumedium als vielmehr mit der Genetik und dem richtigen Vorgehen zu tun. Diese Faktoren haben einen viel größeren Einfluss auf die Qualität des Endprodukts. Die Umgebung, wie zum Beispiel drinnen oder draußen, hat einen größeren Einfluss auf Faktoren wie die Produktion von Terpenen und Cannabinoiden, da UV-Strahlen die Biosynthese dieser Verbindungen beeinflussen können.

  • Wasserverbrauch

Wider Erwarten verbrauchen Hydrokulturen bis zu 90% weniger Wasser als der Anbau in Erde. Bestimmte Hydrosysteme rezirkulieren das Wasser in einem Kreislauf, während andere einen kleinen Vorrat in einem einzigen Behälter für den gesamten Anbau bereithalten. Obwohl bei einigen Systemen Wasser nachgefüllt werden muss, verlieren Anbauer letztendlich weniger Wasser als beim Anbau in der Erde, wo die Devise Wasserablauf lautet.

  • Schädlinge

Sowohl die Hydrokultur- als auch die Erdpflanzen sind anfälliger für Schädlingsbefall, wenn sie im Freien angebaut werden. In Innenräumen sind Erdpflanzen immer noch anfällig für Schädlingsbefall, denn wenn Du Erde ins Haus bringst, können Eier und lebende Schädlinge in die Anbauumgebung gelangen. Hydroponische Pflanzen in Innenräumen sind zwar auch nicht sicher vor Schädlingen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie in Innenräumen befallen werden, ist geringer.

Diese Sorten Sind Ein Idealer Ausgangspunkt

Egal ob Du Dich für den Anbau in Boden oder Hydrokultur entscheidest, mit beidem lässt sich Cannabis von höchster Qualität produzieren. Wenn Du jedoch nicht sicher bist, mit welcher Sorte Du anfangen solltest, haben wir einen anfängerfreundlichen Vorschlag für beide Methoden.

  • Boden

Boden ist das traditionelle Wachstumsmedium, das Growern bereits seit Jahrhunderten dient. Wie wir bereits angedeutet haben, kann der Anbau in Boden etwas schwierig sein, insbesondere wenn Du das erste Mal Cannabis anbaust. Zu diesem Zweck haben wir eine Sorte ausgewählt, die verzeihender ist als andere und kleine Fehler vergibt.

Somango XL

Diese leckere Schönheit profitiert von ihrer indicadominierten Genetik und kann innerhalb von nur neun Wochen geerntet werden. Somit hast Du auch weniger Zeit für Fehler und Somango XL ist sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Grower ideal. Ihre Widerstandsfähigkeit erlaubt einfache Fehler wie Schwankungen in der Nährstoffzufuhr, ohne dass nennenswerte Auswirkungen auftreten.

Somango XL

Somango XL
Somango x Critical 47
525 - 575 gr/m2
60 - 100 cm
8 - 10 Wochen
THC: 18%
Sativa 25% Indica 75%
550 - 600 gr/plant
120 - 200 cm
Vom 15. bis ende September
Stark, Stoned

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  • Hydrokultur

Wenn Du die Hydrokultur richtig hinbekommst, wirst Du wirklich ungeheure Ergebnisse erzielen können. Da Deine Cannabispflanzen so alles bekommen, was sie brauchen, kann die Kontrolle der Höhe Deiner emporragenden Schönheiten ein echter Kampf werden. Unsere Sortenempfehlung für Hydrokultur-Grower berücksichtigt dies, ohne dabei den Ertrag oder das Aroma zu beeinträchtigen.

Wedding Gelato

Behandele diese zuckersüße Dame richtig und sie wird Deine Hingabe mit einem THC-Gehalt von 20–25% erwidern. In Hydrokultur spielt das Wachstumspotenzial einer Sorte eine wichtige Rolle. Wedding Gelato ist ideal, weil sie nur 60–100cm groß wird. Die Präzision der Hydrokultur ermöglicht es ihr, all ihre Anstrengungen in die Entwicklung von dichten, THC-beladenen Blüten zu stecken, anstatt außer Kontrolle zu wachsen.

Wedding Gelato

Wedding Gelato
Wedding Cake x Gelato x Gelato 33
450 - 500 gr/m2
60 - 100 cm
8 - 10 Wochen
THC: 25%
Sativa 40% Indica 60%
350-400 gr/plant
130 - 200 cm
Anfang Oktober
Aufmunternd, Beruhigend, Euphorisch, Körperlich entspannend

Wedding Gelato kaufen

Cannabis in Erde vs. Cannabis in Hydrokultur: Wofür entscheidest Du Dich?

Du kennst jetzt die größten Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Hydro- und Erdanbau. Während diese Techniken im Vergleich zu anderen Variablen keinen großen Einfluss auf den Ertrag oder die Qualität haben, unterscheiden sie sich sehr in Bezug auf die Nährstoffversorgung und das Anbauhandling. Zum Glück kannst Du sowohl im Innen- als auch im Außenbereich hervorragende Ergebnisse erzielen. Während die Erde den Growern mehr Spielraum für Fehler bei der Düngung einräumt und sie bei Mulch- und Direktsaat-Ansätzen weniger Hand anlegen müssen, verbraucht der hydroponische Anbau insgesamt weniger Wasser. Welchen Weg des Anbaus wirst Du also einschlagen?

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