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By Luke Sumpter


Weed-Saison. Wenn Du hoffst, beim Outdoor-Anbau von Cannabis gute Resultate zu erzielen, musst Du Dich mit diesem Wort vertraut machen. Du kannst nicht einfach erwarten, zu jeder Zeit des Jahres Samen in die Erde zu pflanzen und gute Ergebnisse zu ernten. Nutze diesen Artikel als Grundlage, um Deine lokale Umgebung kennenzulernen, damit Du Jahr für Jahr Rekordernten erzielen kannst.

Was ist die "Weed-Saison"?

Die Weed-Saison bezeichnet ein Zeitfenster, in dem Grower Cannabispflanzen erfolgreich im Freien anbauen können. Unabhängig von der Jahreszeit können Indoor-Grower auf der ganzen Welt fröhlich säen, anbauen und eine Ernte nach der anderen einfahren. Grower, die sonnengereifte Buds bevorzugen, müssen dagegen planen und in Übereinstimmung mit den Kreisläufen der Natur agieren. Sich an die Weed-Saison zu halten, ähnelt anderen Formen des Gartenbaus. Gärtner, die einjähriges Gemüse anbauen, sind mit dem Säen der Samen und Umpflanzen der Sämlinge ebenfalls auf den Frühling beschränkt und ernten schließlich die letzten Früchte der Saison, wenn der erste Herbstfrost kommt.

  • Nördliche Hemisphäre

Der Weed-Saison-Kalender variiert sich je nach Region. In der nördlichen Hemisphäre findet das Frühlingsäquinoktium Ende März statt und markiert den Frühlingsbeginn und die kommenden längeren Tage. Da es noch zu kalt ist, um Cannabis-Sämlinge zu diesem Zeitpunkt rauszustellen, entscheiden sich viele Grower, die Saison mit Anbaulampen drinnen zu starten. Je nachdem, wann in jeder Region der letzte Frost kommt, pflanzen Grower ihre Pflanzen normalerweise im Zeitraum zwischen April bis Ende Mai nach draußen. Die Weed-Saison dauert insgesamt 6–8 Monate und endet mit dem ersten Frost Ende September oder Oktober.

  • Südliche Hemisphäre

In der südlichen Hemisphäre, wo die Jahreszeiten praktisch das genaue Gegenteil sind, sehen die Dinge etwas anders aus. Hier beginnt die Weed-Saison im September (Vorfrühling) und geht bis Februar (Spätsommer) und März (Frühherbst).

Was ist die
  • Tropische Regionen

Doch globale Weed-Saisons sind nicht binär. Menschen, die Cannabis in der Nähe des Äquators anbauen, können dies das ganze Jahr über tun. Ungeachtet der Jahreszeit dauert die Tagesphase hier 12 Stunden. Die warmen und feuchten Klimata in diesem Breitengrad ermöglichen Gärtnern, alle Arten von Pflanzen mit geringem Aufwand anzubauen.

Cannabis kann jedoch eine einzigartige Herausforderung darstellen. Man nimmt an, dass photoperiodische Cannabissorten im Osten Asiens entstanden sind. In dieser Region musste sich die Pflanze an jahreszeitlichen Hinweisen orientieren, um vor Einsetzen des tödlichen Frosts zu wachsen, zu blühen und sich fortzupflanzen. Deshalb entwickelte sie die Angewohnheit, die Blüte einzuleiten, wenn die saisonalen Tageslichtstunden weniger werden. Indoor zwingt ein Lichtzyklus von 12 Stunden Licht und 12 Stunden Dunkelheit – ein das um das Herbstäquinoktium verfügbare Licht nachahmendes Muster – Cannabispflanzen in die Blüte.

Da die Tageslichtstunden in diesem Bereich der Tropen permanent gleich sind, blühen photoperiodische Pflanzen schon wenige Wochen nach der Keimung. Allerdings sind in äquatorialen Cannabisvarietäten Mutationen aufgetreten, die sie die Blüte durch andere Hinweise beginnen lassen, was sie sowohl von photoperiodischen als auch autoflowering Kultursorten unterscheidet.

  • Die Rolle der Höhenlage

Ungeachtet des Breitengrades spielt die Höhe stets eine große Rolle für Weed-Anbausaisons. In höheren Lagen sind die Anbausaisons kürzer, da der Frost später aufhört und früher in der Saison einsetzt. Deshalb sind autoflowering und kurz blühende Pflanzen für solche Gebiete besser geeignet.

Ist Cannabis einjährig, zweijährig oder mehrjährig?

Wenn Du ein passionierter Grower bist, sind Dir wahrscheinlich schon die Begriffe einjährig, zweijährig und mehrjährig begegnet. Für den Anbau einer bestimmten Pflanze sind dies sehr wichtige Unterscheidungen, und Gärtner wählen je nach Kategorie ganz andere Herangehensweisen. Lass uns diese Bezeichnungen ein wenig ausführlicher erkunden:

  • Einjährig: In diese Kategorie fällt Cannabis. Wie der Name nahelegt, absolvieren einjährige Pflanzen ihren gesamten Lebenszyklus – von der Keimung über die Blüte bis hin zur Samenproduktion – während einer einzigen Anbausaison. Das Überleben von neuen Samen über den Winter stellt das Überleben der genetischen Linien sicher. Andere beliebte einjährige Pflanzen sind unter anderem Tomaten, Gurken und Speisekürbis.
  • Zweijährig: Diese Pflanzen benötigen zwei Saisons, um zu wachsen und Samen zu produzieren. Mehrere Zwiebel-, Lauch-, Kohl- und Karottensorten wachsen in der ersten Saison, überwintern und produzieren dann im folgenden Frühling Samen.
  • Mehrjährig: Diese Pflanzen überleben mehrere Anbausaisons. Typischerweise sterben die oberen Teile von mehrjährigen Pflanzen jeden Winter ab, bevor die Pflanzen sich im Frühling erholen. Viele mehrjährige Spezies behalten ihre Blätter das ganze Jahr über. Beispiele für mehrjährige Pflanzen sind unter anderem verschiedene Formen von Kohl, Trauben, Beerensträucher und Obstbäume.

Obwohl die Genetik viel Macht über die saisonalen Anbaueigenschaften von Pflanzen hat, beeinflusst auch die Umwelt ihren Lebenszyklus. In wärmeren Regionen mit einer langen Anbausaison angebaute zweijährige Pflanzen absolvieren zum Beispiel ihren gesamten Lebenszyklus in einer einzigen Saison, was sie ausgehend von Umweltfaktoren zu einjährigen Pflanzen macht.

Ist Cannabis einjährig, zweijährig oder mehrjährig?

Zum Verständnis der Photoperiode

Die Photoperiode und der Photoperiodismus bezeichnen den wiederkehrenden Zyklus von Licht- und Dunkelphasen, dem Pflanzen ausgesetzt sind. Wie bereits erwähnt, reagieren Cannabissorten empfindlich auf die Lichteinwirkung und werden vom Wachstum in die Blüte übergehen, wenn das verfügbare Licht schwindet.

Daher müssen Grower von photoperiodischen Sorten mit ihrem lokalen Klima vertraut sein. Grower müssen Samen rechtzeitig säen, um ihren Pflanzen zu ermöglichen, die gewünschte Größe zu erreichen, bevor die Lichtstunden im Spätsommer abnehmen. Die Samen drinnen vorzuzüchten, gibt den Pflanzen die besten Überlebenschancen, vor allem wenn sie eine insgesamt kürzere Anbausaison haben. Selbst nach Beginn der Blüte brauchen Sativa-Sorten normalerweise viel länger, um zu reifen, weshalb sie auch eine längere Anbausaison als ihre Indica-Gegenstücke benötigen.

Bei Growern, die in extremen Breitengraden leben, können photoperiodische Sorten sich nicht so schnell entwickeln, wie die Jahreszeiten wechseln. Glücklicherweise hat sich eine spezifische Art von Cannabis entwickelt, um mit diesem Dilemma fertig zu werden. Autoflowers stammen von einer als Ruderalis bekannten Subspezies von Cannabis ab. Diese Art entwickelte sich in den nördlichen Breitengraden und mutierte, um sich an diese Bedingungen anzupassen.

Anstatt auf die Photoperiode angewiesen zu sein, blüht Ruderalis-Cannabis nach einer inneren Uhr. Die Pflanzen treten üblicherweise mehrere Wochen nach der Keimung in die Blüte ein, sobald sie 5–7 Nodien entwickelt haben. Da Autoflowers einen kurzen Lebenszyklus von 8–12 Wochen haben, stellen sie die ideale Wahl für Grower in kühleren Klimata mit kürzeren Weed-Saisons dar.

Anbaukalender für die Weed-Saison

Ganz gleich, wo Du lebst, entspricht jede Phase der Weed-Saison verschiedenen Phasen des Anbauzyklus. Grower mit längeren Anbausaisons haben mehr Spielraum, insbesondere wenn es darum geht, früher anzufangen, aber die Kalender überschneiden sich trotzdem größtenteils. Im Folgenden werden wir einen kurzen Blick darauf werfen, welche Wachstumsphase welcher Zeit des Jahres entspricht, wobei wir den Fokus auf die nördliche Hemisphäre legen.

  • Vorfrühling (Keimung)

In der nördlichen Hemisphäre beginnt die Outdoor-Saison häufig drinnen, gewöhnlich Ende März. Kontrollierte Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte ermöglichen eine erfolgreichere Keimung und bessere Überlebensraten von Sämlingen. Die meisten Grower halten ihre Sämlinge drinnen unter künstlichem Licht, bis sie etwas an Masse zulegen, und weil sie verhindern wollen, dass sie Opfer von tödlichem Spätfrost werden.

Anbaukalender für die Weed-Saison
  • Spätfrühling (Umpflanzen)

Sobald die Frostgefahr wirklich vorüber ist (in der Regel Anfang Mai), fangen Grower an, ihre jungen Pflanzen rauszustellen. Eine Phase des "Abhärtens" ermöglicht den Pflanzen, sich allmählich an ihre neue Umgebung zu gewöhnen. Dafür sollten die Pflanzen im Wesentlichen jeden Tag für zunehmend längere Intervalle rausgestellt werden, bis kein Risiko mehr besteht, dass sie sterben oder mit einem zu großen Schock fertig werden müssen. Falls Du ein Gewächshaus oder einen Polytunnel hast, kannst Du sie stattdessen dort einpflanzen und die Wachstumsgeschwindigkeit beibehalten, während Du die Pflanzen vor ungünstigem Wetter schützt.

Anbaukalender für die Weed-Saison
  • Frühsommer (Wachstum/Autoflowers sind reif)

In den Monaten Juni und Juli werden sich viele Autoflowers dem Ende ihres Lebenszyklus nähern. Währenddessen werden photoperiodische Grower ihre wachsenden Pflanzen beschneiden und trainieren, um das Kronendach zu formen und die Anzahl der künftigen Blütenstände zu erhöhen.

Anbaukalender für die Weed-Saison
  • Spätsommer (spätes Wachstum und frühe Blüte)

In dieser Phase werden Düngen, Gießen und Training fortgesetzt. Die Pflanzen werden beträchtlich an Größe zulegen und die allmähliche Abnahme der Photoperiode im August wird physiologische Veränderungen innerhalb der Pflanzen bewirken, die sie dazu veranlassen, die Blüte einzuleiten.

Anbaukalender für die Weed-Saison
  • Frühherbst (Blüte und Ernte)

Zu diesem Zeitpunkt steigen Grower auf Blütenährstoffe um und reduzieren mit adäquater Belüftung die Luftfeuchtigkeit in Gewächshäusern. Da Outdoor-Pflanzen UV-Strahlen ausgesetzt sind, produzieren sie üblicherweise erhöhte Konzentrationen von Terpenen und Cannabinoiden, um sich zu schützen. Indicadominierte Varietäten werden im Frühherbst (Mitte/Ende September) das Ende ihrer Blütephase erreichen; größere Sativa-Arten werden etwas mehr Zeit brauchen, um auszureifen. Anschließend werden Grower ihre Pflanzen spülen, ernten und die Blüten verarbeiten.

Anbaukalender für die Weed-Saison

Warum reifen Cannabissorten unterschiedlich schnell?

Cannabissorten reifen aus vielerlei Gründen unterschiedlich schnell. Die Genetik spielt hierbei die größte Rolle. Autoflowering Pflanzen gehen aufgrund von Mutationen, die sie basierend auf dem Alter blühen lassen, als erste durchs Ziel, wohingegen photoperiodische Kultursorten in Gebieten mit langen Weed-Saisons Wochen, wenn nicht gar Monate brauchen, um erntereif zu werden. Innerhalb der Kategorie von photoperiodischem Cannabis sind indicadominierte Varietäten in der Regel mehrere Wochen vor sativadominierten Sorten erntereif.

Was den Reifegrad anbelangt, spielt auch die Umwelt eine Rolle. Photoperiodische Sorten in der Nähe des Äquators anzubauen, wird zum Beispiel zu einer früheren Blüte und schnelleren Ernte führen, aber auch den Ertrag verringern. Darüber hinaus können Techniken wie Lichtentzug genutzt werden, um die Blüte (falls gewünscht) früher einzuleiten.

Nutze unseren Seedfinder, um die perfekten Pflanzen für Deine Umgebung zu finden

Beim Outdoor-Anbau von Cannabis gilt es viel zu berücksichtigen, aber die Umgebung sollte der Hauptfokus sein. Wie lange dauert Deine Anbausaison? Wie viel regnet es im Spätsommer? Gibt es Spätfrost im Frühling oder Frühfrost im Herbst? Glücklicherweise haben Züchter im Laufe der Jahre hart daran gearbeitet, Kultursorten zu züchten, die in spezifischen Umgebungen eine gute Leistung erbringen, seien es kalte, regnerische oder heiße und trockene Klimata.

Um Dir Dein Leben etwas zu erleichtern, haben wir unseren Cannabis-Seedfinder entwickelt, der Dir helfen soll, Deine Suche auf der Grundlage zahlreicher Faktoren, darunter Anbaubedingungen wie die Blütezeit, einzugrenzen.

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Wie sich die Weed-Saison auf die gesamte Cannabisbranche auswirkt

Wie Du Dir vorstellen kannst, hat die Weed-Saison nicht nur Auswirkungen auf Selbstversorger, denn sie schlägt Wellen in der gesamten Branche, insbesondere in Ländern und Bundesstaaten, in denen Cannabis legal ist. Die Nachfrage nach biologisch angebautem, sonnengereiftem Weed ist in die Höhe geschossen und Konsumenten gefällt die Vorstellung von Buds mit einer erhöhten Produktion von sekundären, von den Strahlen der Sonne befeuerten Metaboliten. Aufgrund der Rhythmen der Natur fluktuiert das Angebot jedoch.

Im Herbst werden die Regale von Fachgeschäften mit sonnengereiftem Weed gut bestückt und über den Winter bleibt die Versorgung in der Regel gewährleistet. Doch im Spätwinter und Vorfrühling geht die Verfügbarkeit stark zurück; in dieser Zeit dominiert indoor angebautes Cannabis.

Den Frühling hindurch bleiben sonnengereifte Buds eine Seltenheit, bis im Frühsommer allmählich die ersten Rekordernten von Autoflowers eintrudeln. Der Großteil der Versorgung von photoperiodischen Pflanzen trifft schließlich am Ende der Saison in den Läden ein.

Wie man als Outdoor-Grower vorausplant

Warum solltest Du als Grower Zeit dafür aufwenden, über die Weed-Saison nachzudenken? Weil sie praktisch Deinen gesamten Grow diktieren wird! Lerne Dein Klima und seine Frosttage kennen und finde heraus, welche Begleitpflanzen in Deiner Region gedeihen und welche Sorten am besten kompatibel sind.

Sei Dir auch bewusst, dass die Arbeit nach der Ernte nicht aufhört. Es gibt viele Dinge, die Du tun kannst, um Deine Anbaufläche zu optimieren, wie zum Beispiel Kompost auf Beete zu geben und sie vor dem Beginn der nächsten Saison zu mulchen. Viele Grower säen über den Sommer auch andere Pflanzen, um während des Winters Wurzeln im Boden zu lassen – eine Strategie, die Mikroben mit Nahrung versorgt und Deinen Boden am Leben hält. Im Frühling kannst Du diese Pflanzen entfernen und Deinem Boden als Gründünger zuführen. Nun, da Du mit der Weed-Saison als Ganzes vertraut bist, solltest Du anfangen, Dein Klima zu studieren, und Deinen Pflanzen dabei zusehen, wie sie Deine Bemühungen belohnen.

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