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Für einen Gärtner ist die Gesundheit des Bodens das Wichtigste. Dieses lebenswichtige Wachstumsmedium enthält alle Nährstoffe, organischen Stoffe und nützlichen Mikroben, die Pflanzen zum Gedeihen brauchen. Viele Cannabisanbauer auf Erde halten sich an die Devise "Dünge den Boden, nicht die Pflanzen". Es hat sich herausgestellt, dass der Mist verschiedener Tierarten dem Boden in mehr als einer Hinsicht zugute kommt. Du denkst vielleicht, dass sich "Mist" wie ein "großer Haufen Scheiße" anhört, Dung auszustreuen, ist aber eine der besten Möglichkeiten, Dein Cannabis produktiv zu halten.

Im Folgenden erfährst Du, warum Dung im Garten eine so wichtige Rolle spielt, wie er Deine Cannabispflanzen produktiver machen kann und welcher Dung sich am besten für den Anbau von Cannabis eignet.

Warum überhaupt Mist für den Cannabisanbau verwenden?

Die Herbstmonate sind eine arbeitsreiche Zeit für jeden Outdoor-Grower. Die Cannabispflanzen nähern sich dem Ende der Blütephase und auch bei vielen Gemüsesorten rückt die Ernte immer näher. Während die Gärtner beginnen, die Früchte ihrer Arbeit zu genießen, sehen die Beete, Töpfe und Kübel hingegen allmählich ein wenig leer aus.

Für Gärtner im Freien ist der Anblick kahler Erde eine Erinnerung daran, dieses komplexe Wachstumsmedium zu pflegen. Sie haben verschiedene Möglichkeiten, dies zu tun, aber viele entscheiden sich für die bewährte Technik: Das Ausbringen von Dung. Traditionelle Gärtner ziehen es vor, ihre Beete zu bearbeiten und den Mist gründlich in den Oberboden einzuarbeiten. Wer einen Direktsaat-Garten ohne Umgraben betreibt, mulcht den Mist einfach auf die Oberfläche, so dass die Bodenstruktur intakt bleibt.

Die Nutzen von Mist für Cannabis

Dung bietet eine Vielzahl von Nutzen für den Garten. Ganz gleich, ob du hochwertiges Ganja oder Tomaten anbaust, Dein Boden und Deine Pflanzen werden davon profitieren.

Verbessert die Bodenstruktur

Zuallererst verbessert Dung die Bodenstruktur erheblich. Durch das Mulchen mit Mist wird eine Schutzschicht über den wertvollen Boden darunter gelegt. Diese Ummantelung verringert den Aufprall von Regentropfen, die sonst den Boden erodieren würden. Dieser Aspekt des Dungs ist besonders gut für den Anbau an Hängen geeignet.

Verbessert die Wasserspeicherkapazität

Durch die Verbesserung der Bodenstruktur erhöht Dung auch die Wasserhaltefähigkeit des Bodens. Das bedeutet nicht nur, dass die Gärtner weniger gießen müssen, sondern hilft auch dabei, Wassermangel zu vermeiden, der das Pflanzenwachstum stören und die Pflanzen sogar abtöten kann.

Ernährt nützliche Mikroben

Der in Dung enthaltene organische Kohlenstoff dient als Energiequelle für Bodenmikroben. Die Ernährung dieser mikroskopisch kleinen Populationen hat eine enorme Auswirkung auf die Pflanzengesundheit. Viele Bakterien- und Pilzarten gehen mit den Pflanzenwurzeln eine symbiotische Beziehung ein. Einige von ihnen fixieren Stickstoff und machen ihn für die Pflanzen verfügbar, andere wiederum bauen organische Stoffe in pflanzenverfügbare Nährstoffe um.

Bietet wichtige Nährstoffe für Pflanzen

Außerdem dient Dung als Quelle für wichtige Nährstoffe, die Pflanzen zum Wachsen und Gedeihen benötigen, darunter Stickstoff, Phosphor, Kalium und eine Reihe von Mikronährstoffen. Pflanzen benötigen Stickstoff für den Aufbau von Proteinen und wichtigen Enzymen. Mist enthält organischen Stickstoff (eine Form des Elements, die an organische Moleküle gebunden ist), der mit der Zeit langsam freigesetzt wird. Im Gegensatz dazu löst sich das in handelsüblichen Düngemitteln enthaltene Nitrat schnell in Wasser auf und wird aus den Beeten ausgewaschen.

Wie viel Mist braucht Cannabis?

Die Nutzen der Verwendung von Mist im Garten sind vielfältig, aber wie viel solltest Du ausbringen? Anfänglich solltest Du etwa 9–13 kg pro 9m² anstreben.[1] Diese Menge hilft Dir, Beete anzulegen, Deine Pflanzen zu ernähren und die mikrobielle Aktivität in Gang zu bringen.

Wenn Du erst einmal Deine Beete angelegt und eine oder zwei erfolgreiche Anbausaisons hinter Dir hast, raten einige der prominentesten Vertreter in der Gartenwelt zu einem viel leichteren Ansatz: Der Pionier des Direktsaat-Gartens, Charles Dowding, spricht sich dafür aus, jeden Winter 2-3 cm Dung oder Kompost aufzubringen. Anstatt ihn unterzupflügen, plädiert er für eine Mulchdecke. Wenn der Frühling kommt, hat das Wetter den klumpigen Dung in eine flauschige Schicht verwandelt, die für die Bepflanzung bereit ist.

Welcher Mist eignet sich am besten für den Anbau von Cannabis?

Es gibt viele verschiedene Arten von Mist, die dem Garten zugute kommen und den Cannabispflanzen helfen, ihr volles Potenzial zu entwickeln. Jede hat eine etwas andere Zusammensetzung und spezifische Nutzen. Es gibt jedoch ein paar Faktoren, die die Qualität jeder Sorte Mist bestimmen. Bevor wir uns mit den Unterschieden zwischen den verschiedenen Tierausscheidungen befassen, wollen wir einige wichtige Punkte beleuchten, die Du beachten solltest.

Welcher Mist eignet sich am besten für den Anbau von Cannabis?
  • Vermeide "AP" um jeden Preis

Du hast schon von Aminopyralid gehört? Dieses Herbizid, das man auch unter der Abkürzung AP kennt, taucht häufig in Mist auf, und kontaminierte Chargen zerstören jedes Jahr ganze Ernten. Falls Du begeisterte Gärtner oder Kleingärtner kennst, können sie Dir wahrscheinlich einiges über diese lästige Chemikalie erzählen.

Landwirte bringen dieses selektive Blattherbizid auf Weiden aus, wo es außer Gras so ziemlich alles andere abtötet. Wenn Pferde und Kühe die verbliebene Vegetation abfressen, nehmen sie diese Chemikalie auf. Sie geht jedoch unversehrt durch sie hindurch und verunreinigt schließlich ihre Ausscheidungen.

Wenn Gärtner kontaminiertes Material auf ihren Beeten ausbringen, laden sie unwissentlich eine Verbindung ein, die Jahre braucht, um abgebaut zu werden. Pflanzen, die in verunreinigtem Dung wachsen, weisen oft gekräuselte, gelbe und abgestorbene Blätter sowie eine schlechte Keimrate auf.

Versuche deshalb, Mist von vertrauenswürdigen Betrieben und Lieferanten zu beziehen. Lies Dir Bewertungen im Internet durch oder frag Fachleute, um die beste Quelle in Deiner Nähe zu finden. Manche Unternehmen sind auch bereit, Probesäcke auszugeben. Säe einfach zuerst schnell keimende Samen, wie z. B. Bohnen, und achte auf Anzeichen von AP, bevor Du es für den Anbau Deines Cannabis verwendest.

  • Nur gut verrotteten Stallmist ausbringen

Mit Ausnahme von Kaninchen- und Alpakadünger (dazu später mehr), solltest Du Deine Beete immer nur mit gut verrottetem Mist anlegen. Frischer oder "scharfer" Dung enthält einen hohen Anteil an Stickstoff, Ammonium und Salzen, die Pflanzen, insbesondere junge Setzlinge, verbrennen können. Solltest Du nur Frischmist beziehen können, musst Du ihn zu gleichen Teilen mit Holzspänen, Heu oder anderem kohlenstoffreichen Material auf Deinen Komposthaufen werfen.

Diese Biomasse ermöglicht es anaeroben Bakterien, Fuß zu fassen und eine thermophile Reaktion zu katalysieren, durch die der Mist über mehrere Monate hinweg zu brauchbarem Kompost abgebaut wird. Diese Wärme trägt auch dazu bei, Samen abzutöten, die den tierischen Verdauungstrakt passiert haben. Verwende ein Kompostthermometer und wenden den Haufen, wenn der Zeiger den roten Bereich erreicht. Halte Deinen Haufen feucht, aber nicht tropfnass. Wenn Du eine Handvoll nimmst und zusammendrückst, sollte kein Wasser austreten.

- Hühnermist

Die Verwendung von Hühnermist für Cannabis wird immer beliebter. Hühner sind spannende Lebewesen, die eine fundamentale Rolle in Permakultur-Gartenanlagen spielen können. Ihr Mist ist reich an Stickstoff, Phosphor und Kalium. Wenn Du Deine eigenen Hühner hältst, erhältst Du nicht nur eine gute Versorgung mit Mist, sondern auch qualitativ hochwertige Eier und eine Patrouille von Schädlingsbekämpfern. Die Kompostierung von Hühnermist dauert zwischen 6 und 9 Monate, so dass Gärtner diese Option vorausschauend planen müssen.

Hühnermist

- Kaninchenmist

Kaninchenmist ist eine hervorragende Option für Anbauer, die schnell Nährstoffe benötigen. Kaninchendung muss nicht kompostiert werden und kann daher direkt auf oder in den Mutterboden gegeben werden, um die Cannabispflanzen mit Nährstoffen zu versorgen. Er ist absolut nährstoffreich und enthält große Mengen an Stickstoff, Phosphor und Kalium sowie Kalzium, Magnesium und Zink.

Kaninchenmist

- Pferde- und Kuhmist

Pferde- und Kuhmist enthält etwa 1–2% Stickstoff sowie 1–3% Kalium und trägt zur Verbesserung der Bodenstruktur und Fruchtbarkeit bei. Diese Art von Mist muss vor der Verwendung heiß kompostiert werden, da eine erhöhte Wahrscheinlichkeit von Krankheitserregern besteht. Pferde- und Kuhmist wird manchmal auf Gartenbeete aufgebracht und über den Winter mit Stroh abgedeckt, damit er sich zersetzt. Ein Nachteil von Pferde- und Kuhmist besteht darin, dass sein Transport in der Regel teurer ist.

Außerdem ist es wahrscheinlicher, dass man in Pferde- und Kuhmist AP findet. Sei bei der Suche nach einer Quelle also vorsichtig. Lies Bewertungen, falls Du bei einem Großhändler einkaufst, oder unterhalte Dich einfach mit einem örtlichen Landwirt über seine Herbizid-Praktiken, bevor Du seinen Pferde- oder Kuhmist für Cannabis verwendest.

Pferde- und Kuhmist

- Schweinemist

Früher gruben viele Landwirte Schweinemist in ihre Beete ein und ließen ihn über die Wintermonate verrotten. Während dies in der Vergangenheit durchaus möglich war, hat die intensive Schweinezucht bei diesen Tieren zu einem Anstieg von E. coli, Salmonellen und Parasiten geführt.

Versetzt Du Deine Beete einfach mit Schweinemist, wird dieser nicht den höheren Temperaturen der Heißkompostierung ausgesetzt. Falls Du frischen Schweinemist besorgst, solltest Du ihn Deinem Komposthaufen hinzufügen, um diese Krankheitserreger abzutöten. Alternativ dazu solltest Du gut verrotteten Schweinemist ausbringen, den Du von einem seriösen Anbieter beziehst.

Schweinemist

- Schafmist

Schafmist übertrifft Kuh- und Pferdemist in Bezug auf den Stickstoff-, Phosphor- und Kaliumgehalt. Außerdem ist er reich an organischen Stoffen, die nützliche Bakterien anziehen. Auch hier musst Du frischen Schafsmist erst kompostieren, um alle Samen zu zerstören und Deine Pflanzen nicht zu verbrennen.

Schafmist

- Alpakamist

Alpakadung ist eine gute Alternative, wenn Du Deine Beete schnell düngen willst. Er enthält viel Stickstoff und Kalium und hat einen durchschnittlichen Phosphorgehalt. Obwohl er einen geringeren Anteil an organischen Stoffen enthält als andere Düngemittel, muss man ihn vor der Ausbringung nicht kompostieren. Streu ihn bei Bedarf als Nachdüngung einfach direkt auf die Beete.

Alpakamist

Tipps für den Cannabisanbau mit Mist

Jetzt bist Du bereit, Deinem Garten zu mehr Fruchtbarkeit zu verhelfen. Wenn Du den Mist richtig einsetzt, wirst Du üppige Pflanzen erhalten und Deine Ernte optimieren können. Bevor Du mit dem Ausbringen beginnst, solltest Du Dir diese wichtigen Tipps merken, damit alles so reibungslos wie möglich abläuft:

  • Verteile im Winter 9–13 kg pro 9m² auf Deine Beete, um sie für den Frühling vorzubereiten.
  • Überprüfe den Kompost immer auf AP. Führe selbst einen Test durch, falls Du keine eindeutige Antwort bekommst.
  • Verwende nur gut verrotteten Mist, um Deine Pflanzen nicht zu verbrennen (mit Ausnahme von Kaninchen- und Alpakadung).
  • Kompostiere den Mist zu gleichen Teilen mit kohlenstoffreichem Material wie Holzspänen und Pappe, um eine thermophile Reaktion auszulösen, die zu frischem, gesunden Kompost führt.

Du hast es geschafft! Beachte diese Tipps, und Deine Cannabispflanzen werden es Dir danken. Viel Spaß beim Anbau!

External Resources:
  1. Fertilizing a Garden - How much fertilizer should you use in a garden? https://agrilifeextension.tamu.edu
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