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By Luke Sumpter


Falls Du schon einmal Cannabis konsumiert hast, wirst Du wissen, wie tiefgreifend es die Wahrnehmung unserer Umwelt beeinflussen kann. Die meisten Menschen nehmen diese Veränderungen bereits nach wenigen Zügen wahr. Dieser Song, den man schon Hunderte Male gehört hat, bekommt plötzlich viel mehr Tiefe, und eine Harmonie, der man zuvor nie viel Aufmerksamkeit geschenkt hat, tritt auf einmal in den Vordergrund. Auch Landschaften, Sonnenuntergängen und Waldumgebungen verleiht Cannabis ein Gefühl der Tiefgründigkeit, wobei es allem eine schimmernde, beinahe hochauflösende Ästhetik gibt (zumindest bei manchen Menschen). Natürlich können wir nicht von Cannabis und den Sinnen sprechen, ohne auf den Geschmack einzugehen. Weed führt nicht nur zu den Munchies und gehäuften Plünderungen des Kühlschranks, sondern bringt auch die Geschmacksknospen auf Hochtouren und lässt die langweiligsten Snacks ganz anders schmecken.

Wie genau wirkt sich Cannabis also auf die menschlichen Sinne aus? Warum beeinflusst Weed unsere Wahrnehmung von Bildern, Klängen und Geschmacksrichtungen? Lies weiter, um die Grundlagen der menschlichen Sinne zu lernen und den potenziellen Einfluss von Cannabis auf jeden von ihnen zu erfahren.

Die Bedeutung der Sinne

Unsere Sinne ermöglichen uns, unsere Umwelt zu erleben. Sinnesorgane übermitteln Signale von externen Quellen und senden sie über das Nervensystem ans Gehirn. Hier nutzt unser biologischer Computer diese Signale, um ein Bild unserer Umgebung zu erstellen. Von der Verwendung einer Tastatur oder Herdplatte über das Führen von Fahrzeugen bis hin zu Gesprächen mit anderen helfen uns unsere Sinne, alltägliche Aufgaben zu verrichten. Im Wesentlichen ermöglichen uns unsere Sinne, zu überleben. Ohne sie wären wir nicht gut darin, Gefahr zu erkennen, Nahrung zu beschaffen oder uns fortzupflanzen.

Menschen besitzen fünf Primärsinne in Form von Schmecken, Tasten, Hören, Sehen und Riechen. Die Sinnesorgane, die jedem dieser Sinne entsprechen – also zum Beispiel unsere Augen dem Sehen und unsere Ohren dem Hören –, dienen als Verbindung zur Außenwelt. Unser Gehirn ist im Schädel sicher in Cerebrospinalflüssigkeit eingebettet und unsere Sinnesorgane übermitteln Signale an unser zentrales Nervensystem, was uns ermöglicht, zu reagieren und uns entsprechend zu verhalten.

Jedes unserer fünf Sinnesorgane besitzt spezielle Zellen, die dabei helfen, Umweltsignale in elektrische Informationen umzuwandeln, die ans Nervensystem gesendet werden. Wenn zum Beispiel Licht in die Augen eintritt und auf die Netzhaut trifft, wandeln Fotorezeptoren das Licht in elektrische Signale um. Was das Hören angeht, bringen Schallwellen die Hörschnecke zum Schwingen und bewirken, dass 25 000 Nervenenden die Schwingungen in elektrische Signale umwandeln. Unsere Haut beherbergt auch verschiedene Zelltypen, die unterschiedliche Reize wahrnehmen: Mechanorezeptoren reagieren auf mechanische Reize, Thermorezeptoren auf Temperatur und Chemorezeptoren auf Chemikalien.

Unsere Sinne arbeiten eigenständig oder zusammen, um uns über Bedrohungen und Belohnungsquellen zu informieren. Gewisse Impulse wie laute, plötzliche Geräusche oder ein fauliger Geschmack triggern automatische Reaktionen, die uns vor möglicher Gefahr schützen. Impulse wie die warme Berührung eines anderen Menschen oder süße Aromen rufen hingegen angenehme Gefühle hervor.

Wie Cannabis mit dem Körper interagiert

Die Verbindungen in Cannabis treten auf unglaublich umfassende, und doch spezifische Weise mit dem Körper in Wechselwirkung. Durch das Endocannabinoid-System (ECS) können Cannabinoide wie THC und CBD die Zellaktivität verändern, indem sie direkt an Rezeptoren binden oder die Enzymfunktion modifizieren. Vom Nervensystem bis hin zum muskuloskelettalen System "überwacht" das ECS im Grunde jedes andere System im menschlichen Körper und hilft, diese Bereiche in einem Gleichgewichtszustand zu halten – bekannt als Homöostase.

Endogene, vom Körper erzeugte Cannabinoide (bekannt als Endocannabinoide) erfüllen innerhalb des ECS die Funktion von Signalmolekülen (Neurotransmittern). Externe Cannabinoide haben jedoch eine ähnliche Struktur wie diese Verbindungen, was ihnen ermöglicht, auf eine ähnliche, noch umfassendere Weise zu wirken.

Die Komponenten des ECS kommen besonders häufig im zentralen Nervensystem vor, wo sie helfen, den Neurotransmitter-Fluss, die Stimmung, den Appetit und das Gedächtnis zu kontrollieren. Als omnipräsenter Teil unseres biologischen Computers spielt das ECS auch eine Rolle bei der Regulierung der Sinnesverarbeitung[1] in Bereichen wie dem olfaktorischen und visuellen System. Außerhalb des Gehirns ist das ECS auch in unsere Sinnesorgane eingebettet. Es kommt in der Netzhaut der Augen, in der Hörschnecke des Ohrs[2] und den Geschmacksrezeptoren der Zunge[3] vor.

Angesichts der Tatsache, dass das ECS eine wichtige Rolle bei unserer Wahrnehmung der Welt spielt und dass die Cannabinoide der Cannabispflanze dieses System modulieren können, wird es umso faszinierender, die Auswirkungen (und deren Folgen) von Cannabis und seinen Bestandteilen auf spezifische Sinne zu untersuchen.

Wie sich Cannabis auf die Sinne auswirkt

Wie genau beeinflusst Cannabis also unsere Sinne? Und was geschieht auf physiologischer Ebene, um dies zu ermöglichen?

Wie sich Cannabis auf die Sinne auswirkt

Geschmack

Die meisten Cannabisnutzer würden zustimmen, dass Weed Essen besser schmecken lässt. Es intensiviert die Aromen von süßen Speisen und verleiht selbst den langweiligsten Snacks eine besondere Note; sogar ein Butterbrot erweist sich high als lecker genug, um die Munchies zu befriedigen. Sicher, THC hat die Neigung, die Munchies hervorzurufen, aber der verstärkte Geschmack kommt nicht nur vom Hunger allein. Im Jahr 2009 stellten Forscher des Monell Chemical Senses Centre in Japan fest, dass Endocannabinoide direkt auf Geschmacksrezeptoren in der Zunge wirken, und zwar auf eine Weise, die süße Aromen verstärkt[4]. Interessanterweise fand das Team heraus, dass die Verabreichung von Endocannabinoiden keine Auswirkungen auf die Wahrnehmung anderer Geschmacksrichtungen wie sauer, salzig, bitter und herzhaft hatte.

Geschmack

Tastgefühl

Wenn es um das Tastgefühl geht, spielen Merkel-Zellen als Mechanorezeptoren eine entscheidende Rolle. Genauer gesagt sind diese Zellen essenziell für die Wahrnehmung einer leichten Berührung und wandeln externe Reize in elektrische Signale um, die anschließend von Neuronen an die Haut übermittelt werden. Es gibt nur wenige Forschungsarbeiten zum Zusammenhang zwischen dem ECS, Merkel-Zellen und Berührung – aber das System kommt mit Sicherheit in der Haut vor.

In nur sehr wenigen Studien wurde bisher untersucht, wie Cannabinoide das Tastgefühl beeinflussen. Bislang haben wir nur subjektive Daten zu dem Thema. In einer Studie von 2019, publiziert im "Journal of Sexual Medicine", wurde eine Erhebung entwickelt, um Daten darüber zu sammeln, wie Cannabis die sexuelle Erfahrung sowohl bei Männern als auch bei Frauen verändert. Insgesamt 144 der 199 Teilnehmer (74%) gaben an, dass Cannabis ihre Berührungsempfindlichkeit erhöhte.

Tastgefühl

Gehör

Nur wenige Cannabisnutzer werden bestreiten, dass Musik high besser klingt. Doch hast Du stoned jemals ein verbessertes Hören erlebt? Die Pflanze scheint Hörern zu helfen, kleine Details in einem Stück wahrzunehmen, wobei alles dynamischer und bedeutsamer erscheint. Der musikalische Genuss beim Kiffen von Weed scheint jedoch zumindest teilweise von der Cannabinoidkonzentration abzuhängen. Forscher des University College in London stellten fest, dass THC-reiches Cannabis die Wirkung von Musik auf Gehirnregionen dämpft, die mit Belohnung und Emotion in Verbindung gebracht werden. In Kombination mit CBD werden diese Effekte jedoch ausgeglichen – ein Beleg für den Entourage-Effekt.

Anstatt die Art und Weise zu verändern, wie wir Klang im Ohr wahrnehmen, verstärkt Cannabis wahrscheinlich eher die neurochemischen Veränderungen, die auftreten, wenn wir Musik hören. Musik, die wir mögen, führt wie das Rauchen von Cannabis[5] zu einem Dopamin-Anstieg[6].

Gehör

Sehvermögen

Die Wissenschaft zur Auswirkung von Cannabis auf das Sehvermögen befindet sich noch am Anfang und bleibt unzureichend, vor allem im Vergleich zur Forschung zum Geschmack. In einer 2004 durchgeführten und im "Journal of Ethnopharmacology" veröffentlichten Fallstudie wird angedeutet, dass der Konsum von Cannabis helfen könnte, die Nachtsicht zu verbessern[7]. Wissenschaftlich fundiertere[8] Ergebnisse von Forschern der University of Granada zeigen jedoch, dass Cannabis die Sehschärfe, Kontrastempfindlichkeit, das räumliche Sehen und die Fähigkeit der Augen, sich zu fokussieren, erheblich verändern könnte.

Sehvermögen

Geruch

Hast Du nach dem Kiffen eines Joints oder einer Bong jemals einen Unterschied bezüglich Deines Geruchssinns bemerkt? Auch hier bleibt die Forschung unzureichend und die Ergebnisse variieren zwischen Versuchen mit Tieren und Menschen. In Tierstudien wurde nachgewiesen, dass die Verabreichung von Cannabis die Geruchswahrnehmung verstärken[9] und daraufhin die Nahrungsaufnahme erhöhen könnte. In Humanstudien kam man jedoch zu anderen Ergebnissen. In einer im "British Journal of Clinical Pharmacology" veröffentlichten Studie wurde fünfzehn gesunden Freiwilligen 20mg THC oral verabreicht. Die Forscher identifizierten nach der Dosis sogar eine Abnahme der olfaktorischen Funktion[10].

Geruch

Schärft Cannabis die Sinne?

Cannabis scheint in der Tat unsere Wahrnehmung von süßen Lebensmitteln zu steigern und hilft uns, empfänglicher für die Musik zu werden, die wir lieben (wenn genügend CBD involviert ist). Die verfügbare Wissenschaft zeigt uns jedoch, dass Cannabis tatsächlich sowohl die Seh- als auch Riechschärfe verringern könnte, zumindest kurzfristig. Außerdem befindet sich die Forschung noch nicht weit genug fortgeschritten, um Schlussfolgerungen über die Auswirkungen von Cannabis auf den Tastsinn zu ziehen. Alles in allem wird Cannabis nicht all Deine Sinne schärfen. Es kann Dir jedoch gewiss helfen, all das Gute zu genießen, was Deine Lieblingsspeisen und -lieder zu bieten haben.

External Resources:
  1. Frontiers | Cannabinoids Regulate Sensory Processing in Early Olfactory and Visual Neural Circuits | Frontiers in Neural Circuits https://www.frontiersin.org
  2. The Endocannabinoid System in the Cochlear Nucleus and Its Implications for Tinnitus Treatment | SpringerLink https://link.springer.com
  3. Endocannabinoids act directly on tongue taste receptors https://www.sciencedaily.com
  4. https://www.sciencedaily.com
  5. Dopamine modulates the reward experiences elicited by music https://www.pnas.org
  6. The effects of Δ9-tetrahydrocannabinol on the dopamine system - PMC https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  7. Cannabis improves night vision: a case study of dark adaptometry and scotopic sensitivity in kif smokers of the Rif mountains of northern Morocco - PubMed https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  8. Smoking cannabis significantly impairs vision | EurekAlert! https://www.eurekalert.org
  9. Cannabinoid-Related Olfactory Neuroscience in Mice and Humans | Chemical Senses | Oxford Academic https://academic.oup.com
  10. Effects of 20 mg oral Δ9-tetrahydrocannabinol on the olfactory function of healthy volunteers - PMC https://www.ncbi.nlm.nih.gov
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