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WIE WIRD DER MANGEL FESTGESTELLT?

Eine genaue Diagnose ist immer der erste Schritt, wenn etwas im Cannabisgarten schiefläuft. Sobald Hanfpflanzen beginnen Warnsignale zu zeigen und ungesund auszusehen, musst Du schnell reagieren. Bedauerlicherweise ist ein Eisenmangel schwer zu erkennen. Das bedeutet, dass wir Dir mit Sicherheit sagen können, dass gelbe Blätter wahrscheinlich das erste Anzeichen, dass bereits einen Mangel besteht.

Eisenmangel wird oft falsch diagnostiziert, da er routinemäßig mit einem Kalzium- und Magnesiummangel verwechselt wird. Einfach die Augen nach gelben Blättern offen zu halten, ist zu wenig; der Grower muss aufmerksam die ungesunden Hanfpflanzen untersuchen. Sprichwörtlich von Kopf bis Fuß. Genauigkeit ist die Voraussetzung, um den Mangel effektiv zu bekämpfen.

Eisenmangel wird sich zuerst im oberen Teil der Pflanze bemerkbar machen. Besonders in den neuen, frischesten Trieben. Im Gegensatz dazu wird ein Magnesiummangel oftmals mit gelben Blättern im unteren bis mittleren Teil der Pflanze in Verbindung gebracht.

Eisen deficiency cannabis cultivation

WER IST AM MEISTEN GEFÄHRDET?

Das anfälligste Substrat ist Kokosfaser. Ein Eisenmangel kann allerdings auch mal im hydroponischen Anbau vorkommen, in Erde eher selten. Grower, die in Kokos-Substrat anbauen, sollten darauf achten und sich daran erinnern, Anzeichen gelber Blätter nicht mit einem Ca/Mg-Problemen zu verwechseln.

Überwässerte Wurzeln, egal in welchem Medium, jedoch speziell in hydroponischen Systemen, können leicht zu einem Eisenmangel führen. Auch wenn sich ein Eisenmangel am offensichtlichsten an den neuen Trieben zeigt, ist es dennoch ein Problem des Wurzelbereichs. Billige, minderwertige Erde mit einem pH-Wert weit über 6,0 kann Eisenmangel und alle anderen, weiteren Nährstoffsperren verursachen.

Zudem ist Eisen lebenswichtig für die Enzymfunktion und die Chlorophyllproduktion. Ohne Eisen würden die Pflanzen ihre Vitalität verlieren und verderben. Es mag zwar nur ein Mikronährstoff sein, aber er ist absolut essenziell für den Cannabisanbau.

BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN: SPÜLE UND STELLE BEIM NÄCHSTEN MAL ALLES KORREKT EIN

Unabhängig vom Subtrat ist es ein guter Start, mit reinem Wasser mit einem pH-Wert von 6,0 zu spülen. Im Anschluß daran wird mit einer perfekt eingestellten (in Hydro 5,5 und bis zu 6,5 in Erde) Nährstofflösung bewässert, was Deinen Pflanzen gut tun wird.
Sollten die Symptome weiterhin bestehen und Du zu 100% sicher bist, dass der pH-Wert optimal ist, solltest Du beim zukünftigen Gießen eine spezielle Mikronährstofflösung mit Spuren von Eisen hinzufügen.

SPÜLEN UND NÄHRSTOFFAUFBESSERUNG

Erneut sollte eine Spülung des Substrats der Beginn der Behandlung sein. Zu viel Dünger ist oftmals der Grund dafür, dass Nährstoffe nicht aufgenommen werden können. Spülen sollte aufgestaute Nährsalze wieder beseitigen. Oft fehlt es manchen Kokos-Düngerserien an Eisen und ein Mangel ist dann unvermeidbar, außer Du steigst auf spezifischen Cannabisdünger um.

Die Umstellung kann zwar kostspielig sein, aber das ist das Anreichern billiger Dünger und/oder Substrate auch. Auf lange Sicht gesehen sind diese wahrscheinlich teurer und bieten auch nur eine vorübergehende Lösung. Die Aufbesserung der Nährstoffe ist jedoch eine dauerhafte Lösung und der beste Weg, ein Wiederauftreten des Eisenmangels zu verhindern.

Eisen deficiency leaf stage

BESCHNEIDEN UND BETEN

Ein Eisenmangel wird oft als ein "unbeweglicher Mangel" beschrieben. In einfachen Worten gesagt, bedeutet das, dass sich der Mangel nicht so leicht von oben bis unten ausbreitet. Deshalb kann es hilfreich sein, bereits während der Wachstumsphase befallene Stellen zu beschneiden. Du kannst also beschneiden und beten, aber wir würden Dir eher raten, den Eisenmangel zu beseitigen. Du solltest Deine Pflanzen beschneiden, um die Höhe zu kontrollieren und das Wachstum in die Breite zu fördern, damit sich mehrere Spitzentriebe ausbilden, während Du die pH-Werte und die Nährstoffdosierng genau im Auge behältst, um das Problem zu lösen.

TIPPS, UM EISENMANGEL ZU VERMEIDEN

In qualitativ hochwertiges Anbausubstrat und cannabisspezifische Dünger zu investieren ist der beste Weg, um die gängigen Mangelerscheinungen von vornherein zu vermeiden und Dir selbst Kopfschmerzen zu ersparen. Erwarte keine erstklassigen Blüten, ohne vorher Deine Marihuanapflanzen zur richtigen Zeit mit allen Nährstoffen versorgen zu müssen, die sie benötigen. Du solltest ebenfalls zu starke Schwankungen in der Temperatur und dem pH-Wert vermeiden, da es ansonsten durch Schocks dazu kommen kann, dass die Nährstoffe nicht mehr aufgenommen werden können. Eisenmangel ist nämlich gut behandelbar und vollkommen vermeidbar.

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