Für viele Frauen sind Menstruationsschmerzen und -krämpfe ein allzu häufiges und dennoch überaus normales Phänomen. Für die Linderung der Symptome gibt es zahlreiche frei erhältliche sowie verschreibungspflichtige Medikamente. Diese haben allerdings oftmals starke Nebenwirkungen und nicht alle sind bei jedem Menschen gleich effektiv. Also greifen manche Frauen instinktiv zu Cannabis, um die belastenden Symptome in den Griff zu kriegen. Doch gibt es für diese Art der Anwendung überhaupt wissenschaftliche Belege?

CANNABIS: DIE VERGESSENE "FRAUENMEDIZIN".

Einige Mediziner zögern immer noch, Cannabis zur Behandlung von häufigen gesundheitlichen Beschwerden von Frauen wie Regelschmerzen und Krämpfen in Betracht zu ziehen, was erstaunlich ist, wenn man bedenkt, dass die Pflanze eine lange Geschichte hat, genau zu diesem Zweck verwendet zu werden. Sie reicht Jahrhunderte zurück, wie die Ergebnisse des vom Fachverband zertifizierten Neurologen, Psychopharmakologen und Direktors für Forschung und Entwicklung des International Cannabis and Cannabinoids Institute (ICCI) Dr. med. Ethan Russo zeigen. Er weist darauf hin, dass die Nutzung von Cannabis für die Gesundheit von Frauen auf mindestens das 16. Jahrhundert in China zurückgeht. Damals wurde Cannabis häufig als Medizin gegen Menstruationskrämpfe und damit verbundene Schmerzen verabreicht.

Einige Zeit später, im 19. Jahrhundert, wurde Cannabis wieder häufig bei Regelschmerzen und Krämpfen verschrieben. Diesmal jedoch war es in England, wo Queen Victoria von ihrem königlichen Arzt Cannabis als Medizin der Wahl für Menstruationskrämpfe erhielt. Dennoch gibt es keine Erwähnung von Marihuana zur Behandlung dieser häufigen Beschwerden in der medizinischen Literatur.

 Menstruationsschmerzen

CANNABIS UND MENSTRUATIONSSCHMERZEN

In der Einleitung des Buches _Frauen und Cannabis: Medizin, Wissenschaft und Soziologie_ stellt Dr. Ethan Russo fest: "Wie wir noch besprechen werden, ist seine Rolle (von Cannabis) als pflanzliches Heilmittel zur Geburtshilfe sowie bei gynäkologischen Erkrankungen zwar uralt, die meisten werden von dem breiten Anwendungsgebiet und der Prävalenz überrascht sein".

Während das wenig dazu beiträgt, konkrete Verbindungen zwischen Cannabis und Menstruationsschmerzen herzustellen, zeigt es dennoch, dass das ungleiche Paar auf eine lange Geschichte zurückblickt. Schließlich kann die Jahrhunderte lange Anwendung von Cannabis durch Frauen kein Zufall sein.

Von Königin Victoria bis hin zu modernen Hanfliebhaberinnen haben viele Cannabis schon einmal für die Linderung von Menstruationsbeschwerden benutzt. Nichtsdestotrotz gibt es frustrierend wenig Daten über die Effektivität von THC und/oder CBD zu diesem Zweck. Man weiß allerdings, dass Wirkstoffe bei der topischen Anwendung von Cannabis, zum Beispiel als Creme oder Gel, nicht ins Blut übergehen, sondern lediglich lokale Linderung liefern können. Das bedeutet, dass Du selbst bei der Anwendung eines THC-reichen topischen Cannabisprodukts auf der Haut nicht high wirst. Das macht topisch angewandte Cannabis-Zubereitungen für viele Frauen, die Krämpfe oder Schmerzen während ihrer Periode lindern wollen, zu einer geeigneteren Option.

Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, Cannabis oral einzunehmen oder zu inhalieren. Bei dieser Form der Anwendung würde das THC allerdings eine psychoaktive Wirkung hervorrufen, die von vielen Menschen, die Cannabis tagsüber nutzen möchten, ungern in Kauf genommen wird.

Wir von RQS haben alles, was CBD so begehrenswert macht, gekonnt in einem autoflowering Samen zusammengefügt. Mit bis zu 21% CBD und nie mehr als 1% THC ist Solomatic CBD der Gipfel medizinischer autoflowering Sorten.

Solomatic CBD

Solomatic CBD

 Solomatic CBD

Genetic background Diesel CBD x Asia CBD Auto
Yield indoor 425 - 475 g/m2
Height indoor 90 - 120 cm
Flowering time 7 - 8 weeks
THC strength THC: 1% (aprox.) / CBD: 21%
Blend 20% Sativa, 70% Indica, 10% Ruderalis
Yield outdoor 110 - 150 g/per plant (dried)
Height outdoor 110 - 150 cm
Harvest Month 9-10 weeks after planting
Effect Soft, Clean and very light
 

Solomatic CBD

 

Eine weitere Möglichkeit ist die Mikrodosierung von Cannabis. Auf diese Weise können Patienten minimale, aber doch medizinisch wirksame Dosen von Cannabinoiden in ihren Organismus aufnehmen, die gleichmäßig über den Tag verteilt werden können. Mit dieser Methode können unerwünschte Wirkungen, die sonst bei der Einnahme größerer Dosen auftreten würden, minimiert werden.

CANNABIS UND PRÄMENSTRUELLES SYNDROM (PMS)

Meistens erleben Frauen während ihrer Periode nicht nur Krämpfe, sondern in den Tagen davor auch eine ganze Reihe anderer unangenehmer Symptome. Dieses häufige Leiden, das sogenannte prämenstruelle Syndrom (PMS), kann sich in empfindlichen Brüsten, Blähungen und Magenverstimmungen, Kopfschmerzen, geringerem Sexualtrieb sowie Stimmungsschwankungen und anderen Symptomen äußern. Aus diesem Grund beschreibt PMS nicht so sehr eine einzelne Erkrankung, sondern eine Reihe verschiedener Symptome.

Natürlich erfahren nicht alle Frauen die gleichen PMS-Symptome und sie können in ihrer Schwere variieren, basierend auf genetischen Faktoren und Umweltfaktoren wie Stress. Auch hier gibt es starke Belege dafür, dass Cannabis viele dieser Symptome lindert, in gleicher Weise wie bei Krämpfen und Schmerzen während der Menstruation.

CANNABIS GEGEN KOPFSCHMERZEN

Vor oder während der Menstruation kann es außerdem häufig zu Kopfschmerzen und Migräne kommen. In einer Studie aus dem Jahr 2016, die im Journal of Pharmacotherapy veröffentlicht wurde, fanden Forscher heraus, dass Cannabis zur Reduzierung der monatlichen Migräneanfälle beitragen kann.

Wissenschaftler untersuchten dafür eine Gruppe von 121 Erwachsenen mit Migräne und fanden heraus, dass Cannabis die monatlichen Migräneattacken von durchschnittlich 10,4 auf 4,6 beachtlich reduzieren konnte. Obwohl die Studie die Migräneanfälle nicht in Verbindung mit PMS untersuchte, ist die festgestellte drastische Linderung der Symptome dennoch erwähnenswert.

Im Hinblick auf Kopfschmerzen und Migräne ist Mikrodosierung unter Umständen die bessere Option, da THC-reiche Cannabissorten für die meisten Menschen keine praktikable Anwendungsform für tagsüber sind. Die Verwendung von Präparaten mit einem geringen THC-Gehalt und einer höheren CBD-Konzentration kann zur Abmilderung der psychoaktiven Wirkung beitragen.

 Cannabis Menstruationsbeschwerden Erleichterung

CANNABIS BEI STIMMUNGSSCHWANKUNGEN

Die monatlichen hormonellen Veränderungen des weiblichen Körpers können auch zu Stimmungsschwankungen führen, die in den Tagen vor der Periode auftreten können. Diese Zeit wird auch als Lutealphase bezeichnet. Leider ist es für Ärzte gängige medizinische Praxis, einfach Antidepressiva zu verschreiben, von denen viele eine lange Liste mit potenziellen Nebenwirkungen haben.

Neben der Verwendung von Cannabis, um physisch davon zu profitieren, zeigen anekdotische Berichte, dass Menschen die Pflanze außerdem für die Linderung von emotionalem Stress, Depression, Angst und anderer Stimmungsprobleme verwenden. Nun ist es kein Geheimnis, dass manche Menschen THC-reiche Cannabissorten schlichtweg aus Spaß an der Freude benutzen. Zum Beispiel, um zu entspannen; THC ist jedoch nicht alleine für die vielseitige Wirkung von Cannabis verantwortlich.

Eine Studie aus dem Jahr 2015, die in der Zeitschrift Neurotherapeutics veröffentlicht wurde, weist darauf hin, dass CBD ein beachtliches Potenzial für die Behandlung multipler Angststörungen besitze. Dazu zählen unter anderem generelle Angststörungen, Sozialphobie, Panikstörungen und Posttraumatische Belastungsstörung. Darüber hinaus weisen Forscher darauf hin, dass CBD seine Wirkung über verschiedene physiologische Wege, wie das Endocannabinoid-System oder das serotonerge System, entfalten kann.

Cannabidiol agiert als Anandamid-Wiederaufnahmehemmer und hemmt damit den Abbau des Endocannabinoids innerhalb des menschlichen Körpers. In einer Studie hat man herausgefunden, dass dies zu einem erhöhten Gehalt an Anandamid führen kann. Das veranlasste Forscher dazu, diesen Umstand mit einer Verbesserung der Symptome bei Schizophrenie in Verbindung zu bringen. Warum ist das wichtig? Anandamid wird aufgrund seiner Funktion als „Wohlfühl-Neurotransmitter“ oft auch als „Glücksmolekül“ bezeichnet. Außerdem beeinflusst es Vorgänge, die unter anderem mit Gedächtnis, Immunabwehr, Nahrungsaufnahme und Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht werden.

Auch hier ist es noch unklar, wie genau und in welchem Ausmaß Cannabis Linderung verschaffen kann. Es zeigt allerdings, dass die verschiedenen Cannabinoide in Cannabis verschiedene Effekte hervorrufen, was Cannabis zu einer vielseitigen Pflanze für wissenschaftliche Untersuchungen macht. Sofern Cannabis bereits zur Entspannung für Körper und Geist genutzt wird, kann man Gras ohne weiteres für die Linderung von Menstruationsschmerzen und -krämpfen ausprobieren. Notiere Deine Erfahrungen und behalte den Überblick darüber, welche Sorten Du nutzt und welche Cannabinoide darin enthalten sind.

CANNABIS: WIEDERENTDECKUNG EINES VERGESSENEN HEILMITTELS

Cannabis als wirksame und sichere Alternative für die Behandlung vieler gesundheitlicher Probleme ist derzeit ein großes Thema. Selten vergeht ein Monat ohne die Veröffentlichung einer wirklich bahnbrechenden oder zukunftsweisenden Studie zu diesem Thema. Da die Cannabisgesetze in immer mehr Ländern immer lockerer werden, ist Cannabis nun endlich im Mainstream-Bewusstsein angekommen und weckt auch das Interesse der wissenschaftlichen und medizinischen Fachwelt.

Infolgedessen erwägen Orte wie New Jersey in den USA nun, Menstruationskrämpfe in die Liste der für die Behandlung mit Cannabis zugelassenen Krankheiten aufzunehmen. Dies ist bemerkenswert, da die Cannabisgesetze von New Jersey ansonsten recht streng sind. Der ehemalige Politiker New Jerseys, Tim Eustace, der bis zum letzten Jahr in der Generalversammlung von New Jersey tätig war, hat neue Gesetze eingeführt, die den Gebrauch von medizinischem Cannabis für diese Zwecke erlauben.

Die Botschaft der Wirksamkeit von Cannabis, insbesondere für die Gesundheit von Frauen, wird auch mit Hilfe von beliebten Prominenten verbreitet. Die berühmte Komikerin Whoopi Goldberg hat sich mit der Entwicklerin von Esswaren, Maya Elisabeth, zusammengetan, um eine Reihe von mit Cannabis angereicherten Produkten für Frauen zu entwickeln, die Schmerzen und Krämpfe während der Periode lindern sollen. Wie so viele Frauen fragte sich Goldberg, warum Cannabis nicht weithin vermarktet wurde, um Krämpfe zu lindern, besonders hinsichtlich all der vorläufigen Erkenntnisse. Sie erhielt die erstaunliche Antwort, dass dies für die Industrie ein "ziemliches Nischenprodukt" sei. Mit ihrer neuen Marke von Cannabisprodukten, die speziell für Frauen entwickelt wurden, zielt sie nun auf diese "Nische" ab, die schließlich "die Hälfte der Bevölkerung ausmacht", wie Goldberg betont.

Mit dem gestiegenen öffentlichen Bewusstsein für den wiederentdeckten Gebrauch von Cannabis für die Gesundheit von Frauen und der jüngsten vielversprechenden Forschung, sieht die Zukunft von Cannabis als Medikament zur Behandlung von Regelschmerzen tatsächlich gut aus. Es kann gut sein, dass Cannabis wieder zur beliebtesten "Frauenmedizin" wird, für die es seit Jahrhunderten geschätzt wurde.

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