WAS IST SOZIALPHOBIE?

Sozialphobie ist die Angst in sozialen Situationen und/oder in Leistungssituationen beurteilt, zurückgewiesen oder negativ beurteilt zu werden. Wenn eine Person diese Gefühle über einen längeren Zeitraum als 6 Monate erfährt, stellt man für gewöhnlich die Diagnose SAD (social anxiety disorder) oder Sozialphobie, vorausgesetzt, dass die betroffene Person eine Behandlung wünscht. Darüber hinaus listet das DSM-5 (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, 5. Auflage, veröffentlicht 2013) insgesamt 10 Diagnosekriterien auf.

Die Defintion von SAD hat sich im Lauf der Zeit gravierend verändert. Früher, im frühen 20. Jahrhundert als soziale Phobie oder soziale Neurose bezeichnet, wurde diese Erkrankung später in zwei Typen unterteilt: generalisierte SAD und spezifische SAD. Mittlerweile sind wir jetzt im 21. Jahrhundert wieder einfach zu SAD zurückgekehrt.

Möglicherweise war der griechische Arzt Hippocrates derjenige, der 400 v. Chr. den ersten SAD-Patienten am treffendsten beschrieben hat. Er schrieb: "Auch wenn Verlegenheit, Argwohn und Ängstlichkeit von außen nicht erkannt werden, wird er ein Leben in Dunkelheit bevorzugen und Licht und helle sonnige Plätze nicht ertragen. Die Kopfbedeckung tief ins Gesicht gezogen, wird er gleichsam seines guten Willens weder sehen noch gesehen werden."

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DER BEWEIS GEGEN DAS TEUFLISCHE WEED

Eine Studie aus dem Jahr 2009 mit dem Titel "Social Anxiety Disorder And Marijuana Use Problems: The Mediating Role Of Marijuana Effect Expenctancies" wurde oft als Beleg gegen Cannabis in Bezug auf SAD herangezogen. Diese Studie kam zu folgendem Schluss: "Diese Daten stützen die Behauptung, dass SAD eindeutig mit problematischem Marihuana-Konsum zusammenhängt und sie liefern Einblicke in Mechanismen, die dieser Verletzlichkeit zugrunde liegen."

Die gleiche Studie bestätigt, dass Cannabiskonsum normalerweise nicht mit Angststörungen im Allgemeinen assoziiert wird. Jedoch wird spekuliert, "dass bestimmte Arten von negativen Affekten mit Marihuana-Problemen in Verbindung gebracht werden können, wovon SAD eines zu sein scheint".

Eine 2002 im "American Medical Journal" veröffentlichte Studie mit dem Titel “Rates of psychiatric comorbidity among U.S. residents with lifetime cannabis dependence" (Raten psychiatrischer Komorbidität bei US-amerikanischen Bewohnern mit lebenslanger Cannabisabhängigkeit), ist eine weitere Studie, die häufig zu diesem Thema zitiert wird. Sie legt nahe, dass amerikanische Erwachsene, die an sozialer Angst leiden, "sieben Mal häufiger eine Cannabissucht entwickeln können".

Soziale Angst

DER BEWEIS, DER MARIHUANA UNTERSTÜTZT

Eine 2005 im "Journal of Clinical Psychiatry" veröffentlichte Studie mit dem Titel "Die Epidemiologie der sozialen Angststörung in den Vereinigten Staaten: Ergebnisse der nationalen epidemiologischen Umfrage zu Alkohol und damit verbundenen Bedingungen" entlarvt die Ergebnisse der oben genannten Arbeiten. Diese Untersuchung ergab, dass "über 80% der Personen mit SAD keine Behandlung erhielten und das Durchschnittsalter bei der ersten Behandlung 27,2 Jahre betrug".

In der Schlussfolgerung heißt es: "Die soziale Angststörung war mit einem beträchtlichen unerbittlichen Verlauf und extrem frühem Beginn assoziiert". Dies impliziert, dass SAD eine Störung ist, die bereits vor dem ersten Zug von einem Joint besteht.

Im Jahr 2013 theoretisierte die "American Psychiatric Association" (APA), dass SAD tatsächlich ein "erlerntes Verhalten" sein könnte. Das Beste von der APA kommt jedoch noch. Der DSM-5, der Text, der die Symptome für die Erkrankung definiert und auflistet, bestätigt zweifelsfrei, dass SAD in der großen Mehrheit der Fälle in der Pubertät beginnt. Es heißt dort: "Nach dem DSM-5 liegt das Medianalter für das Auftreten von Sozialphobie in den USA bei 13 Jahren, wobei 75% sie in einem Bereich von 8–15 Jahren erleben."

Wenn Du den empirischen Belegen der APA nicht vertrauen kannst, wem dann? Nun, es gibt Millionen von Hanffreunden auf der ganzen Welt, die sich regelmäßig mit Freunden gut fühlen, die ihre Daten bestätigen können. Wenn Du nicht gerade vor Deiner Pubertät kiffst und das Leben als Gesetzloser verbringst, ist Marihuana wahrscheinlich nicht für SAD verantwortlich. Und wenn Du es tust ist SAD wohl Deine geringste Sorgen.

KÖNNTE CANNABIS EINE BEHANDLUNG FÜR SAD SEIN?

Freizeitkonsumenten sind sich seit Jahrzehnten der stimmungsaufhellenden und beruhigenden Wirkung von Sorten mit hohen THC-Werten bewusst. Sativadominierte Cannabissorten wie Lemon Shining Silver Haze und Sour Diesel sind für ihr energetisches, erhebendes High bekannt, während schwere Indica-Sorten wie Northern Lights und White Widow für einen verträumten, Stress abbauenden, körperlichen Effekt bekannt sind.

Dann gibt es die weltweite Gemeinschaft der medizinischen Cannabiszüchter, die sich dem Anbau von CBD-reichen Cannabissorten verschrieben haben. In weniger als einem Jahrzehnt sind Sorten wie Medical Mass und Dance World weltberühmt geworden. Nicht wegen einer starken psychoaktiven Wirkung, sondern wegen ihres medizinischen Wertes.

Legt man anekdotische Beweise beiseite, so belegte und studierte die Universität von Sao Paulo Brasilien die Auswirkungen von CBD auf eine kleine Gruppe von 36 Patienten mit SAD. Diese Forschung ist äußerst wertvoll, da die Teilnehmer dabei in eine Situation gebracht wurden, die ihre Störung garantiert auslöste. Der Test war die Simulation einer öffentlichen Rede.

Aufgeteilt in 3 Gruppen von 12, wurde eine Gruppe mit 600mg CBD dosiert, eine andere Gruppe erhielt ein Placebo und die dritte Gruppe diente als Kontrollgruppe. Zugegeben, dies war ein kleiner Doppelblindtest, aber die Ergebnisse zeigen zumindest vielversprechende Ergebnisse für CBD als eine Behandlungsform für SAD. Die Studie ergab, dass Patienten, die CBD erhielten, im Vergleich zur Kontrollgruppe weniger über soziale Angst berichteten. Im Gegensatz dazu berichtete die Placebogruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe von sozialer Angst.

Cbd Und Angst

EIN LETZTER ZUG AUF DIE SOZIALPHOBIE

SAD steht, in den einfachen Worten eines Hanflings, für Schüchternheit. Nach Meinung des Autors handelt es sich um eine reale, psychische Erkrankung, die auch behandelbar ist. Kognitive Verhaltenstherapie hat vielen Menschen eine völlig neue Welt eröffnet. Aber der beste Rat, den ich dazu gehört habe, ist der, den mir David Goggins, Ex-Navy Seal und Ultra-Marathon-Läufer gegeben hat, den er als "Stärke Deinen Geist!" bezeichnet. Dies bedeutet, sich in unangenehme Situationen zu begeben, um im Laufe der Zeit weniger verletzbar auf Angst zu reagieren.

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