Cannabis ist eine der wirkungsvollsten alternativen Arzneien auf unserem Planeten. Es wird von vielen genutzt, um verschiedene physische und psychische Symptome zu behandeln – unter anderem auch Angst. Leider erfahren einige Nutzer aber das genaue Gegenteil. Bei manchen Individuen kann der Konsum von Cannabis Panikattacken und Angstzustände auslösen.

Es gibt ein paar Dinge, die man dagegen tun kann. Abgesehen von dem naheliegenden Verzicht auf Cannabis. Das erste und wichtigste ist zu erkennen, was da überhaupt mit einem geschieht. Das erkennen der Symptome ist also der erste Schritt; mit ihnen umzugehen der nächste. Sich genauer zu informieren kann auch sehr hilfreich sein. Es gibt tatsächlich einige Sorten, die speziell darauf gezüchtet wurden, solche Gefühlszustände zu lindern.

Das Beste? Ein bestimmtes Cannabinoid verspricht Linderung. Lies weiter, um zu erfahren welches es ist.

WIE FÜHLT SICH DURCH CANNABIS VERURSACHTE ANGST AN?

Anxiety
Person with anxiety

Angst ist Angst. Wir haben sie alle schon einmal erlebt. Manche nennen es „Paranoia“. Andere bezeichnen es als eine Panikattacke. Im Grunde genommen ist es das Gefühl, dass etwas schlimmes passieren wird. Oder passieren könnte. Dies führt zu einer physischen Reaktion – der Körper wird angespannt. Manche fangen an zu schwitzen. Andere fühlen wie ihr Herz rast. Der Geist kann sich für eine lange Zeitspanne in den empfundenen Gefahren verlieren.

Es ist eine absolut schreckliche Erfahrung. Sie kann alleine auftreten oder als Teil einer Symptomatik.

Cannabis und insbesondere bestimmte Cannabinoide, wie CBD und THC, bewirken in vielen Fällen eine Unterdrückung dieser Gefühle. Wir wiederholen aber nochmals, dass Cannabis bei bestimmten Individuen unangenehme und irritierende Wirkungen verursachen kann. Warum das der Fall ist, weiß man noch nicht so genau.

WIE MAN EINE DURCH CANNABIS VERURSACHTE PANIKATTACKE ERKENNT

Fear
Surrealist depiction of fear

Das erste Problem ist, dass es schwierig ist, diese Gefühle genau zu definieren. Das kann wiederum zu noch mehr Angst führen. Dazu kommt, dass viele sich Cannabis zuwenden, um Linderung von solchen Symptomen zu erfahren – auch wenn sie es möglicherweise selbst nicht erkennen. Viele von jenen, die sich selbst als Freizeitkonsumenten beschreiben, sind im Grunde genommen Menschen, die sich selbst behandeln und versuchen ihre Anspannung, ihren Stress und die dadurch entstehende Angst in ihrem alltäglichen Leben zu lindern.

Wenn man sich dann aber nach dem Konsum überwiegend schlecht und nicht besser fühlt, sollte man das als einen Hinweis auf eine Angstreaktion deuten.

Ein weiteres Anzeichen ist das Verlangen danach aus dem Fenster zu schauen, um zu sehen, ob die Polizei in der Nähe ist. Wenn man nicht gerade eine Bank ausgeraubt hat, ist diese wahrgenommene „Realität“ nichts, über das man sich tatsächlich Sorgen machen sollte.

Man sollte sich in solchen Situationen selbst analysieren, doch das ist leichter gesagt als getan.

Wie dem aber auch sei, wenn man merkt, dass man sich nach dem Cannabiskonsum so verhält, gilt es nicht in Panik zu geraten. Das ist im Grunde genommen das schlimmste, das man tun könnte. Man sollte versuchen sich schnellstmöglich zu beruhigen und sich dann keine weiteren Sorgen machen. Man kann sich aber auch einfach nach einer Sorte umschauen, die nicht dazu neigt solche Wirkungen zu verursachen.

WIE MAN EINE GERADE EINSETZENDE PANIKATTACKE LINDERN KANN

Fear
Relieving anxiety

Wenn man merkt, dass man sich gerade inmitten einer Panikattacke befindet oder nach dem Cannabiskonsum Angst aufkommt, sollte man es zuerst einmal akzeptieren. Das ist der erste Schritt.

Der zweite Schritt ist tief durchzuatmen. Man sollte versuchen sich im „jetzt“ zu erden. Dies ermöglicht einem direkte und konkrete Handlungen zu unternehmen, um die beschriebenen Gefühle verschwinden zu lassen. Ein paar Minuten ins Freie zu gehen kann hier Wunder wirken. Ebenso wie eine kurze Dusche. Den Kopf unter den Wasserhahn zu halten und sich kaltes Wasser über den Nacken laufen zu lassen kann unter Umständen aber auch schon ausreichen.

Drittens sollte man versuchen etwas zu essen oder zu trinken. Das wird einen umgehenden Einfluss auf die Chemikalien im Blutkreislauf haben. Was man isst oder trinkt ist aber auch wichtig. Man sollte es mit einem Glas Limonade oder einer frischen Mango versuchen. Diese Lebensmittel sind voller Terpene – wie eben auch Cannabis. Terpene wie Pinen, Myrcen und Caryophyllen stillen allesamt Angstgefühle. Diese Terpene findet man auch in anderen Lebensmitteln, beispielsweise in Zitrusfrüchten.

Dann, wenn man die Füße wieder auf dem Boden und das Gehirn beruhigt hat, sollte man sich weiter körperlich und geistlich beschäftigen. Man könnte Musik hören. Man könnte ins Einkaufscenter gehen (dahin zu fahren wäre allerdings eine schlechte Idee). Man könnte aufräumen. Worauf wir hinaus wollen, ist, dass man sich besser fühlen wird, wenn man in Bewegung bleibt. Je abgelenkter man ist und je mehr man sich auf sein direktes Umfeld konzentriert, desto unwahrscheinlicher ist es, dass sich das Gehirn auf irgendwelche unerwünschten Ablenkungen konzentriert.

Man sollte sich außerdem bewusst machen, dass es vorbeigehen wird.

 

SCHWENKE AUF ANDERE CANNABINOIDE UM

Fear
Relieving anxiety

Kriegst Du es jedes Mal mit der Angst zu tun, wenn Du THC zu Dir nimmst? Wenn dem so ist, ist es an der Zeit mal ein ernsthaftes Gespräch mit Dir selbst zu führen. Möglicherweise bist Du ja einer dieser Menschen, für die Cannabis nicht wirklich das Wahre ist. Das ist nicht das Ende der Welt.

Wie dem aber auch sei - bevor man diesen Schlussstrich zieht, sollte man vorher noch ein paar Alternativen in Betracht ziehen.

An erster Stelle sollte man in Erfahrung bringen, welche Cannabissorten speziell auf geminderte Angstgefühle gezüchtet wurden. Man kann sich auch nach Erfahrungsberichten umsehen. Im allgemeinen gilt, dass Cannabis mit einer „fruchtigen“ Aura grundsätzlich zu geringeren Angstgefühlen führt. Warum? Weil diese Cannabispflanzen viele der Chemikalien enthalten, die auch in Zitrusfrüchten sind.

Auch Cannabis mit einem geringeren THC-Gehalt scheint zu weniger Angstattacken zu führen. Das Cannabinoid CBD beispielsweise führt überhaupt nicht zu Panikattacken oder dergleichen. Wenn es die psychoaktiven Cannabinoide sind, die einem die Haare zu Berge stehen lassen, dann sollte man möglicherweise auf sie verzichten.

CBD ALS MITTEL FÜR DIE LINDERUNG VON PANIKATTACKEN

Fear
Cannabinoids

CBD ist in der Tat ein sehr besonderes Cannabinoid. Einige Menschen, die durch THC Panikattacken bekommen, bestätigen, dass CBD ihr wirkungsvollstes Gegenmittel ist. CBD kommt von Natur aus in der Cannabispflanze vor. Und durch gezielte Züchtung kann der Gehalt dieses Cannabinoids auch gesteigert werden, genau wie beim THC. Einige Cannabissorten produzieren tatsächlich nur geringfügige Spuren von THC.

CBD hat zudem einen direkten Einfluss auf die Wirkungsweise von THC im Blutkreislauf. Man versteht aber immer noch nicht genau, warum dem so ist, doch was man mit Sicherheit über CBD schon weiß, ist, dass es den psychoaktiven Wirkungen von THC entgegenwirkt.

Wenn man in der Vergangenheit beim Cannabiskonsum schon mal Angstreaktionen hatte, ist es nun an der Zeit das Steuer in die Hand zu nehmen. Die guten Neuigkeiten? Man muss nicht unbedingt vollkommen auf THC verzichten. Man sollte sich aber über die richtigen Sorten informieren. Viele Sorten mit einem hohen THC-Gehalt werden auch darauf gezüchtet einen hohen CBD-Gehalt zu haben. Möglicherweise reicht schon die Umstellung auf eine solche Sorte. Man kann vor dem Cannabiskonsum aber auch einfach ein paar Tropfen CBD-Öl unter die Zunge geben.

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