CBD wird aufgrund seiner Vielseitigkeit bei Forschern und Wissenschaftern immer beliebter. Das nicht-psychotrope Cannabinoid wurde in den letzten Jahren eingehend untersucht und zeigt einige ermutigende Ergebnisse hinsichtlich seiner potenziell krampflösenden[1], neuroprotektiven[2] und antioxidativen Eigenschaften[3]. Studien[4] haben das Cannabinoid auch als unterstützendes Mittel zur Verringerung von Entzündungen in Betracht gezogen. Entzündungen werden als ein Faktor angesehen, der zu verschiedenen chronischen Krankheiten beiträgt.

CBD UND DAS ENDOCANNABINOID-SYSTEM

CBD wird als sekundärer Metabolit in den Trichomen der Cannabispflanze gebildet. Das Molekül interagiert mit dem menschlichen Körper auf vielfältige Weise und wirkt teilweise über Serotonin- und Vanilloid-Rezeptoren. Ähnlich wie andere Cannabinoide kann auch CBD Einfluss auf das Endocannabinoid-System nehmen. Dieses System besteht aus Cannabinoid-Rezeptoren (CB1 und CB2), die auf der Zellmembran vieler unterschiedlicher Zelltypen im ganzen Körper zu finden sind.

Mehrere Cannabinoide erzielen ihre medizinischen Wirkung durch das Andocken an diese Rezeptorstellen. Obwohl CBD nicht direkt an diese Rezeptoren bindet und tatsächlich ein bekannter Antagonist ist, beeinflusst es dennoch das Endocannabinoid-System auf indirekte Weise. Es besitzt die Fähigkeit, die Bindungswirkung bestimmter Rezeptoren sowohl zu verbessern als auch zu reduzieren. Zudem wirkt es auch als Anandamid-Wiederaufnahmehemmer.

Du fragst Dich, was Anandamid ist? Super Frage. Anandamid gehört zu einer Klasse von Molekülen, die als Endocannabinoide bekannt sind. Diese Moleküle haben eine sehr ähnliche Form wie Cannabinoide, die in der Cannabispflanze vorkommen, weshalb Cannabinoide an einige der gleichen Rezeptorstellen wie Endocannabinoide binden können.

 Körperentzündung CBD

WAS IST EINE ENTZÜNDUNG?

Obwohl sie oft verteufelt und als etwas Negatives betrachtet wird, ist eine Entzündung tatsächlich ein lebenswichtiger physiologischer Prozess und ein grundlegender Aspekt der angeborenen Immunreaktion des Körpers. Etliche Entzündungen werden jedoch als ein entscheidender Faktor für chronische Krankheiten wie Krebs und rheumatische Arthritis bezeichnet.

Akute Entzündungen sind in der Regel das Ergebnis einer traumatischen Verletzung, wie zum Beispiel eines verstauchten Knöchels oder verspannter Muskeln, und äußern sich in Form von Schmerzen, Rötungen, Immobilität, Schwellungen und Hitze. Diese Form einer Entzündung entspricht einer Reaktion mit dem Ziel, den verletzten Bereich zu schützen und den Heilungsprozess in Gang zu setzen. Bestimmte Zellen bewegen sich zu der betroffenen Stelle und beginnen, Ablagerungen und beschädigtes Gewebe zu entfernen. Obwohl häufig entzündungshemmende Medikamente eingesetzt werden, um diese Reaktion zu verhindern und mit den Schmerzen fertig zu werden, muss der Körper diese Phase durchlaufen, so dass die Verwendung dieser Medikamente als kontrovers betrachtet werden sollte. Akute Entzündungen können auch durch schädliche Bakterien verursacht werden.

Chronische Entzündung ist definiert als eine Entzündung, die über einen längeren Zeitraume anhält und kann durch Krankheitserreger, Viren und eine übermäßige Immunreaktion verursacht werden. Diese Form von Entzündung kann sich über Monate bis Jahre erstrecken und tritt für gewöhnlich dann auf, wenn das Immunsystem gesundes Gewebe als Bedrohung wahrnimmt und anfängt, dieses anzugreifen. Dies wird als Autoimmunkrankheit bezeichnet. Zu diesen Erkrankungen zählen Asthma, rheumatische Arthritis, Morbus Crohn und Sinusitis.

CBD UND ENTZÜNDUNGEN

Die Erforschung des Cannabinoids hat gezeigt, dass es dazu beitragen könnte, die Immunantwort bei Autoimmunerkrankungen wie den oben aufgeführten sowie bei neuropathischen Schmerzen[5], Buthochdruck[6], Alzheimer-Krankheit[7] und Depressionen[8] zu vermitteln. Aus einer wissenschaftlichen[9] Arbeit zu diesem Mechanismus geht hervor, dass CBD im Bereich der Entwicklung entzündungshemmender Medikamente vielversprechend ist. Das Molekül könne Entzündungen und den damit verbunden oxidativen Stress auf vielfältige Weise bekämpfen, indem es unter anderem eine immunitätsunterdrückende Wirkung auf Makrophagen und Mikrogliazellen ausübt – dabei handelt es sich um Zellen, die bei Entzündungen und der Immunität eine Rolle spielen.

Weitere Untersuchungen[10], die in der Zeitschrift PLOS One veröffentlicht wurden, untersuchten die Auswirkungen von CBD auf Darmentzündungen. Die Anwendung des Cannabinoids führte zu einer Verringerung der Konzentration von Makrophagen im Darm von Mäusen, was auf zukünftige therapeutische Strategien mit CBD bei der Behandlung von entzündlichen Darmerkrankungen hindeutet.

Entzündung CBD

CBD FÜR SPORTLER

Sportler stellen eine Population mit einem hohen Risiko für akute Verletzungen des Muskel-Skelett-Systems und chronische Pathologien dar. Akute Verletzungen beginnen immer mit einer Entzündungsreaktion. Obwohl die oben erwähnten Ergebnisse ermutigend sind, müssen wir noch viel über die Auswirkungen von CBD auf die Bekämpfung von Schmerzen und die Verringerung von Schwellungen und Muskelkater lernen. Interessanterweise hat das die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) nicht davon abgehalten, CBD vor kurzem von der Liste der verbotenen Doping-Substanzen zu streichen. Dies bedeutet, dass Olympiateilnehmer und Profisportler nicht mehr für die Verwendung von CBD vor oder nach dem Wettkampf bestraft werden.

External Resources:
  1. Cannabidiol--antiepileptic drug comparisons and interactions in experimentally induced seizures in rats - PubMed https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  2. Review of the neurological benefits of phytocannabinoids https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  3. Cannabidiol and (−)Δ9-tetrahydrocannabinol are neuroprotective antioxidants https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  4. Cannabidiol as an emergent therapeutic strategy for lessening the impact of inflammation on oxidative stress - PubMed https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  5. Oromucosal delta9-tetrahydrocannabinol/cannabidiol for neuropathic pain associated with multiple sclerosis: an uncontrolled, open-label, 2-year extension trial - PubMed https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  6. A single dose of cannabidiol reduces blood pressure in healthy volunteers in a randomized crossover study https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  7. IJMS | Free Full-Text | Cannabidiol Modulates the Expression of Alzheimer’s Disease-Related Genes in Mesenchymal Stem Cells https://www.mdpi.com
  8. Antidepressant-like and anxiolytic-like effects of cannabidiol: a chemical compound of Cannabis sativa - PubMed https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  9. Cannabidiol as an Emergent Therapeutic Strategy for Lessening the Impact of Inflammation on Oxidative Stress https://www.ncbi.nlm.nih.gov
  10. Cannabidiol reduces intestinal inflammation through the control of neuroimmune axis - PubMed https://www.ncbi.nlm.nih.gov
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