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Bereite Deinen Bio-Cannabisanbau für die Outdoor-Saison vor

Bereite Deinen Bio-Cannabisanbau für die Outdoor-Saison vor


Nach den grauenhaften Wintermonaten, wenn die Tage endlich wieder länger werden und die ersten Anzeichen von Wärme zu spüren sind, liegt Aufregung in der Luft. Der Frühling ist endlich da; und mit ihm die Outdoor-Cannabissaison!

Hole Deine Samen jedoch noch nicht heraus, da wir nichts überstürzen sollten. Wir wollen unseren Outdoor-Cannabisgarten bestens vorbereiten, damit wir uns auf gesunde Pflanzen und eine großartige Ernte saftiger und aromatischer Blüten freuen können.

Warum solltest Du Cannabis biologisch anbauen?

Für unseren Outdoor-Cannabisanbau wählen wir einen natürlichen und biologischen Weg. Der Grund hierfür ist simpel: Viele Kenner empfinden das Ergebnis eines biologischen Gartens als weitaus befriedigender. Dein Weed wird schmackhafter und aromatischer sein und vor Harz triefen!

Darüber hinaus wird ein gut vorbereiteter biologischer Anbau die Widerstandskraft Deiner Pflanzen gegenüber den Elementen und Schädlingen verbessern, was immens nützlich ist, wenn man im Freien anbaut.

Zu guter Letzt verursachen biologische und nachhaltige Gartenpraktiken keinen Schaden an der Erde und ihren Bewohnern. Und was könnte besser sein, als großartiges Cannabis anzubauen und zugleich etwas für die Umwelt zu tun?

Nun, lass uns mit der Vorbereitung unseres biologischen Gartens für einen fantastischen Outdoor-Grow loslegen!

Wähle den besten Platz für Deinen Outdoor-Cannabisanbau

Falls Du noch keinen bestimmten Platz in Deinem Garten hast, ist der erste Schritt, eine gute Stelle zu finden, wo Dein Weed wachsen kann. Cannabis liebt Licht und am besten viel davon. Idealerweise sollte Dein Anbauplatz nach Süden ausgerichtet sein. Das optimale Szenario wäre, wenn Deine Pflanzen tagsüber viel direkte Sonne und später am Nachmittag und abends etwas gefiltertes/diffuses Licht erhalten.

Weitere wichtige Überlegungen für einen guten Anbauort sind:

  • Schutz vor den Elementen

Stelle sicher, dass Dein Cannabis keinem starken Wind und Wetter ausgesetzt ist. Ein guter Platz hinter einem Schuppen oder in der Nähe eines Zauns kann Schutz vor starken Winden und starkem Regen bieten. Alternativ dazu pflanzt Du in Töpfe, so dass Du Dein Cannabis in Sicherheit bringen kannst, falls schlechtes Wetter aufzieht.

  • Privatsphäre/Heimlichkeit

Du solltest Deine Pflanzen vor neugierigen Nachbarn oder Passanten versteckt halten. Schließlich möchtest Du ja nicht den ganzen Aufwand betreiben und Dir Dein Weed stehlen lassen, oder? Sieh Dir einige andere nützliche Tipps zum verdeckten Anbau an, um Dein Vorhaben geheimzuhalten.

  • Zugänglichkeit

Die Zugänglichkeit ist ein weiteres Problem, wenn Du im Freien anbaust. Es wäre nicht praktisch, an einem Ort anzubauen, der weit entfernt oder extrem schwer zu erreichen ist. Denk dran, dass Du Deine Pflanzen von Zeit zu Zeit gießen und pflegen musst, was selbst dann gilt, wenn Du einen Guerilla-Anbau in der Wildnis betreibst. Dein Platz sollte nicht schwer zu erreichen, aber auch etwas weiter entfernt von Orten sein, an denen andere Menschen herumspazieren könnten.

Wähle den besten Platz für Deinen Outdoor-Cannabisanbau

Solltest Du in Töpfen oder direkt im Boden anbauen?

Falls Du Cannabis im Freien anbaust, hast Du ein paar verschiedene Möglichkeiten. Erstens kannst Du es an einem abgelegenen Platz fernab von zu Hause in natürlicher Erde wachsen lassen oder Cannabis-spezifische Erde an besagten Ort bringen, um dessen Qualität zu verbessern. Grabe einfach ein Loch und befülle es mit der guten Erde. Du erkennst minderwertige Erde an ihrem sandigen und hellen Aussehen.

Ebenso hast Du die Möglichkeit, in Töpfen anzubauen. Diese bieten Dir ein paar Vorteile, wobei der offensichtlichste die Tragbarkeit ist. Dadurch kannst Du beispielsweise im Falle eines aufziehenden Sturms Deine Pflanzen in Sicherheit bringen. Oder es stellt sich heraus, dass der Ort Deines Guerilla-Anbaus für Deinen Geschmack erwas zu belebt ist. Kein Problem! Stelle Deine Pflanzen einfach etwas weiter weg.

Und die Nachteile des Anbaus in Töpfen? Deine Pflanzen entwickeln möglicherweise auf Grund des beschränkten Platzes nicht ihr volles Potential. Wenn Du Dich jedoch für Töpfe ausreichender Größe entscheidest, kannst Du trotzdem Monsterexemplare anbauen. Unserer Meinung nach überwiegen die Vorteile von Töpfen ihre Nachteile.

Falls Dir Gartenbeete zur Verfügung stehen, kannst Du Dein Cannabis zu Hause direkt in der Erde anbauen. Dies setzt natürlich voraus, dass es hier auch sicher ist. Falls es Dir jedoch möglich ist, werden Deine Pflanzen dazu in der Lage sein, ihr Wurzelsystem auszudehnen und eine massive Ausbeute hervorbringen.

Welche Art von Erde solltest Du für den Outdoor-Cannabisanbau verwenden?

Beim Outdoor-Cannabisanbau ist gesunde Erde einer der wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Ernte. Gut vorbereitete biologische Erde fördert expansives Wurzelwachstum und eine üppige und lebendige Vegetation. Gute Erde macht Pflanzen zudem auch weniger anfällig für Schädlinge und Krankheiten, was ein großes Plus beim Outdoor-Anbau ist.

Kenne Deine Erde

Cannabis wächst nicht in jeder Erde gleich gut. Manche Erden sind besser für Blumen oder Gemüse geeignet, weshalb Du genau wissen solltest, womit Du es zu tun hast. Mach Dich mit der Textur, Zusammensetzung, Kompaktheit und Drainage vertraut, die mit guter Erde assoziiert werden. Hochwertige Erde für Cannabis ist typischerweise dunkel und reichhaltig, aber nicht zu kompakt. Sie sollte Wasser ebenso gut zurückhalten wie ableiten können und reich an den richtigen Nährstoffarten sein. Darüber hinaus sollte der pH-Wert zwischen 6 und 7 liegen.

  • Profitipp: Falls Du nicht vorhast, zu 100% biologisch anzubauen, kannst Du kommerzielle Erde verwenden, die für den Cannabisanbau hergestellt wurde. Produkte namhafter Hersteller weisen normalerweise die richtige Zusammensetzung, Textur und den passenden pH-Wert auf, um Deine Pflanzen erfolgreich bis zur Ernte durchzubringen. Gebrauchsfertige Erde ist meistens mit Nährstoffen vorgedüngt, die für die ersten 3–4 Wochen des Wachstums ausreichen.

Falls Du jedoch biologisch anbaust und die Erde mit Kompost, Wurmkompost und anderen organischen Stoffen bearbeitest, verwandeln Mikroorganismen das Material in Nährstoffe für Deine Pflanzen. Mutter Natur kümmert sich um alles – Du wirst nicht einmal zusätzlichen Dünger zuführen müssen!

Welche Art von Erde solltest Du für den Outdoor-Cannabisanbau verwenden?

Verwende die passende Erde für feminisiertes bzw. autoflowering Cannabis

Photoperiodisches Cannabis und Autoflowers wachsen etwas unterschiedlich. Autoflowers sind normalerweise viel kleiner, wachsen schneller und haben eine kürzere Blütephase. Da sie nach wenigen Wochen ihre Blütephase einleiten, verzeihen sie Anbaufehler allerdings weniger gut.

Aus diesem Grund solltest Du es Deinen Autoflowers ermöglichen, stressfrei zu wachsen. Die beste Erde für Autoflowers ist luftig und leitet Wasser gut ab – sogar noch mehr als die Erde, die für feminisiertes Cannabis verwendet wird. Obwohl sie immer noch reichhaltig und dunkel sein sollte, solltest Du zu sehr gedüngte Erden vermeiden, die Deine autoflowering Pflanzen verbrennen könnten.

  • Profitipp: Füge 10–15% Perlite hinzu, um die Erde leichter zu machen und für eine bessere Drainage zu sorgen.

Optimierung der Outdoor-Erde

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Deine Outdoor-Erde zu optimieren, um gesundes und robustes Wachstum zu unterstützen, unabhängig davon, für welche Form des Anbaus Du Dich entscheidest.

Ergänzungen mit Silizium

Silizium zählt zu den häufigsten Elementen im Boden. Pflanzen lieben es und belohnen Dich mit gesundem Wachstum, wenn sie Zugang dazu haben. Der Zusatz von Silizium-Ergänzungsmitteln bietet viele Nutzen:

  • Verbessert die Nährstoffaufnahme
  • Fördert schnelleres Wachstum
  • Schützt Pflanzen vor Metalltoxizität
  • Erhöht die Widerstandsfähigkeit und stärkt das Pflanzengewebe
  • Erhöht die Widerstandsfähigkeit gegenüber Schädlingen und Krankheiten

Perlite

Perlite ist ein hitzebeständiges Mineral, das sich bestens zur Verbesserung der Bodenqualität eignet. Die weißen, leichten Steinchen machen die Erde luftiger und verbessern die Entwässerung. Perlite hat auch eine geringe Wasserrückhaltefähigkeit. Füge Deiner Erde ungefähr 10–15% Perlite hinzu.

Wasser absorbierende Polymere

In Form kleiner Geleekugeln, die man dem Boden hinzufügt, leisten Wasser absorbierende Polymere genau das, was ihr Name beschreibt. Diese Kügelchen können Wasser aufnehmen, halten und speichern. Sie sind ideal für den Outdoor-Anbau, was insbesondere für Orte in der Wildnis gilt, an denen Du Deine Pflanzen nicht oft besuchen kannst. So versorgt können Deine Pflanzen lange Trockenperioden überstehen.

Herstellung Deiner eigenen Erdmischung

Sobald Du, was den biologischen Anbau angeht, auf den Geschmack gekommen bist, wirst Du möglicherweise keine mineralischen Dünger mehr verwenden. Erfahrenere Outdoor-Grower stellen oftmals ihre eigenen Super-Erdmischungen und Erdzusätze her. Diese weisen einige Nutzen (aber auch einige Nachteile) auf:

Nutzen:

  • Selbst hergestellte Super-Erde ist reich an Nährstoffen, weshalb Du weniger auf chemische Dünger angewiesen bist.
  • Du hast die Kontrolle darüber, woher Deine Pflanzen ihre Nährstoffe beziehen.
  • Keine aggressiven Chemikalien einzusetzen, bedeutet, dass Deine Blüten ein natürlicheres Aroma entwickeln und ein sanfteres, schmackhafteres Raucherlebnis bieten.
  • Super-Erde ist nachhaltig und umweltfreundlich.
  • Sie spart langfristig Geld.
  • Du wirst ein Erfolgserlebnis verspüren, wenn Du Dein eigenes Substrat herstellst.

Nachteile:

  • Der Prozess erfordert Zeit und Mühe.
  • Super-Erden kosten mehr als ein Sack gekaufter gebrauchsfertiger Erde.

Herstellung Deiner eigenen Erdmischung

Nährstoffe, die Cannabis zum Gedeihen im Freien braucht

Für sein Wachstum braucht Cannabis neben guter Erde, viel Sonne, Sauerstoff und etwas liebevoller Pflege auch Nährstoffe. Welche Dünger sind eigentlich die besten und wie können Cannabispflanzen darauf zugreifen?

  • Makronährstoffe

Nährstoffe für Cannabis werden in sogenannte Makro- und Mikronährstoffe unterteilt. Makronährstoffe umfassen die drei Hauptnährstoffe Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) sowie die sekundären Nährstoffe Calcium (Ca), Magnesium (Mg) und Schwefel (S). Diese Nährstoffe werden als "Makronährstoffe" eingestuft, da sie für das Wachstum von Cannabispflanzen in relativ großen Mengen unerlässlich sind.

  • Mikronährstoffe

Ebenso gibt es Mikronährstoffe wie beispielsweise Zink (Zn), Eisen (Fe) und Kupfer (Cu) und eine Reihe weiterer. Auch diese Spurenelemente sind wichtig, damit Cannabis gesund bleibt, aber im Vergleich zu den Makronährstoffen braucht es weniger davon.

Gute biologische Erde enthält sowohl Makro- als auch Mikronährstoffe, damit Cannabispflanzen gesund wachsen und produktiv sind.

  • Mikroben: Der Schlüssel zum biologischen Anbau

Wenn Du biologisch anbaust, besteht das Ziel nicht darin, Dein Cannabis direkt mit Nährstoffen zu versorgen, wie dies beim Anbau mit herkömmlichen mineralischen Nährstoffen der Fall ist. Stattdessen erzeugst Du innerhalb der Erde die perfekte Umgebung für Mikroorganismen. Diese Erdmikroben verwandeln organisches Material in Nährstoffe, so wie es in der Natur der Fall ist – ganz ohne Chemikalien! Die Mikroben und ihr Wohlbefinden sind daher der Schlüssel zum biologischen Gartenbau!

Nützliche Zusätze für biologische Erde

Um Deine Erde in eine natürliche Umgebung zu verwandeln, in der nützliche Mikroorganismen gedeihen, kannst Du folgende Zusätze verwenden:

  • Wurmkompost

Ja, richtig, Wurmkacke! Erde mit Wurmkompost aufzubessern, zählt zu den ältesten und effektivsten biologischen Anbaumethoden. Du benötigst keine eigene Wurmfarm, um an Wurmkompost ranzukommen (wobei das ebenfalls möglich wäre), da Du ihn auch im Gartencenter und in Grow-Shops kaufen kannst.

  • Bokashi

Bokashi ist eine japanische Kompostierungsmethode, die nützliche Mikroorganismen verwendet, um Lebensmittelabfälle zu fermentieren und in umweltfreundlichen Dünger zu verwandeln. Manche Gärtner halten Bokashi für noch besser als normalen Kompost, da es mehr Stickstoff enthält. Darüber hinaus benötigt Bokashi im Vergleich zur normalen Kompostierung viel weniger Zeit und Platz. Es handelt sich dabei um eine Art Mini-Kompostierung, die sich natürlich perfekt für den Cannabisanbau eignet!

  • Mykorrhizapilze

Mykorrhizapilze sind eine Art von nützlichen Pilzen, die mit Deinen Cannabispflanzen eine Symbiose eingehen. In Zusammenarbeit mit den Wurzeln erhöhen sie die Nährstoffaufnahme und fördern die Pflanzengesundheit auch noch auf andere Art und Weise. Du musst diese Mykorrhizapilze nur einmal Deiner Erde hinzufügen, damit Dein Cannabis in allen Lebensphasen von ihren Nutzen profitieren kann.

Nützliche Zusätze für biologische Erde

  • Nematoden

Nematoden sind eine weitere Art von winzigen Lebewesen, die Deinen Pflanzen von großem Nutzen sein können. Bei ihnen handelt es sich um die Feinde einiger gängiger Cannabisschädlinge wie Pilzmücken, Raupen, Fliegenlarven und vieler weiterer Arten. Nematoden stellen neben nützlichen Insekten wie Marienkäfern eine wirksame Form der biologischen Kriegsführung beim biologischen Anbau dar.

  • Enzyme

In der Natur scheiden nützliche Mikroorganismen im Boden Enzyme aus, um große Moleküle schneller und effizienter abbauen zu können. Wenn Du Deiner Erde Enzyme hinzufügst, erleichterst Du es den nützlichen Jungs, organisches Material aufzuspalten, das sie in Nährstoffe verwandeln.

Hier findest Du weitere Infos zu biologischen Super-Zusätzen für Erde, angefangen bei Fledermaus-Guano über Hühnermist bis hin zu Knochen- und Seetangmehl.

Weitere Tipps für den erfolgreichen biologischen Outdoor-Cannabisanbau

Neben einem guten Platz und guter Erde gibt es weitere Aspekte, die es zu bedenken gilt, wenn Du Deinen biologischen Outdoor-Anbau vorbereitest.

Pflanze Begleitpflanzen

Begleitpflanzen sind Pflanzenarten, die Du neben Deinem Weed anbauen kannst. Sie könnten Dir und Deinen Pflanzen einige Vorteile verschaffen:

  • Große Begleitpflanzen wie Brennnesseln oder Bohnen eignen sich hervorragend zum Verbergen Deines Cannabis.
  • Sie bieten natürlichen Schutz vor Wind und Wetter.
  • Einige Begleitpflanzen wie Knoblauch und Pfefferminze sind natürliche Insektenschutzmittel.
  • Der starke Duft mancher Begleitpflanzen kann den Cannabisduft überdecken.
  • Bestimmte Begleitpflanzen können die Bodenbedingungen für Cannabis verbessern.

ROLS & Direktsaat-Anbau

ROLS ist die Abkürzung für "recycled organic living soil" – also recycelte biologische lebende Erde. Das bedeutet, dass Du Deiner Erde konstant organisches Material hinzufügst, wie es in der Natur der Fall ist. Durch die Rückführung von Nährstoffen und Vitalität in den Boden stellt das ROLS-System sicher, dass der Mutterboden gesund bleibt und daraus qualitativ erstklassige Pflanzen hervorgehen. ROLS ist neben der Direktsaat eine der Denkschulen des modernen ökologischen Landbaus.

Im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft ist Direktsaat eine Methode, bei der die Erde nicht durch Umgraben, Bodenbearbeitung, Pflügen usw. gestört wird. Die Idee dahinter ist, die unberührte Erde zu einem lebenden Ökosystem zu machen, das sich durch eine Kombination nützlicher Bakterien, hilfreicher Pilze und anderen lebenden Organismen wieder auffüllt.

Vorteile dieser Methoden:

  • Erhöhen die biologische Aktivität innerhalb der Erde und verbessern organisches Material.
  • Minimieren Erderosion und Wasserverdunstung
  • Unterstützen eine gesunde organische Bodenbiologie, wie von der Natur beabsichtigt.
  • Die Erde kann mehrere Jahre lang wiederverwendet werden.

Tipps für die Wiederverwendung alter Erde

Was die die Vorbereitung der Erde vor ihrer Wiederverwendung angeht, musst Du sie lediglich sterilisieren, um schädliche Bakterien und Pilze zu beseitigen. Sobald Deine alte Erde rein ist, kannst Du sie mit frischen biologischen Zusätzen wie Kompost, Fledermaus-Guano, Wurmkompost, Blutmehl usw. wiederbeleben. Verbessere die Struktur Deiner Erde, indem Du etwas Perlite, Sand und Vermiculit hinzufügst.

ROLS & Direktsaat-Anbau

Warum Dein biologischer Garten Mulch liebt

Deine Erde zu mulchen, hat ähnliche Nutzen wie das Hinzufügen von Kompost zu bieten, obwohl Mulch zusätzlich auch noch ganz eigene Vorzüge aufweist: Er ist reich an Nährstoffen und wirkt auch als natürliche Barriere gegen Schnecken, die sich nicht sonderlich für die schützende Mulchschicht interessieren, unter der die Erde zu jeder Zeit feucht und gut belüftet ist.

Bereits im Herbst zu mulchen (und zwar vorzugsweise kurz nach der Ernte), ergibt eine gute Möglichkeit, sich auf das Pflanzen im Frühling vorzubereiten. Während der folgenden Wintermonate wird die organische Substanz im Mulch abgebaut, was die Erde mit Nährstoffen und nützlichen Mikroorganismen anreichert. Im Frühling hast Du auf diese Weise die perfekte Umgebung für Deinen Bio-Cannabisanbau geschaffen!

Die Nutzen des Mulchens:

  • Reduziert Bodenerosion und Verdichtung
  • Bewahrt die optimale Erdtemperatur
  • Reichert die Erde mit Nährstoffen an
  • Verbessert das Wasserregime der Erde
  • Reduziert das Risiko von Schädlingen und Krankheiten
  • Trägt dazu bei, Salzansammlungen in der Erde zu reduzieren
  • Fördert starkes Wurzelwachstum
  • Verbessert die allgemeine Vitalität und Widerstandsfähigkeit der Pflanzen

Wie Du Dich im Winter in 5 Schritten um Deine Erde kümmerst

Sobald die Temperatur im Winter unter 7°C sinkt, kommt die biologische Aktivität innerhalb des Bodens zum Stillstand. Aus diesem Grund scheint der Gedanke, die Erde könne sich in den kalten Monaten verbessern, zunächst einmal widersprüchlich zu sein. Eine Verbesserung ist jedoch möglich, wenn Du weißt, wie Du vorgehen musst:

1. Verwende Mulch

Im Herbst gibt es im Freien einen hervorragenden Mulch – und zwar in Form von Laub. Verwende aber nicht nur Blätter; füge auch anderes organisches Material wie Holzschnitzel hinzu, um Deine Erde gesund zu erhalten!

2. Störe den Boden nicht

Gegen Ende der Saison wird die Erde an Deinem Ort alle möglichen, frischen organischen Materialien wie beispielsweise Wurzeln und Pilze enthalten. Zu diesem Zeitpunkt ist dieses Material allerdings noch nicht allzu nützlich, da es während der nächsten Monate erst noch verrotten muss. Aus diesem Grund ist es am besten, Deinen Boden in Ruhe zu lassen, damit Mutter Natur ungestört ihre Arbeit verrichten kann. Sobald der Frühling kommt, kannst Du dann das ganze gute Zeug in der Erde verwenden! Störst Du jedoch Deinen Boden, verhinderst oder verlangsamst Du etwas, was auf natürliche Weise geschieht.

3. Pflanze im Winter bestimmtes Grünzeug

Kälteresistente Pflanzen wie Hülsenfrüchte, bestimmte Grasarten oder Blumen können den Boden im Winter vor Erosion schützen. Falls Du Pflanzen wie Winterbohnen anpflanzt, die die Kälte tolerieren, erhältst Du den zusätzlichen Nutzen, dass diese ein ausgedehntes Wurzelsystem entwickeln, das die Erde verbessert und den Gehalt an organischem Material erhöht. Wenn Du sie im Frühling abschneidest, hinterlassen einige Pflanzen wie Winterbohnen ihre Stickstoffreserven in der Erde – perfekt, um darin Cannabis anzubauen.

Wie Du Dich im Winter in 5 Schritten um Deine Erde kümmerst

4. Lass Dein Unkraut im Winter stehen

Obwohl Du während des Sommers nicht möchtest, dass Unkraut Deinen Anbauplatz überwuchert, verhält es sich im Winter ganz anders. Zunächst einmal sind Winterunkräuter weniger invasiv; was aber eigentlich nicht so sehr ins Gewicht fällt, weil Du Dein Cannabis zu diesem Zeitpunkt ja längst geerntet hast. Einige Sorten wie Vogelmiere schützen aber den Boden vor Erosion. Andere, darunter Löwenzahn und Kresse, können mit ihren großen Wurzeln die Bodentextur und die Entwässerung erheblich verbessern. Sobald die Anbausaison im Frühjahr beginnt, schneidest Du sie einfach ab und packst sie auf Deinen Kompost.

5. Bedecke Deinen Garten mit Kompost

Indem Du Deinen Anbauplatz mit Kompost bedeckst, kannst Du ein ähnliches Ergebnis wie beim Mulchen erzielen. Leg einfach einen alten Teppich oder eine Decke darüber, um das richtige Maß an Isolierung zu schaffen, während die Feuchtigkeit in den Boden eindringen kann. Die gemütlichen Temperaturen unter dieser Decke führen zu einer reichhaltigen Erde, sobald der Frühling kommt. Alles, was Du tun musst, ist, die Decke zu entfernen, damit die Erde ein paar Tage lang atmen kann. Dann steht Deinem Cannabisanbau im Frühling nichts mehr im Wege!

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