Was die Cannabislandwirtschaft angeht, gibt es zwei Hauptprobleme, die die Industrie plagen: Nachhaltigkeit und chemische Sicherheit. Eine Lösung, die möglicherweise beide Probleme gleichzeitig lösen könnte, existiert jedoch – sie ist als Direktsaat bekannt. Die Direktsaat ist ein Vorgang, der natürliche Systeme und organische Materialien nutzt, um eine mühelos nachhaltige Umwelt zu schaffen, in der man Pflanzen anbauen kann. Mit dieser Technik wirst Du keine gefährlichen Chemikalien brauchen und sie ist praktischer als viele Alternativen.

WAS IST DIE DIREKTSAAT?

Die Direktsaat ist eine Gartenbaumethode, die den Boden nicht durch Bodenbearbeitung bewegt. Die Bodenbearbeitung ist ein mechanisches Hilfsmittel der Störung des Bodens, zum Beispiel durch Graben, Aufwühlen und Umgraben. Während des normalen Bodenbearbeitungsprozesses gräbt sich ein Pflug in den Boden und dreht Erdschichten um. Die Intention ist, den alten Boden aufzubrechen und wieder aufzufrischen, um die Pflanzung von Samen vorzubereiten.

Demgegenüber ermöglicht die Direktsaat dem Boden, da sie ihn und die in ihm lebenden Mikroorganismen nicht stört, ein lebendiges Ökosystem aufzubauen, das sich selbst durch eine Kombination von guten Bakterien, hilfreichen Pilzen und anderen lebenden Organismen wie Insekten wieder auffrischt. Sowohl die Bewahrung von organischer Materie als auch die Wasseraufnahme werden gesteigert, weil Nährstoffe kontinuierlich über den Boden wiederverwertet werden.

Die Vorteile der No-Till-Cannabis-Landwirtschaft

VORTEILE DER DIREKTSAAT

Die Methode der Direktsaat anzuwenden, hat viele Vorteile, wobei der auffälligste ist, dass sie natürlich und nachhaltig ist. Während traditionell bestellter Boden definitiv wirkungsvoll ist, um hochwertiges Cannabis anzubauen, stört er die natürliche Struktur und das Leben im Boden. Die Direktsaat verbessert die Bodenqualität, indem sie die biologische Bodenaktivität aufwertet und das organische Material erhöht, während sie die Bodenerosion und Wasserverdunstung reduziert.

Bei der Direktsaat wird alles von der Natur erledigt und die Bodenbiologie wird gesund und organisch sein. Und da dem Boden nichts Schädliches hinzugefügt wird, kann er jahrelang wiederverwendet werden. Dies ist nicht nur kosten- und zeiteffizient, sondern auch besser für die Erde. Es ist außerdem viel gesünder, Cannabis zu konsumieren, dass auf diese Weise angebaut worden ist.

HÄUFIGE MISSVERSTÄNDNISSE

Eine verbreitete Sorge ist, dass die Direktsaat nicht Cannabis derselben Qualität wie andere Methoden hervorbringen wird oder dass der Ertrag viel kleiner sein wird – beides ist einfach unwahr. Die florierendsten Biome in der Natur sind diejenigen, die am wenigsten gestört wurden, wie zum Beispiel die Redwood-Wälder des Pazifischen Nordwestens und die indonesischen Regenwälder.

Die Menschen, die die Direktsaat in Erwägung ziehen, sorgen sich auch um einen möglichen Anstieg der Schädlingspopulation. In einem wahrhaft funktionellen natürlichen Boden arbeiten jedoch alle Lebensformen zusammen, um ein ökologisches Umfeld zu schaffen, das gut gedeiht. All die Milben, Würmer, Urtierchen, Pilze, Bakterien, Nematoden und größeren Tiere gehen eine symbiotische Beziehung ein und sind auf ihre eigene einzigartige Weise tatsächlich nützlich für den Boden.

Bodenmischung für den Anbau von Cannabis

WIE DU DIE DIREKTSAAT IN DEINEN HEIMGARTEN INTEGRIERST

Wenn Du im Sinn hast, zuhause Deinen eigenen Direktsaatgarten zu kreieren, sei versichert, dass es sowohl einfach als auch kostengünstig ist. Als erstes musst Du einen hochwertigen Boden mischen. Das Standard-Rezept ist rund ⅓ Wurmkompost (entweder selbstgemacht oder von einer hochwertigen Marke aus dem Gartencenter), ⅓ Torfmoos, ¼ Mittel zum Aerifizieren, 15% Mutterboden (die höchstmögliche Qualität) und eine Mixtur aus biologischen Bodenzusätzen wie Seetangmehl, Neemsamen, Mineralien oder zermahlene Austernschalen.

Dann lagerst Du Deine Bodenmischung in einem Behälter, deckst sie mit Mulch ab, um die Feuchtigkeit zu bewahren, und wartest dann. Wie ein guter Wein verbessert sich guter Boden mit dem Alter, da neue Lebensformen in der ganzen Mischung zu wachsen beginnen. je länger Du warten kannst, desto biologisch vielfältiger wird Dein Boden sein. Sobald Du fast bereit bist, anzupflanzen, menge einen hochwertigen Kompost bei, den Du ebenso selbst machen kannst (denke daran, 2 Teile kompostierbares Material auf einen Teil Grünabfälle). Kompostierung ist großartig für Deinen Garten und ein wundervoller Weg, Deinen Haushaltsmüll wiederzuverwerten.

ABSCHLIEẞENDE GEDANKEN

Im Grunde gilt: Natürlich ist immer von Vorteil. Obwohl es zu Beginn ein wenig mehr Aufwand erfordert, wird es auf lange Sicht definitiv einfacher, billiger und nachhaltiger sein. Und Du kannst Dich gut fühlen, weil Du weißt, dass das von Dir angebaute Produkt vollkommen gesund und biologisch ist. Und Du musst Dir über schädliche Pestizide keine Sorgen mehr machen!

Hast Du die Direktsaatmethode schon ausprobiert? Wie hat sie für Dich funktioniert? Hinterlasse uns unten ein Kommentar, wir würden gerne von Dir hören!

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