By Luke Sumpter

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Ganz genau wie Du und ich, benötigen alle Lebewesen ganz bestimmte Lebensbedingungen, um zu überleben. Doch wenn Du Cannabis anbaust, sollte reines Überleben nicht der Maßstab sein. Damit Deine Pflanzen am Ende ihre bestmöglichen Blüten tragen, solltest auch Du Dir Deine

Für die Gesundheit der Cannabispflanze spielt Kalium eine Schlüsselrolle. Das Mineral aktiviert wichtige Enzyme, hilft, die strukturelle Stärke der Pflanzen zu bewahren und trägt zum Transport von Wasser und Nährstoffen bei. Wird der Kaliumgehalt niedrig oder verhindern Faktoren im Boden die Aufnahme von Kalium, verschlechtert sich die Gesundheit von Pflanzen rasant.

Entdecke die wahre Rolle von Kalium für Cannabispflanzen, was passiert, wenn sie nicht genug davon bekommen, und wie man einen Mangel behandeln und verhindern kann.

Die Rolle von Kalium für das Wachstum von Cannabis verstehen

Genau wie wir Menschen auch, sind unsere pflanzlichen Freunde auf einen ausreichenden Kaliumgehalt angewiesen; nicht nur um gut zu funktionieren, sondern um überhaupt zu überleben. In der menschlichen Physiologie hält Kalium (dargestellt durch das Elementsymbol K) uns am Leben, indem es den Blutdruck normalisiert und die Flüssigkeitsmenge in unseren Zellen steuert. Bei Deinen lieben Cannabispflanzen spielt das Mineral eine ebenso wichtige Rolle. Es steuert[1] unzählige Funktionen der Pflanze, darunter Zellwachstum, Wasser- und Nährstofftransport sowie Stressreaktionen.

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Kalium: Ein wichtiger Makronährstoff für Cannabis

Wenn Du jemals eine Diät gemacht hast oder vom Trainieren besessen warst, hast Du wahrscheinlich eine gute Vorstellung davon, welche Makro- und Mikronährstoffe der Mensch benötigt, um richtig zu funktionieren. Proteine, Kohlenhydrate und Fette bilden die Makronährstoffe, die wir für Energie und Struktur brauchen, während Mikronährstoffe wie Zink und Eisen wichtige Zellfunktionen übernehmen. Auch Cannabispflanzen haben ihre eigene spezifische Aufstellung von Makro- und Mikronährstoffen, die sie für ihre Entwicklung benötigen.

Kalium gehört neben Stickstoff und Phosphor zu den pflanzlichen Makronährstoffen. Um richtig wachsen zu können, benötigen Pflanzen dieses Mineral in großen Mengen. Ohne einen ausreichenden Gehalt entwickeln die Pflanzen schnell Mangelerscheinungen und ihre Größe, Produktivität und allgemeine Gesundheit werden darunter leiden.

Die Funktion von Kalium in Cannabispflanzen

Es sollte nicht überraschen, dass Kalium als Makronährstoff eine entscheidende Rolle in der Pflanzenphysiologie spielt. Dieses einzige Element ermöglicht es den Pflanzen zu atmen, Photosynthese zu betreiben und zu wachsen. Entdecke im Folgenden die wichtigsten Funktionen von Kalium in Cannabispflanzen:

Reguliert die Öffnung der Stomata
Mit bloßem Auge sind sie nicht zu erkennen, aber Cannabisblätter sind von unzähligen von winzigen Öffnungen übersät, die Stomata genannt werden,. Wächterzellen haben die Aufgabe, diese Poren je nach den Bedürfnissen der Pflanze und bestimmten Umweltvariablen zu öffnen und zu schließen. Kaliumionen sind für das Anschwellen der Wächterzellen verantwortlich und steuern so deren Fähigkeit, sich zu öffnen und zu schließen. Indem es dies bewerkstelligt, ermöglicht das Mineral den Pflanzen, prall zu bleiben und Gasaustausch zu betreiben.
Aktiviert ATP-Enzyme
Um Enzyme zu aktivieren, die an wichtigen chemischen Reaktionen beteiligt sind, einschließlich der Synthese von Adenosintriphosphat (ATP), benötigen Pflanzen ausreichende Mengen an Kalium. Als zelluläre Währungseinheit ist ATP die Grundlage für viele wichtige zelluläre Prozesse. Somit sorgt Kalium also für eine stetige Versorgung mit ATP, das Pflanzen ermöglicht, Nährstoffe aufzunehmen, sekundäre Stoffwechselprodukte zu bilden und atmen zu können.
Osmoregulation
Um strukturell gefestigt oder prall zu bleiben, benötigen Pflanzen einen optimalen osmotischen Druck. Dies ermöglicht ihnen, zum Licht hin wachsen, sich bei schlechtem Wetter aufrecht zu halten und während der Blütephase das Gewicht der großen harzigen Colas zu tragen. Als Dreh- und Angelpunkt der Osmoregulation reguliert Kalium die Wasserbewegung durch alle Zellmembranen, verhindert Welken und erhält die strukturelle Integrität.
Protein- und Stärkesynthese
Kalium regt Enzyme an, die für die Synthese von Proteinen und Stärke verantwortlich sind. Proteine stellen Schlüsselelemente der Pflanzenzellen dar, einschließlich Enzyme, und tragen zu der Durchführung einer Vielzahl von Prozessen bei – darunter Biosynthese, Photosynthese und Proteintransport. Stärken hingegen sind große und komplexe Kohlenhydratmoleküle, die als Speicher für Zellenergie dienen.

Cannabis und Kaliummangel: Anzeichen und Symptome

Wie Du gerade gelernt hast, sind Pflanzen in hohem Maße von Kalium abhängig. So sehr, dass eine große und konstante Versorgung mit dem Mineral nicht verhandelbar ist. Es gibt verschiedene Gründe, warum Pflanzen manchmal nicht genügend Kalium aufnehmen können. Wenn dies passiert, können die folgenden Anzeichen eines Mangels auftreten.

Blattvergilbung

In erster Linie zeigt sich Kaliummangel bei Cannabis in Form von vergilbten Blättern. Typischerweise tritt dieses Symptom zunächst an den unteren Blättern auf. Dieses gelbe Erscheinungsbild wird als Chlorose bezeichnet und tritt auf, wenn die Pflanzen Kalium von den älteren Blättern auf die höher gelegenen Blätter umverteilen, um dem jüngeren Wachstum den Vorrang zu geben.

Braune Blattspitzen

Wenn Deine Cannabispflanzen nicht genügend Kalium erhalten, wirst Du auch feststellen, dass sich die Blattspitzen braun verfärben. Sowohl im Phloem als auch Xylem ist das Mineral das wichtigste Kation[2] – den Hauptgefäßnetzwerken, die Wasser und Nährstoffe durch das Pflanzengewebe pumpen. Ein Kaliummangel beeinträchtigt die Funktion dieser lebenswichtigen Systeme, was wiederum die Verteilung von Wasser und Nährstoffen in der Pflanze stört. Die Blattspitzen, die am weitesten vom Xylem und Phloem des Hauptstammes entfernt sind, werden als erste von der Versorgung mit wichtigen Nährstoffen abgeschnitten.

Verkümmertes Wachstum

Die beiden oben genannten Probleme wirken sich direkt auf das Pflanzenwachstum aus. Gelb werdende Blätter verlieren ihre Fähigkeit, Photosynthese zu betreiben, was bedeutet, dass die Pflanzen beginnen, insgesamt weniger Energie zu produzieren. Das Gleiche gilt für Blätter mit beschädigten Spitzen. Die allgemeine Verringerung des Wasser- und Nährstofftransports trägt ebenfalls zu einem Mangel an Vitalität und Wachstum bei. Und schließlich verlangsamt der Rückgang der Protein- und Stärkesynthese die Entwicklung auf zellulärer Ebene.

Schwache Stängel

Ein Kaliummangel bei Cannabis wirkt sich auch auf wichtige anatomische Teile aus, die für die Aufrechterhaltung der Struktur verantwortlich sind – nämlich den Hauptstamm, die Äste und die Blattstiele. Kalium trägt zur Aufrechterhaltung des Turgors der Pflanzen bei, indem es die Zellwände stärkt und die Flüssigkeitsdynamik in den Zellen steuert. Durch den Verlust des Turgors werden die Stämme schwach, verwelken und verlieren ihre strukturelle Kapazität. Im besten Fall wird dies den Gefäßtransport stören, im schlimmsten Fall können Stämme und Äste ganz abbrechen.

Schlechte Blütenentwicklung

Wenn Du jemals Cannabis angebaut hast, weißt Du, dass Cannabispflanzen in der Blütephase stark auf höhere Mengen von Kalium und Phosphor angewiesen sind. Und bei der Entwicklung der Blüten spielt das Mineral eine fundamentale Rolle. Ohne ausreichende Mengen gedeihen die Blüten nicht und werden kleiner, weniger dicht und weniger harzig.

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Die Ursachen für Kaliummangel beim Cannabisanbau

Wenn Du Dich beim Cannabisanbau mit einem Kaliummangel konfrontiert siehst, musst Du die Ursache für das Problem ermitteln. Ohne dieses Wissen tappst Du im Dunkeln und verschwendest kostbare Zeit. Lies weiter, um die Hauptursachen für Kaliummangel kennenzulernen:

  • Suboptimale Kationenaustauschkapazität (KAK): Bestimmte Bestandteile des Bodens halten Kalium fest und verhindern, dass das Mineral ausgewaschen wird. Sowohl Ton als auch organische Stoffe besitzen eine negative Nettoladung. Als positives Ion – genauer gesagt als Kation – bindet Kalium an diese Bestandteile des Bodens. Ein optimaler Gehalt an Ton und organischer Substanz führt zu einem besseren KAK-Wert im Boden. Fehlt beides, kann Kalium nicht gebunden werden und wird bei der Bewässerung aus dem Boden gespült, was die Pflanzen hungrig und unterversorgt enden lässt.
  • Schlechter Düngeplan: Viele organische und synthetische Dünger enthalten einen hohen Kaliumgehalt. Wenn Grower sie jedoch nicht angemessen verabreichen, werden sie den Pflanzen nicht ausreichend Kalium zuführen, um die notwendigen physiologischen Funktionen auszuführen, die Anzeichen eines Mangels in Schach halten können.
  • Mangel an Bodenorganismen, die Kalium auflösen: Kalium kommt in der Erde in zahlreichen Formen vor. Pflanzen haben unmittelbaren Zugang zu der ionischen Form des Minerals, die an Partikeln der Erde und organischer Substanzen haftet. Einige Mikroben wandeln verfügbare Formen von Kalium in nicht verfügbare Formen um, die für Pflanzen unzugänglich sind. Glücklicherweise können Arten von kaliumlösenden Bakterien organische Säuren absondern und gebundenes Kalium freisetzen. In einem Boden mit wenig nützlicher Biologie bleibt Kalium jedoch gebunden und außerhalb der Reichweite von Cannabispflanzen.
  • pH-Ungleichgewicht: Der pH-Wert des Bodens gibt an, wie sauer oder alkalisch das Substrat ist. Im Allgemeinen bevorzugen Cannabispflanzen einen leicht sauren pH-Wert von um die 6,0. Bei diesem pH-Wert haben die Pflanzen mit der Aufnahme von Kalium keine Probleme. Mit steigendem Säuregrad sinkt die Verfügbarkeit von Kalium jedoch immer weiter. Bei einem pH-Wert von 5,0 kann die Verfügbarkeit von Kalium zum Beispiel um 50% sinken[3], was zu schweren Mangelerscheinungen führt.
  • Bodenverdichtung: Die allgemeine Bodenstruktur definiert, wie gut oder schlecht Pflanzen Nährstoffe aufnehmen können. Offene, durchlüftete und feuchte Böden fördern die Gesundheit der Wurzeln, so dass diese groß heranwachsen und leichter Ionen aufnehmen können. Verdichteten und komprimierten Böden hingegen mangelt es an Sauerstoff, Platz und Drainage. Dies wirkt sich direkt auf die Gesundheit, Größe und Funktion des Wurzelsystems aus und nimmt ihm die Fähigkeit, ausreichende Mengen an Kalium und anderen Ionen in die Pflanze zu transportieren.
  • Trockenstress: Wasser ist die Grundlage für eine ganze Reihe lebenswichtiger physiologischer Funktionen in Pflanzen. Hitzewellen im Freien und ein schlechter Bewässerungsplan im Haus können zu Trockenheit führen. Ein Wassermangel kann sich direkt auf die Aufnahme und Speicherung von Nährstoffen auswirken. Außerdem benötigen Pflanzen ausreichende Wassermengen, um das Kalium im ihrem Gewebe zu verteilen.

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Behandlung von Kaliummangel bei Cannabispflanzen

Soeben hast Du die Hauptursachen für Kaliummangel beim Cannabisanbau entdeckt – damit ist der erste Schritt getan! Sobald Du Dein Problem genau diagnostiziert hast, hast Du hinsichtlich der Behandlung einen klaren und wirksamen Weg vor Dir. Im Folgenden wirst Du erfahren, wie man einen Kaliummangel schnell beheben kann. Außerdem wirst Du lernen, wie Du verhindern kannst, dass er in Deinem Garten oder Grow Room in Zukunft wieder auftritt.

Ionische Nährstoffe als Wurzelguss verabreichen

Typischerweise wirst Du ionische Nährsalze meiden wollen. Auf lange Sicht schaden sie dem empfindlichen Gleichgewicht des Lebens in der Erde. Wenn es beim Cannabisanbau darum geht, die Anzeichen von Kaliummangel schnell zu beseitigen, wirken sie jedoch Wunder. Schnapp Dir eine Flasche kaliumreichen Dünger und wende ihn gemäß den Anweisungen des Produkts an bis die Symptome abklingen.

Ein kaliumreiches Blattspray anwenden

Erinnerst Du Dich an die Spaltöffnungen, die wir weiter oben angesprochen haben? Zufälligerweise sind diese winzigen Löcher einer der schnellsten Wege, um Nährstoffe ins Innere der Pflanzen zu bringen. Zur Beseitigung eines Mangels kannst Du also ein kaliumreiches, synthetisches Blattspray anwenden. Für organische Alternativen kannst Du Dich auch für vergorene Fruchtsäfte entscheiden, die sowohl einen hohen Kaliumgehalt als auch nützliche Bakterien enthalten, die die Phyllosphäre beimpfen werden.

Den pH-Wert des Bodens anpassen

Wenn bei Cannabis ein Kaliummangel auftritt, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass der pH-Wert Deines Bodens aus dem idealen Bereich in einen übermäßig sauren Zustand abgewichen ist. Zunächst spülst Du Deinen Boden mit mehreren Litern Wasser durch und lässt es ablaufen. Anschließend wendest Du gemäß den Produktanweisungen eine pH-Rezeptur an, bis Du einen pH-Wert von etwa 6,0 erreichst.

Wie man Kaliummangel beim Cannabisanbau vorbeugt

Nachdem Du Deine Pflanzen mit den oben genannten Strategien gerettet hast, kannst Du Dir mit den folgenden Vorsorgemaßnahmen in Zukunft eine Menge Arbeit und Sorgen ersparen. Entdecke ein paar einfache Strategien, die verhindern, dass in Deinem Anbau noch einmal ein Kaliummangel auftritt.

Verbesserung der Bodenbiologie

Eine gesunde Bodenbiologie ist vor allem eine Frage der Vielfalt. So viele Mikrobenspezies wie nur möglich in Deinem Boden zu haben, wird eine ausgewogene Gemeinschaft und einen optimalen Kreislauf von Raub- und Beutetieren erschaffen. Ein Mangel an Vielfalt hingegen wird diesen natürlichen Kreislauf beeinträchtigen und das Gedeihen von krankheitserregenden und schädlichen Organismen ermöglichen.

Bodendecker, Mulch und Komposttee füttern die Bodenorganismen im Laufe der Zeit und bieten Lebensraum und Nahrung für die Entwicklung einer Vielzahl von Arten. Einige dieser Organismen werden lösliches Kalium tatsächlich in eine unlösliche Form umwandeln. Eine florierende Gemeinschaft verfügt jedoch auch über die **richtigen Arten von Mikroben[4], darunter Bakterien, Pilze und Aktinomyceten, um Kalium freizusetzen und es für Deine Cannabispflanzen zugänglich zu machen.

Verfeinerung des Düngeplans

Egal, ob Du Deine Pflanzen mit organischem oder synthetischem Dünger fütterst, musst Du sicherstellen, dass Du die richtige Menge in den richtigen Abständen verabreichst. In Flaschen abgefüllte Produkte haben den Vorteil, dass sie mit NPK-Werten und detaillierten Anweisungen und Zeitplänen angeboten werden, die eine optimale Anwendung erleichtern. Solltest Du Anzeichen von Mangelerscheinungen bemerken, während Du selbst hergestellten Dünger verwendest, dem es an so genauen Angaben mangelt, solltest Du auf ein kommerzielles Produkt umsteigen bis Du den für Deine eigenen Präparate am besten geeigneten Düngeplan ausgetüftelt hast.

Regelmäßige Messung des pH-Werts des Bodens

Mach die Messung des pH-Werts zu einem Teil Deiner Routine. Genauso wie Du die Trockenheit des Bodens überprüfst, nach Schädlingen und Krankheiten Ausschau hältst und sicherstellst, dass Deine Pflanzen gut gedüngt sind, solltest Du es Dir auch zur Gewohnheit machen, etwa alle zwei Wochen den pH-Wert des Bodens zu messen. Eine regelmäßige Messung wird helfen, Schwankungen frühzeitig zu erkennen und zu verhindern, dass die Dinge außer Kontrolle geraten. Nutze einen einfachen pH-Tester, um Bodenproben zu messen und sicherzustellen, dass sich Deine Pflanzen eines optimalen Bereichs erfreuen.

Herstellung von eigenem Kompost

Selbstgemachter Kompost ist aus zwei Gründen ein überraschend guter Puffer gegen Kaliummangel bei Cannabis. Erstens ist zu Hause hergestellter Kompost in Bezug auf die Fruchtbarkeit fast immer besser als jedes im Gartencenter erhältliche Produkt. Zweitens enthält er viel mehr Leben, darunter auch Arten von Mikroben, die zur Aufnahme und Verteilung des im Boden bereits enthaltenen Kaliums beitragen. Ganz zu schweigen davon, dass Du eine Menge Geld sparst, wenn Du Dir angewöhnst, alle Deine Abfälle zu kompostieren, statt sie auf der Mülldeponie enden zu lassen.

Durch die "No-Dig"-Methode einer Bodenverdichtung vorbeugen

Bestimmte Gartenbaupraktiken tragen zur Erhaltung der Gesundheit, Struktur und Zusammensetzung des Bodens bei. Der Verzicht auf das Umgraben und die Bodenbearbeitung, die sogenannte "No-Dig"-Methode, wird helfen, Deine Erde mit der Zeit zu verbessern. Das Ergebnis wird ein besser durchlüftetes Pflanzsubstrat sein, das aus stabilen Zuschlägen besteht und besser Wasser halten, während überschüssiges Wasser frei abfließen kann. Die "No-Dig"-Methode trägt drastisch zur Reduktion der Bodenverdichtung bei, woraus gesunde und funktionierende Wurzeln resultieren, die das gesamte in der Umgebung verfügbare Kalium aufnehmen können.

Häufig gießen, um Trockenstress zu vermeiden

Es gibt viele Ansätze, Deinen Boden ausreichend feucht zu halten, um die Aufnahme und den Transport von Kalium zu fördern. Wenn Du nur ein paar Pflanzen anbaust, reicht es aus, sie von Hand zu gießen. Für den Fall, dass Du einen größeren Betrieb hast, solltest Du vielleicht die Installation eines Tropfbewässerungssystems in Betracht ziehen, das die Wurzeln Deiner Pflanzen ständig feucht hält. Dies wird nicht nur abiotischen Stress reduzieren und Deine Mikroben gesund und am Leben halten, sondern Deine Pflanzen auch die ganze Saison über mit wichtigen Nährstoffen versorgen.

Kalium: Vom Setzling bis zur Blüte ein lebenswichtiges Mineral

Du hast Dein Wissen über den Cannabisanbau soeben auf ein ganz neues Niveau gehoben. Du weißt jetzt, welch wichtige Rolle Kalium in der Pflanzenphysiologie spielt und was passiert, wenn Pflanzen nicht genug von diesem Mineral bekommen. Du kennst die Ursachen für einen Kaliummangel bei Cannabis und weißt, wie Du diesen Mangel schnell behandeln kannst. Und am wichtigsten ist, dass Du jetzt über das nötige Wissen verfügst, um zu verhindern, dass ein solches Problem in Zukunft wieder auftritt. Freue Dich auf viele Jahre des Anbaus ohne Mangelerscheinungen, Grower!

External Resources:
  1. Potassium Control of Plant Functions: Ecological and Agricultural Implications - PMC https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  2. Potassium Application Boosts Photosynthesis and Sorbitol Biosynthesis and Accelerates Cold Acclimation of Common Plantain (Plantago major L.) - PMC https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  3. Soil texture and pH effects on potash and phosphorus availability - Potash Development Association (PDA) https://www.pda.org.uk
  4. The use of soil microbial potassium solubilizers in potassium nutrient availability in soil and its dynamics | Annals of Microbiology | Full Text https://annalsmicrobiology.biomedcentral.com
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