By Luke Sumpter
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Stickstoff spielt beim Cannabisanbau eine unglaublich wichtige Rolle. Das Element erleichtert nicht nur die Photosynthese und baut Proteine auf, sondern ist sogar Teil der Pflanzen-DNA. Ohne die richtige Menge an Stickstoff verkümmern Pflanzen schnell und produzieren unterdurchschnittliche Erträge.


Nitrogen Deficiency in Cannabis

Zum Verständnis der Rolle von Stickstoff beim Cannabisanbau

Anstatt überstürzt nach einer Lösung zu suchen, solltest Du diesen Artikel als lehrreiche Erfahrung nutzen. Wenn Du an seinem Ende angelangt bist, wirst Du die wahre Bedeutung dieses Elements verstanden haben und wissen, wie Du mit Stickstoff im Boden umgehst, um Mängel künftig zu vermeiden.

Stickstoff: Ein primärer Makronährstoff für Cannabis

In der Welt der Pflanzenernährung teilt man Elemente in zwei Hauptkategorien ein: Makronährstoffe und Mikronährstoffe. Wie der Name schon sagt, benötigen Pflanzen Makronährstoffe für eine korrekte Funktion in großen Mengen, während Mikronährstoffe nur in kleinen Mengen gebraucht werden.

Stickstoff gehört neben Phosphor und Kalium zur Kategorie der Makronährstoffe. Cannabispflanzen benötigen während des gesamten Wachstumszyklus große Mengen davon, um Proteine, DNA und wichtige Enzyme bilden zu können, die ihrerseits chemische Reaktionen antreiben. Stellt man ihnen Makronährstoffe in ausreichenden Mengen zur Verfügung, wachsen Pflanzen schnell, gedeihen und erzielen hohe Erträge. Versorgt man sie hingegen nicht ausreichend mit Stickstoff, werden sie Anzeichen eines Stickstoffmangels und beeinträchtigtes Wachstum zeigen.

Die Funktion von Stickstoff in Cannabispflanzen

Doch was genau bewirkt Stickstoff in Cannabispflanzen und warum ist es so wichtig, dass Grower eine konstante Versorgung mit diesem Element gewährleisten?

  • Hauptbestandteil von Chlorophyll: Das Chlorophyllmolekül ist das Herzstück der Photosynthesereaktion – der Prozess, mit dem Pflanzen das Sonnenlicht nutzen, um Luftstickstoff in Kohlenhydrat-Verbindungen umzuwandeln. Stickstoff hilft bei der Bildung von Chlorophyllmolekülen, ohne die keine Cannabispflanze existieren kann.
  • Wichtiger Bestandteil von Aminosäuren: Stickstoff spielt eine grundlegende Rolle bei der Bildung von Aminosäuren. Diese winzigen Moleküle, sogenannte Monomere, sind die Bausteine viel größerer Protein-Polymer-Verbindungen. Die Proteine haben viele wichtige physiologische Wirkungen, die von der Katalyse chemischer Reaktionen bis hin zur Unterstützung der Immunfunktion reichen.
  • Bestandteil von ATP: Ebenso spielt Stickstoff eine Rolle bei der Bildung von Adenosintriphosphat (ATP). Diese Verbindung hat den prestigeträchtigen Status des zellulären Energieträgers. Sie liegt jeder einzelnen aktiven Reaktion zugrunde – von Stoffwechselprozessen bis hin zur Genexpression.
  • Bildet Nukleinsäuren: Stickstoff ist Bestandteil der Nukleinsäuren von DNA und RNA. Beide Verbindungen sind lebenswichtig, denn die DNA verfügt über die genetischen Informationen, die zum Aufbau biologischer Komponenten erforderlich sind, während die RNA diese Informationen an proteinbildende Bereiche der Zelle weiterleitet.

Nitrogen Excess and Deficiency in Cannabis

Cannabis und Stickstoffmangel: Anzeichen und Symptome

Sieh Dir eine Stickstoffmangelübersicht für Cannabis an und Du wirst auf wichtige Anzeichen stoßen, die auf einen Mangel dieses Element hindeuten. Im Folgenden lernst Du die Symptome kennen, auf die Du achten solltest.

Verkümmertes Wachstum

Ein Mangel an Stickstoff kann in allen Phasen des Wachstumszyklus zu einem schwachen Wachstum und einer unbefriedigenden Entwicklung führen. Im Gegensatz zu Menschen und Tieren, deren extrazelluläre Matrix sich aus Proteinen zusammensetzt, bestehen Pflanzen strukturell aus Kohlenhydratpolymeren. Allerdings spielt Stickstoff aufgrund seiner Rolle bei der Photosynthese und unzähligen chemischen Reaktionen, die Proteine erfordern, trotzdem eine entscheidende Rolle für das Pflanzenwachstum. Stickstoffmangel kann zu Pflanzen führen, denen es an Vitalität mangelt und die im Vergleich zu gesunden Exemplaren verkümmert und klein erscheinen.

Gelbe Blätter

Das Vergilben älterer Blätter ist ein häufiges Symptom von Stickstoffmangel. Da es sich um einen mobilen Nährstoff handelt, können Pflanzen ihre Stickstoffspeicher dorthin verlagern, wo das Element am meisten benötigt wird – nämlich zu neuen, jüngeren Trieben. Bei einem Mangel entziehen die Pflanzen den älteren Blättern Stickstoff, sodass diese nicht mehr ausreichende Mengen davon zur Verfügung haben, um im erforderlichen Umfang Chlorophyllmoleküle zu bilden, was ein gelbes Erscheinungsbild zur Folge hat.

Blassgrüne Blätter

Bevor ältere Blätter vollständig gelb werden, wirst Du bemerken, dass sie eine blassgrüne Farbe annehmen. Dies ist wiederum auf die Hemmung der Chlorophyllproduktion zurückzuführen. Geringe Mengen dieses grünen Pigments verändern sowohl die Chemie in den Blättern als auch ihr äußeres Erscheinungsbild.

Yellow Cannabis leaves caused by Nitrogen Deficiency

Reduzierte Blattgröße

Beeinträchtigtes Wachstum führt nicht nur zu verkümmerten Pflanzen, sondern auch zu einer verringerten Blattgröße. Photosynthese wandelt gasförmigen Kohlenstoff in organisches Material um, wobei Pflanzen die Substanz verwenden, um ihre strukturelle extrazelluläre Matrix zu bilden. Sinkt der Chlorophyllgehalt aufgrund von Stickstoffmangel, nimmt auch die Produktion organischen Materials ab. Dadurch fehlen den Pflanzen strukturelle Komponenten, um große und saftige Blätter hervorzubringen, worauf sie mit der Bildung kleinerer und weniger funktionaler Blätter reagieren.

Verzögerte Blüte

Für die Blüte spielen viele Pflanzenhormone eine wichtige Rolle. So tragen Cytokinine und Auxine dazu bei, die Bildung und das Wachstum von Blüten voranzutreiben, während Abscisin und Ethylen an der Reifung beteiligt sind. Der Stickstoffsignalpfad in Pflanzen trägt zur Produktion wichtiger Blütehormone bei, darunter Cytokinine, Auxine und Ethylen, was bedeutet, dass ein Stickstoffmangel sowohl die Blütenentwicklung als auch deren Reifung verlangsamen kann.

Absterben der unteren Zweige

Die Bewegung von Stickstoff vom älteren zum neueren Wachstum beeinflusst nicht nur die Farbe reiferer Blätter. Wenn die Stickstoffversorgung erheblich sinkt, entziehen die Pflanzen den unteren Teilen der Pflanze so viel Stickstoff, dass diese abzusterben beginnen. Dies betrifft Blätter, Blattstiele und Zweige – aufgrund eines Mangels an Photosynthese und lebensspendenden chemischen Reaktionen, die von lebenswichtigen Proteinen abhängen.

Ursachen von Stickstoffmangel beim Cannabisanbau

Sobald diese Symptome auftreten, will man sie logischerweise beheben. Bevor Du Dich allerdings auf Lösungen konzentrierst, solltest Du die Grundursache des Problems finden.

Geringe Kationenaustauschkapazität

Unter Kationenaustauschkapazität (KAK) versteht man die Fähigkeit des Bodens, positiv geladene Ionen, sogenannte Kationen, zu binden. Stickstoff liegt im Boden in verschiedenen Formen vor, darunter als positiv geladenes Kation Ammonium und als negativ geladenes Anion Nitrat. Pflanzen, die saurere Bodenbedingungen bevorzugen, wie zum Beispiel Cannabis, nehmen ihren Stickstoff lieber in Form von Ammonium auf. Deshalb ist es hilfreich, einen Boden mit einer negativen elektrischen Nettoladung zu haben, was auf folgender Logik basiert: Zwei negativ geladene Substanzen stoßen sich gegenseitig ab, während sich eine negativ geladene und eine positiv geladene Substanz gegenseitig anziehen.

Mehrere Fraktionen des Bodens besitzen eine negative elektrische Nettoladung, darunter Ton und organisches Material. Ausreichende Mengen dieser beiden Substanzen erhöhen die KAK des Bodens in dem Sinne, dass sie Ammonium sowie andere Kationen binden und so deren Auswaschung verhindern. Sobald diese gebunden wurden, können Pflanzen sie verdrängen und aufnehmen, indem sie Wasserstoffkationen in den Boden abgeben, die eine stärkere positive Ladung als Ammoniumkationen besitzen – und somit eine größere Fähigkeit, an negativ geladene Oberflächen zu binden.

Eine optimale KAK bedeutet, dass die Pflanzenwurzeln einen guten Zugang zu ionischen Stickstoffformen im Boden haben. Umgekehrt weist ein Boden, dem es an Ton und organischem Material mangelt, eine geringe KAK auf. Dieser Boden kann Ammonium, das durch Witterungseinflüsse ausgewaschen wird, nicht binden, was Cannabispflanzen benachteiligt und sie anfällig für Stickstoffmangel macht.

Cannabis Roots

Mangel an mikrobiellem Leben

Stickstoff kommt im Boden nicht nur in Form von Kationen vor, die in bestimmten Fraktionen des Bodens gebunden sind. Auch im Körper unzähliger Arten von Mikroben, die in und um Pflanzenwurzeln leben, sind große Mengen des Elements gebunden. Diese Lebewesen sind Teil des Bodennahrungsnetzes – einer Reihe miteinander verbundener Nahrungsketten, die Nährstoffe, einschließlich Stickstoff, zirkulieren lassen. Doch wie gelangen Pflanzen an den in mikrobiellen Organismen gebundenen Stickstoff?

Der Zugang einer Cannabispflanze zu diesem Stickstoff hängt von einem dynamischen und funktionalen Bodennahrungsnetz ab. Lebendiger Boden, der reich an entsprechenden Lebensformen ist, wird diese Nährstoffe bis hin zu freiem Ammonium weiterverarbeiten, das von Pflanzen aufgenommen werden kann. Nematoden, kleine wurmartige Lebewesen, ernähren sich von Bodenbakterien und scheiden überschüssiges Ammonium wieder in den Boden aus, wo es an negativ geladene Teilchen binden kann.

Pflanzen warten jedoch nicht einfach nur geduldig darauf, dass sich dieser natürliche Prozess entfaltet; sie ergreifen vielmehr direkte Maßnahmen, um sicherzustellen, dass sie von diesen natürlichen Prozessen profitieren können. Ein Großteil des Zuckers, den Pflanzen während der Photosynthese produzieren, wird mit der Absicht in den Wurzelbereich transportiert, genau die Bakterien anzulocken, auf die sie für den Zugang zu Stickstoff angewiesen sind. Befinden sich Bakterien in der Nähe, sind auch stickstofffreisetzende Nematoden und andere Lebewesen in der Regel nicht weit.

Darüber hinaus verbrauchen Pflanzenwurzeln während des Rhizophagie-Zyklus[1] ganze Bakterienzellen, manchmal mithilfe von Bodenalgen, die dabei als eine Art Taxidienst für Bakterien in die Wurzeln fungieren. Anschließend entziehen komplexe chemische Prozesse den aufgenommenen Bakterien Stickstoff, bevor sie wieder in den Boden abgegeben werden, um erneut Stickstoff für die Pflanze zu sammeln.

Wie Du siehst, kommt Bodenmikroben eine Schlüsselrolle beim Zugang von Pflanzen zu Nährstoffen zu. Bricht die Vielfalt des Bodenlebens durch chemische Düngemittel, Bodenbearbeitung und Pestizide zusammen, sind auch die Pflanzen stark davon betroffen. Manchmal äußert sich dies als Stickstoffmangel.

Living soil

pH-Ungleichgewicht

Der pH-Wert beschreibt die Menge der im Boden vorhandenen Wasserstoffkationen. Hohe Konzentrationen führen zu einer sauren Umgebung, während niedrige Konzentrationen eine alkalische Umgebung zur Folge haben. Cannabis bevorzugt einen leicht sauren pH-Wert von etwa 6,0 – ein chemischer Zustand, in dem Stickstoff als Ammonium vorliegt. Leicht alkalische Böden wandeln Ammonium in das Anion Nitrat um, das Cannabispflanzen ebenfalls als Stickstoffquelle nutzen können.

Allerdings können extreme pH-Werte die Stickstoffaufnahme von Cannabispflanzen beeinträchtigen. Beispielsweise kann ein zu niedriger pH-Wert zu einer Sperre von Ammonium führen, indem er sowohl Aluminium- als auch Mangantoxizität verursacht. Darüber hinaus können große pH-Schwankungen das mikrobielle Leben aus dem Gleichgewicht bringen, was den Zugang zu Stickstoffvorräten eingeschränkt.

Wie man Stickstoffmangel bei Cannabispflanzen behandelt

Und damit kennst Du schon die Hauptursachen für einen Stickstoffmangel bei Cannabispflanzen. Mit diesem neu gewonnenen Wissen sind Dir die Variablen bewusst, die Du verändern musst, um das Gleichgewicht in Deinem Boden wiederherzustellen. Abgesehen von der Manipulation der Bodenbiochemie gibt es jedoch auch ein paar schnelle Lösungen, mit denen Stickstoffmangel oberflächlich rasch behoben werden kann.

Ionische Nährstoffe als Wurzelguss anwenden
Wir haben es verstanden – vergilbte Blätter und absterbende Zweige haben Dich in Panik versetzt. Bevor wir uns mit der langfristigen Lösung dieses Problems befassen, werden wir Dir einige schnell wirkende Lösungen vorstellen. Zunächst musst Du Dir einen synthetischen Stickstoffdünger holen. Ja, das widerspricht den oben genannten Ratschlägen zum Bodenleben, aber dieses eine Mal wird es Dir helfen, Deine Ernte zu retten. Wende den Dünger einfach entsprechend der Produktanleitung rund um die Basis Deiner Pflanze an und beobachte, wie die Symptome nachlassen.
Ein stickstoffreiches Blattspray anwenden
Falls sich Deine Pflanze in einem sehr schlechten Zustand befindet, solltest Du stattdessen die Verwendung eines Stickstoff-Blattsprays in Betracht ziehen. Glücklicherweise musst Du bei dieser Methode nicht auf synthetische Düngemittel zurückgreifen. Cannabisblätter besitzen viele winzige Poren, sogenannte Stomata, mit denen sie atmosphärischen Kohlenstoff aufnehmen sowie Wasser und Sauerstoff abgeben. Diese Öffnungen dienen auch als schnelle Möglichkeit, Deinen Pflanzen Nährstoffe zuzuführen. Schnapp Dir eine Flasche flüssige Algen- oder Fischemulsion und wende sie gemäß den Produktanweisungen mit einer Sprühflasche an.
pH-Wert des Bodens anpassen
Mit einem pH-Tester kannst Du schnell ablesen, wie sauer oder alkalisch Dein Boden ist. Sollte etwas nicht stimmen, kannst Du den pH-Wert mithilfe von pH-erhöhenden oder -senkenden Produkten schnell anpassen. Langfristig lässt sich der pH-Wert auch mit organischen Mitteln regulieren: Kompost, Torfmoos und Holzspäne senken den pH-Wert, während Dolomitkalk ihn erhöhen kann.

Wie man Stickstoffmangel beim Cannabisanbau verhindert

Nachdem Du nun einige wichtige schnelle Lösungen kennengelernt hast, kannst Du die notwendigen Änderungen an Deiner Anbaumethode vornehmen, um in Zukunft zu verhindern, dass ein Stickstoffmangel erneut auftritt.

Bodenbiologie verbessern

Die Förderung der Bodenbiologie umfasst zwei unterschiedliche Ansätze: Präbiotika (Ernährung bereits vorhandener Mikroben) und Probiotika (Beimpfung des Bodens mit neuen Mikroben). Beim präbiotischen Ansatz wird Material hinzugefügt, das als Nahrung für die Mikroben dient. Sowohl totes Material als auch lebende Wurzeln stellen Kohlenstoffquellen dar und stärken das mikrobielle Leben. Dazu gehören:

  • Totmulch: Kompost, Stroh, gut verrottete Holzspäne, Mist, abgestorbene Blätter
  • Lebendmulch: Inkarnat-Klee, Weißklee, Salat, Spinat, Kürbisse
  • Zwischenfrüchte: Ackerbohnen, Luzerne, Erbsen, Radieschen, Klee

Um Deinen Boden mit neuen Mikroben zu beimpfen, kannst Du Folgendes anwenden:

Düngeplan optimieren

Falls Du lieber synthetische Produkte verwenden möchtest, solltest Du die Produktanweisungen unbedingt genau befolgen. Überwache den bereitgestellten Düngeplan sorgfältig und achte darauf, die richtigen Mengen zum richtigen Zeitpunkt im Wachstumszyklus anzuwenden.

Kationenaustauschkapazität verbessern

Die Erhöhung der Kationenaustauschkapazität verringert das Risiko eines Stickstoffmangels erheblich. Dafür ergänzt Du Deinen Boden mit Lehm und reifem Kompost. Beide Inputs besitzen eine negative Nettoladung und binden Ammonium direkt neben den Pflanzenwurzeln, sodass sie bei Bedarf darauf zugreifen können.

Regelmäßig den pH-Wert des Bodens messen

Behalte den pH-Wert Deines Bodens im Auge. Durch regelmäßige Messungen kannst Du umgehend handeln, bevor es zu drastischen Schwankungen kommt. Dies ermöglicht Deinen Pflanzen, den Zugang zu Stickstoff im Boden aufrechtzuerhalten, und schützt nützliche mikrobielle Gemeinschaften vor extremen pH-Werten.

Eigenen Kompost herstellen

Die Herstellung Deines eigenen Komposts wird Dir auf lange Sicht nicht nur viel Geld sparen, sondern außerdem die Gesundheit und Produktivität Deiner Pflanzen fördern – die Qualität von richtigem Kompost kann man einfach nicht im Laden kaufen. Entsorge Deine Garten- und Küchenabfälle zusammen mit etwas Pappe und Holzspänen auf einem Haufen, warte ein paar Monate und schon steht Dir mikroben- und nährstoffreicher Kompost mit einer Nettonegativladung zur Verfügung.

Auf synthetische Dünger verzichten

Reduziere den Einsatz synthetischer Düngemittel oder verzichte nach Möglichkeit ganz darauf. Sie helfen zwar enorm, wenn es darum geht, einen Mangel schnell zu beheben, schaden aber mehr, als sie nützen, wenn man sie einsetzt, obwohl sie gar nicht erforderlich sind. Arbeite stattdessen mit lebendigem Boden, der Nährstoffe zirkuliert und mit jeder Vegetationsperiode fruchtbarer wird.

Stickstoff: Ein entscheidender Cannabis-Makronährstoff

Wie Du sehen kannst, spielt Stickstoff beim Cannabisanbau eine Schlüsselrolle. Er trägt zur Photosynthese und weiteren lebenswichtigen chemischen Reaktionen bei. Ohne ihn erbringen Pflanzen schlechtere Leistung: Sie verkümmern, werden gelb und kränklich. Zu den Hauptursachen von Stickstoffmangel gehören eine geringe KAK, ein falscher pH-Wert und ein Mangel an mikrobiellem Leben. Falls Du einen Stickstoffmangel feststellst, weißt Du nun, wie Du Bodengüsse und Blattsprays als schnelle Lösung einsetzen kannst. Langfristig kannst Du Stickstoffmangel vermeiden, indem Du das Bodenleben und die KAK verbesserst, den pH-Wert überwachst und Deinen Düngeplan genau im Auge behältst.

External Resources:
  1. Rhizophagy Cycle: An Oxidative Process in Plants for Nutrient Extraction from Symbiotic Microbes - PMC https://www.ncbi.nlm.nih.gov
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