By Luke Sumpter


Menschen verspüren häufig Ruhe und Zufriedenhei, wenn sie Cannabis- und CBD-Produkte konsumieren. Diese Erfahrung veranlasst viele, sich zu fragen, ob "CBD wirklich bei Angst wirkt". Die Studien hierzu laufen gegenwärtig noch. Auch wenn wir auf diese brennende Frage keine eindeutige Antwort geben können, hilft es, sich die aktuellen Daten anzusehen, um eine Vorstellung davon zu bekommen, in welche Richtung sich die Forschung zu CBD und Angst bewegt. Lies weiter, während wir die Komplexität von Angst und die Studien, die CBD gegen das Leiden untersuchen, behandeln und zeigen, wie man das Cannabinoid konsumiert.

Was ist Angst?

Als anhaltendes Gefühl von Unbehagen, Sorge und Furcht, kann Angst verschiedene Auswirkungen auf die Lebensqualität haben. Während manche nur vereinzelt Ausbrüche von unangenehmen Gefühlen erleben, werden andere von konstanten und lähmenden Gefühlen der Furcht niedergedrückt. Generalisierte Angststörung (die häufigste Form von Angst) betrifft allein im Vereinigten Königreich etwa 5% der Bevölkerung[1]. Leider nehmen Fälle von Angst trotz der Vielzahl von verfügbaren Behandlungsoptionen weltweit weiterhin zu[2] (teilweise verstärkt durch die aktuelle Pandemie). Für diesen Anstieg ist eine Reihe von Faktoren verantwortlich, darunter Stress und Kindheitstrauma, schlechte Schlafgewohnheiten, übermäßige Nutzung der sozialen Medien und sogar die Ernährung.

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  • Arten von Angst

Es gibt viele verschiedene Arten von Angst. Jede Form wirkt sich unterschiedlich auf Menschen aus und manche von ihnen erfordern hinsichtlich der Behandlung einen anderen Ansatz. Manche von ihnen sind zudem verbreiteter als andere. Die häufigsten Arten von Angst sind:

  • Generalisierte Angststörung: Menschen mit dieser Störung verspüren ständig Angstgefühle. Mehrere Ursachen unterstützen das Leiden, unter anderem ein Ungleichgewicht der Gehirnchemie, schmerzhafte Erkrankungen sowie eine Vorgeschichte von Drogen- und Alkoholmissbrauch.
  • Zwangsstörung: Verschiedene Fälle dieser chronischen Erkrankung wirken sich erheblich auf die Lebensqualität aus. Die Anzeichen und Symptome sind unter anderem extreme Angst vor Keimen, unangenehme Intrusionen, Autoaggressionen und andere, sowie das Bedürfnis nach makelloser Ordnung.
  • Sozialphobie: Eine anhaltende und überwältigende Angst vor sozialen Situationen. Diese Angstform beginnt gewöhnlich in der Jugendzeit. Die Symptome sind unter anderem Sorge über alltägliche Aktivitäten, häufiges Erröten und Schwitzen sowie eine Angst vor Beschämung.
  • Panikstörung: Gekennzeichnet von plötzlichen und regelmäßigen Ausbrüchen von Panik und Furcht. Die Ursachen dieser Angststörung umfassen ein Ungleichgewicht von Neurotransmittern und stressige Lebensereignisse. Die Symptome sind unter anderem (aber nicht beschränkt auf) Übelkeit, Brustschmerzen, erhöhte Herzfrequenz, Zittern und Hitzewallungen.
  • Posttraumatische Belastungsstörung: Diese psychische Erkrankung wird durch traumatische Erlebnisse ausgelöst. Wenn Menschen Schwierigkeiten haben, mit solch einer Situation fertig zu werden, könnten sie Flashbacks, Albträume und extreme Angst erleben.
Was ist Angst?

Aktuelle Therapien für Angst

Glücklicherweise können unter Angst leidende Menschen aus verschiedenen Behandlungsoptionen wählen, wie zum Beispiel Medikation, Gesprächstherapie und Veränderungen des Lebensstils. Die häufigsten Behandlungsformen sind:

Medikation Anxiolytika sind unter anderem selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, Pregabalin, Betablocker und Benzodiazepine.
Gesprächstherapien Ansätze wie kognitive Verhaltenstherapie (KVT) und angewandte Entspannungstherapie können Patienten helfen, ihre Gedanken sowie Vorstellungen zu verstehen und zu lernen, wie sie sich in stressigen Situationen entspannen können.
Veränderungen des Lebensstils Manche Veränderungen des Lebensstils können helfen, Angst zu lindern, darunter Bewegung, reduzierter Alkoholkonsum, angemessener Schlaf und Stress reduzierende Übungen wie Meditation.
Konfrontationstherapie Bei dieser Methode wird der Patient langsam mit angstauslösenden Reizen konfrontiert, um sich mit der Zeit an seine Trigger zu gewöhnen.

In welcher Verbindung CBD zu Angst steht

Also, verdient CBD einen Platz auf dieser Liste? Und welche Beziehung besteht zwischen CBD und Angst? Momentan wissen wir es schlichtweg noch nicht. Jahrzehnte des Verbots haben in der Vergangenheit verhindert, dass klinische Humanstudien stattfanden, und durch heutige Beschränkungen und Verwaltungsbürokratie sind sie nur schwer durchführbar. In laufenden Studien wird jedoch viel Boden wettgemacht. Forscher sind sehr bemüht, CBD gegen verschiedene Arten von Angst beim Menschen zu untersuchen. In Zell- und Tierstudien wird weiterhin aufgedeckt, wie Cannabinoide wie CBD im Körper wirken, um relevante physiologische Veränderungen hervorzurufen. Bislang haben sie herausgefunden, dass CBD den Körper und das Gehirn beeinflusst, indem es an bestimmte Serotonin-Rezeptoren und andere Rezeptoren bindet, die das Endocannabinoid-System (ECS) bilden.

  • Was ist das Endocannabinoid-System und wie hängt es mit Angst zusammen?

Einfach ausgedrückt hilft das ECS, fast alle Facetten der menschlichen Physiologie zu regulieren, indem es die Homöostase steuert (ein Zustand biologischen Gleichgewichts). Von Neuronen über Immunzellen bis hin zu Knochenzellen kommt es überall vor, wobei es die Funktion eines universellen Regulierers[3] erfüllt. Im Gehirn herrscht das ECS über die Neurotransmitter-Signalübertragung. Signalmoleküle innerhalb des Systems (bekannt als Endocannabinoide) reisen in umgekehrter Richtung über den synaptischen Spalt[4], was diesen Gehirnzellen ermöglicht, die Menge und Art der Chemikalien vorzuschreiben, die an ihre Rezeptoren binden. Da aus Cannabis gewonnene Cannabinoide entweder direkt an ECS-Rezeptoren binden oder über andere Wege Endocannabinoid-Werte modulieren, sind Forscher darauf erpicht, herauszufinden, wie genau sie sich beim Menschen auf Angst auswirken.

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  • Die Beziehung zwischen Cannabidiol und Angst

Der Mangel an Studien bedeutet, dass Wissenschaftler noch keine Schlussfolgerungen ziehen können. Doch es laufen viele interessante Untersuchungen, die die Beziehung zwischen CBD und Angst hoffentlich aufklären werden. Einige der wichtigsten laufenden Studien sind:

  • Wie sich CBD auf ECS-Enzyme auswirkt: Forscher untersuchen CBD auf seine Fähigkeit, ein als Fettsäureamid-Hydrolase (FAAH) bekanntes ECS-Enzym zu hemmen[5]. Dieses Protein baut das als Anandamid bekannte Endocannabinoid ab, das eine wichtige Rolle in der Stimmung spielt. Falls CBD verhindert, dass FAAH abgebaut wird, könnte es einen Anstoßeffekt auf den Geisteszustand haben.
  • Der Zusammenhang zwischen CBD und GABA: In laufenden Studien wird auch untersucht, wie sich CBD auf die GABA-Werte im Gehirn auswirkt[6]. Dieser auch als γ-Aminobuttersäure bekannte hemmende Neurotransmitter dämpft die Gehirnaktivität, was dabei hilft, ängstliche Gehirne etwas zu beruhigen.
  • Untersuchung von CBD gegen Sozialphobie: Forscher führen nun Humanexperimente durch, um zu verstehen, wie CBD gewisse Messergebnisse beeinflusst. In einer in der Fachzeitschrift "Neuropsychopharmacology" publizierten Studie wurde Patienten mit generalisierter Angststörung vor einem simulierten öffentlichen Vortrag[7] CBD verabreicht. Die Forscher wollten Faktoren wie kognitive Beeinträchtigung, Unbehagen und Aufmerksamkeit messen.
  • CBD und Blutfluss ins Gehirn: In manchen Humanstudien geht man noch einen Schritt weiter und untersucht, ob CBD den Blutfluss in mit Angst verbundene Regionen des Gehirns verändert. Mit arterieller Spinmarkierung (einer MRT-Technik, die Veränderungen der Blutsauerstoffwerte misst) wollte ein Team des University College London verstehen, ob CBD den Blutfluss in den Hippocampus verändert[8] – eine mit der Modulation von Angst assoziierte Gehirnregion.

Wie wird CBD konsumiert?

Es gibt verschiedene Methoden, CBD zu konsumieren. Seinem Beliebtheitsanstieg folgend, entwickeln Unternehmen vom Verdampfen von Extrakten bis hin zum Abfüllen des Moleküls in Wasserflaschen neue Möglichkeiten, das Cannabinoid zu nutzen. Die gebräuchlichsten Methoden des CBD-Konsums sind unter anderem:

  • Inhalation: Durch Rauchen und Verdampfen gelangt CBD über die Lunge direkt in den Blutkreislauf. Diese Methode sorgt für einen schnellen Wirkungseintritt (innerhalb von wenigen Minuten), geht aber mit offensichtlichen Gesundheitsbedenken einher. Entsprechende Produkte umfassen rohe Blüten, Hasch, Kief, Moonrocks sowie Shatter und Wax.
Wie wird CBD konsumiert?
  • Oral: CBD zu essen oder zu trinken, setzt das Molekül dem First-Pass-Effekt aus. Da es zuerst den Magen und die Leber passieren muss, bevor es in den Körperkreislauf gelangt, dauert der Wirkungseintritt von mit CBD angereicherten Brownies, Kuchen, Fruchtgummis und Soßen etwas länger (um die 30–60 Minuten). Neue wasserlösliche Produkte reduzieren diese Wartezeit jedoch auf etwa 10–15 Minuten.
Wie wird CBD konsumiert?
  • Sublingual: Durch das Träufeln von CBD-Öl unter die Zunge gelangt das Molekül nahezu sofort in den Blutkreislauf. Die sublinguale Anwendung bietet einen schnelleren Wirkungseintritt, ohne Dampf oder Rauch inhalieren zu müssen.
Wie wird CBD konsumiert?
  • Eine Anmerkung zur Dosierung

Auch wenn Humanstudien zu CBD vielversprechend erscheinen, muss die Dosierung berücksichtigt werden. In einigen dieser Studien wurden Dosen von bis zu 600mg verabreicht, was mehr als die Gesamtmenge an CBD in manchen Ölprodukten ist. Der Konsum dieser Menge ist nicht nur kostspielig, sondern erhöht auch das Risiko von Nebenwirkungen wie Magenverstimmung und Schläfrigkeit.

CBD ist von der FDA nicht gegen Angst zugelassen

Die Lebens- und Arzneimittelbehörde in den USA (Food and Drugs Administration; FDA) hat CBD nicht als Therapie für Angst zugelassen. Warum? Zunächst einmal sind viele CBD-Produkte auf dem Markt nicht genau dosiert und enthalten nicht, was sie behaupten. Außerdem bedeutet der Mangel an überzeugenden Humanstudien, dass es für die Organisation, die mit dem Schutz der öffentlichen Gesundheit beauftragt ist, nicht möglich ist, das Cannabinoid für diese Anwendung zuzulassen. Hoffentlich werden weiterentwickelte Dosierungsstrategien, erhöhte Produktreinheit und weitere Belege aus Humanstudien diese Haltung ändern.

Ruft CBD Angst hervor?

Bei manchen Nutzern ruft CBD Nebenwirkungen hervor, einschließlich Übelkeit, Abgeschlagenheit und Reizbarkeit. Das Cannabinoid kann zudem mit einer langen Liste von verschreibungspflichtigen Medikamenten in Wechselwirkung treten. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Cannabinoid jedoch nicht dafür bekannt, Angst hervorzurufen.

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Legalität

In vielen Ländern ist CBD legal, vorausgesetzt, dass sich die Produkte an den legalen THC-Grenzwert halten. Im Vereinigten Königreich muss CBD-Öl zum Beispiel weniger als 0,2% THC enthalten. Nur eine kleine Gruppe von Ländern hat CBD verboten, darunter Albanien, Weißrussland, Bosnien und Herzegowina sowie Serbien. Prüfe stets Deine lokalen Bestimmungen.

Wirkt CBD wirklich bei Angst?

Nun bist Du Dir der laufenden Studien bewusst, in denen CBD in Modellen von Angst untersucht wird. Außerdem hast Du die beliebtesten Konsummethoden des Cannabinoids entdeckt und warum es keine Zulassung von der FDA erhalten hat. Kann CBD also helfen, Angst zu behandeln? Im Augenblick wissen wir es nicht. Doch der Umfang an Forschung auf diesem Gebiet bedeutet, dass wir in nächster Zeit wahrscheinlich eine solide Antwort haben werden.

External Resources:
  1. Overview - Generalised anxiety disorder in adults https://www.nhs.uk
  2. Global prevalence and burden of depressive and anxiety disorders in 204 countries and territories in 2020 due to the COVID-19 pandemic https://www.thelancet.com
  3. The Endocannabinoid System, Our Universal Regulator https://www.jyi.org
  4. Dual Regulation of Anterograde and Retrograde Transmission by Endocannabinoids https://www.jneurosci.org
  5. Cannabidiol enhances anandamide signaling and alleviates psychotic symptoms of schizophrenia https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  6. The Impact of Cannabidiol on Human Brain Function: A Systematic Review https://www.frontiersin.org
  7. Cannabidiol Reduces the Anxiety Induced by Simulated Public Speaking in Treatment-Naïve Social Phobia Patients https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  8. Cannabidiol improves blood flow to brain’s hippocampus https://www.ucl.ac.uk
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