Deine kleinen Canna-Babys werden wahrscheinlich mit viel Liebe großgezogen, aber diese Liebe kann auch zu viel sein. Oder nicht genug. Cannabispflanzen sind genau wie andere Pflanzen: Sie müssen ordentlich gepflegt werden und ein schönes, "stabiles" Zuhause haben. Um zu gedeihen, benötigt Cannabis einen Plan, wann es die richtige Menge Wasser und Nährstoffe erhalten soll. Cannabis benötigt eine strikte "Nachtruhe", durchgängige Licht-an-Erlaubnis ist bedenklich. Cannabispflanzen sind außerdem sehr hitze- und lichtempfindlich.

Wenn sich Deine Ganja-Aufzucht ein bisschen so anhört, als müsstest Du ein Kind großziehen, dann, weil es das auch irgendwie ist. Und obwohl es sich um eine widerstandsfähige Pflanze handelt, sorgen Pflege und Liebe immer für ein besseres Ergebnis.

Die Vorteile einer sorgfältig umhegten Aufzucht? Glückliche Pflanzen und üppige Erträge. Und die Strafe, wenn Du Deine Pflanzen nicht richtig behandelst? Kleinere Erträge, wenn nicht sogar Popcorn-Buds oder sogar überhaupt keine Buds. Wenn sie nicht richtig behandelt werden, sorgt das bei Cannabispflanzen für Stress. Und dieser Stress holt nicht das bestmögliche aus Deiner Cannabisernte heraus.

Hier sind ein paar häufige Stressoren und wie diese vermieden werden können.

Bewässerungsausgabe Cannabis Pflanze

DIE FALSCHE MENGE WASSER

Jede Pflanze benötigt Wasser. Cannabis ist da keine Ausnahme. Wasser hilft Pflanzen dabei, ihr eigenes "Essen" in Form von Glukose zu erzeugen. Denn es ist ein wesentlicher Bestandteil der Photosynthese. Das Wasser verwandelt sich durch Verdampfen in CO₂. Im Inneren hilft der Wasserdruck auch den Blättern dabei ihre innere Struktur beizubehalten. Hydratisierte Blätter verwelken nicht. Zu viel Wasser ist jedoch genauso stressig, wie nicht genug Wasser - die Nährstoffaufnahme wird verhindert und das resultiert in einem verkümmerten Wachstum. Es ist wichtig, dass Deine Pflanzen in einer warmen, feuchten Umgebung aufwachsen, damit ein glückliches, stressfreies Wachstum gewährleistet ist.

BELEUCHTUNG

Beim Outdoor-Anbau ist die Beleuchtung kein relevantes Thema, da die Dinge auf natürliche Weise passieren. Wenn Du Deine Pflanzen allerdings nach drinnen bringst, dann wirst Du die "Sonne" und der "Mond" sein. Es ist essenziell, dass Du für Deine Pflanzen strikte Beleuchtungsmuster hast. Sie brauchen in regelmäßigen Abständen Licht und Dunkelheit. Während der Vegetationsperiode benötigen Deine Pflanzen 18 Stunden Licht am Tag. Während der Blütephase brauchen die Pflanzen viel weniger Licht. Ungefähr 12 Stunden. Den Wechsel zum richtigen Zeitpunkt vorzunehmen hat definitiv Einfluss auf Deinen Ertrag.

Über die Beleuchtungsmuster hinaus ist auch die richtige Konstruktion der Innenbeleuchtung unerlässlich, um Deinen Pflanzen zu geben, was sie brauchen. Sind die Lampen zu weit von der Pflanze entfernt, kann es sein, dass sie nicht genug Licht abbekommen. Sind die Lampen zu nah an den Pflanzen dran, kann das für Überhitzung sorgen. Ist das Blattwerk nicht richtig getrimmt, bekommen die unteren Buds weniger Licht ab, als sie für ein gesundes Wachstum benötigen. Die Lichtzugänglichkeit ist auch ein Grund, warum viele Grower frühzeitig ScrOG und andere Anbaumethoden verwenden. Pflanzen darauf zu trainieren auf bestimmte Weise zu wachsen, ist auch ein Weg sicherzustellen, dass das Licht sich gleichmäßig ausbreitet und jede Blüte erreicht.

Innenanbau Cannabis Lichter Und Temperatur

TEMPERATUR

Wenn Pflanzen Kälte ausgesetzt sind, stresst sie das. Deshalb musst Du darauf achten, dass die Temperaturen auch während der Dunkelphase nicht zu niedrig sind, egal wo Du anbaust. Auch wenn Pflanzen, die Kälte ausgesetzt sind, manchmal einzigartige Charakteristiken haben, wie beispielsweise eine lila Farbe zu bekommen, ist das nicht gut für sie. Die meisten Outdoor-Pflanzen müssen deshalb bis Oktober geerntet werden.

Wenn die Verhältnisse zu warm werden, leidet Cannabis unter Hitzestress, was zu einer dauerhaften Schädigung der Blätter führen kann, was die Gesamtleistung negativ beeinflußt.

Als generelle Faustregel gilt, dass 20-28°C der sichere/optimale Bereich für die Aufzucht von Cannabis ist. Das mag von Sorte zu Sorte variieren, aber es ist eine gute gebräuchliche Vorgabe, nach der man sich richten kann. Beim Anbau im Freien können die Temperaturen nachts schon mal etwas sinken. Achte einfach darauf, dass Du niemals Pflanzen anbaust, wenn das Wetter beginnt frostig zu werden.

STRESS DURCH FEHLERHAFTE NÄHRSTOFFZUFUHR

Deinen Pflanzen die richtigen Nährstoffe und in der richtigen Menge zuzuführen ist entscheidend, um eine stressfreie Aufzucht aufrecht zu erhalten. Kommerzielle Pflanzennährstoffe für Cannabispflanzen können ganz leicht erworben werden. Allerdings ist die Versuchung für Anbauanfänger groß, zu viele Nährstoffe zu geben. Denke nicht, dass "mehr" immer besser ist. Im Gegenteil, für die Gesundheit der Pflanze ist es lebensnotwendig, dass ein geregelter Nährstoffplan eingehalten wird. Zu viele Nährstoffe können sich in der Erde ansammeln, was zu Problemen führen kann. Schaue Dir dafür unsere Anleitung für stressfreie Nährstoffzufuhr an.

Ph Des Bodens Im Cannabisanbau

DER RICHTIGE PH-WERT

Cannabispflanzen benötigen eine Erde mit einem pH-Wert zwischen 6 und 6,5. Der pH-Wert ist eine Maßeinheit, wie angibt, wie sauer oder basisch die Erde ist. Höhere Werte über 7 zeigen, dass die Erde eher basisch ist, während Werte unter 7 eine eher saure Erde bedeuten. Cannabis liegt ungefähr in der Mitte. Du musst die Erde ungefähr in diesem Bereich halten, sonst bedeutet es Stress für Deine Pflanze. Außerdem solltest Du darauf achten, dass das Wasser, mit dem Du Deine Pflanzen gießt in diesem pH-Bereich liegt. Merke: Für Hydrokulturen liegt der ideale pH-Bereich zwischen 5,5 und 6,5.

Wenn Cannabis sich nicht in diesem pH-Bereich befindet, kann das die Nährstoffaufnahme blockieren, was Stress für Dein Cannabis bedeutet und Probleme verursacht.

GEWEBESCHÄDEN

Genau wie bei Menschen, stresst es Pflanzen, wenn man sie rumschubst. Oder sie von Schädlingen befallen sind. Oder herunter geworfen werden. Versuche Deine Pflanzen so wenig wie möglich zu bewegen und bewahre sie an einem Ort auf, wo sie vor Schädlingen sicher sind. Begleitpflanzen zu pflanzen, selbst im Innenbereich, kann dabei helfen, um die Pflanzen herum einen natürlichen Abwehrschild aufzubauen. Beim Beschneiden ist es wichtig, darauf zu achten, dass Du die Pflanze nicht überforderst, indem Du zu viel abschneidest. Auch wenn das Beschneiden im Großen und Ganzen auch wichtig für die Gesundheit der Pflanze ist, kann es ebenso ein Auslöser von Stress sein.

So, da hast Du es! Du solltest Dir jetzt gewahr sein, was die Hauptauslöser für Stress sind, mit denen Dein Cannabis konfrontiert sein könnte. Es sollte im Interesse jeden Erzeugers liegen, die Pflanzen vor Stress zu bewahren. Lese Dir deshalb zusätzlich unsere ausführlicheren Artikel zu jedem einzelnen Thema durch, die in den oberen Abschnitten verlinkt wurden.

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