Um den genauen Ursprung der OG ranken sich bis heute viele Mysterien. Je nach Quelle erfährst Du entweder, dass die ursprüngliche Sorte zuerst in den frühen 90ern in Florida gezüchtet wurde, oder dass ihr Ursprung in das Jahr 1996 nach Los Angeles zurückreicht, als Matt "Bubba" Berger sie dem berühmten Züchter Josh D. Others mit den Worten überreichte, es handele sich um eine nur als Steckling erhältliche Sorte, die auf die legendäre Chemdawg zurückgeht, die in einer Tüte Gras gefunden und in den 80ern auf ein Grateful Dead Konzert mitgebracht wurde. Wie Du siehst, ist es ganz schön kompliziert, doch das ist Teil dessen, was diese Sorte so besonders macht.

GENETIK DER OG KUSH

Die Genetik der OG Kush wird sogar noch hitziger debattiert. Es wird sogar angezweifelt, dass OG Kush überhaupt Gene aus der Gebirgsregion Hindukusch enthält! Doch wenn Du der ursprünglichen Geschichte aus Florida Glauben schenkst, ist OG Kush eine Kreuzung einer Sorte aus Nordkalifornien mit einer Züchtung aus dem Hindukusch. Viele heutige Saatgutbanken behaupten, OG Kush sei eine Kreuzung aus Chemdawg, Lemon Thai und Pakistani Kush, doch viele Leute glauben eher an die Theorie mit dem in einem Grastütchen gefundenen Samen, was bedeuten würde, dass OG Kush genau genommen ein spezieller Chemdawg-Phänotyp ist, der über die Jahre weiter verbessert und stabilisiert wurde. Eine Konstante in diesen Geschichten ist, dass in ihnen allen in irgendeiner Form Chemdawg vorkommt, so dass man annehmen könnte, dass deren Gene durchaus einen Anteil an der legendären OG ausmachen.

Die vielen heute erhältlichen Varianten der OG Kush, wie SFV OG, Larry OG, Tahoe OG, Ghost OG etc. sind vermutlich nur spezifische Phänotypen der originalen OG.

Ein weiterer Aspekt, der zahlreiche Diskussionen entfacht, ist der Ursprung der Abkürzung "OG". Zuerst glaubten viele, es stünde für "Original Gangster", was sicher teilweise dem Umstand geschuldet war, dass die Rap-Szene der Westküste die Sorte schnell als ihr Kraut der Wahl auserkoren hat. Heutzutage ist man sich jedoch weitestgehend einig, dass "OG" eigentlich für "Ocean Grown" steht, was sich auf den angenommenen Ursprung der Sorte an der kalifornischen Westküste bezieht.

Ein weiterer interessanter Aspekt, den wir bei der Diskussion über die Eigenschaften der OG Kush nicht aus dem Auge verlieren dürfen, ist, dass ein breites Spektrum an Versionen und Phänotypen von dieser Sorte existiert. Das kommt daher, dass die genaue Genetik immer noch ein Rätsel ist. Daher wissen wir nicht wirklich sicher, was eine "reine" OG-Kush-Genetik überhaupt beinhalten soll. Zum Beispiel enthält die Sorte abhängig von der Geschichte, an die Du glaubst, entweder mehr Indica- oder mehr Sativa-Anteile, oder ist einfacher oder schwieriger anzubauen. Doch insgesamt lassen sich doch einige Konstanten innerhalb der Phänotypen finden.

OG KUSH: AUSSEHEN UND GERUCH

OG Kush ist für ihr angenehmes Äußeres und das durchdringende Aroma bekannt. Dabei ist wichtig zu bedenken, dass sich einzelne Pflanzen derselben Sorte in Abhängigkeit von der Beleuchtung, den Nährstoffen, der Temperatur und anderen Umweltfaktoren in der Farbe unterscheiden können. Im Durchschnitt neigen die Blüten der OG Kush jedoch zu einer intensiv limettengrünen Farbe. Dazu bilden die Blüten der Pflanze Unmengen an Harz aus, was auch einen Teil ihrer Beliebtheit ausmacht. Die Erscheinung der Blüten ist daneben für gewöhnlich fest, groß und kompakt.

Eine weitere attraktive Eigenschaft der Sorte ist ihr Aroma. Es wird weithin als sehr zitronig beschrieben, was der Geschichte Glaubwürdigkeit verleiht, dass die Genetik der OG auf Lemon Thai zurückgeht. Doch das Aroma ist noch weitaus komplexer. Das Terpenprofil neigt auch stark zur erdigen, benzinartigen und sauren Seite, die von Zitronennuancen begleitet wird und Deinen Mund komplett mit ihrem frischen, köstlichen und beinahe überwältigenden Geschmack einnimmt. Laut einigen Leuten ist der Duft allein stark genug, dass Dir davon schwindelig werden kann. Das ist definitiv kein Geruch, der subtil daherkommt und sich leicht übertünchen lässt, was OG Kush vielleicht etwas unpraktisch für Reisen und zum Mitnehmen macht.

DIE WIRKUNG VON OG

Im Bereich des medizinischen Marihuanas ist OG Kush ebenso ein gefeierter Champion. In Regionen, wo der medizinische Gebrauch von Cannabis erlaubt ist, gehen den Ausgabestellen immer schnell die OG-Kush-Vorräte aus. Dieses Gras ist wirklich sehr stark und bietet einen durchschnittlichen THC-Gehalt von 20%. Einzelne Exemplare wurden allerdings auch schon mit einem THC-Gehalt von stolzen 25% dokumentiert. Wie alle medizinisch bedeutsamen Sorten erweist sich OG Kush als äußerst hilfreich bei einer Vielzahl von sowohl akuten als auch chronischen Leiden:

Wie weiter oben bereits erwähnt, kann die Wirkung der OG Kush stark davon abhängen, welchen bestimmten Phänotyp oder welche Variante der Sorte Du gerade rauchst. Während einige die Sorte als heftig reinhauende, indicadominierte Sorte betrachten, heben andere die zerebralen, stimulierenden, euphorischen und kreativen Eigenschaften eines eher sativalastigen Highs hervor. Doch unabhängig davon sind sich alle einig, dass OG Kush ein verdammt abgefahrenes und starkes Kraut ist, das sich für verschiedenste Situationen und Arten von Cannabisliebhabern eignet. Dem Novizen genügen vielleicht schon ein paar wenige Züge, um in den Himmel geschickt zu werden, während die erfahrenen Cannabisveteranen hiermit noch das mächtige High erlangen können, das sie suchen. Es scheint als besäße die spezielle Cannabinoid- und Terpen-Zusammensetzung der OG Kush die Fähigkeit, selbst die erfahrensten Konsumenten plattzumachen. Damit lässt sich guten Gewissens sagen, dass OG Kush ein superber Hybrid ist, unabhängig davon, ob seine Genetik nun mehr zur einen oder anderen Seite neigt.

BELIEBTHEIT

Die Beliebtheit der OG Kush beschränkt sich nicht bloß auf medizinische Patienten und "normale" Freizeitkonsumenten. Ihre Stärke und visuellen Eigenschaften verliehen ihr schlichtweg Legendenstatus. In der Musik finden sich viele Bezüge zu dieser Sorte und sie wurde schon von berühmten Künstlern wie Snoop Dogg, Wiz Khalifa, A$AP Rocky, Dr. Dre, Brisco, Cypress Hill und unzähligen anderen Größen im Hip-Hop-Business geehrt. Darüber hinaus weiß man aber auch von vielen Schauspielern, dass sie diese Sorte besonders genießen. Zum Beispiel entdeckten wir neulich einen Tweet von Amanda Bynes, in dem sie berichtete, damit einen durchziehen zu wollen. Es gibt sogar Varianten der Sorte, die nach berühmten Hollywood-Stars benannt sind wie Charlie Sheen OG, Lin Sanity OG und Blue Ivy OG Kush, die nach der Tochter von Jay-Z und Beyoncé benannt ist.

ANBAU VON OG KUSH

Wie bereits erwähnt, hängen die Anbaueigenschaften von OG Kush stark davon ab, welche Samen Du bekommst. Auf der einen Seite finden einige Leute, dass OG Kush eher zu den einfacheren Sorten gehört, was den Anbau angeht, und nur moderate gärtnerische Fähigkeiten verlangt, um trotzdem eine reiche Ernte einzufahren. Doch dann gibt es eben auch diejenigen, die auf Probleme beim Anbau von OG Kush stoßen. Sie finden die Pflanze ziemlich pingelig und meinen, dass sie in den falschen Händen nur einen geringen Ertrag bringt.

OG KUSH

OG Kush

OG Kush

Genetic background Chemdawg x Lemon Thai x Pakistani Kush
Yield indoor 425 - 475 gr/m2
Height indoor 90 - 160 cm
Flowering time 7 - 9 weeks
THC strength THC: 19% (aprox.) / CBD: Medium
Blend 25% Sativa, 75% Indica, 0% Ruderalis
Yield outdoor 500 - 550 g/per plant (dried)
Height outdoor 180 - 220 cm
Harvest time October
Effect Relaxing and full of flavour
 

Buy OG Kush

Unabhängig davon sind die Pflanzen in der Wachstumsphase nicht die schnellsten und füllen ihren Platz letztendlich doch schön aus. In einem typischen Innenraumanbauszenario kannst Du mit dieser Sorte von Pflanzen einer mittleren Größe von 90 bis maximal 160cm ausgehen, die nur in Einzelfällen überschritten wird. Baust Du sie unter freiem Himmel an, werden sie natürlich größer, doch die Qualität, Stärke und der Ertrag fallen stets in Regionen am besten aus, die von warmem Wetter und viel Sonnenschein verwöhnt werden, also vielleicht versuchst Du es mal nahe dem Ozean (zwinker, zwinker). Bei richtiger Pflege produziert Dir OG Kush im Growzelt im Schnitt 400–500g/m² – dabei solltest Du aber stets die Unterschiede der verschiedenen Varianten im Hinterkopf behalten.

Wichtig zu erwähnen ist zudem, dass diese Pflanzen einen etwas erhöhten Nährstoffbedarf aufweisen, und das besonders, was Stickstoff, Magnesium, Phosphor und Kalium angeht. Dazu bekommen sie gerne eine Menge starkes Licht serviert. Denke stets daran, dass das Ausmaß und die Güte Deiner Pflege und Fürsorge von Deinen Pflanzen eins zu eins erwidert wird.

Wie Du sehen kannst, ist OG Kush nicht ohne Grund in die höchsten Sphären der Cannabislegenden aufgestiegen. Die Qualität und Stärke dieser Sorte bleiben, ebenso wie ihr Duft und Geschmack, in der Cannabiswelt überlegen und unerreicht. Wirklich jeder, der OG Kush kostet, verliebt sich sofort! Doch OG Kush bestätigt nicht nur immer wieder aufs neue ihren Platz in der Cannabis-Ruhmeshalle, ihre Gene stecken auch in der einen oder anderen Form in nahezu jedem der beliebten, modernen Cannabis-Hybriden – egal ob es Girl Scout Cookies, Gelato oder Bruce Banner #3 ist. Das Vermächtnis der OG Kush ist somit gesichert, auf dass wir dieses göttliche Marihuana noch unzählige Jahre genießen können.

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