Cannabis ist eine phänomenal sichere psychoaktive Substanz, bei der es im Zusammenhang mit seiner ausschließlichen Verwendung keine tödliche Überdosis gibt. Es ist ungiftig und es kommt nur sehr selten vor, dass ein Nutzer eine Überdosis bekommt und krank wird, wenn er das Kraut verwendet. Die häufigsten Nebenwirkungen sind völlig harmlos und umfassen Heißhunger, Mundtrockenheit und die Tendenz zum Einschlafen. Es gibt jedoch noch einen weiteren Nebeneffekt, der weniger häufig und weniger erfreulich ist.

Hast Du jemals entspannt mit Deinen Freunden eine Rauchsession genossen und plötzlich gespürt, dass Teile Deines Körpers unkontrolliert zu zittern beginnen? Nun, es stellt sich heraus, dass Du nicht halluziniert hast und dass Du mit dieser Erfahrung nicht allein bist. Zittern (oder Englisch: "Shakes") nach dem Konsum von Cannabis scheint bei vielen Menschen aus unterschiedlichen Gründen aufzutreten. Obwohl es unangenehm und sogar beunruhigend erscheinen kann, ist es meist harmlos und klingt fast ebenso schnell wieder ab, wie es begonnen hat.

Obwohl dieses Phänomen sehr seltsam erscheint, gibt es wahrscheinlich mehr als einen nachvollziehbaren Grund, warum es Dir passiert ist. Es können zahlreiche Ursachen für dieses berüchtigte Zittern vorliegen und man kennt sogar Möglichkeiten, es aufzuhalten, falls Du jemals fühlst, dass es bei Dir zu Besuch kommt.

Also, was genau verursacht das Zittern? Es gibt keine spezifische Forschung, die durchgeführt wurde, um zu erklären, was hier passiert oder warum. Es können jedoch logische und anekdotische Schlussfolgerungen gezogen werden.

ANGST

Die medizinischen Eigenschaften von Cannabis werden immer bekannter und es scheint bei einer bemerkenswerten Anzahl von Erkrankungen zu helfen. Seine Anwendung zur Linderung von Ängsten ist anerkannt, allerdings trifft hier ganz sicher zu, dass man es nicht übertreiben darf. Zu viel THC-reiches Cannabis zu rauchen - oder bei sensiblen Personen sogar kleine Mengen - kann die Kampf- oder Fluchtreaktion auslösen und Menschen extrem ängstlich machen.

Zittern in verschiedenen Teilen des Körpers ist mit Angst verbunden. Regionen wie Hände, Füße, Rücken und Kopf können sich anfühlen, als würden sie zittern. Falls Du dies nach oder während einer heftigen Session erlebst, liegt das wahrscheinlich daran, dass Du einfach viel zu viel geraucht hast. Wenn Du in diesem Moment nicht mehr weiterrauchst, kann das dazu beitragen, dass Deine Reaktion nachlässt. Auch tiefe Atemübungen und frische Luft können hilfreich sein.

Falls Du mit neuen Leute rauchst und plötzlich nervös wirst, könnte dieses Zittern eher auf soziale Angst zurückzuführen sein. Nach draußen zu gehen und sich Zeit zu nehmen, um sich wieder zu sammeln, ist in diesem Szenario wahrscheinlich die beste Option.

STIMULANTIEN

In vielen Teilen der Welt ist es üblich, Joints aus Tabak und Cannabis zu rollen. Viele Menschen brühen sich auch gerne einen Kaffee auf, wenn sie Cannabis konsumieren. Beide Substanzen wirken als Stimulantien auf das Nervensystem. Solltest Du mehrere Joints mit Tabak geraucht haben, könnte dies sehr wohl die Ursache für jegliches Zittern sein, das auftritt. Falls es Dir häufiger passiert, ist es am besten, in den Joints viel weniger Tabak zu verwenden oder vollständig auf die Verwendung von Tabak zu verzichten.

Tabak und Cannabis Joint

KALTE UMGEBUNG

Es ist bekannt, dass Cannabis die Körpertemperatur leicht senkt, was uns zu einem weiteren möglichen Schuldigen für das Zittern führt. Falls Du in einer kalten Region lebst oder der Raum, in dem Du Dich aufhältst, groß und kühl ist, wirst Du nach dem Rauchen großer Mengen Cannabis sehr wahrscheinlich zittern. Stelle also sicher, dass Du es Dir unter einer warmen Decke gemütlich machst oder den Kamin anzündest, falls dies ein wahrscheinlicher Faktor ist.

WIE MAN DAS ZITTERN BEKÄMPFT

Es ist wichtig zu wissen, dass das Zittern nichts Lebensbedrohliches ist, obwohl es sich unangenehm anfühlt. Genau wie andere Symptome, wie erhöhte Herzfrequenz, Schwitzen und Übelkeit, die nach dem Konsum von zu viel Cannabis auftreten können, wird das Zittern nach einigen Minuten oder höchstens ein paar Stunden abklingen. Dennoch lohnt es sich definitiv zu wissen, wie man es bekämpfen kann, sollte es Dich jemals betreffen.

Die Einnahme von CBD kann in einer solchen Situation helfen. CBD ist ein nicht-psychoaktives Cannabinoid, von dem man weiß, dass es ein wirksames Anxiolytikum ist. Die Verwendung eines hochkonzentrierten CBD-Öls oder -Extraktes kann dazu beitragen, Deine Angst leicht zu reduzieren und Dich zu entspannen. Dies wird besonders effektiv sein, falls Dein Zittern durch Nervosität verursacht wird. CBD ist ein CB1-Rezeptor-Antagonist, was bedeutet, dass es hilft, die psychoaktiven Wirkungen von THC zu dämpfen.

Körperliche Bewegung kann dir ebenfalls helfen, das Zittern loszuwerden. Ein flotter Spaziergang, ein paar Liegestütz oder eine Dehnungsübung können helfen, Deine Muskeln zu beruhigen und jegliches Zittern zu stoppen.

Anekdotische Online-Berichte sprechen davon, dass ein warmes Bad vor oder während des Rauchens hilft, die Muskeln zu beruhigen bzw. zu entspannen und ein Zittern beim Einsetzen der Wirkung verhindert.

Ein Wechsel der Weed-Sorte, die Du rauchst, kann ebenfalls Auswirkungen haben. Aufputschende und zerebrale Sativa-Sorten können mehr Angst auslösen, als eine chilled-out Indica-Sorte mit höherem CBD-Gehalt.

Alles in allem solltest Du Dir nicht allzu viele Sorgen machen. Die meisten Fälle von Zittern scheinen innerhalb von etwa 15 Minuten nachzulassen. Bleibe einfach ruhig, leg den Joint hin und atme tief durch und entspanne Dich.

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